Gefüllte Kalbsmedaillons auf Steinpilzrisotto

Die Pilzsaison ist in vollem Gang. Und ich mag ja mittlerweile einige Pilze doch ganz gerne (als Kind der 80er habe ich ein Trauma von diesen furchtbaren, schlabberigen Champions aus dem Glas). Zum Beispiel Pfifferlinge und Steinpilze!

Und seitdem ich Risotto mit Gorgonzola und Pinienkernen gemacht habe, mag sogar mein Freund Risotto. Da durfte ich dann auch ein gefülltes Kalbsfilet auf „Käse-Reis mit Pilzen“ legen 😉

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Zutaten:

  • 8 Kalbsmedaillons aus dem Filet geschnitten à 80g
  • 100g frische Steinpilze in kleine Würfel geschnitten, alternativ 15g getrocknete Steinpilze, eingeweicht und ausgedrückt, fein gehackt
  • 50g plus ein bisschen Butter
  • 1 Eigelb
  • 1 El Semmelbrösel (kennt noch jemand den Ausdruck Weckmehl?)
  • 1 Zweig Thymian oder Rosmarin, Salz, Pfeffer

Für das Risotto:

  • 1 El Öl
  • 300g Risotto-Reis (Arborio)
  • 600ml Gemüsebrühe
  • 150g Steinpilze
  • 50g Parmesan

Zubereitung:

Ofen vorheizen: Ober/Unterhitze 180°C

In einem Topf das Öl erhitzen und zunächst die Pilze anschwitzen und nach etwa 3 Minuten aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Nochmal Öl erhitzen und den Reis kurz unter Rühren anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen, aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren, so dass die Brühe gerade noch kocht. Das Risotto benötigt ungefähr 20 Minuten, so als Info für das weitere Vorgehen. 😉

Jetzt aus Butter, Eigelb, Semmelbrösel, Pilzwürfelchen und den Gewürzen (ohne Thymian bzw. Rosmarin) eine homogene Masse kneten.

In die Kalbsmedaillons Löcher stechen. Das Rezept schlug einen Wetzstahl vor. Wenn man, wie ich, keinen hat, funktioniert das aber auch mit chinesischen Essstäbchen und dann einem Kochlöffelstil. Die Kalbsmedaillons füllen. Das Rezept sagt mit einem Spritzbeutel. Das war mir für den faulen Sonntag aber zu viel Aufwand, daher hab ich das mit den Fingern gemacht: Fleischstück in die eine Hand legen und mit der anderen „das Loch stopfen“.

Die Medaillons in einer heißen Pfanne kurz von beiden Seiten anbraten, dann in den Ofen packen. Nach 5 Minuten aus dem Ofen holen und weitere 3 Minuten ruhen lassen.

Jetzt fix das Risotto fertig machen: Die Brühe sollte jetzt komplett vom Reis aufgesogen sein. Die Pilze und den Käse unterrühren.

In der Pfanne etwas Butter aufschäumen und den Thymian/Rosmarin reinwerfen. Die Medaillons nochmals ganz kurz von beiden Seiten braten und mit der Butter übergießen. Fleisch auf dem Risotto anrichten.

So schmeckt der Sommer- Sorbet von weißen Erdbeeren.

Wie schmeckt der Sommer für euch? Für mich schmeckt er vor allem immer sehr beerig: Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren 🙂 und natürlich nach Pfirsichen und Nektarinen und Kirschen!

Wir haben einen klitzekleinen Vorgarten und vor nun schon drei Jahren habe ich dort zwei klitzekleine Erdbeerpflänzchen gepflanzt mit weißen Erdbeeren, sogenannten Ananaserdbeeren. Und ehrlich: der Hype ist berechtigt! Die Erdbeeren schmecken wirklich nach Ananas. Und nach Erdbeere. Super erfrischend, saftig und süß. Und da aus den zwei Pflänzchen inzwischen eine Erdbeerplantage geworden ist und wir dieses Jahr fast mehr weiße als rote Erdbeeren haben, gab es ein Sorbet von weißen Erdbeeren. Ja- so schmeckt Sommer!

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Zutaten für etwa einen Liter Sorbet:

  • 500 g weiße Erdbeeren (das klappt hundertprozentig auch mit roten Erdbeeren)
  • Saft einer Zitrone
  • 125 g Zucker und 1 EL Vanillezucker
  • 200 ml Wasser

Zubereitung:

Die Erdbeeren waschen, putzen, vierteln und mit dem Zitronensaft beträufeln. Währenddessen Läuterzucker herstellen, indem man den Zucker mit dem Wasser erst aufkocht und dann sirupartig einkochen lässt.

Läuterzucker abkühlen lassen und die Erdbeeren pürieren. Den Läuterzucker unterrühren und die Masse entweder in die Eismaschine geben zum Gefrieren oder ins Tiefkühlfach und regelmäßig rühren während des Gefrierens.

Serviert wurde das weiße (naja leicht rosafarbene) Sorbet mit roten Erdbeeren! Schnell nachmachen und dabei singen!

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Wenigstens gibt es Schwarzwälder-Kirsch-Torte oder: Der erste Urlaub mit Baby…

…ist wie Auswandern!

Wir unerfahrenen Neu-Eltern dachten uns, für den ersten Urlaub fahren wir mal nicht so weit und ins Familienhotel und überhaupt mit dem eigenen Auto.

In dieser Überlegung stecken gleich mehrere Fehler! Wir dachten nicht so weit weg = schnell wieder zuhause im Notfall. Aber: für zwei Stunden Fahrt braucht man mit Baby…ganz lässig sechs Stunden. Kein Witz! Kein Stau…nur eben Pausen zum Essen und wickeln. Wir dachten im eigen Auto = Komfort. Klar- vor Ort war das dann komfortabel, einfach hinfahren zu können, wann und wo man wollte. Aber das Gepäck von zwei Erwachsenen und einem Baby in einen Kleinwagen zu quetschen…ist gar nicht mal so einfach! Gut, dass ich immer so viel Tetris gespielt habe! Und obwohl wir nichts erworben haben –nichts!- war es auf der Rückreise noch schwieriger. Und überhaupt: warum ist das eigentlich Frauen- bzw. Muttersache den Koffer und das ganze Baby-Equipment zu packen? Als würde der Vater nicht hier wohnen und wüsste nicht, was unser Baby braucht, hieß es da plötzlich: mach du das mal, dann ist auch alles da. Ja Danke.

Aber der größte Denkfehler ist uns bei der Sache mit dem Familotel unterlaufen. Wir dachten: toll! Viele andere Kinder und Betreuungsangebote, Streichelzoo und Pferde, Schwimmbad und Sporthalle, Abenteuerspielplätze- das Kind wird beschäftigt sein und wir können uns erholen. Unsere Tochter dachte sich: Fremdbetreuung ist doof, da mach ich nicht mit! Am letzten Tag hat sie die Scheu vor anderen Kindern etwas abgelegt, vorher hat sie es bevorzugt schön in unserer Nähe zu bleiben. Erholung sah dann so aus, dass wir in Etappen in die Sauna und zur Massage sind und einmal alleine zu Abend gegessen haben, als unser Baby schon schlummerte. Und für diesen Babyphone-überwachten Ausflug eine Etage tiefer ins Restaurant habe ich mir solche Rabenmutter-Vorwürfe gemacht, dass ich das Essen fast nicht genießen konnte und froh war, wieder auf dem Zimmer zu sein.

Kurzum: Erholung ist anders. Wir haben unser Baby nach dem Urlaub erstmal einen Tag zur Oma und sind zum Entspannen in die örtliche Sauna. Ach und da war ja noch was: das Wetter! Wir hatten Schnee. Und Regen. Und Nebel. Kann passieren im Schwarzwald, namentlich auf dem Feldberg. Auch Mitte Mai. War mir nicht klar- aber man lernt ja nie aus!

Jedenfalls wird der nächste Urlaubsort mit einem Flugzeug erreicht, was dann das Gepäck auf natürliche Weise limitieren wird und es wird warm sein.

Aber es war nicht alles schlecht! Die Landschaft ist wirklich sehr schön:

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Ihr seht, es hat nicht nur geregnet und geschneit!

Und im Schwarzwald backen die eine echt gute Schwarzwälder -Kirsch-Torte! Die sieht dann so aus:

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Und als kleine Urlaubserinnerung hab ich dann auch eine gebacken. In klein, also in einer 20er Springform und in lecker! Die sieht dann so aus:

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Zutaten für eine kleine Schwarzwälder -Kirsch-Torte (20er Springform)

  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 100g Zucker
  • 75g Mehl
  • 20g Speisestärke
  • 20g Kakao
  • 250g Sauerkirschen und 8 extra hübsche Sauerkirschen, entsteint
  • 2-3 TL Speisestärke
  • 75 ml Kirschsaft
  • 3-4 EL Zucker
  • 400g Sahne
  • 1 Pck. Sahnesteif
  • 3 EL Kirschwasser oder Kirschsaft
  • 20g Bitterschokoladenraspel

Zubereitung:

Backofen auf 175°C vorheizen und die Form vorbereiten, v.a. den Boden mit Backpapier auskleiden.

Eier trennen: Eiweiße mit Salz steif, Eigelbe mit 2 EL warmen Wasser und dem Zucker hell und dickcremig rühren.

Eigelbcreme auf den Eischnee geben und Mehl, Stärke und Kakao darauf sieben. Mit dem Schneebesen vorsichtig unterheben. Die Masse in die Form füllen und im auf 160°C Umluft heruntergeschalteten Ofen etwa 25-30 Minuten backen. Biskuit herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Jetzt die Kirschen (ohne die 8 Hübschen) mit Saft und 2 EL Zucker aufkochen lassen. Stärke mit ein wenig Saft anrühren, zu den Kirschen geben und nochmals aufkochen. Dann abkühlen lassen.

Den Biskuit zwei bis drei Mal horizontal durchschneiden. Das Rezept sagt drei Mal, mein Realitätssinn sagte zwei Mal, sonst bröselt das und du regst dich furchtbar auf. Jeder, wie er es kann.

So oder so: Sahne mit 2 EL Zucker und dem Sahnesteif schlagen, bis sie fest ist.

Den unteren Biskuitboden mit Sahne dünn bestreichen und die restliche Sahne in eine Spritztülle füllen. Drei Sahneringe aufspritzen und die Zwischenräume mit den Kirschen füllen. Den eventuell vorhanden zweiten Biskuitboden auflegen und mit der Hälfte des Kirschwassers oder –safts tränken, wieder drei Sahneringe aufspritzen und die Zwischenräume mit den Kirschen füllen. Den zweiten/dritten Boden auflegen und mit der restlichen Flüssigkeit tränken.

Die Torte rundherum mit der restlichen Sahne bestreichen- am besten geht das mit einer Palette, die vorher ein Weilchen im Kühlschrank lag. Die 8 hübschen Kirschen darauf verteilen und Schokoraspeln darüber streuen.

Torte mindestens zwei Stunden kalt stellen und dann genießen.

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Genießt euer Wochenende, vielleicht ja mit einer kleinen Schwarzwälder -Kirsch-Torte!

Träumchen von Pfläumchen

Frau Fröhlich hat sich Gäste eingeladen. Und zwar gleich mehrere an mehreren Tagen! Samstags vier Mädels zum Brunch und Freitags die Patentante ihres wunderbaren Babys zum Baby bestaunen und quatschen und natürlich Kuchen essen und Kaffee klatschen. Was Frau Fröhlich nicht bedachte:

  • freitags um 10.40 stand auch ein Kinderarzttermin auf dem Programm,
  • der Vater des wunderbaren Babys geht nach wie vor ganztags arbeiten und kann sich gar nicht kümmern,
  • so einen Brunch vorbereiten ist ganz schön zeitaufwendig, noch etwas mehr mit Kind im Tragetuch,
  • Hefeteig muss ein Weilchen gehen & Pflaumen haben Steine, die vorm Verzehr zu entfernen sind.

Beinahe also hätte es keine Pflaumen-Streusel-Schneggen gegeben. Und das wäre wirklich verdammt schade gewesen! Aber eben nur Beinahe!

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Dank des beherzten Einsatzes von Oma Fröhlich (also Frau Fröhlichs Mutter) konnte die Geschichte ein gutes Ende nehmen und ich kann Euch wenigstens das Rezept zum Träumchen mit Pfläumchen verraten.

Zutaten für 8-10 Pflaumen-Streusel-Schneggen:

  • 1/8 l Milch
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 300g + 150g + etwas Mehl
  • 75g + 100g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • Salz & Zimt
  • 1 Ei + 2 Eigelb
  • 75g + 80g weiche Butter
  • 1,5 kg Pflaumen, gewaschen, entsteint, halbiert
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Die Milch erwärmen, bis sie lauwarm ist und darin die Hefe auflösen. 300g Mehl, 75 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, 1 Prise Salz, das Ei und die 75 g Butter in einer Rührschüssel vermischen. Die Hefemilch dazugeben und mit den Knethaken des Handrührers einen glatten Hefeteig kneten. Diesen dann an einem warmen, kuscheligen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen.

Für die Streusel das restliche Mehl, den Zucker und Vanillezucker sowie der übrigen Butter und einem Eigelb mit 1 Tl Zimt verkneten.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal durchkneten und zu einer Rolle formen. 8-10 gleich große Stücke schneiden und mit den Händen etwa gleich große Fladen formen. Diese dann mit etwas Abstand auf den Blechen verteilen und nochmals 20 Minuten gehen lassen.

Jetzt schonmal den Ofen vorheizen: 200°C Ober/Unterhitze oder 175°C Umluft.

Die Teigfladen gleichmäßig mit den Pflaumen belegen. Das übrige Eigelb mit etwas Wasser verquirlen und die Teigränder damit bestreichen. Die Streusel gleichmäßig verteilen und die Streuselschneggen blechweise im vorgeheizten Ofen je ca. 20 Minuten backen.

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Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und vorm Servieren mit Puderzucker bestäuben. Oder mit ein wenig Zimt und dazu dann ein Kleks Sahne…hmmmm! (Stillen braucht ja bekanntlich Zusatzkalorien ;))

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Feuchtfroehliche Grüße und viel Spaß beim backen (von „nachbacken“ will ich nicht sprechen, da ich das Rezept ja nur habe backen lassen) und auf jeden Fall ein schönes Wochenende!

2×2 halbe Kuchen = ???

na klar: doppelte Kuchenfreude!!!

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Und damit die auch bei Euch aufkommt, gibt es heute 2 Rezepte in einem Blogpost (ok- das ist v.a. dem Umstand geschuldet, dass das kleine Wunder gerade vom Kindsvater durch Feld und Flur geschoben wird, sicherlich aber in weniger als zwei Stunden schon wieder Hunger anmeldet.)

Also es begab sich, dass der Vater des kleinen Wunders Freunde zum Baby gucken eingeladen hatte und ich ne Freundin zum Kaffeeklatschen. Und da war klar, das sowieso zwei Kuchen zu backen sind. Dass man die dann auch halbieren und aufteilen kann, kam mir erst später. Ist aber ne super Idee wie ich finde, bietet sie doch mehr Kuchenauswahl für alle. Und was ist schon besser als mehr Kuchenauswahl für alle? Genau: ganz wenig!

In diesem Sinne: Aprikosenkuchen und Beeren-Schmand-Kuchen!

Zutaten:

Beide Kuchen haben einen Mürbeteigboden, daher folgende Zutaten mal zwei nehmen und zwei Mürbeteige produzieren, danach erstmal kalt stellen und später planmäßig weiterverabreiten.

  • 250g Mehl
  • 200g kalte Butter
  • 75g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Alles erst mit den Knethaken, dann mit den Händen verkneten, bis ein glatter Teig entsteht.

Für den süßen und fruchtigen Aprikosenkuchen braucht ihr außerdem:

  • 600g frische Aprikosen, gewaschen, entsteint und halbiert
  • 1 Ei
  • 100ml Sahne
  • 50g Zucker
  • 50g ungeschälte, grob gehackte Mandeln (oder Stifte oder Plättchen oder was ihr sonst so findet, wenn ihr die Mandeln beim einkaufen vergessen habt ;))

Außerdem: Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Und für den Beeren-Schmand-Kuchen noch:

  • 500g gemischte Beeren, z.B. Brom-, Him-, Blau- oder Johannisbeeren
  • 150g Schmand

Inzwischen ruhig mal den Ofen vorheizen: 175°C Umluft (!) Achtung- wenn hr wie ich beide Kuchen auf einmal backen wollt, müsst ihr natürlich Umluft wählen. Ansonsten 200°C Ober/Unterhitze und nacheinander backen.

Wenn der Mürbeteig relaxt und abgekühlt ist, geht es wie folgt weiter:

Für den Aprikosenkuchen rollt ihr den Teig 3 mm dünn aus und kleidet eine Pie/Tarteform von 30 cm Durchmesser damit aus. Wie Frau Fröhlich das macht, dürfte bekannt sein 😉 also nix ausrollen sondern schön mit den Händen in die Form frickeln, drücken, schieben… Backpapier und Hülsenfrüchte drauf und im nunmehr vorgeheizten Ofen 15 Minuten blindbacken.

In der Zwischenzeit Ei, Zucker und Sahne verrühren und die Aprikosen bereit stellen.

Wenn der vorgebackene Teig aus dem Ofen darf, die Aprikosen mit der Schnittfläche nach unten auf den Boden setzen, schön dicht an dicht zum Kuscheln. Wenn der Boden bedeckt und/oder die Aprikosen alle aufgebraucht sind, den Guss aus Ei-Sahne-Zucker darüber gießen.

Für den Beeren-Schmand-Kuchen eine 26er Tarte/Pieform mit der anderen Hälfte des Teiges auskleiden, wie auch immer ihr das lieber macht: ausrollen oder reinfuscheln! Hauptsache Boden und Rand sind mit Teig bedeckt.

Auf den Teig nun den Schmand verteilen und darauf dann die Beeren.

Beide Kuchen in den Ofen schieben.

Der Beeren-Schmand-Kuchen bleibt für 45 Minuten dort und rührt sich nicht. Anders der Aprikosenkuchen. Den befreit ihr nach 20 Minuten und bewerft ihn mit den Mandelstückchen/stiften/plättchen und verstaut ihn dann nochmal für 10 Minuten im Ofen.

Beide Kuchen zeitgerecht aus dem Ofen retten und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Der Beeren-Schmand-Kuchen geht gerne eine Liaison mit Puderzucker und Sahne ein, der Aprikosenkuchen bleibt am liebsten Single. Und zusammen geben sie eine fruchtige Superkombi ab, die ihr schnell, schnell bevor es richtig Herbst wird nachbacken solltet!

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Feuchtfroehliche Grüße und ein schönes Wochenende

Hallo Herbst: Apfelkuchen mit Karamell-Walnüssen

Alles wird gut: Frau Fröhlich bäckt wieder! Heute wurde sogar gekocht 🙂 richtiges Essen, nicht nur Kaffee. Das tolle kleine Wesen und ich schwingen uns mehr und mehr ein und wenn der Papa ein bisschen mithilft (indem er sich um das kleine Wunder kümmert zum Beispiel), ja dann kann sogar mal ein Kuchen gebacken werden. Und in diesem Fall ein leckerer!

Für unser alljährliches Straßenfest hier uffem Dorf, das nicht nur mein Freund und ich mit unserem Nachwuchs unterstützen, sondern auch noch ein Zwillingspärchen, gerade mal vier Wochen alt und die ganzen anderen Nachbarn habe ich den Apfelkuchen mit Karamell-Walnüssen gebacken. Das sind die guten Neuigkeiten.

Die schlechten Neuigkeiten: Ich hab ja „Schwangerschafts- und Stilldemenz“ für einen Mythos gehalten- bis es mich dann erwischt hat. Keine Ahnung, was meine Hormone mit meinem Hirn gemacht haben- es funktioniert jedenfalls nicht mehr uneingeschränkt.

Das beweist dieser Post: eigentlich hätte ich noch vier (!!!!) andere Rezepte, die chronologisch eher gebacken und verputzt wurden und die ich daher auch gedachte eher zu verbloggen. zum Beispiel zwei Kuchen anlässlich einer Baby-Bestaune-Runde gebacken und zwei Kuchen, die ich für meinen Geburtstag gebacken hatte. Aber wo sind die bereits vom Handy kopierten Bilder hin? Ja das wissen die Götter. (Mit der High-End-Superduper-Kamera mach ich nur noch Babyfotos ;)) Deswegen also der zuletzt gebackene Kuchen zuerst. Schon eine kleine Herbsteinstimmung quasi, bevor auch nur ein Sommerrezept veröffentlicht ist. Na da habt ihr zumindest was, worauf ihr euch freuen könnt. Und eventuell schaffe ich es ja noch vor dem Sommer 2015 😉

Aber keine ordentliche Stilldemenz, wenn nicht auch dieser Blogbeitrag so ein ganz klein wenig beeinträchtigt wäre: Ich war echt ganz ganz arg davon überzeugt, ein Foto von einem Kuchenstückchen auf einem Tellerchen gemacht zu haben. Mit Puderzuckerstäubchen & Sahnehäubchen. Nö. Hab ich wohl nicht.

Ich hab ein recht hübsches Foto vom glänzenden Karamell-Nuss-Häubchen gemacht, als der Kuchen noch heiß aus dem Ofen geschlüpft ist. Danach habe ich mich wohl auf anderes konzentriert. Zum Beispiel Kuchen essen 🙂 Das hat sich angeboten, den der Apfelkuchen mit Karamell-Walnüssen ist echt saulecker und nachbackenswert!

Apfelkuchen mit Karamell-Walnüssen

Zutaten für eine 26er Springform:

  • 250g Mehl
  • 250g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 6 Eier
  • 175g Butter
  • 1 kg Äpfel
  • Saft einer Zitrone (Limette geht auch)
  • 2 Pck Vanillezucker
  • 300g Schmand
  • 4 EL Calvados
  • 20g Speisestärke
  • 2-3 EL Paniermehl
  • 150g Walnüsse, grob gehackt
  • 50g Schlagsahne

Zubereitung:

Das Mehl, 75g Zucker, Salz, 1 Ei, 1 EL Wasser und 125g Butter zu einem Mürbeteig verkneten und 30 Minuten kalt stellen. Springform fetten und mehlen. Den Teig ausrolleund die Form total schön damit auskleiden. Oder wie Frau Fröhlich es macht: Teig erst platt drücken und dann mit den Händen in die Form quetschen, schieben, drücken bis Boden und Rand beteigt sind. Nochmal 20 Minuten kalt stellen.

Schon mal den Ofen vorheizen: 200°C Ober/Unterhitze oder 175°C Umluft.

Währenddessen die Äpfel waschen (und eigentlich schälen, das mach ich aber nie) und in Stücke schneiden. Mit dem Vanillezucker und dem Zitronensaft vermischen. Limette geht auch, wenn grad keine Zitrone da ist, es hat sich zumindest niemand beschwert.

Den Schmand mit den verbliebenen 5 Eiern, 125 g Zucker, dem Calvados und der Speisestärke verrühren.

Den Teigboden mit dem Paniermehl bestreuen (hab ich übrigens auch vergessen- macht gar nix). Dann die Hälfte der Äpfel darauf verteilen und mit der Hälfte des Schmandgusses begießen, restliche Äpfel drauf, restlicher Guss drauf und ab in den Ofen für 35 Minuten.

Jetzt Sahne, restliche Butter und restlichen Zucker aufkochen und mit den Walnüssen vermengen. Abkühlen lassen und nach 35 Minuten auf dem Kuchen verteilen.

Weitere 20-25 Minuten backen aber nur noch bei 175°C bzw 150°C. In der Form auskühlen lassen und erst zum Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Viel Freude beim herbstlichen Apfelkuchen mit Karamell-Walnüssen, lasst es euch schmecken!

Feuchtfroehliche Grüße 🙂

Oh Du Fröhliche #5 Engelsaugen

Ein Weihnachtsklassiker, wie ich meine, der durch die Cranberrys ein wenig aufgepeppt wird. Der leicht säuerliche Geschmack ist auch nicht das Schlimmste in dieser Zeit, in der man schnell mal einem Zuckerschock erliegt 🙂

Zutaten für 50 Engelsaugen:

  • ½ Zitrone (Bio)
  • 150 Gramm Mehl
  • 100 Gramm Butter (kalte)
  • 50 Gramm Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 1 Beutel Pistazien (gehackt, 25 g)
  • 30 Gramm Cranberries (getrocknet, gesüßt)
  • 100 Gramm Himbeergelee (oder Johannisbeergelee)
  • Puderzucker (zum Bestäuben)

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad, Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3 vorheizen.

Die Zitrone heiß abspülen, mit einem Tuch trocken tupfen und die Schale rundherum fein abreiben.

Zitronenschale, Mehl, Butterflöckchen, Puderzucker, Salz, Eigelb und Pistazien zunächst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig mit den Händen zu etwa kirschgroßen Kugeln rollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit dem Finger in jede Teigkugel ein tiefes Loch drücken und in die Mulde je eine getrocknete Cranberry hineinlegen.

Das Fruchtgelee mit einem Schneebesen glatt rühren und in einen kleinen Gefrierbeutel geben. Den Beutel gut verschließen und eine kleine Ecke vom Beutel abschneiden.

So viel Gelee auf jede Cranberry spritzen, dass das Loch knapp gefüllt ist. Im Ofen etwa 10-15 Minuten goldgelb backen.

Falls viel Gelee aus den Mulden beim Backen verdampft ist, noch etwas Gelee nachfüllen und die Plätzchen im ausgeschalteten Ofen und bei geöffneter Tür nachtrocknen lassen. Zum Servieren die Plätzchen eventuell dünn mit Puderzucker bestäuben.