Alle Jahre wieder: Vanillekipferl

So etwa Ende Oktober fragt mein Freund für gewöhnlich, wann ich anfange, Weihnachtsplätzchen zu backen. Was er meint, ist: wann backst du Vanillekipferl? Die „muss“ ich alljährlich etwa 3-5 mal backen, damit wir ganz knapp bis Weihnachten damit hinkommen. Hier also zum Weihnachtskickoff verrate ich das Rezept:

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Zutaten für etwa 70 Kipferl:

  • 140g weiche Butter
  • 100g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 2 Eigelb
  • 200g Mehl
  • 100g gemahlene Mandeln

Zuckerkruste:

  • 1 El Zucker (ich nehme selbstgemachten Vanillezucker)
  • 2 El Puderzucker

Zubereitung:

Butter mit Zucker hell und cremig rühren, das Mark der Vanilleschote zugeben und die Eigelbe einzeln unterrühren. Mehl und Mandeln unterrühren. Aus dem Teig Rollen mit etwa 2 cm Durchmesser rollen, in Folie einwickeln und mindestens eine Stunde kalt stellen.

Nach dieser Wartezeit den Backofen auf 180°C vorheizen und alle Bleche, die euer Haushalt hergibt mit Backpapier bestücken (ihr braucht 2-3).

Von den Rollen fingerdicke Scheiben abschneiden und Kipferl formen, auf die Bleche legen und jedes Blech für 10-12 Minuten backen. Ich habe das mal mit Umluft probiert, weil ich Zeit sparen und alle Bleche auf einmal backen wollte. Das hat nur so mittelgut geklappt. Also lieber bei Ober/Unterhitze nacheinander backen.

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Die Kipferl danach kurz abkühlen lassen, aber noch warm in der Zuckermischung wälzen und erst dann komplett auskühlen lassen. Je wärmer, umso besser klebt natürlich der Zucker.

Für Schokoladenkipferl macht ihr den Teig wie oben, zusätzlich noch 100g geriebene Bitterschokolade dazugeben und ansonsten alles, wie gehabt!

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Mandelkuchen…let me be your Valentine

Mein Freund und ich waren vor nun auch schon fast vier Jahren in Barcelona in einem sehr tollen Restaurant essen und zum Nachtisch gab es verschiedenste kleine Süßigkeiten, u.a. einen Kuchen. Und wie er halt so ist, ließ er mich probieren- damit ich ihm das bitte zuhause nachbacken kann. Kommt euch bekannt vor? Ja: Malta- Sesameis!
Nun gut, letztendlich habe ich ein Rezept gefunden, mit dem er zufrieden ist 😉 und an Valentinstag bietet es sich ja an, der oder dem Liebsten auch kulinarisch was Gutes zu tun:
Zutaten für eine kleine 20er Springform:
  • Bio-Zitrone
  • 3 Eier
  • 100 g Zucker
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Zimt
  • ggfs Puderzucker zum Bestäuben
  • Fett und Mehlfür die Form

Zubereitung:

Den Backofen auf Umluft 150° vorheizen. Die Form einfetten und mit Mehl ausstreuen. Die Zitrone heiß abspülen, trockenreiben, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen.

Die Eier trennen. Eiweiße und 1 El Zitronensaft zu Eischnee schlagen. Eigelbe und Zucker hell und cremig rühren. Zitronenschale, Mandeln und Zimt unterrühren. Die Hälfte des Eischnees unterrühren, die zweite Hälfte behutsam unterheben.

Den Teig in die Form gießen. Im Ofen (Mitte, reduzieren auf 140°) 20-25 Minuten backen, herausnehmen und abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben. Und weil Valentinstag ist: Herzchen ausstechen, Mousse au Chocolat und Tonkabohneneis dazu servieren ❤

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Bratapfel geht immer…

auch nach Weihnachten und erst recht, wenn es erst jetzt so richtig kalt wird! Und zur Marzipanverwertung 😉

Frohes neues Jahr und euch allen einen guten Start in 2016! Ich bin recht gemütlich reingerutscht, so ist das eben mit Baby. Und ich hatte mir etwas viel vorgenommen in der Vorweihnachtszeit, u.a. Mozartkugeln zu rollen und daher noch ein klein wenig Marzipanrohmasse übrig.

Damit kann man toll Bratäpfel füllen (oder Bratbirnen):

Zutaten für 4 Bratäpfel:

  • 50 g Mandelblättchen
  • eine Hand voll Rosinen
  • 4  rote Äpfel
  • 50 g Butter
  • 3 El Zucker
  • 1/2 Tl gemahlener Zimt
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 150 ml Apfelsaft
  • 1 El Zitronensaft
  • 1 El Zucker

Zubereitung:

Die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, auf einen Teller geben und abkühlen lassen. Die Äpfel waschen und die Deckel abschneiden. Kerngehäuse aus den Äpfeln großzügig ausstechen. In eine Auflaufform setzen.

Butter, 3 El Zucker und Zimt  verrühren. Die Rosinen und die Mandelblättchen unterrühren. In jede Apfelöffnung 25 g Marzipanrohmasse drücken und die Mandelbutter darauf verteilen.

Den Saft, Zitronensaft und 1 El Zucker aufkochen, über die Äpfel in die Form gießen. Im heißen Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) in der Ofenmitte 35 Min. ohne die Deckel backen. Nach 25 Min. die Deckel daraufsetzen und mitbacken.

Dazu schmeckt natürlich Vanilleeis und Sahne! Oder Krokanteis, Karameleis und Sahne; zwei Eisrezepte, die ich euch auch bald verrate.20141226_142315

 

Die besten Beeren im Kuchenglück: Himbeer-Kuchen

Es war ja soooo heiß! Hundstage. 38°C. Alle Freibäder überlaufen… Und die Nachbarn schenken uns nen Pool. 🙂 Die Enkel sind aus dem Alter raus und sie haben keine Verwendung mehr dafür. Wir aber umso mehr! Unsere Kleine ist nämlich eine Wasserratte und bei weit über 38°C hat auch Frau Fröhlich nix gegen Chillen im Pool statt Schwitzen. Und auch mein Freund fand Feierabend im Pool cool!

Und zum Dank habe ich was gebacken. Ja- bei 38°C. Ging Gott sei Dank total schnell! Und sah so lecker aus, dass der auch für uns selbst nochmal gebacken wird. Vermutlich aber nicht mehr mit Himbeeren, die Ernte lässt dieses Jahr zu wünschen übrig. Geht aber sicher auch mit Johannisbeeren oder Brombeeren.

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Hier für euch zum ruckzuck Nachbacken die Zutaten für eine kleine 20er Springform:

Für den Teig:

  • 100g Mehl
  • 1 Tl Backpulver
  • 50g Magerquark
  • 3 El Milch
  • 3 El neutrales Öl
  • 2 El Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Ggfs. Mehl zum Verarbeiten
  • Fett für die Form

Für den Belag:

  • 300g Himbeeren, gewaschen
  • 2 El Semmelbrösel
  • 1 El Vanillezucker
  • 1 Eiweiß
  • 2 El Zucker

Zubereitung:

Form fetten und Ofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Die Teigzutaten mit den Knethaken des Rührers zu einem Teig verkneten und in die Form fummeln, dabei einen kleinen Rand hochziehen. Himbeeren mit Vanillezucker vermischen und auf den Boden geben und den Kuchen auf der mittleren Schiene bei heruntergeschalteten 160°C Umluft 25 Minuten backen.

Während der Kuchen schwitzt, schnell das Eiweiß mit dem Zucker steif schlagen und am Ende der 25 Minuten auf den Kuchen geben, weitere circa 5 Minuten backen, bis sich der Baiser bräunt.

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Also keine Ausreden: für diesen quick & Yummie Himbeer-Kuchen ist es nicht zu heiß! Und dazu? Eiskalter Sekt 🙂

Feuchtfroehliche Grüße und viel Spaß bei der nächsten Hitzewelle; die soll ja heute starten!

So schmeckt der Sommer- Sorbet von weißen Erdbeeren.

Wie schmeckt der Sommer für euch? Für mich schmeckt er vor allem immer sehr beerig: Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren 🙂 und natürlich nach Pfirsichen und Nektarinen und Kirschen!

Wir haben einen klitzekleinen Vorgarten und vor nun schon drei Jahren habe ich dort zwei klitzekleine Erdbeerpflänzchen gepflanzt mit weißen Erdbeeren, sogenannten Ananaserdbeeren. Und ehrlich: der Hype ist berechtigt! Die Erdbeeren schmecken wirklich nach Ananas. Und nach Erdbeere. Super erfrischend, saftig und süß. Und da aus den zwei Pflänzchen inzwischen eine Erdbeerplantage geworden ist und wir dieses Jahr fast mehr weiße als rote Erdbeeren haben, gab es ein Sorbet von weißen Erdbeeren. Ja- so schmeckt Sommer!

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Zutaten für etwa einen Liter Sorbet:

  • 500 g weiße Erdbeeren (das klappt hundertprozentig auch mit roten Erdbeeren)
  • Saft einer Zitrone
  • 125 g Zucker und 1 EL Vanillezucker
  • 200 ml Wasser

Zubereitung:

Die Erdbeeren waschen, putzen, vierteln und mit dem Zitronensaft beträufeln. Währenddessen Läuterzucker herstellen, indem man den Zucker mit dem Wasser erst aufkocht und dann sirupartig einkochen lässt.

Läuterzucker abkühlen lassen und die Erdbeeren pürieren. Den Läuterzucker unterrühren und die Masse entweder in die Eismaschine geben zum Gefrieren oder ins Tiefkühlfach und regelmäßig rühren während des Gefrierens.

Serviert wurde das weiße (naja leicht rosafarbene) Sorbet mit roten Erdbeeren! Schnell nachmachen und dabei singen!

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Wenigstens gibt es Schwarzwälder-Kirsch-Torte oder: Der erste Urlaub mit Baby…

…ist wie Auswandern!

Wir unerfahrenen Neu-Eltern dachten uns, für den ersten Urlaub fahren wir mal nicht so weit und ins Familienhotel und überhaupt mit dem eigenen Auto.

In dieser Überlegung stecken gleich mehrere Fehler! Wir dachten nicht so weit weg = schnell wieder zuhause im Notfall. Aber: für zwei Stunden Fahrt braucht man mit Baby…ganz lässig sechs Stunden. Kein Witz! Kein Stau…nur eben Pausen zum Essen und wickeln. Wir dachten im eigen Auto = Komfort. Klar- vor Ort war das dann komfortabel, einfach hinfahren zu können, wann und wo man wollte. Aber das Gepäck von zwei Erwachsenen und einem Baby in einen Kleinwagen zu quetschen…ist gar nicht mal so einfach! Gut, dass ich immer so viel Tetris gespielt habe! Und obwohl wir nichts erworben haben –nichts!- war es auf der Rückreise noch schwieriger. Und überhaupt: warum ist das eigentlich Frauen- bzw. Muttersache den Koffer und das ganze Baby-Equipment zu packen? Als würde der Vater nicht hier wohnen und wüsste nicht, was unser Baby braucht, hieß es da plötzlich: mach du das mal, dann ist auch alles da. Ja Danke.

Aber der größte Denkfehler ist uns bei der Sache mit dem Familotel unterlaufen. Wir dachten: toll! Viele andere Kinder und Betreuungsangebote, Streichelzoo und Pferde, Schwimmbad und Sporthalle, Abenteuerspielplätze- das Kind wird beschäftigt sein und wir können uns erholen. Unsere Tochter dachte sich: Fremdbetreuung ist doof, da mach ich nicht mit! Am letzten Tag hat sie die Scheu vor anderen Kindern etwas abgelegt, vorher hat sie es bevorzugt schön in unserer Nähe zu bleiben. Erholung sah dann so aus, dass wir in Etappen in die Sauna und zur Massage sind und einmal alleine zu Abend gegessen haben, als unser Baby schon schlummerte. Und für diesen Babyphone-überwachten Ausflug eine Etage tiefer ins Restaurant habe ich mir solche Rabenmutter-Vorwürfe gemacht, dass ich das Essen fast nicht genießen konnte und froh war, wieder auf dem Zimmer zu sein.

Kurzum: Erholung ist anders. Wir haben unser Baby nach dem Urlaub erstmal einen Tag zur Oma und sind zum Entspannen in die örtliche Sauna. Ach und da war ja noch was: das Wetter! Wir hatten Schnee. Und Regen. Und Nebel. Kann passieren im Schwarzwald, namentlich auf dem Feldberg. Auch Mitte Mai. War mir nicht klar- aber man lernt ja nie aus!

Jedenfalls wird der nächste Urlaubsort mit einem Flugzeug erreicht, was dann das Gepäck auf natürliche Weise limitieren wird und es wird warm sein.

Aber es war nicht alles schlecht! Die Landschaft ist wirklich sehr schön:

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Ihr seht, es hat nicht nur geregnet und geschneit!

Und im Schwarzwald backen die eine echt gute Schwarzwälder -Kirsch-Torte! Die sieht dann so aus:

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Und als kleine Urlaubserinnerung hab ich dann auch eine gebacken. In klein, also in einer 20er Springform und in lecker! Die sieht dann so aus:

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Zutaten für eine kleine Schwarzwälder -Kirsch-Torte (20er Springform)

  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 100g Zucker
  • 75g Mehl
  • 20g Speisestärke
  • 20g Kakao
  • 250g Sauerkirschen und 8 extra hübsche Sauerkirschen, entsteint
  • 2-3 TL Speisestärke
  • 75 ml Kirschsaft
  • 3-4 EL Zucker
  • 400g Sahne
  • 1 Pck. Sahnesteif
  • 3 EL Kirschwasser oder Kirschsaft
  • 20g Bitterschokoladenraspel

Zubereitung:

Backofen auf 175°C vorheizen und die Form vorbereiten, v.a. den Boden mit Backpapier auskleiden.

Eier trennen: Eiweiße mit Salz steif, Eigelbe mit 2 EL warmen Wasser und dem Zucker hell und dickcremig rühren.

Eigelbcreme auf den Eischnee geben und Mehl, Stärke und Kakao darauf sieben. Mit dem Schneebesen vorsichtig unterheben. Die Masse in die Form füllen und im auf 160°C Umluft heruntergeschalteten Ofen etwa 25-30 Minuten backen. Biskuit herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Jetzt die Kirschen (ohne die 8 Hübschen) mit Saft und 2 EL Zucker aufkochen lassen. Stärke mit ein wenig Saft anrühren, zu den Kirschen geben und nochmals aufkochen. Dann abkühlen lassen.

Den Biskuit zwei bis drei Mal horizontal durchschneiden. Das Rezept sagt drei Mal, mein Realitätssinn sagte zwei Mal, sonst bröselt das und du regst dich furchtbar auf. Jeder, wie er es kann.

So oder so: Sahne mit 2 EL Zucker und dem Sahnesteif schlagen, bis sie fest ist.

Den unteren Biskuitboden mit Sahne dünn bestreichen und die restliche Sahne in eine Spritztülle füllen. Drei Sahneringe aufspritzen und die Zwischenräume mit den Kirschen füllen. Den eventuell vorhanden zweiten Biskuitboden auflegen und mit der Hälfte des Kirschwassers oder –safts tränken, wieder drei Sahneringe aufspritzen und die Zwischenräume mit den Kirschen füllen. Den zweiten/dritten Boden auflegen und mit der restlichen Flüssigkeit tränken.

Die Torte rundherum mit der restlichen Sahne bestreichen- am besten geht das mit einer Palette, die vorher ein Weilchen im Kühlschrank lag. Die 8 hübschen Kirschen darauf verteilen und Schokoraspeln darüber streuen.

Torte mindestens zwei Stunden kalt stellen und dann genießen.

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Genießt euer Wochenende, vielleicht ja mit einer kleinen Schwarzwälder -Kirsch-Torte!

Träumchen von Pfläumchen

Frau Fröhlich hat sich Gäste eingeladen. Und zwar gleich mehrere an mehreren Tagen! Samstags vier Mädels zum Brunch und Freitags die Patentante ihres wunderbaren Babys zum Baby bestaunen und quatschen und natürlich Kuchen essen und Kaffee klatschen. Was Frau Fröhlich nicht bedachte:

  • freitags um 10.40 stand auch ein Kinderarzttermin auf dem Programm,
  • der Vater des wunderbaren Babys geht nach wie vor ganztags arbeiten und kann sich gar nicht kümmern,
  • so einen Brunch vorbereiten ist ganz schön zeitaufwendig, noch etwas mehr mit Kind im Tragetuch,
  • Hefeteig muss ein Weilchen gehen & Pflaumen haben Steine, die vorm Verzehr zu entfernen sind.

Beinahe also hätte es keine Pflaumen-Streusel-Schneggen gegeben. Und das wäre wirklich verdammt schade gewesen! Aber eben nur Beinahe!

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Dank des beherzten Einsatzes von Oma Fröhlich (also Frau Fröhlichs Mutter) konnte die Geschichte ein gutes Ende nehmen und ich kann Euch wenigstens das Rezept zum Träumchen mit Pfläumchen verraten.

Zutaten für 8-10 Pflaumen-Streusel-Schneggen:

  • 1/8 l Milch
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 300g + 150g + etwas Mehl
  • 75g + 100g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • Salz & Zimt
  • 1 Ei + 2 Eigelb
  • 75g + 80g weiche Butter
  • 1,5 kg Pflaumen, gewaschen, entsteint, halbiert
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Die Milch erwärmen, bis sie lauwarm ist und darin die Hefe auflösen. 300g Mehl, 75 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, 1 Prise Salz, das Ei und die 75 g Butter in einer Rührschüssel vermischen. Die Hefemilch dazugeben und mit den Knethaken des Handrührers einen glatten Hefeteig kneten. Diesen dann an einem warmen, kuscheligen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen.

Für die Streusel das restliche Mehl, den Zucker und Vanillezucker sowie der übrigen Butter und einem Eigelb mit 1 Tl Zimt verkneten.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal durchkneten und zu einer Rolle formen. 8-10 gleich große Stücke schneiden und mit den Händen etwa gleich große Fladen formen. Diese dann mit etwas Abstand auf den Blechen verteilen und nochmals 20 Minuten gehen lassen.

Jetzt schonmal den Ofen vorheizen: 200°C Ober/Unterhitze oder 175°C Umluft.

Die Teigfladen gleichmäßig mit den Pflaumen belegen. Das übrige Eigelb mit etwas Wasser verquirlen und die Teigränder damit bestreichen. Die Streusel gleichmäßig verteilen und die Streuselschneggen blechweise im vorgeheizten Ofen je ca. 20 Minuten backen.

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Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und vorm Servieren mit Puderzucker bestäuben. Oder mit ein wenig Zimt und dazu dann ein Kleks Sahne…hmmmm! (Stillen braucht ja bekanntlich Zusatzkalorien ;))

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Feuchtfroehliche Grüße und viel Spaß beim backen (von „nachbacken“ will ich nicht sprechen, da ich das Rezept ja nur habe backen lassen) und auf jeden Fall ein schönes Wochenende!