Mag wer Schnittchen? Pfirsichschnittchen!

Aus dem Backbuch, das beinahe um die ganze Welt gereist ist 😉 bei meiner Backbuchreise, ist das heutige Rezept. Ich habe für meinen Freund  Geburtstagskuchen fürs Büro gebacken. Und dafür eben auch in das heimgekehrte Backbuch geschaut und mich (mal wieder) sooo sehr über die ganzen Kommentare und Anmerkungen gefreut! Vielen Dank noch mal an alle, die so fleißig mitgemacht hatten!
Hier ein noch unveröffentlichtes Rezept für einen fixen Blechkuchen.
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Zutaten für ein Blech:
  • 300 g weiche Butter
  • 250 g Rohrzucker
  • 4 Eier
  • 275 g zarte Haferflocken
  • 2 TL abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 200 g Dinkel- oder Vollkornmehl- oder eben Mehl 😉
  • 2 TL Backpulver
  • 1 kg Pfirsiche(oder 2 Dosenà 470 g Abtropfgewicht)
  • 50 g gehobelteoder gehackte Haselnüsse

Zubereitung:

Den Backofen auf 200° vorheizen. Ein Backblech vorbereiten, also entweder fetten oder mit Backpapier auslegen.

Butter und 200 g Zucker hell und cremig schlagen. Jeweils ein Ei nach dem anderen unter die Buttermasse rühren. 250 g Haferflocken und die Zitronenschale dazugeben. Mehl und Backpulver mischen und alles kurz unterrühren.

Den Teig auf das Blech geben und mit dem Teigschaber gleichmäßig verstreichen.

Pfirsiche waschen, trocken tupfen, entsteinen, in Spalten schneiden/Dose öffnen und Pfirsiche abschütten und auf dem Teig verteilen. Mit  Haselnüssen, restlichen Haferflocken und übrigem Zucker bestreuen. Im Ofen (Mitte, reduzierte Hitze: Umluft 160°) in ca. 35 Min. goldbraun backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.

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Very-Berry-Butterkuchen

Am vergangenen Samstag gab es Very-Berry-Butterkuchen aus der aktuellen Lecker Bakery für die beste beste Freundin 🙂 Da es an diesem WE soooo warm war -immerhin 27°C schon morgens um 10 Uhr- war backen da ein echter Liebesbeweis 🙂 zum tippen war es mir dann aber zu warm, daher kommt der Blogbeitrag erst heute.

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Außerdem muss ja auch die Juli-Zusammenfassung für das CBoS fertig werden, hach das wäre fast stressig, wenn die Beiträge nicht so köstlich aussehen würden! Also ruhig mal reinkucken und abstimmen! Und Werbung machen! Und für August backen! 🙂

Zutaten für ein Blech:

Für den Hefeteig:

  • 200 ml Milch
  • 1 Würfel Hefe (42 g)
  • 500 g Mehl
  • 75 g Butter (weich)
  • 2 Eier
  • 75 g Zucker + 10 g Vanillezucker (oder eben 85 g Zucker)
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 125 g Butter (und sicher funktioniert die Hälfte der Butter auch!)
  • 200-250 g gemischte Beeren: Himbeeren, Johannis- oder Erdbeeren, Brombeeren etc.
  • 100 ml Kirschsaft
  • 1 EL Speisestärke
  • 2 EL Zucker
  • 75 g Mandelblättchen
  • 75 g Zucker

Zubereitung:

Die Milch lauwarm werden lassen und die Hefe darin auflösen. Mehl, 75 g weiche Butter, die Eier, 75 g Zucker + Vanillezucker und das Salz in eine Schüssel geben. Hefemilch zugießen und alles mit den Knethaken des Handrührers verrühren. Zudecken und an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.

Die Beeren wenn es sich um frische handelt verlesen, waschen und trocknen. Saft mit Speisestärke und 2 EL Zucker aufkochen, die Beeren vorsichtig unterheben und alles nochmals kurz aufkochen lassen.

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Den Teig ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes tiefes Blech/die Fettpfanne legen. Mit den Fingern viele kleine Mulden in den Teig drücken und die 125 g Butter in Flöckchen darin verteilen. Die rote Beerengrütze als Kleckse auf den Teig geben. Mandelplättchen auf dem Kuchen verteilen und alles mit 75 g Zucker bestreuen. Nochmals 20 Minuten gehen lassen.

Rechtzeitig den Ofen vorheizen: 175 °C Umluft, das Blech mit Backpapier ausstatten und den Kuchen dann darin 25 Minuten backen, herausnehmen und abkühlen lassen. Dazu schmeckt Sekt…und frisch geschlagene Sahne! Je nach Beeren gesüßt (Johannisbeeren) oder ungesüßt (Him- oder Erdbeeren)!

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Backt ihr auch mit Beeren? Für meinen Cake Book of Seasons? Das wäre so very-berry-nice! Dafür bekommt ihr dann hier das pdf zum Berry-Butterkuchen!

Gastbeitrag # 1: Sabines Rhabarber-Baiser-Kuchen

Das Backbuch reist durch Deutschland und war bei Sabine in Straubing und da wurde ein ganz wunderbarer Rhabarber-Baiser-Kuchen gebacken, nach einem ganz neuen (naja jedenfalls für mich) Rezept, das zum Nachbacken einlädt! Und weil Sabine ne ganz Liebe ist, hat sie mir das Rezept in einen Text verpackt und zusammen mit Bildern zugeschickt; hier ihr Gastbeitrag:

Backbuchreise…

…Und ja ich darf einen Gastbeitrag schreiben 😉

Als leidenschaftliche Kuchenbäckerin und Facebook-Nutzerin, verfolge ich ganz fleißig eure tollen Blogs, was sich zu einer wahren Sucht entwickelt hat (sagt zumindest mein Göttergatte 😉

Als ich bei der lieben Rebecca von der Backbuchreise gelesen habe, war ich sofort begeistert und siehe da ich durfte mitmachen, obwohl ich keinen eigenen Blog habe…superfreu!

Ich verfolgte natürlich gleich ganz gespannt die Reise und am 01.Mai hat es Niederbayern erreicht. Ich schwankte zwischen der Beeren Cheesecake und dem Rhabarber-Baiser-Kuchen und mein Mann durfte entscheiden.

So und nun freue ich mich euch den Kuchen vorstellen zu dürfen 🙂

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Rhabarber-Baiser-Kuchen

Das Rezept:

  • 4 zimmerwarme Eier (Größe M)
  • 200 g weiche Butter
  • 300 g Zucker (ich nahm etwas weniger 250g)
  • 175 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Msp. gemahlene Vanille
  • 2 TL abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 75 g Mandelblättchen
  • Backpapier für das Backblech
  • 600 g Rhabarber
  • 1 Pck. Vanille-Puddingpulver zum Kochen
  • 300 ml Apfelsaft
  • 80 g Zucker
  • 250 g Sahne
  • 1 Pck. Sahnefestiger

Zubereitung:

Ich hab als erstes den Rhabarber geschnitten und die Butter und die Eier aus dem Kühlschrank genommen, da diese ja zimmerwarm sein sollten.

Schritt 1:

Backofen auf 160° vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Für den Teig die Eier trennen. Butter und 150 g Zucker mit den Quirlen des Handrührgeräts in ca. 5 Min. cremig rühren. Die Eigelbe unterrühren. Mehl, Backpulver, Vanille und Zitronenschale mischen und kurz unterrühren. Den Teig auf das Blech geben und mit dem Teigschaber gleichmäßig verstreichen.

Schritt 2:

Für das Baiser die Eiweiße steif schlagen, dabei übrigen Zucker unter Rühren einrieseln, bis das Baiser dick und glänzend ist. Das Baiser auf den Teig streichen und mit Mandelblättchen bestreuen. Im Backofen (unten, Umluft 140°) ca. 30 Min. backen. Den Kuchen herausnehmen und in ca. 30 Min. auskühlen lassen.

Sahne mit übrigem Zucker und Sahnefestiger steif schlagen. Die Sahne behutsam unter das kalte Rhabarberkompott heben. Die Teigplatte quer halbieren (hat bei mir leider nicht funktioniert, vielleicht war`s die falsche FormL ) . Die Rhabarbercreme auf die untere Hälfte streichen. Die obere Hälfte darauflegen und den Kuchen 2-3 Std. ziehen lassen.

Schritt 3:

Inzwischen für den Belag den Rhabarber putzen, waschen, schälen und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden (hab ich schon am Anfang erl edigt). Puddingpulver und 5 EL Apfelsaft verrühren. Übrigen Apfelsaft, 50 g Zucker und Rhabarber aufkochen und ca. 2 Min. kochen lassen. Angerührtes Puddingpulver einrühren und aufkochen lassen, den Topf vom Herd nehmen und das Kompott abkühlen lassen.

Schritt 4:

Sahne mit übrigem Zucker und Sahnefestiger steif schlagen. Die Sahne behutsam unter das kalte Rhabarberkompott heben. Die Teigplatte quer halbieren (hat bei mir leider nicht funktioniert, vielleicht war`s die falsche FormL ) . Die Rhabarbercreme auf die untere Hälfte streichen. Die obere Hälfte darauflegen und den Kuchen 2-3 Std. ziehen lassen.

Fazit: Ein wirklich super leckerer Kuchen, schön süß der Teig, säuerlich-fruchtig die Füllung.

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Nun hab ich das Buch weiter auf die Reise geschickt und ich hoffe es ist gut angekommen J

Für die tolle Aktion möchte ich mich noch ganz herzlich bei Rebecca und auch bei den anderen Teilnehmerinnen bedanken. Ich wünsche euch eine schöne Zeit und viel Spaß beim Backen.

Eure Sabine

Das sieht schon sehr, sehr lecker aus! Ich glaube, dass dieser Kuchen noch unbedingt in dieser Rhabarber-Saison gebacken werden muss! 🙂 Ich bin schon ganz gespannt auf den nächsten Beitrag der Backbuchreise, der bereits für Freitag angekündigt ist!

Ich muss euch alle noch mal loben: super wie das alles klappt! Vielen Dank an alle Mitbäcker und Reiseteilnehmer!