Easy peasy Mandel-Spekulatius

Mein Nikolausgeschenk für euch: easy-peasy-quick & yummie Weihnachtsplätzchen! Hoohoohoo! 😉

Seit zwei Jahren im festen Weihnachtsplätzchenbackprogramm sind diese Mandelspekulatius, die zwar nicht so „hübsch“ sind, wie die gekauften, dafür aber viel, viel leckerer und echt was für Faule! Wenn ihr also trotz zu wenig Zeit und/oder zu viel Weihnachtsstress Weihnachtsplätzchen backen möchtet, ist das hier euer Rezept!

Ich mache übrigens gleich die doppelte Menge, da ich sonst, wie bei den Vanillekipferl, mehrmals backen müsste.

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Zutaten:

  • 175g kalte Butter, in kleine Würfel geschnitten
  • 300g Weizenvollkornmehl oder eben Mehl
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 125g brauner Zucker
  • 3 El Milch
  • ½ Tl Kardamom und jeweils eine gute Prise Zimt und Piment
  • 75g Mandelplättchen

Zubereitung:

Aus allen Zutaten außer den Mandelplättchen mit dem Knethaken einen Teig kneten. -ja, das war’s schon- In Folie wickeln und mindestens eine Stunde kalt stellen.

Nach der Wartezeit den Ofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen und Backbleche mit Backpapier bestücken.

Die Arbeitsfläche mit den Mandelplättchen bestreuen und den Teig darauf etwa 4 mm dünn ausrollen. In Rauten schneiden und mit der Mandelseite nach oben auf die Bleche legen. Etwa 12 Minuten backen.

Alle Jahre wieder: Vanillekipferl

So etwa Ende Oktober fragt mein Freund für gewöhnlich, wann ich anfange, Weihnachtsplätzchen zu backen. Was er meint, ist: wann backst du Vanillekipferl? Die „muss“ ich alljährlich etwa 3-5 mal backen, damit wir ganz knapp bis Weihnachten damit hinkommen. Hier also zum Weihnachtskickoff verrate ich das Rezept:

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Zutaten für etwa 70 Kipferl:

  • 140g weiche Butter
  • 100g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 2 Eigelb
  • 200g Mehl
  • 100g gemahlene Mandeln

Zuckerkruste:

  • 1 El Zucker (ich nehme selbstgemachten Vanillezucker)
  • 2 El Puderzucker

Zubereitung:

Butter mit Zucker hell und cremig rühren, das Mark der Vanilleschote zugeben und die Eigelbe einzeln unterrühren. Mehl und Mandeln unterrühren. Aus dem Teig Rollen mit etwa 2 cm Durchmesser rollen, in Folie einwickeln und mindestens eine Stunde kalt stellen.

Nach dieser Wartezeit den Backofen auf 180°C vorheizen und alle Bleche, die euer Haushalt hergibt mit Backpapier bestücken (ihr braucht 2-3).

Von den Rollen fingerdicke Scheiben abschneiden und Kipferl formen, auf die Bleche legen und jedes Blech für 10-12 Minuten backen. Ich habe das mal mit Umluft probiert, weil ich Zeit sparen und alle Bleche auf einmal backen wollte. Das hat nur so mittelgut geklappt. Also lieber bei Ober/Unterhitze nacheinander backen.

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Die Kipferl danach kurz abkühlen lassen, aber noch warm in der Zuckermischung wälzen und erst dann komplett auskühlen lassen. Je wärmer, umso besser klebt natürlich der Zucker.

Für Schokoladenkipferl macht ihr den Teig wie oben, zusätzlich noch 100g geriebene Bitterschokolade dazugeben und ansonsten alles, wie gehabt!

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Oh Du Fröhliche #5 Engelsaugen

Ein Weihnachtsklassiker, wie ich meine, der durch die Cranberrys ein wenig aufgepeppt wird. Der leicht säuerliche Geschmack ist auch nicht das Schlimmste in dieser Zeit, in der man schnell mal einem Zuckerschock erliegt 🙂

Zutaten für 50 Engelsaugen:

  • ½ Zitrone (Bio)
  • 150 Gramm Mehl
  • 100 Gramm Butter (kalte)
  • 50 Gramm Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 1 Beutel Pistazien (gehackt, 25 g)
  • 30 Gramm Cranberries (getrocknet, gesüßt)
  • 100 Gramm Himbeergelee (oder Johannisbeergelee)
  • Puderzucker (zum Bestäuben)

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad, Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3 vorheizen.

Die Zitrone heiß abspülen, mit einem Tuch trocken tupfen und die Schale rundherum fein abreiben.

Zitronenschale, Mehl, Butterflöckchen, Puderzucker, Salz, Eigelb und Pistazien zunächst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig mit den Händen zu etwa kirschgroßen Kugeln rollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit dem Finger in jede Teigkugel ein tiefes Loch drücken und in die Mulde je eine getrocknete Cranberry hineinlegen.

Das Fruchtgelee mit einem Schneebesen glatt rühren und in einen kleinen Gefrierbeutel geben. Den Beutel gut verschließen und eine kleine Ecke vom Beutel abschneiden.

So viel Gelee auf jede Cranberry spritzen, dass das Loch knapp gefüllt ist. Im Ofen etwa 10-15 Minuten goldgelb backen.

Falls viel Gelee aus den Mulden beim Backen verdampft ist, noch etwas Gelee nachfüllen und die Plätzchen im ausgeschalteten Ofen und bei geöffneter Tür nachtrocknen lassen. Zum Servieren die Plätzchen eventuell dünn mit Puderzucker bestäuben.

Oh Du Fröhliche #4 – Schwarz-Weiß-Gebäck

Ein Klassiker, den ich als Kind gerne mochte aber seither nicht mehr gebacken habe- unerklärlich, ist das Schwarz-Weiß-Gebäck doch immernoch sooo lecker!
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Zutaten:

  • 300 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 1 Ei oder 2 Eigelb
  • 200 g kalte Butter
  • 2 EL Kakao
  • 2 EL Sahne

Zubereitung:

Aus allen Zutaten außer Kakao und Sahne mit den Knethaken des Rührgerätes einen glatten Teig kneten. Die Hälfte des Teiges schonmal wegpacken und kühl stellen. Den restlichen Teig mit Kakao und Sahne verkneten und ebenfalls kühl stellen bis zur weiteren Verarbeitung. Der Teig lässt sich am besten verarbeiten, wenn er ca. 30 Minuten im Kühlschrank zugebracht hat.

Ofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen.

Spiral-Schwarz-Weiß-Gebäck: dazu zwei Teigplatten möglichst dünn und gleichgroß ausrollen, übereinander legen und von der breiten Seite her aufrollen. Die Rolle in ca. 5 mm breite Scheiben schneiden.

Pyramiden-Schwarz-Weiß-Gebäck: dazu zwei Teigplatten möglichst dünn (3-4 mm) ausrollen. Quadrate/Kreise/Sterne/Herzen… unterschiedlicher Größe ausstechen und farblich abwechselnd zu kleinen Pyramiden aufeinandersetzen.

Schwarz-Weiß-Taler: Eine Teigplatte möglichst dünn (3-4 mm) ausrollen, darauf eine Rolle andersfarbigen Teig legen und aufrollen. Die Rolle in ca. 5 mm breite Scheiben schneiden.

Die Plätzchen 12 bzw 15 (Pyramiden) Minuten backen.

Oh Du Fröhliche #3 – Himbeer-Amarettini

Aus der aktuellen „Lecker Christmas“ kommt das Reept für diese bitterbösen, weil superleckeren Himbeer-Amarettini, die auch super zur Eiweißverwertung dienen!

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Zutaten für 55 Stück:

  • 3 Eiweiß
  • 300  g gemahlene Mandeln mit (ohne) Haut
  • 300 g Zucker
  • 1 EL flüssiger Honig
  • 4 Tropfen Bittermandelaroma
  • Himbeerkonfitüre ohne Kerne oder Mamas Himbeergelee & Puderzucker

Zubereitung:

Eiweiß, Mandeln, Zucker, Honig und Bittermandelaroma mit den Knethaken des Rührers verrühren, dann ca. 30 Minuten kalt stellen.

Ofen auf 175 °C Ober/Unterhitze oder 150 °C Umluft vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier belegen. Aus dem sehr, sehr klebrigen Teig kirschgroße Kugeln rollen und auf die Bleche setzen. Ich habe Einweghandschuhe angezogen, sonst würde ich jetzt wohl noch irgendwo in der Küche festkleben 🙂

Mit dem Stil eines Holzkochlöffels Mulden in die Teigkugeln drücken und diese mit Himbeergelee füllen.

Für 15 Minuten backen, auskühlen lassen und dann mit Puderzucker bestäuben! Soooo lecker 🙂
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Oh Du Fröhliche #2 – Marzipan-Kokos-Schoko-Makronen

Uiuiui werden manche denken „Marzipan-Kokos-Schoko-Makronen“ gewagt, gewagt. Sind doch Marzipan und Kokos „schwierige Zutaten“, die nicht jeder mag.

Auf der Suche nach weihnachtlicher Eiweißverwertung habe ich dieses Rezept gefunden…naja eigentlich war es ein bisschen anders, nämlich mit Schoko-Kuvertüre aber ich hatte zuwenig Kokos und dafür dann aber noch Bitterschoki…und es ist sooo lecker geworden!

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Zutaten für ca. 40 Marzipan-Kokos-Schoko-Makronen:
2 Eiweiß
200 g Marzipanrohmasse
100 g Puderzucker
160 g Kokosraspeln
40 g Bitterschokolade, geraspelt
Abgeriebene Schale & Saft 1/2 Zitrone

Zubereitung:
Den Backofen auf 175°C (Umluft 150°C) vorheizen.

Marzipan zerkleinern und mit dem ungeschlagenen Eiweiß verrühren. Ja, das ist kein Tippfehler 🙂 mit dem ungeschlagenen Eiweiß!
Kokosraspel, Schokolade, Puderzucker, Zitronensaft und -schale unterrühren. Die Masse ist bröselig, das soll so!

Mit zwei Teelöffeln aus der Makronenmasse ca. 40 Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder Backoblaten setzen und diese ca. 15 min backen.
Die letzten Minuten ruhig öfter nachschauen. Wenn die Marzipan-Kokos-Schoko-Makronen leicht gebräunt sind, sind sie grad richtig.

Unglaublich: ungeschlagenes Eiweiß! Funktioniert aber super! Wer es nicht glaubt, muss es ausprobieren!

Oh Du Fröhliche #1 Zimtbällchen

Schatz liebt Mürbeteig, deswegen gibt es dieses Jahr wohl nur Mürbeteigplätzchen. Es gibt -wie jedes Jahr- Vanillekipferl; ich glaube, die als 10-Kilogramm-Lieferung würden ihm reichen. Aber mir -und euch wohl auch- wäre das zu eintönig!

Das Rezept für Vanillekipferl (und einiges mehr) findet ihr hier (am Ende des Beitrags gibt es den ganzen Adventskalender 2012 als pdf).
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Heute gibt es Zimtbällchen!
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Zutaten für ca. 45 Zimtbällchen:

Für den Teig:

  • 100 Gramm kalte Butter
  • 150 Gramm Mehl
  • 75 Gramm Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz

Zum Wälzen:

  • 30 Gramm feiner brauner Zucker (oder weißer)
  • 1 TL gemahlener Zimt

Zubereitung:

Die Butter in kleine Stücke schneiden. Butter, Mehl, Zucker, Eigelb und Salz zunächst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einem flachen Fladen formen und für etwa 30 Minuten kalt stellen.

Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen. Den Teig in 45 Stücke teilen und jede Teigportion mit den Händen zu einer Kugel rollen. Die Kugeln mit etwas Abstand nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und im vorgeheizten Ofen etwa 8 bis 10 Minuten backen. Ich gebe zu: die Kugeln sind nach dem backen nicht mehr ganz kugelrund, eher etwas flach.

(Braunen) Zucker und Zimt mischen und die Kugeln darin wälzen.
Die Plätzchen vorsichtig auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. In einer gut schließenden Blechdose aufbewahren.

Drückt mir die Daumen für das kommende Wochenende, da verkaufe ich hoffentlich viele Adventskränze! 🙂