Knobi-Keule plus Tomate, plus Basilikum, plus Bohnen

Wenn nicht gegrillt werden kann, muss das Fleisch eben aus dem Ofen kommen! Am vergangen Samstag wurde noch ein letztes Mal (?) für 2013 gegrillt, jetzt taugt das Wetter wieder für Ofengerichte 🙂 Dieses Rezept ist im Original von deckschonmaldentisch, ich habe es zunächst dreist geklaut und dann dreist abgewandelt! Und jetzt isses dreist lecker!

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Zutaten für 2 Personen:

  • 2 (ok: 3) Hähnchenkeulen
  • ca. 500 g Tomaten (in unserem Fall Cherrytomaten, ist aber grds. egal)
  • 1-2 Knolle(n) Knoblauch (ja ganze Knollen, die werden weich und zart und süßlich)
  • 1 Bund Basilikum, gewaschen, trockengeschüttelt und grob gehackt
  • 1 Glas dicke weiße Bohnen
  • Olivenöl, scharfes und edelsüßes Paprikapulver, Salz, Pfeffer, Zucker

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Zubereitung:

Den Backofen auf 200° Ober/Unterhitze vorheizen und eine ausreichend große Auflaufform (wenn die Keulen drinne liegen, muss noch Platz drumrum sein) mit Olivenöl einpinseln.

Die Hähnchenkeulen waschen, trocken tupfen und mit Olivenöl einreiben. Mit Salz, Pfeffer und den Paprikas würzen. Die Keulen in die Form legen.

Die Tomaten halbieren und dekorativ um die Keulen herum drapieren. Die Knoblauchknollen komplett und mit Schale dazwischen stecken. Das Basilikum untermischen. Etwas Olivenöl drüber geben und alles mit Salz, Pfeffer, Zucker und noch etwas von den Paprikas würzen.

Die Keulen mit dem Gemüse 30 Minuten im heißen Ofen backen und zwischendurch die Tomaten etwas durchrühren. Die Bohnen abtropfen lassen und nach den 30 Minuten unter die Tomaten mischen. Weitere 20 bis 25 Minuten bei gleicher Temperatur im Ofen backen.

Lasst es euch schmecken und an den Sommer erinnern!

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DIY: Freitags gibts Fisch oder Graved Lachs nur noch selbstgemacht!

Und die Honig-Senf-Sauce auch nur noch selbstgemacht. So gehts:

Zutaten:

  • 1 kg frischer Lachs Mittelstück
  • 1 EL Pfefferkörner, schwarz
  • 6 EL grobes Meersalz
  • 4 EL Zucker
  • Dill (gefriergetrocknet) oder 2-3 Bund frischen Dill

Zubereitung:

Beim Fischhändler des Vertrauens ein schönes Mittelstück vom Lachs kaufen, am besten Biolachs. Der erste Versuch war Bio, der zweite nicht und jetzt ratet, welcher besser war. Genau! 😉 Die Mittelgräte und andere Gräten entfernen lassen, den Fisch schuppen, die Haut aber dranlassen lassen.

Die Pfefferkörner mit dem Mörser zerstoßen (oder für Menschen ohne Mörser mit einer Messerklinge zerdrücken). Zucker und Salz hinzumischen. Die Lachsstücke mit 1/3 der Beizmischung rundum gut einreiben.

So: wie bei allen „guten, traditionellen Rezepten“ gibt es beim Dill (mindestens) zwei Meinungen: entweder frischen Dill nehmen oder eben getrockneten. Dem frischen Dill sagt man nach, dass er zum leichteren Schimmeln führen könne. Da das nicht erstrebenswert ist, war die Debatte an diesem Punkt für mich beendet und ich habe mich für getrockneten Dill entschieden. Wer das anders sieht muss 2-3 Bund Dill fein hacken, ansonsten den getrockneten Dill nicht zu sparsam mit der restlichen Beizmischung auf der Innenseite der Lachsstücke verteilen.

Nun die Lachsstücke mit den Fleischinnenseiten aufeinander legen. Den Fisch in einen großen Gefrierbeutel legen unter lautem fluchen mit fischglitschigen Händen irgendwie reinpfriemeln. Den Lachs in eine Auflaufform legen (da wird nämlich so oder so Beize austreten, die ist sehr klebrig und geruchsintensiv! Woher ich das weiß? …grummel) und auf die geschichteten Fischstücke etwas Schweres stellen oder legen, um den Lachs zusammen zupressen. In den Kühlschrank legen und 2 – 3 Tage marinieren, dabei alle 12 Stunden einmal wenden (Handyalarm!)

Nach der Beizzeit den Sud abgießen, die Kräuter abkratzen und den Lachs in hauchdünne Scheiben schneiden. Dickere Scheiben Graved Lachs kann man auch grillen. Tiefgekühlt hält sich der Lachs mehrere Monate, gekühlt etwa eine Woche. Dazu schmeckt gut ein Honig-Senf-Dill-Sößchen, dass in den Zuständigkeitsbereich von meinem männlichen Mitbewohner fällt aber sicher auch von euch nachgemacht werden kann:

Zutaten:

  • Senf (wir nehmen Honig-Senf)
  • (Blüten)Honig
  • Dill (getrocknet)

Zubereitung:

Senf und Honig verrühren, kosten. Zu scharf? Mehr Honig. Zu süß? Mehr Senf. Das Verhältnis 1:1 funktioniert für uns gut. Dill hinzugeben (je nach Dill-Liebe) und verrühren. Fertig.

Probiert das unbedingt mal aus! Kostet (wie immer abgesehen von unserer Lebenszeit) nicht mehr, als fix und fertig aus’m Laden, schmeckt aber natürlich um Welten besser!

Feuchtfroehliche, fischglitschige Grüße 🙂

Gegrillte Dorade- quick & yummie

Zutaten für 2 Personen:
  • 2 Tl Fenchelsaat
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Tl abgeriebene Zitronenschale (von 1 unbehandelten Zitrone) und 2 Zitronenscheiben
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Doraden (küchenfertig)
  • 4-5 Tomaten in Scheiben
  • 2 El Thymianblättchen
  • 3 El Olivenöl
  • Aioli

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Zubereitung:

Den Backofen vorheizen auf 200°C Ober/Unterhitze.

Fenchelsaat und 2 Knoblauchzehen fein hacken. Abgeriebene Zitronenschale, Fenchel und Knoblauch mit Pfeffer und Salz mischen und –wenn ein Mörser vorhanden ist- mörsern.

Die Doraden innen und außen waschen und trockentupfen. Auf beiden Seiten je 2-3 Mal schräg einschneiden. Innen und außen mit der Zitronen-Fenchel- Mischung einreiben. Je 1 Zitronenscheibe in die Bauchhöhlen legen.

Aus den Tomatenscheiben auf einem gefetteten Blech ein Bett für die Doraden legen. Mit Thymianblättchen bestreuen. Die Doraden auf die Tomaten legen, mit Olivenöl beträufeln. Die Fische auf der mittleren Schiene zunächst 10 Minuten backen, dann unter dem heißen Backofengrill  weitere 12-14 Min. grillen.
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Dazu schmeckt Brot und die selbstgemachte Aioli. Hier das pdf. zum Fisch!

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Spargelmousse & gekräuterter Lachs & Pavlova mit Erdbeeren

Spargelmousse mit Forellenkaviar:

  • 500 g weißer Spargel
  • 300 ml   Gemüsebrühe bzw. Spargelfonds
  • 5 Blatt   Gelatine, eingeweicht bzw.1 Beutel Agaragar
  • 200 ml   Sahne, geschlagene
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Butter
  • Forellenkaviar (Deko) und Salat

 Den Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden. Mit 500 ml Wasser aufkochen und 30 Minuten kochen lassen. 300 ml von dem Spargelfonds auffangen. Alternativ geht natürlich auch Gemüsebrühe, aber aus dem Spargel kann man gerade für die Mousse geschmacklich rausholen, was geht!

 Den Spargel darin kochen und dann pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und ggfs. Butter abschmecken. Die Masse durch ein Sieb passieren.

 Die eingeweichte Gelatine in die Masse einrühren bzw. das Agaragar einrühren und nochmals aufkochen. Etwas abkühlen lassen und dann die geschlagene Sahne unterheben. Kühl stellen für mindestens 4 Stunden.

 Von der Mousse Nocken abstechen und mit dem Forellenkaviar dekorieren. Mit Salat servieren. Hier das pdf.

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Gekräuterter Lachs mit jungem Gemüse und neuen Kartoffeln:

  •  1 unbehandelte Zitrone
  • Salz, Pfeffer, 1/2 Tl Zucker
  • 3 El Olivenöl
  • 1 Bund Pimpinelle
  • 1 Bund Dill
  • 1 Bund Kerbel
  • 4 Stiele Estragon
  • 100 g weiche Butter
  • 1 El körniger Senf
  • 700 g Lachsfilet (ein schönes Mittelstück, ohne Haut und Gräten)
  • Gemüse, z.B. Brokkoli, Mairüben, Karotten und Zuckerschoten…oder Kohlrabi, Blumenkohl, Spargel
  • Kartofeln, neu und klein

 Den Lachs waschen und trockentupfen und in eine feuerfeste, gefettete Form setzen. Den Ofen vorheizen auf 200°C Ober/Unterhitze.

 Von der Zitrone die Schale fein abreiben. 3 El Saft auspressen, mit Salz, Pfeffer, Zucker und Öl verrühren. Je 2/3 von Pimpinelle, Dill, Kerbel und Estragon grob hacken. Dann mit Salz, Pfeffer und Butter mit dem Schneidstab fein pürieren. Senf und 2/3 der abgeriebenen Zitronenschale untermischen.

 Den Lachs mit 2-3-4 El Kräuterbutter bestreichen und mit dem restlichen Zitronenschalenabrieb bestreuen. Den Fisch auf der 2. Schiene von unten 12-15 Minuten garen

 Dazu gab es Kartoffeln (gekocht, in einem Topf für ca. 25 Minuten), Brokkoli, Zuckerschoten, Karotten, Mairüben (ebenfalls gekocht und in dem Rest der Kräuterbutter geschwenkt). Wie man Gemüse kocht, ist hierbei nicht die Schwierigkeit, eher das richtige „Timing“. Ich habe das Gemüse vorher gegart und dann in Kräuterbutter und ein wenig Wasser wieder erwärmt, als das Ende der Lachsgarzeit absehbar war. Hier das pdf.

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Pavlova:

  • 4 Eiweiße (Die Eigelbe sind in den Kokos-Käsekuchen gewandert, keine Sorge!)
  • 1 Tasse Puderzucker (120 g)
  • 1/4 Tasse Zucker (50 g)
  • 1 EL Maismehl (oder Speisestärke)
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Tasse Sahne (200 ml)

Den Backofen auf 120 Grad vorheizen. Eine Springform (26-28 cm Ø) oder 3-4 kleine Tarteförmchen mit Backpapier auslegen.

Für das Baiser die Eiweiß mit den Schneebesen des Handrührgeräts aufschlagen, bis sich weiche Spitzen bilden. Löffelweise den Puderzucker dazugeben und weiterschlagen, bis der sich gelöst hat. Den „normalen“ Zucker mit Maismehl/Speisestärke mischen und mit dem Zitronensaft ebenfalls unterschlagen.

Die Baisermasse in die Springform /die Tarteförmchen füllen und im Ofen (Mitte, keine Umluft!) etwa 1 1/4 Stunden backen. Den Backofen ausschalten und den/die Baiser darin abkühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen. Die Törtchen mit der Sahne bestreichen (vorsichtig, sonst bricht das Baiser ein) und mit Obst dekorieren!

Achtung: gelegentlich gibt es zwischen Baiser und Sahne noch eine Crememasse, auf die ich diesmal verzichtet habe. Aber ganz grundsätzlich geht das so:

  • 4 Eigelbe (Größe M)
  • 1/4 Tasse Zucker (50 g)
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 1 EL Maismehl (oder Speisestärke)
  • 3/4 Tasse Milch (150 ml)
  • 1/2 Tasse Sahne (100 g)

Für die Creme Eigelb mit Zucker, Vanillemark und Maismehl glatt und cremig rühren. In einen Topf geben, dann langsam Milch und Sahne einrühren. Bei mittlerer Hitze weiterrühren, bis die Mischung dicklich wird. Nun aufkochen, die Hitze sofort wieder reduzieren und die Creme etwa 2 Minuten ganz sanft köcheln lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Dann auf die Baisermasse streichen, dann erst die Sahne und das Obst.

Dieses Mal hatte ich Erdbeeren genommen, der Fantasie sind hier aber keine Grenzen gesetzt! Hier das pdf.

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Und wenn es nach mir geht, könnt ihr hier morgen das Rezept für den Käsekuchen nachlesen. Das geht ganz schnell und ist noch leckerer als schnell! 🙂

…und ab und zu koche ich auch mal was!

Leider seltener als mir lieb ist. Aber diese Kombi aus Fachanwaltslehrgang und Pendeln, letzte Woche noch in Kombi mit einer Erkältung des Todes und einem kranken Mann zuhaus… Aber hier ein kurzer Überblick über das, was ich an Ostern in meiner Küche so gemacht habe:

Karfreitag: Spargelmousse mit Forellenkaviar an Salat, gekräuterter Lachs mit jungem Gemüse und Kartoffeln und Pavlova mit Erdbeeren (die gerne etwas erdbeeriger hätten schmecken dürfen)!

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Ostersamstag: Ostereier nach diesem Rezept.

Ostersonntag: ein schnelles Huhn mit Ricotta-Kräuter-Creme unter der Haut (im Original nur mit Knoblauch und Zitrone und irgendwie simpler und leckerer), Kartoffeln & Salat und danach ein Kokos-Käsekuchen mit Himbeeren.

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Kokos-Käsekuchen mit Him-Bär

Ostermontag war Mama für die Verköstigung der Kompanie zuständig. Und da habe ich nichts gemacht außer Essen und viel, viel trinken. Nicht mal Fotos. Und wenn ihr euch jetzt fragt, wo die Rezepte zum Osterwochenende sind- ja die kommen im Laufe der Woche!

Kennt ihr eigentlich…

Udon? Den Klang von Zuckerwatte? Phat Thai (oder Pad Thai)? 1 x umrühren bitte aka kochtopf? Und Sandra from Snuggs Kitchen?

Also: Udon ist eine Nudelsorte der japanischen Küche; mehr Infos wie immer von Tante Wiki. Und wie die gemacht werden erklärt Ylva auf ihrem wunderschönen Blog „Der Klang von Zuckerwatte“. Und weil Ylva eine Superliebe ist, brachte mir der Postbote heute ein Paket mit nicht nur Udon:

Ylvas japanisches Carepaket

Und Phat Thai ist ein traditionelles Nudelgericht der thailändischen Küche, das eigentlich mit Reisbandnudeln zubereitet wird. Heute nicht; heute machen wir das mal mit Udon!

Und zwar für Zorra und Sandra und ihr Blogevent „Ran an den Wok

Blog-Event LXXXIV - Ran an den Wok (Einsendeschluss 15. Februar 2013)

Und wie das so ist mit den berühmten Gerichten: es gibt im www und in diversen Kochbüchern geschätzt 1 Million „Original“-Rezepte 😉 daher sehen wir das mit den Udon statt der Reisnudeln nicht so eng und statt Tofu gibt es Garnelen. Denn sonst verlässt mich Schatz 😉

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Zutaten (für 2 Personen):

  • 200 g Glas/Reisnudeln Udon
  • 3-4 El Öl
  • 250 g Tofu mit fester Konsistenz Garnelen
  • 4-5 El Sojasauce
  • 3-4 Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten
  • ~ 1-2 Knoblauchzehe in feine Scheiben geschnitten
  • 150 g Sojasprossen
  • Cashewkerne (oder Erdnüsse, nicht gesalzen)
  • 2 Eier, verquirlt
  • 1 Limette

Und für die Phat Thai Sauce:

  • 250 ml Tamarindsauce
  • 250 ml Sojasauce
  • 3-4 El Palm Sugar (oder brauner Zucker)
  • ~1 Tl Chilipulver (je nach persönlicher Leidensfähigkeit)

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Zubereitung:
Als erstes rühren wir die Phat Thai-Sauce: hierzu in einem Topf die Tamarindensauce (ersatzweise nimmt man Limettensaft) und Sojasauce erhitzen, darin den Palmzucker/braunen Zucker schmelzen und mit Chilipulver würzen, bis die gewünschte Schärfe erreicht ist.

Die Nüsse im Wok ohne Öl anrösten, etwas abkühlen lassen und klein hacken. Beiseite stellen.

Die Reisnudeln Udon mit kochendem Wasser übergießen und nach Packungbeschreibung ziehen lassen (Ylva hatte die Nudeln gekocht, daher nur kurz übergießen).

Während die Reisnudeln Udon im warmen Wasser ziehen, das Öl im Wok erhitzen. Gewürfelten Tofu Garnelen, Zwiebeln und in Scheiben geschnittenen Knoblauch darin anbraten. Dann bei starker Hitze die Sojasprossen und die Phat Thai-Sauce (nach und nach, bis die gewünschte Würze/Konsistenz erreicht ist) dazugeben und alles zügig  miteinander vermischen.

Alles im Wok am Rand  hochschieben (so machen das die Wok-Profis) oder aber herausnehmen (so machen das die Wok-Anfänger oder die, die keinen Wok nutzen sondern eine Pfanne ohne hohen Rand zum hochschieben) und das verquirlte Ei auf die freie Fläche im Wok schütten, stocken lassen und dann mit den gehackten Nüssen mischen. Danach die Reisnudeln Udon zufügen und alles vermengen (vorsichtig, sonst gibt es Reisnudel/Udon-Matschepampe.

Auf den Tellern verteilen und jeweils mit einer halben Limette servieren (wie immer vergessen- die schwimmen jetzt im Havana). Nicht vergessen: das Rezept als pdf.

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Eine gelungene Premiere: das erste (aber sicher nicht letzte) feuchtfroehliche Huhn

Wie gestern angekündigt, habe ich heute ein total glückliches Huhn zubereitet. Ich habe mehrere Rezepte quasi „zusammengewürfelt“ und will Euch mein Resultat nicht vorenthalten (denn es ist wirklich gut geworden):

Zutaten für 3 Personen (wobei 4 auch satt geworden wären):

  • 1 Huhn (ein glückliches, 1,3 Kilo schweres Freilandhuhn)
  • 8-10 Stängel Rosmarin
  • 8-10 Blätter Salbei
  • 5 Lorbeerblätter
  • und den Rest von einem Petersilietöpfchen (das hätte die nächste Woche sowieso nicht überlebt)
  • 5 Zehen Knoblauch
  • 1 Biozitrone: die Schale abreiben und dann in dünne Scheiben schneiden
  • Öl, Salz & Pfeffer
  • 1 Kg Kartoffeln

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Zubereitung:

Den Ofen mitsamt der Fettpfanne vorheizen (Ober/Unterhitze 225 °C).

Die Kartoffeln gründlich waschen. Die Kräuter waschen und trockenschütteln. 2 Stängel Rosmarin, 5 Blätter Salbei und die Lorbeerblätter zur Seite legen und den Rest der Kräuter fein und klein schneiden.

Die Kräuter mit der abgeriebenen Schale der Zitrone und dem durchgepressten Knoblauch mischen.

Das glückliche Huhn innen und außen mit kaltem Wasser abwaschen und gründlich trockentupfen. Innen mit Salz einreiben. Ich habe hier ein Fleur de Sel aus Mallorca verwendet, das mit Rosmarin aromatisiert ist; das passt ganz gut zum Rest dachte ich.

Die Hühnchenhaut vorsichtig von der Hühnchenbrust lösen: In den Rezepten steht da gerne was von Kochlöffelstil- aber ich hab das mit den Fingern gemacht. Das war ja mein erstes Huhn und ich hatte Angst, dass da was ab- oder einreißt. Dann die Kräuter-Zitronen-Knoblauch-Mischung zwischen Hühnchenhaut und Hühnchenbrust schieben/stopfen.

Die Zitronenscheiben sowie die verbliebenen Salbei- und die Lorbeerblätter in das Huhn füllen und das offene Ende vom Huhn (z.B. mit einem Zahnstocher) zusammenstecken.

Das glückliche Tier salzen und pfeffern und mit Öl einreiben.

Die Fettpfanne aus dem Ofen holen. Die Kartoffeln und das Huhn auf’s Blech setzen.
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Die erste Runde mit der Brust nach oben. Nach 5 Minuten das Huhn auf den Rücken legen, um es nach 5 Minuten wieder zu drehen und für weitere 45 Minuten mit der Brust nach oben zu backen.

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Dazu gab es Feldsalat und danach gab es den restlichen Kuchen. Und auch heute gab es leider keine Fotos mit der Kamera; irgendwie hat mich das Huhn „ziemlich gefordert“. Wer sich auch mal ein Hühnchen braten will, kann hier das Rezept zum Huhn als pdf. ausdrucken.