Spargelmousse & gekräuterter Lachs & Pavlova mit Erdbeeren

Spargelmousse mit Forellenkaviar:

  • 500 g weißer Spargel
  • 300 ml   Gemüsebrühe bzw. Spargelfonds
  • 5 Blatt   Gelatine, eingeweicht bzw.1 Beutel Agaragar
  • 200 ml   Sahne, geschlagene
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Butter
  • Forellenkaviar (Deko) und Salat

 Den Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden. Mit 500 ml Wasser aufkochen und 30 Minuten kochen lassen. 300 ml von dem Spargelfonds auffangen. Alternativ geht natürlich auch Gemüsebrühe, aber aus dem Spargel kann man gerade für die Mousse geschmacklich rausholen, was geht!

 Den Spargel darin kochen und dann pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und ggfs. Butter abschmecken. Die Masse durch ein Sieb passieren.

 Die eingeweichte Gelatine in die Masse einrühren bzw. das Agaragar einrühren und nochmals aufkochen. Etwas abkühlen lassen und dann die geschlagene Sahne unterheben. Kühl stellen für mindestens 4 Stunden.

 Von der Mousse Nocken abstechen und mit dem Forellenkaviar dekorieren. Mit Salat servieren. Hier das pdf.

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Gekräuterter Lachs mit jungem Gemüse und neuen Kartoffeln:

  •  1 unbehandelte Zitrone
  • Salz, Pfeffer, 1/2 Tl Zucker
  • 3 El Olivenöl
  • 1 Bund Pimpinelle
  • 1 Bund Dill
  • 1 Bund Kerbel
  • 4 Stiele Estragon
  • 100 g weiche Butter
  • 1 El körniger Senf
  • 700 g Lachsfilet (ein schönes Mittelstück, ohne Haut und Gräten)
  • Gemüse, z.B. Brokkoli, Mairüben, Karotten und Zuckerschoten…oder Kohlrabi, Blumenkohl, Spargel
  • Kartofeln, neu und klein

 Den Lachs waschen und trockentupfen und in eine feuerfeste, gefettete Form setzen. Den Ofen vorheizen auf 200°C Ober/Unterhitze.

 Von der Zitrone die Schale fein abreiben. 3 El Saft auspressen, mit Salz, Pfeffer, Zucker und Öl verrühren. Je 2/3 von Pimpinelle, Dill, Kerbel und Estragon grob hacken. Dann mit Salz, Pfeffer und Butter mit dem Schneidstab fein pürieren. Senf und 2/3 der abgeriebenen Zitronenschale untermischen.

 Den Lachs mit 2-3-4 El Kräuterbutter bestreichen und mit dem restlichen Zitronenschalenabrieb bestreuen. Den Fisch auf der 2. Schiene von unten 12-15 Minuten garen

 Dazu gab es Kartoffeln (gekocht, in einem Topf für ca. 25 Minuten), Brokkoli, Zuckerschoten, Karotten, Mairüben (ebenfalls gekocht und in dem Rest der Kräuterbutter geschwenkt). Wie man Gemüse kocht, ist hierbei nicht die Schwierigkeit, eher das richtige „Timing“. Ich habe das Gemüse vorher gegart und dann in Kräuterbutter und ein wenig Wasser wieder erwärmt, als das Ende der Lachsgarzeit absehbar war. Hier das pdf.

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Pavlova:

  • 4 Eiweiße (Die Eigelbe sind in den Kokos-Käsekuchen gewandert, keine Sorge!)
  • 1 Tasse Puderzucker (120 g)
  • 1/4 Tasse Zucker (50 g)
  • 1 EL Maismehl (oder Speisestärke)
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Tasse Sahne (200 ml)

Den Backofen auf 120 Grad vorheizen. Eine Springform (26-28 cm Ø) oder 3-4 kleine Tarteförmchen mit Backpapier auslegen.

Für das Baiser die Eiweiß mit den Schneebesen des Handrührgeräts aufschlagen, bis sich weiche Spitzen bilden. Löffelweise den Puderzucker dazugeben und weiterschlagen, bis der sich gelöst hat. Den „normalen“ Zucker mit Maismehl/Speisestärke mischen und mit dem Zitronensaft ebenfalls unterschlagen.

Die Baisermasse in die Springform /die Tarteförmchen füllen und im Ofen (Mitte, keine Umluft!) etwa 1 1/4 Stunden backen. Den Backofen ausschalten und den/die Baiser darin abkühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen. Die Törtchen mit der Sahne bestreichen (vorsichtig, sonst bricht das Baiser ein) und mit Obst dekorieren!

Achtung: gelegentlich gibt es zwischen Baiser und Sahne noch eine Crememasse, auf die ich diesmal verzichtet habe. Aber ganz grundsätzlich geht das so:

  • 4 Eigelbe (Größe M)
  • 1/4 Tasse Zucker (50 g)
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 1 EL Maismehl (oder Speisestärke)
  • 3/4 Tasse Milch (150 ml)
  • 1/2 Tasse Sahne (100 g)

Für die Creme Eigelb mit Zucker, Vanillemark und Maismehl glatt und cremig rühren. In einen Topf geben, dann langsam Milch und Sahne einrühren. Bei mittlerer Hitze weiterrühren, bis die Mischung dicklich wird. Nun aufkochen, die Hitze sofort wieder reduzieren und die Creme etwa 2 Minuten ganz sanft köcheln lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Dann auf die Baisermasse streichen, dann erst die Sahne und das Obst.

Dieses Mal hatte ich Erdbeeren genommen, der Fantasie sind hier aber keine Grenzen gesetzt! Hier das pdf.

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Und wenn es nach mir geht, könnt ihr hier morgen das Rezept für den Käsekuchen nachlesen. Das geht ganz schnell und ist noch leckerer als schnell! 🙂

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Very Berry Part IV: Himbeer-Thymian-Konfitüre

Für die experimentierfreudigen Konfitürenkocher unter uns 🙂 und dann is auch wieder gut bis November…

Für 4-5 Gläser:

  • 1000 g Himbeeren (vorbereitet gewogen)
  • 5 g Zitronensäure
  • 450 g Zucker
  • 50 g Honig
  • 1 Packung Gelfix Super (3:1)
  • etwa 3 EL Thymianblättchen
  • 2 EL Himbeergeist und Himbeergeist zum Ausschwenken der Gläser

Zubereitung:

Himbeeren, Zucker, Honig und Gelfix Super in einem hohen Topf mischen und 1 Std. Saft ziehen lassen. Thymianblättchen fein hacken und zu den Himbeeren geben.

Unter Rühren mit einem Kochlöffel bei starker Hitze aufkochen. Ab dem Zeitpunkt des sprudelnden Kochens 3 Min. bei starker Hitze unter Rühren kochen lassen. Himbeergeist unterrühren.

Gläser mit Himbeergeist ausschwenken und sofort die heiße Konfitüre randvoll einfüllen. Gläser mit Twist-off-Deckeln fest verschließen und 10 Min. auf den Kopf stellen.

Hinweis: Die Haltbarkeit der Konfitüre verkürzt sich durch den Thymian!

Gefülte Paprikaschoten mit Seelachs

Nachdem das Post-Urlaub-Chaos beseitigt ist (naja so einigermaßen) kamm ich gestern auch mal wieder zum kochen! Inspiriert von der letzten Woche werde ich jetzt mal ein paar Sachen aus dem Ägyptenurlaub nachkochen. Los ging es gestern mit mit Seelachs gefüllten Paprikaschoten:

Paprika für 4:

  • Olivenöl, Salz, Pfeffer, Thymian (frisch, etwa 5 Stängel)
  • 4-6 Paprika, gewaschen, entkernt und halbiert
  • 2 Scheiben Toastbrot ohne Rinde
  • 1/2 Tasse lauwarme Milch
  • 75 g Manchego, fein gerieben
  • 2 Eier
  • 2 Lauchzwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 500 g Seelachs, in Würfel geschnitten

Den Ofen auf 180°C vorheizen (Umluft 160°C).

Die Toastscheiben in der Milch einweichen, ausdrücken und mit dem Manchego, den Eiern, den Lauchzwiebeln vermischen. Die Fischwürfel ebenfalls untermischen. Mit Salz, Pfeffer und den Thymianblättchen würzen.

Die Fischfarce in die halben Paprikaschoten füllen und diese in eine ofenfeste Form legen. Mit Olivenöl beträufeln und für 35-40 Minuten backen.

Dazu schmeckt Baguette oder Couscous, gestern gab es aber überbackene Auberginen dazu. Das All- Inclusive- Kilo soll sich nämlich nicht auf meiner Hüfte festbeißen 😉

Ein ganzes Blech Glück: Kirschstreusel

Sehr oldschool, sehr lecker! Hier das bereits angekündigte Kirschstreuselrezept zum Sonn- äh Feiertag

Für ein ganzes Blech Glück/20 Stück Kuchen:

Für die Streusel:

  • 150 g kalte Butter in kleine Würfel geschnitten
  • 200 g Mehl
  • 120 g Zucker
  • 1 Tl Zimt
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 1 kg (Sauer)Kirschen, entsteint oder nicht oder 2 große Gläser Sauerkirschen

Für den Teig:

  • 150 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 3 Große Eier
  • 1 Zitrone bzw. deren abgeriebene Schale
  • 375 g Mehl vermischt mit
  • 3 Tl Backpulver und
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Milch (oder 50 ml Milch & 50 ml Kirschwasser

Backofen vorheizen: 180°C Ober/Unterhitze oder nicht vorheizen (Umluft 160°C)

Aus allen Streuselzutaten mit kalten Händen und ziemlich flott Streusel kneten: mit den Fingerspitzen zerreiben, wieder ein bisschen zusammendrücken, wieder zerbröseln und das alles halt zügig! Beiseite stellen, kommt ja erst zum Schluß dran.

Butter & Zucker zusammen hell und cremig rühren. Nach und nach die Eier dazugeben und nur solange rühren, bis von denen keine Spuren mehr zu sehen sind. Die Zitronenschale ebenfalls einrühren. Nun abwechselnd die Mehl-Backpulvermischung und Milch zugeben und alles verrühren. Der Teig sollte schwer sein und beim hochheben der Quirle langsam von diesen abfallen.

Den Teig in ein Backblech füllen und mit einem Teigschaber einigermaßen glattstreichen. Kirschen darauf verteilen und Streusel darüber streuseln. Kuchenblech für 35 Minuten backen.

 

Pesto und Pesto

Nach dem unglaublichen Erfolg mit den Gnocchi musste ich natürlich das Opfer meiner Kürbisgnocchi (eine traurige Geschichte, die man hier nachlesen kann) zum Widergutmachungsessen einladen. Gut: sie sagte auch, sie käme erst, wenn sicher sei, das es funktioniert…jedenfalls war meine beste Freundin zu Gast und zu den Gnocchi gab es dreierlei Pesto.

Bärlauchpesto, Ricotta-Walnusspesto und Pesto -so circa- alla Genovese. Die Rezepte für die beiden letztgenannten Pestos gibt es hier.

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Chilihuhn in 2 Varianten

Bei diesem Gericht kann man sich ein bisschen Mühe machen oder die Blitzvariante wählen, dann hat man einen Arbeitsaufwand von maximal 10 Minuten! (Exklusive der Zeit, in der man nichts tun, aber das Huhn garen muss)

Die erste „ein klein bisschen Mühe“ Variante hat was mit kochen zu tun, die zweite Variante kaum; lecker wird es so oder so. Also los: Weiterlesen