Das Ostersonntagshuhn und der Ostersonntagkuchen

Die Deutsche Bahn ist Schuld! Ich wollte euch ja schon am Donnerstag das Kokos-Käsekuchenrezept verraten- aber dann fielen Züge aus, die, die fuhren, fuhren langsam und blieben unvermittelt stehen, Anschlüsse wurden verpasst…und als ich es dann endlich nach Hause geschafft hatte, hatte ich wirklich zu nichts mehr Lust. Aber heute!

Und wenn ich schon mal dabei bin, packe ich noch das „Ostersonntagshuhn“ drauf. Dabei handelt es sich um ein abgewandeltes Rezept, dass zunächst mal ein Freund für mich gekocht und mich damit sehr begeistert hat! Die Abwandlung war „okay“, das Original ist besser 🙂 Hier also beide Rezepte:

DSC_0032

Zutaten für 2 Hungrige oder 4 nur-so-mittelhungrige Personen:

  • 12-16 fest kochende Kartoffeln
  • 4 Hähnchenkeulen
  • 2 Bio-Zitrone mit essbarer Schale
  • 1 Bund Thymian
  • Knoblauch
  • Dijon- Senf
  • Öl, Salz, Pfeffer
  • Für die Variante: 250 g Ricotta, ein wenig Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Thymian

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen. Eine Fettpfanne entweder mit Alufolie/Backpapier auskleiden oder kräftiges Schrubben nach dem Essen in Kauf nehmen.

Die Kartoffeln gut abschrubben, waschen und trockenreiben, dann in Achtelscheiben schneiden. Den Thymian ebenfalls waschen und trockenschütteln, die Blättchen abzupfen und beiseite stellen. Die Schale einer Zitrone abreiben und den Saft auspressen die andere Zitrone in Scheiben schneiden. 2-3 Knoblauchzehen schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Hähnchenkeulen abwaschen und trockentupfen. Die Haut vorsichtig mit den Fingern vom Fleisch lösen. Unter die Haut eine Scheibe Zitrone und einige Scheiben Knoblauch schieben.

Aus 8 EL Öl, 2 Tl Senf, Zitronensaft und -schale, ggfs. noch 1-2 durchgepressten Knoblauch, Salz und Pfeffer eine Marinade rühren. Zuerst die Kartoffeln darin schwenken. Das geht am besten, wenn man die Marinade in einer großen, verschließbaren Schüssel rührt und die Kartoffeln dann in der Schüssel schwenkt. Danach die Hähnchenkeulen mit der Marinade einreiben.

Alles auf dem Backblech verteilen, auch die übrigen Zitronenscheiben. Die Thymianblättchen darüber streuen und alles für 45 Minuten im Ofen backen bis die Hähnchenkeulen schön goldbraun-knusprig sind.

In der Variante 250 g Ricotta, ein wenig Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Thymian vermengen und statt der Zitronen- und Knoblauchscheiben unter die Haut bringen. Das geht am besten mit der Hand: ein wenig Masse unter die Haut geben und dann in die hintersten Ecken der Keule massieren. Den Rest der Ricottamasse habe ich in Muffinförmchen zu kleinen Törtchen ausgebacken.

Das Original ist aromareicher, der Ricotta geht geschmacklich einfach ein bisschen unter. Dazu schmeckt so oder so Salat sehr gut! Und hier das pdf. zum Huhn!

DSC_0036

Danach gab es einen Kokos-Käsekuchen aus der kleinen Springform, der v.a. der Eigelbverwertung diente (da ich am Karfreitag Baiser gemacht hatte, musste das Eigelb am Samstag weg!).

Kokos-Käsekuchen mit Him-Bär

Zutaten für eine kleine Springform:

  • 4 Eigelbe
  • 500 g Magerquark
  • 150 g Zucker
  • 1 EL Speisestärke
  • 2-3 EL Kokosraspeln
  • Fett für die Form
  • 2-3 Hand voll Himbeeren

Zubereitung:

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Form fetten und dann mit den Kokosraspeln ausstreuen. Die Kokosstreuselraspel, die nicht an der Form haften, einfach in die Rührschüssel geben.

Die restlichen Zutaten verrühren und in die Form füllen. Die Himbeeren obenauf verteilen und alles etwa 50 Minuten backen. Fertig! Fantastisch schneller Käsekuchen ohne Boden mit Frühlings-Sommer-Aroma nach Kokos und Himbeeren! Hier das pdf.

DSC_0040

Eine gelungene Premiere: das erste (aber sicher nicht letzte) feuchtfroehliche Huhn

Wie gestern angekündigt, habe ich heute ein total glückliches Huhn zubereitet. Ich habe mehrere Rezepte quasi „zusammengewürfelt“ und will Euch mein Resultat nicht vorenthalten (denn es ist wirklich gut geworden):

Zutaten für 3 Personen (wobei 4 auch satt geworden wären):

  • 1 Huhn (ein glückliches, 1,3 Kilo schweres Freilandhuhn)
  • 8-10 Stängel Rosmarin
  • 8-10 Blätter Salbei
  • 5 Lorbeerblätter
  • und den Rest von einem Petersilietöpfchen (das hätte die nächste Woche sowieso nicht überlebt)
  • 5 Zehen Knoblauch
  • 1 Biozitrone: die Schale abreiben und dann in dünne Scheiben schneiden
  • Öl, Salz & Pfeffer
  • 1 Kg Kartoffeln

image

Zubereitung:

Den Ofen mitsamt der Fettpfanne vorheizen (Ober/Unterhitze 225 °C).

Die Kartoffeln gründlich waschen. Die Kräuter waschen und trockenschütteln. 2 Stängel Rosmarin, 5 Blätter Salbei und die Lorbeerblätter zur Seite legen und den Rest der Kräuter fein und klein schneiden.

Die Kräuter mit der abgeriebenen Schale der Zitrone und dem durchgepressten Knoblauch mischen.

Das glückliche Huhn innen und außen mit kaltem Wasser abwaschen und gründlich trockentupfen. Innen mit Salz einreiben. Ich habe hier ein Fleur de Sel aus Mallorca verwendet, das mit Rosmarin aromatisiert ist; das passt ganz gut zum Rest dachte ich.

Die Hühnchenhaut vorsichtig von der Hühnchenbrust lösen: In den Rezepten steht da gerne was von Kochlöffelstil- aber ich hab das mit den Fingern gemacht. Das war ja mein erstes Huhn und ich hatte Angst, dass da was ab- oder einreißt. Dann die Kräuter-Zitronen-Knoblauch-Mischung zwischen Hühnchenhaut und Hühnchenbrust schieben/stopfen.

Die Zitronenscheiben sowie die verbliebenen Salbei- und die Lorbeerblätter in das Huhn füllen und das offene Ende vom Huhn (z.B. mit einem Zahnstocher) zusammenstecken.

Das glückliche Tier salzen und pfeffern und mit Öl einreiben.

Die Fettpfanne aus dem Ofen holen. Die Kartoffeln und das Huhn auf’s Blech setzen.
image

Die erste Runde mit der Brust nach oben. Nach 5 Minuten das Huhn auf den Rücken legen, um es nach 5 Minuten wieder zu drehen und für weitere 45 Minuten mit der Brust nach oben zu backen.

image

Dazu gab es Feldsalat und danach gab es den restlichen Kuchen. Und auch heute gab es leider keine Fotos mit der Kamera; irgendwie hat mich das Huhn „ziemlich gefordert“. Wer sich auch mal ein Hühnchen braten will, kann hier das Rezept zum Huhn als pdf. ausdrucken.

Premiere: mein 1 Huhn!

Ich gestehe: ich kucke das perfekte Dinner! Immer noch. Obwohl es dabei leider immer weniger um das Kochen und immer mehr um das „ins Fernsehen kommen“ geht; aber ganz, ganz selten rockt da eine/r die Küche und hat tolle, nachkochwürdige Ideen. Also kucke ich. Und Anfang des Jahres habe ich mich köstlich über die Päärchen-Woche amüsiert. Ja und eins der Päärchen (das doofeste, lächerlichste, das „Opfer-Päärchen“, über das alle Zuschauer lachen/reden/sich aufregen sollen) hat ein Huhn gemacht, das „perfekte Huhn“. Im Ganzen, also ein komplettes Huhn. Hab ich noch nie…aber seither geht es mir nicht mehr aus dem Kopf. Eine fixe Idee quasi.

Ich habe also das „perfekte Huhn-Rezept“ gelesen- das klingt für mich nicht schlüssig. Umso weniger, seit ich noch andere Huhn-Rezepte gelesen habe. Egal: Huhn ist gekauft. Ein frisches, glückliches, gentech-freies Freiland-Huhn- ja das ist war so glücklich, das ist sogar jetzt noch happy (obwohl tot)!

Und morgen wird es zubereitet. Egal wie! Aber mit Rosmarin. Seid gespannt! Ich bin es 🙂

4 Gänge Herbst

Gestern hatte ich zwei liebe Gäste & Schatz zum Essen und es gab eine erste Kostprobe vom Herbst:

~ Karamellisierte Ziegenkäse-Feigen zum Sekt ~
~ Rieslingsuppe zum Weißwein ~
~ Ossobuco & Pasta zum Rotwein ~
~ Espresso-Cremé-Caramel & Tonkabohneneis zum Dessertwein ~

Nicht nur, dass meine zwei lieben Gäste mir dieses tolle Kochbuch geschnekt haben, GU ist sowieso und nicht ohne Grund der in meinem Regal am häufigsten vertretene Kochbuchverlag. Die GU Bücher sind toll: es gibt die kleinen Themenbücher, die günstig sind und immer eine gute Auswahl an Rezepten bieten, es gibt die Basic-Bücher, mit denen ich kochen gelernt habe (!!!) und dann eben die großen goldenen Sammelwerke mit einem ziemlich cleveren Rezepte-Quickfinder.

Daher stammen auch bis auf das Tonkabohneneisrezept die ursprünglichen Rezepte aus GU-Büchern. Da ich das aber alles schon ein bisschen mehr als einmal gekocht habe, gab es hier und da eine kleine Änderung und da und dort eine kleine Ergänzung.

Von den (finalen) karamellisierten Feigen mit Ziegenkäse gibt es leider keine Fotos, da waren wir mit dem Essen wieder schneller 😉 aber das sollte niemanden davon abhalten, das mal auszuprobieren. Ich freu mich immer wahnsinnig auf die ersten Feigen um dieses schnelle Gericht zu zaubern. Das funktioniert übrigens sowohl als Vor- als auch als Nachspeise!

Zutaten für 4:

  • 4 frische Feigen
  • ca 150 ml trockener Sherry
  • 3-4 EL Zucker
  • 2 TL frische Thymianblätter (Zitronenthymian, wer hat)
  • 80 g milder Ziegenfrischkäse (die VivaVital-Rolle zum Beispiel, der meckert nicht)
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Den Backofen auf 220°C (Ober/Unterhitze) vorheizen. Die Feigen waschen, Stielansatz entfernen und die Früchte kreuzweise so tief einschneiden, dass sie blütenartig auseinanderklappen. Die Feigen in eine flache Auflaufform setzen, mit Sherry beträufeln und 15 Min. im heißen Ofen backen. Nach der H’lfte der Yeit ruhig noch einmal mit etwas Sherry beträufeln. Die Schnapsdroseln unter uns können die Feigen auch schon mehrere Stunden vor ihrem Einsatz im Ofen aufschneiden und mit Sherry beträufeln, das schadet nicht!

Nach circa 10 Min. Backzeit den Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und hell karamellisieren lassen. Mit ca. 100 ml Sherry ablöschen (Achtung, das kann spritzen) und den Thymian einrühren. Die Sherrymischung offen 3-5 Min. kochen lassen, bis sie eingedickt ist.

Inzwischen die Feigen aus dem Ofen befreien, etwas Pfeffer darüber mahlen, je 20 g Ziegenfrischkäse in jede Feige setzen und mit dem Karamell übergießen.

Soooo lecker! Nur falls ich es noch nicht deutlich genug gesagt habe…

De Kürbissuppe ist ganz, ganz einfach und schnell gemacht und durch den Riesling nicht ganz so dickflüssig sondern ein bisschen spritziger als die „normale“ Kürbissuppe. Da das einer von 4 Gängen ist, habe ich mich also für leicht und spritzig entschieden!

Riesling- Kürbissuppe:

  • 750 g Kürbis (geputzt gewogen, ich hatte noch einen Butternusskürbis)
  • 100 g Sahne
  • 100 g Schmand
  •  100 ml Riesling (ersatzweise anderer trockener Weißwein)
  •  Salz und Pfeffer
  • ggfs. etwas Milch & Cayennepfeffer

Den Kürbis schälen (entfällt bei Hokkaido), Kerne entfernen (aufheben und bei Mama in den Garten werfen ;)) und mittelklein und halbordentlich würfeln. In einen Topf geben und knapp mit Wasser bedecken. Aufkochen lassen und in ca. 30 Min. weich kochen, dann im Topf mit dem Stabmixer fein pürieren.

Sahne, Schmand und Wein unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Nach Belieben mit einer Sahnehaube und etwas gehackter Petersilie bestreut servieren. Ich habe Milch mit Cayennepfeffer gewürzt und schaumig geschlagen. Das sah ganz nett aus:

Das Ossobuco ist ein Klassiker! Unheimlich lecker und v.a. ein Schmorgericht, das heißt: ganz wenig Arbeit und riesig viele Komplimente für’s superzarte Fleisch!

Ossobuco mit Gremolata: 

  • 4 Kalbsbeinscheiben (jede ungefähr 200 g schwer)
  • 3 Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 Stangen Sellerie
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 EL Butter & 1 EL Olivenöl
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1 kleine Dose geschälte und gehackte Tomaten (400 g) und eine halbe Tüte passierte Tomaten (200 g)
  • etwa ¼ l Brühe oder Kalbsfond
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 1 großes Bund Petersilie, gewaschen
  • 2 Knoblauchzehen

 Zubereitung:

Die Fleischscheiben unter kaltes Wasser halten, damit alle Knochensplitter weggespült werden. Mit Küchenpapier gut abtupfen.

Die Möhren, die Zwiebeln und den Knoblauch schälen. Den Sellerie waschen und alles ganz fein schneiden. Das macht bei mir bei der Menge dann schon die Küchenmaschine! Die Petersilie waschen, trockenschütteln, die Blättchen abzupfen und auch hacken.

Einen großen Schmortopf heiß werden lassen, Butter und Öl rein und ordentlich erhitzen. Die Fleischscheiben reinlegen und kräftig anbraten, bis sie sich leicht ablösen lassen, dann ist die Kruste braun genug und die Poren haben sich geschlossen. Scheiben umdrehen und ebenfalls  anbraten. Rausnehmen, salzen und pfeffern.

Das kleingeschnittene Gemüse mit der Petersilie in den Schmortopf rühren und kurz andünsten. Die Tomaten mit der Brühe/dem Fond in den Topf schütten. Da ich ein Nudeln & Saucen-Freak bin, nehme ich immer die doppelte Menge Brühe, damit auch genug Sauce da ist. Alles mit Salz und Pfeffer würzen, die Hitze auf mittlere Stufe zurückschalten und die Flüssigkeit 20-30 Minuten leicht einkochen lassen.

Jetzt kommt das Fleisch zurück in den Topf. Über jede Scheibe etwas von der Sauce löffeln. Deckel drauf, Hitze auf schwache Stufe stellen (von 9 nehme ich 2) und das Fleisch ungefähr 1½ Stunden schmoren. Macht aber gar nix, wenn man es 2 Stunden schmoren lässt. Es fällt später einfach vom Knochen und ist superzart!

Zwischenzeitlich schnibbeln wir uns die Gremolata. Die Zitrone unter heißem Wasser gut abbürsten, abtrocknen und die Schale ganz dünn abschneiden oder abhobeln. Den Knoblauch schälen. Das alles zusammen mit der Petersilie auf dem Schneidebrett schön fein zerkleinern und zum Servieren auf’s Fleisch packen! Superfrisch und lecker.

Dazu gab es Pasta. Ganz kurz hatte ich überlegt, Gnocchi zu machen aber da hätte die Geselligkeit schon ein wenig gelitten und da habe ich mich gestern für meine Gäste entschieden. Wir sind ja nicht beim perfekten Dinner 😉

Dessert ist ja das Wichtigste an so einem Menu 😉 daher gab es Espresso-Cremé-Caramel & Tonkabohneneis.

Für das Tonkabohneneis habe ich extrem viele Rezepte im Internet gefunden, die mich aber alle nicht wirklich überzeugt haben. Ich habe daher mein Ben & Jerrys Vanilleeisrezept abgewandelt.

Die Sahne-Milch habe ich mit 3 kleingemahlenen Tonkabohnen aufgekocht und über Nacht ziehen lassen bevor ich sie zu der cremigen Ei-Zucker-Mischung geschüttet habe (durch ein Haarsieb). Dann kam das Ganze in die Eismaschine:

Das Ergebnis hat uns alle überzeugt! Dazu & daneben gab es Espresso-Creme-Caramel

Zutaten:

  • ¼ l Espresso
  • 1 Vanilleschote
  • ¼ l Milch
  • 170 g Zucker
  • 100 ml Wasser
  • 2 Eier
  • 4 Eigelbe
  • Sechs hitzefeste Förmchen (für ca. 150 ml Flüssigkeit)

Zubereitung:

Den Backofen auf 150°C vorheizen (Ober/Unterhitze).

Als Erstes den Espresso kochen. Die Vanilleschote aufschlitzen, die beiden Hälften leicht aufklappen und das Mark rausschaben. Das Vanillemark und die Schote, den Espresso und die Milch in einen Topf schütten und zum Kochen bringen. Dann auf der ausgeschalteten Herdplatte kurz ziehen lassen.

Vom Zucker 80 g abmessen und in einen kleinen Topf schütten. Bei mittlerer Hitze so lange im Topf rühren, bis der Zucker flüssig wird und dann goldbraun. Mit 100 ml Wasser ablöschen, kräftig kochen lassen, bis das Ganze dickflüssig wird. Diesen Karamell in die Förmchen verteilen.

Die Eier mit den Eigelben und dem übrigen Zucker in eine Schüssel füllen. Mit dem Handrührgerät so lang durchrühren, bis das Ganze schön schaumig geworden ist. Die Vanilleschote aus der Milch retten (und zum Vanillezucker stecken), die Milchmischung langsam zur Eiercreme fließen lassen und immer schön weiterrühren. Die Mischung kommt jetzt in die Förmchen, langsam reingießen, damit der Karamell am Boden der Förmchen bleibt.

Die Förmchen in eine große feuerfeste Form oder auch ins tiefe Blech vom Backofen stellen. So viel warmes Wasser angießen, dass die Förmchen ungefähr bis zur Hälfte im Wasser stehen. Unten in den Ofen schieben und die Creme etwa 1 Stunde garen – kann auch 10 Minuten länger dauern, die Masse in den Förmchen muss gestockt, also fest sein.

Die Cremes aus dem Wasser heben und in den Förmchen abkühlen lassen. Meine standen über Nacht im Kühlschrank. Mit einem Messer vom Rand ablösen und stürzen.

Chilihuhn in 2 Varianten

Bei diesem Gericht kann man sich ein bisschen Mühe machen oder die Blitzvariante wählen, dann hat man einen Arbeitsaufwand von maximal 10 Minuten! (Exklusive der Zeit, in der man nichts tun, aber das Huhn garen muss)

Die erste „ein klein bisschen Mühe“ Variante hat was mit kochen zu tun, die zweite Variante kaum; lecker wird es so oder so. Also los: Weiterlesen

Das Hackbratentrauma überwunden

Da ich als Kind mit Hackbraten gefoltert wurde und die Frikadellen meiner Mutter -weil zu trocken- gehasst habe, gab es bei mir jahrelang Hackfleisch nur innerhalb einer Lasagne oder als Pastabegleitung in Form von Bolognese.

Nach dem Barcelonatrip wollte ich einen Tapasabend veranstalten und habe Schatz die Auswahl der Speisen überlassen. Mit dabei: Albondigas en salsa de tomate, also spanische Hackbällchen in Tomatensauce. Begeisterung ist anders…

Nun gut, jetzt hat er sich’s nun mal ausgesucht also los… Weiterlesen