So schmeckt der Sommer- Sorbet von weißen Erdbeeren.

Wie schmeckt der Sommer für euch? Für mich schmeckt er vor allem immer sehr beerig: Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren :) und natürlich nach Pfirsichen und Nektarinen und Kirschen!

Wir haben einen klitzekleinen Vorgarten und vor nun schon drei Jahren habe ich dort zwei klitzekleine Erdbeerpflänzchen gepflanzt mit weißen Erdbeeren, sogenannten Ananaserdbeeren. Und ehrlich: der Hype ist berechtigt! Die Erdbeeren schmecken wirklich nach Ananas. Und nach Erdbeere. Super erfrischend, saftig und süß. Und da aus den zwei Pflänzchen inzwischen eine Erdbeerplantage geworden ist und wir dieses Jahr fast mehr weiße als rote Erdbeeren haben, gab es ein Sorbet von weißen Erdbeeren. Ja- so schmeckt Sommer!

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Zutaten für etwa einen Liter Sorbet:

  • 500 g weiße Erdbeeren (das klappt hundertprozentig auch mit roten Erdbeeren)
  • Saft einer Zitrone
  • 125 g Zucker und 1 EL Vanillezucker
  • 200 ml Wasser

Zubereitung:

Die Erdbeeren waschen, putzen, vierteln und mit dem Zitronensaft beträufeln. Währenddessen Läuterzucker herstellen, indem man den Zucker mit dem Wasser erst aufkocht und dann sirupartig einkochen lässt.

Läuterzucker abkühlen lassen und die Erdbeeren pürieren. Den Läuterzucker unterrühren und die Masse entweder in die Eismaschine geben zum Gefrieren oder ins Tiefkühlfach und regelmäßig rühren während des Gefrierens.

Serviert wurde das weiße (naja leicht rosafarbene) Sorbet mit roten Erdbeeren! Schnell nachmachen und dabei singen!

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Wenigstens gibt es Schwarzwälder-Kirsch-Torte oder: Der erste Urlaub mit Baby…

…ist wie Auswandern!

Wir unerfahrenen Neu-Eltern dachten uns, für den ersten Urlaub fahren wir mal nicht so weit und ins Familienhotel und überhaupt mit dem eigenen Auto.

In dieser Überlegung stecken gleich mehrere Fehler! Wir dachten nicht so weit weg = schnell wieder zuhause im Notfall. Aber: für zwei Stunden Fahrt braucht man mit Baby…ganz lässig sechs Stunden. Kein Witz! Kein Stau…nur eben Pausen zum Essen und wickeln. Wir dachten im eigen Auto = Komfort. Klar- vor Ort war das dann komfortabel, einfach hinfahren zu können, wann und wo man wollte. Aber das Gepäck von zwei Erwachsenen und einem Baby in einen Kleinwagen zu quetschen…ist gar nicht mal so einfach! Gut, dass ich immer so viel Tetris gespielt habe! Und obwohl wir nichts erworben haben –nichts!- war es auf der Rückreise noch schwieriger. Und überhaupt: warum ist das eigentlich Frauen- bzw. Muttersache den Koffer und das ganze Baby-Equipment zu packen? Als würde der Vater nicht hier wohnen und wüsste nicht, was unser Baby braucht, hieß es da plötzlich: mach du das mal, dann ist auch alles da. Ja Danke.

Aber der größte Denkfehler ist uns bei der Sache mit dem Familotel unterlaufen. Wir dachten: toll! Viele andere Kinder und Betreuungsangebote, Streichelzoo und Pferde, Schwimmbad und Sporthalle, Abenteuerspielplätze- das Kind wird beschäftigt sein und wir können uns erholen. Unsere Tochter dachte sich: Fremdbetreuung ist doof, da mach ich nicht mit! Am letzten Tag hat sie die Scheu vor anderen Kindern etwas abgelegt, vorher hat sie es bevorzugt schön in unserer Nähe zu bleiben. Erholung sah dann so aus, dass wir in Etappen in die Sauna und zur Massage sind und einmal alleine zu Abend gegessen haben, als unser Baby schon schlummerte. Und für diesen Babyphone-überwachten Ausflug eine Etage tiefer ins Restaurant habe ich mir solche Rabenmutter-Vorwürfe gemacht, dass ich das Essen fast nicht genießen konnte und froh war, wieder auf dem Zimmer zu sein.

Kurzum: Erholung ist anders. Wir haben unser Baby nach dem Urlaub erstmal einen Tag zur Oma und sind zum Entspannen in die örtliche Sauna. Ach und da war ja noch was: das Wetter! Wir hatten Schnee. Und Regen. Und Nebel. Kann passieren im Schwarzwald, namentlich auf dem Feldberg. Auch Mitte Mai. War mir nicht klar- aber man lernt ja nie aus!

Jedenfalls wird der nächste Urlaubsort mit einem Flugzeug erreicht, was dann das Gepäck auf natürliche Weise limitieren wird und es wird warm sein.

Aber es war nicht alles schlecht! Die Landschaft ist wirklich sehr schön:

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Ihr seht, es hat nicht nur geregnet und geschneit!

Und im Schwarzwald backen die eine echt gute Schwarzwälder -Kirsch-Torte! Die sieht dann so aus:

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Und als kleine Urlaubserinnerung hab ich dann auch eine gebacken. In klein, also in einer 20er Springform und in lecker! Die sieht dann so aus:

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Zutaten für eine kleine Schwarzwälder -Kirsch-Torte (20er Springform)

  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 100g Zucker
  • 75g Mehl
  • 20g Speisestärke
  • 20g Kakao
  • 250g Sauerkirschen und 8 extra hübsche Sauerkirschen, entsteint
  • 2-3 TL Speisestärke
  • 75 ml Kirschsaft
  • 3-4 EL Zucker
  • 400g Sahne
  • 1 Pck. Sahnesteif
  • 3 EL Kirschwasser oder Kirschsaft
  • 20g Bitterschokoladenraspel

Zubereitung:

Backofen auf 175°C vorheizen und die Form vorbereiten, v.a. den Boden mit Backpapier auskleiden.

Eier trennen: Eiweiße mit Salz steif, Eigelbe mit 2 EL warmen Wasser und dem Zucker hell und dickcremig rühren.

Eigelbcreme auf den Eischnee geben und Mehl, Stärke und Kakao darauf sieben. Mit dem Schneebesen vorsichtig unterheben. Die Masse in die Form füllen und im auf 160°C Umluft heruntergeschalteten Ofen etwa 25-30 Minuten backen. Biskuit herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Jetzt die Kirschen (ohne die 8 Hübschen) mit Saft und 2 EL Zucker aufkochen lassen. Stärke mit ein wenig Saft anrühren, zu den Kirschen geben und nochmals aufkochen. Dann abkühlen lassen.

Den Biskuit zwei bis drei Mal horizontal durchschneiden. Das Rezept sagt drei Mal, mein Realitätssinn sagte zwei Mal, sonst bröselt das und du regst dich furchtbar auf. Jeder, wie er es kann.

So oder so: Sahne mit 2 EL Zucker und dem Sahnesteif schlagen, bis sie fest ist.

Den unteren Biskuitboden mit Sahne dünn bestreichen und die restliche Sahne in eine Spritztülle füllen. Drei Sahneringe aufspritzen und die Zwischenräume mit den Kirschen füllen. Den eventuell vorhanden zweiten Biskuitboden auflegen und mit der Hälfte des Kirschwassers oder –safts tränken, wieder drei Sahneringe aufspritzen und die Zwischenräume mit den Kirschen füllen. Den zweiten/dritten Boden auflegen und mit der restlichen Flüssigkeit tränken.

Die Torte rundherum mit der restlichen Sahne bestreichen- am besten geht das mit einer Palette, die vorher ein Weilchen im Kühlschrank lag. Die 8 hübschen Kirschen darauf verteilen und Schokoraspeln darüber streuen.

Torte mindestens zwei Stunden kalt stellen und dann genießen.

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Genießt euer Wochenende, vielleicht ja mit einer kleinen Schwarzwälder -Kirsch-Torte!

Erdbeer-Tiramisu ohne Ei

Dieses Jahr ist es passiert: die beste Freundin hat ihren Geburtstag gefeiert :) und da hab ich was mitgebracht. Den leckeren Pfirsich-Kuchen hab ich euch ja schon gezeigt. Und heute gibt es ein quick & yummie Erdbeertiramisu ohne Ei.Tiramisu

Zutaten:

  • Löffelbiskuit (man braucht halt soviele, wie man braucht)
  • 1 kg Mascarpone
  • 1 kg Erdbeeren
  • 50 g Zucker und 2 EL Zucker für die Erdbeeren
  • 1 kleines Glas Sprudel
  • 1 Vanilleschote
  • Vanille-Essenz (das ist Wodka, in dem drei Monate lang Vanilleschoten lagen)
  • Kokosflocken, ohne Fett geröstet

Zubereitung:

Erdbeeren waschen und vierteln, mit 2 EL Zucker vermischen und beiseite stellen.

Mascarpone, Zucker und Vanillemark verrühren und dann das Sprudel nach und nach unter Rühren zugießen, bis die Masse fluffig aber nicht flüssig wird.

Jetzt schichten:
Den kurz in Vanille-Essenz getränkten Biskuit, dann die geschnittenen Erdbeeren, dann Mascarponemasse, dann von vorn.
Je nach Größe der Form zwei bis drei Schichten und obenauf entweder geröstete Kokosflocken oder braunen Zucker (oder gar nix).

Ratz fatz lecker schmecker! Ich wünsche Euch ein schönes langes Wochenende, vielleicht ja mit Erdbeer-Tiramisu ;)

Feuchtfröhliche Grüße

Sommerkuchen: Peaches n Cream

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Sieht gut aus, ne? Ist bzw war er auch :) ein leckerer Sommerkuchen und ganz schnell und einfach! Der ist sogar mit einem fiebernden Baby auf dem Arm backbar (jaaa als Muddi backt man auch mal unter erschwerten Bedingungen). Wollt ihr das auch? Also nicht das fiebernde Baby (das will keiner) sondern diesen leckeren Pfirsich.Sahne-Kuchen? Dann los:

Zutaten für eine 28er Springform:

  • 115g Butter
  • 225g Zucker
  • 2 Eier
  • ein paar Tropfen Bittermandelaroma (das ist echt Geschmacksfrage wieviel)
  • 180g Mehl
  • 2 Tl Backpulver
  • 170 ml Milch
  • 700g Pfirsiche oder -wenn das Baby krank ist- zwei Dosen Pfirsiche
  • 5 EL Zucker
  • eine Prise gemahlenen Muskatnuss, etwas mehr Zimt und eine Prise Salz
  • 2 EL Speisestärke
  • 4 EL Zitronensaft
  • noch ein paar Tropfen Bittermandelaroma
  • 100g Mandelplättchen, ohne Fett geröstet
  • 400ml Sahne
  • Sahnesteif, wenn man, wie ich, ängstlich ist ;)

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Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C vorheizen (Ober/Unterhitze) und die Springform fetten und mit Mehl ausstäuben.

Die Butter mit dem Zucker hell cremig rühren, erst das eine, dann das andere Ei unterrühren und das Bittermandelaroma auch dazu. Mehl und Backpulver vermischen und im Wechsel mit der Milch unterrühren. Teig in die Form füllen und etwa 30 Minuten backen.

Währenddessen die Pfirsische überbrühen und schälen/die Pfirsiche aus der Dose befreien und in kleine Würfel schneiden. Aufkochen und mit Muskatnuss, Zimt und Salz würzen. Mit der Speisestärke abbinden und den Zitronensaft und das Bittermandelaroma einrühren. Abkühlen lassen.

Wenn der Boden ein wenig abgekühlt ist, eine Hälfte der gerösteten Mandeln auf den Boden streuen und das Pfirsichkompott darauf verstreichen. Wenn beides abgekühlt ist die Sahne ggfs. mit Sahnesteif steif schlagen und darauf streichen. Mit den restlichen Mandeln bestreuen.

Während das Rezept meint, man soll den Kuchen nach aufstreichen des Kompotts auslösen, habe ich den Kuchen in der Form belassen und sogar über Nacht dort gelassen, damit die Sahne auch beim Anschneiden schön in Form bleibt. Hat funktioniert:

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Backt den nach! Der wurde echt gelobt! Und zum Schluß: Sing Peaches n Cream!

Hier wird wieder gebloggt!

Zu aller erst muss ich natürlich kräftigst den Staub wegpusten, den mein kleiner Blog angesetzt hat. Und das ist nicht mal wenig, nach über einem halben Jahr ohne Blogpost- sorry! Umso mehr habe ich mich gefreut, zu sehen, dass trotzdem (hoffentlich nicht gerade deswegen) sage und schreibe so circa 1500 Menschen jeden Monat kucken, was ich so tue- bzw. nicht tue.

Na ab jetzt gibt es wieder was zu kucken; versprochen!

Gestern zum Beispiel haben wir den ersten Geburtstag von unserem tollen nun-nicht-mehr-Baby-sondern-schon-Kleinkind gefeiert!

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Es war schön sonnig und wir konnten uns Kaffee & Kuchen draußen im Hof schmecken lassen. Da wir gerade erst aus dem Urlaub zurückgekommen waren, kamen die meisten Kuchen allerdings nicht aus meinem Ofen.

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Nur den Geburtstagskuchen zu dekorieren hab ich mir nicht nehmen lassen!

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Das ist der Rübli-Kuchen mit Geburtstagsdeko statt Möhrchen ;)

Meine beste Freundin hat einen veganen Streuselkuchen gezaubert und ich hoffe, sie verrät mir das Rezept, damit ich das hier verbloggen kann (wenn mir mal wieder nichts eingefallen ist). Ein Foto gibt es nicht- das vegane Ding war ruckzuck verputzt. Oder wie mein Freund sagt „trotzdem lecker“ ;) Nein ernsthaft: saulecker!

Von meiner Mutter gab es einen Erdbeerkuchen, leider nicht mit Erdbeeren aus unserem Garten, einen Rhabarberkuchen mit Baiser mit Rhabarber aus ihrem Garten und einen Birnenkuchen, den ich schon seit meiner Kindheit eigentlich immer zum Geburtstag bekomme. Beinahe hätte es von dem auch kein Foto mehr gegeben ;)

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Das wäre ja eine schöne Familientradition, wenn meine Tochter, den auch immer bekäme. Dazu müsste ich den dann auch mal auf akzeptablem Niveau backen. Das Rezept ist mir bekannt, nur isser nie so gut wie der von Oma Fröhlich. Hier jedenfalls das Rezept für euch:

Zutaten für eine 26er Springform:

Eigentlich 1 kg weiche Birnen aber meine Mutter war immer Vollzeit berufstätig und hatte ein Haus und einen 5-Personen Haushalt zu versorgen, daher:

  • 1 Dose Birnen
  • 150 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 3 Eier
  • 250 g Weizenmehl
  • 100 g zarte Haferflocken
  • 3 TL Backpulver
  • 125 ml Vollmilch
  • 100 g Vollmilchschokolade, gerieben
  • 1 geh. EL Kakao
  • 1 EL Rum, 1 Msp. Zimt, 1 Prise Muskat

Zubereitung:

Den Ofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen und eine Springform vorbereiten.

Birnen schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen bzw. Dose öffnen und Birnen gut abtropfen lassen. ;)

Butter mit Zucker sowie Eiern verrühren. Mehl, Haferflocken, Backpulver und Milch unterrühren. Schokolade zusammen mit den übrigen Zutaten hinzufügen.

2/3 des Teiges in eine Springform füllen, Birnen darauf verteilen und den restlichen Teig darüber geben. Im vorgeheizten Backofen ca. 60 Minuten backen.

Eigentlich soll da noch Zuckerguss drauf. Das ist aber in meiner Kindheit nie der Fall gewesen und gestern auch nicht. Dabei bleibt es dann wohl.

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Meine kleine große Tochter (der Popo links) hatte viel Spaß (hier z.B. mit ihrer Cousine), ein ganz klein wenig Geburtstagskuchen, tolle Gäste und super Geschenke! Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls ein schönes Pfingstwochenende und einen guten Wochenstart! Vielleicht kann mein generationenübergreifender Geburtstagskuchen den ja ein wenig versüßen!

Feuchtfröhliche Grüße

Jamie Olivers Kürbis à la Hamilton

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, warum das Gericht so heißt. Ich habe aber das Rezept auf einem Zettel wiedergefunden und mich erinnert, dass ich das so, soo, sooo lecker fand. Also schnell los und einen Butternusskürbis gekauft (den ersten Kürbis einer jeden Sorte kaufe ich ganz gerne, um aus dessen Samen die Kürbisse fürs nächste Jahr wachsen zu lassen. Nimmt man nämlich immer wieder die Kerne aus den Nachzuchten, wird das Fruchtfleisch oft von Jahr zu Jahr weniger ).

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Zutaten für vier Personen/1 Kürbis:

  • 1 kleine Hand voll getrockneter Steinpilze
  • 1 halbierter Butternusskürbis
  • Olivenöl
  • je 1 fein gehackte rote Zwiebel und Knoblauchzehe
  • 1 TL zerstoßener Korianderkörner
  • 1-2 Prisen getrockneter Chili (nach Belieben)
  • 2 fein gehackte Rosmarinzweige ohne Blätter
  • 5 sonnengetrocknete, gehackte Tomaten,
  • Meersalz, Pfeffer
  • 100 g Basmatireis
  • ½ Hand voll leicht gerösteter Pinienkerne

Zubereitung:

Die Steinpilze fünf Minuten in 150 ml kochendem Wasser einweichen. Den Backofen auf 230°C vorheizen.

Mit einem Löffel aus den Kürbishälften einen Teil des Fleisches kratzen. Dieses Fleisch zusammen mit den Kürbiskernen fein hacken und mit einigen Spritzern Öl, den Zwiebelwürfeln, dem Knoblauch, den Korianderkörnern, Chili, Rosmarin und Tomaten in einen Topf geben. Vier Minuten weich dünsten.

Den Kürbis schonmal auf ein großzügig (!) mit Alufolie ausgelegtes Backblech setzen (wir wollen den Kürbis einpacken, nicht an der Folie sparen).

Die Steinpilze und die Hälfte des Einweichwassers zugeben. Weitere zwei Minuten kochen und erst dann mit Salz und Pfeffer würzen. Reis und Pinienkerne einrühren, die Mischung großzügig in die Kürbishälften füllen und ein bisschen reindrücken. Kürbis außen mit etwas Olivenöl einreiben, in Alufolie wickeln und im Ofen etwa 75 Minuten backen.
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Und da dieses Gericht zwei Dinge vereint, die mein Freund nicht mag -Kürbis und Reis-, ist das alles für mich! :) Stillen, Zusatzkalorien und so…ihr wisst Bescheid! :) Nein er hat ganz tapfer mitgegessen!

Genießt den Herbst und was er euch schenkt: Kürbisse, Pflaumen, Sonnenschein, Nebelschwaden,Tee trinken auf der Couch…und und und. Was mögt ihr am Herbst?

Feuchtfroehliche Grüße :)

Träumchen von Pfläumchen

Frau Fröhlich hat sich Gäste eingeladen. Und zwar gleich mehrere an mehreren Tagen! Samstags vier Mädels zum Brunch und Freitags die Patentante ihres wunderbaren Babys zum Baby bestaunen und quatschen und natürlich Kuchen essen und Kaffee klatschen. Was Frau Fröhlich nicht bedachte:

  • freitags um 10.40 stand auch ein Kinderarzttermin auf dem Programm,
  • der Vater des wunderbaren Babys geht nach wie vor ganztags arbeiten und kann sich gar nicht kümmern,
  • so einen Brunch vorbereiten ist ganz schön zeitaufwendig, noch etwas mehr mit Kind im Tragetuch,
  • Hefeteig muss ein Weilchen gehen & Pflaumen haben Steine, die vorm Verzehr zu entfernen sind.

Beinahe also hätte es keine Pflaumen-Streusel-Schneggen gegeben. Und das wäre wirklich verdammt schade gewesen! Aber eben nur Beinahe!

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Dank des beherzten Einsatzes von Oma Fröhlich (also Frau Fröhlichs Mutter) konnte die Geschichte ein gutes Ende nehmen und ich kann Euch wenigstens das Rezept zum Träumchen mit Pfläumchen verraten.

Zutaten für 8-10 Pflaumen-Streusel-Schneggen:

  • 1/8 l Milch
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 300g + 150g + etwas Mehl
  • 75g + 100g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • Salz & Zimt
  • 1 Ei + 2 Eigelb
  • 75g + 80g weiche Butter
  • 1,5 kg Pflaumen, gewaschen, entsteint, halbiert
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Die Milch erwärmen, bis sie lauwarm ist und darin die Hefe auflösen. 300g Mehl, 75 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, 1 Prise Salz, das Ei und die 75 g Butter in einer Rührschüssel vermischen. Die Hefemilch dazugeben und mit den Knethaken des Handrührers einen glatten Hefeteig kneten. Diesen dann an einem warmen, kuscheligen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen.

Für die Streusel das restliche Mehl, den Zucker und Vanillezucker sowie der übrigen Butter und einem Eigelb mit 1 Tl Zimt verkneten.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal durchkneten und zu einer Rolle formen. 8-10 gleich große Stücke schneiden und mit den Händen etwa gleich große Fladen formen. Diese dann mit etwas Abstand auf den Blechen verteilen und nochmals 20 Minuten gehen lassen.

Jetzt schonmal den Ofen vorheizen: 200°C Ober/Unterhitze oder 175°C Umluft.

Die Teigfladen gleichmäßig mit den Pflaumen belegen. Das übrige Eigelb mit etwas Wasser verquirlen und die Teigränder damit bestreichen. Die Streusel gleichmäßig verteilen und die Streuselschneggen blechweise im vorgeheizten Ofen je ca. 20 Minuten backen.

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Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und vorm Servieren mit Puderzucker bestäuben. Oder mit ein wenig Zimt und dazu dann ein Kleks Sahne…hmmmm! (Stillen braucht ja bekanntlich Zusatzkalorien ;))

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Feuchtfroehliche Grüße und viel Spaß beim backen (von “nachbacken” will ich nicht sprechen, da ich das Rezept ja nur habe backen lassen) und auf jeden Fall ein schönes Wochenende!