2×2 halbe Kuchen = ???

na klar: doppelte Kuchenfreude!!!

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Und damit die auch bei Euch aufkommt, gibt es heute 2 Rezepte in einem Blogpost (ok- das ist v.a. dem Umstand geschuldet, dass das kleine Wunder gerade vom Kindsvater durch Feld und Flur geschoben wird, sicherlich aber in weniger als zwei Stunden schon wieder Hunger anmeldet.)

Also es begab sich, dass der Vater des kleinen Wunders Freunde zum Baby gucken eingeladen hatte und ich ne Freundin zum Kaffeeklatschen. Und da war klar, das sowieso zwei Kuchen zu backen sind. Dass man die dann auch halbieren und aufteilen kann, kam mir erst später. Ist aber ne super Idee wie ich finde, bietet sie doch mehr Kuchenauswahl für alle. Und was ist schon besser als mehr Kuchenauswahl für alle? Genau: ganz wenig!

In diesem Sinne: Aprikosenkuchen und Beeren-Schmand-Kuchen!

Zutaten:

Beide Kuchen haben einen Mürbeteigboden, daher folgende Zutaten mal zwei nehmen und zwei Mürbeteige produzieren, danach erstmal kalt stellen und später planmäßig weiterverabreiten.

  • 250g Mehl
  • 200g kalte Butter
  • 75g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Alles erst mit den Knethaken, dann mit den Händen verkneten, bis ein glatter Teig entsteht.

Für den süßen und fruchtigen Aprikosenkuchen braucht ihr außerdem:

  • 600g frische Aprikosen, gewaschen, entsteint und halbiert
  • 1 Ei
  • 100ml Sahne
  • 50g Zucker
  • 50g ungeschälte, grob gehackte Mandeln (oder Stifte oder Plättchen oder was ihr sonst so findet, wenn ihr die Mandeln beim einkaufen vergessen habt ;))

Außerdem: Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Und für den Beeren-Schmand-Kuchen noch:

  • 500g gemischte Beeren, z.B. Brom-, Him-, Blau- oder Johannisbeeren
  • 150g Schmand

Inzwischen ruhig mal den Ofen vorheizen: 175°C Umluft (!) Achtung- wenn hr wie ich beide Kuchen auf einmal backen wollt, müsst ihr natürlich Umluft wählen. Ansonsten 200°C Ober/Unterhitze und nacheinander backen.

Wenn der Mürbeteig relaxt und abgekühlt ist, geht es wie folgt weiter:

Für den Aprikosenkuchen rollt ihr den Teig 3 mm dünn aus und kleidet eine Pie/Tarteform von 30 cm Durchmesser damit aus. Wie Frau Fröhlich das macht, dürfte bekannt sein 😉 also nix ausrollen sondern schön mit den Händen in die Form frickeln, drücken, schieben… Backpapier und Hülsenfrüchte drauf und im nunmehr vorgeheizten Ofen 15 Minuten blindbacken.

In der Zwischenzeit Ei, Zucker und Sahne verrühren und die Aprikosen bereit stellen.

Wenn der vorgebackene Teig aus dem Ofen darf, die Aprikosen mit der Schnittfläche nach unten auf den Boden setzen, schön dicht an dicht zum Kuscheln. Wenn der Boden bedeckt und/oder die Aprikosen alle aufgebraucht sind, den Guss aus Ei-Sahne-Zucker darüber gießen.

Für den Beeren-Schmand-Kuchen eine 26er Tarte/Pieform mit der anderen Hälfte des Teiges auskleiden, wie auch immer ihr das lieber macht: ausrollen oder reinfuscheln! Hauptsache Boden und Rand sind mit Teig bedeckt.

Auf den Teig nun den Schmand verteilen und darauf dann die Beeren.

Beide Kuchen in den Ofen schieben.

Der Beeren-Schmand-Kuchen bleibt für 45 Minuten dort und rührt sich nicht. Anders der Aprikosenkuchen. Den befreit ihr nach 20 Minuten und bewerft ihn mit den Mandelstückchen/stiften/plättchen und verstaut ihn dann nochmal für 10 Minuten im Ofen.

Beide Kuchen zeitgerecht aus dem Ofen retten und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Der Beeren-Schmand-Kuchen geht gerne eine Liaison mit Puderzucker und Sahne ein, der Aprikosenkuchen bleibt am liebsten Single. Und zusammen geben sie eine fruchtige Superkombi ab, die ihr schnell, schnell bevor es richtig Herbst wird nachbacken solltet!

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Feuchtfroehliche Grüße und ein schönes Wochenende

Oh Du Fröhliche #1 Zimtbällchen

Schatz liebt Mürbeteig, deswegen gibt es dieses Jahr wohl nur Mürbeteigplätzchen. Es gibt -wie jedes Jahr- Vanillekipferl; ich glaube, die als 10-Kilogramm-Lieferung würden ihm reichen. Aber mir -und euch wohl auch- wäre das zu eintönig!

Das Rezept für Vanillekipferl (und einiges mehr) findet ihr hier (am Ende des Beitrags gibt es den ganzen Adventskalender 2012 als pdf).
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Heute gibt es Zimtbällchen!
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Zutaten für ca. 45 Zimtbällchen:

Für den Teig:

  • 100 Gramm kalte Butter
  • 150 Gramm Mehl
  • 75 Gramm Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz

Zum Wälzen:

  • 30 Gramm feiner brauner Zucker (oder weißer)
  • 1 TL gemahlener Zimt

Zubereitung:

Die Butter in kleine Stücke schneiden. Butter, Mehl, Zucker, Eigelb und Salz zunächst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einem flachen Fladen formen und für etwa 30 Minuten kalt stellen.

Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen. Den Teig in 45 Stücke teilen und jede Teigportion mit den Händen zu einer Kugel rollen. Die Kugeln mit etwas Abstand nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und im vorgeheizten Ofen etwa 8 bis 10 Minuten backen. Ich gebe zu: die Kugeln sind nach dem backen nicht mehr ganz kugelrund, eher etwas flach.

(Braunen) Zucker und Zimt mischen und die Kugeln darin wälzen.
Die Plätzchen vorsichtig auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. In einer gut schließenden Blechdose aufbewahren.

Drückt mir die Daumen für das kommende Wochenende, da verkaufe ich hoffentlich viele Adventskränze! 🙂

Picknick mit Peanuts-Jelly-Tarteletts

Endlich Sommer! Und zwar so richtig. Was macht ihr bei der Hitze? Ich habe am See bei schönstem Sonnenschein mit meiner besten Freundin ein abendliches Picknick gemacht! 🙂

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Picknicken ist toll: draußen sein, die Sonne genießen, leckeres Essen aber eben ganz unkompliziertes „Fingerfood“ (Was es gab? Das verrate ich euch am Samstag! Versprochen!) und danach gab es sogar Mini-Kuchen! So soll es sein. Wer mit seinem Lieblingsmensch oder seinen Lieblingsmenschen auch picknicken will, kann hier das Rezept zu den Peanuts-Jelly-Tarteletts aus der aktuellen Lecker Bakery einpacken:

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8 Peanuts-Jelly-Tarteletts (~10cm):

Für den Mürbeteig:

  • 300 g Weizenmehl
  • 200 g kalte Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Prise Salz

Für die Füllmasse:

  • 350 g weiche Peanutbutter (crunchy or not)
  • 1 EL Johannisbeergelee
  • 400 g Johannisbeeren, gewaschen und von den Rispen gestreift
  • 1 Tl Zucker

Und dann noch:

  • Mehl zum Ausrollen oder
  • Frischhaltefolie zum Ausrollen

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen.

Aus Mehl, Butter,  Zucker und der Prise Salz (& ggfs. 1-2 EL kaltem Wasser) mit den Knethaken oder kühlen Händen einen Mürbeteig kneten. Je nach dessen Weichheit entweder erst kühlen oder gleich 3 mm dünn ausrollen und die Tortelett-Förmchen damit auskleiden. Die Böden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Erdnussbutter (ggfs. erwärmen) und auf den Böden verstreichen; ca. 1 ½ – 2 EL pro Tarte. Das Johannisbeergelee erwärmen und mit dem Zucker und den Beeren mischen. Auf die Förmchen verteilen und 20-25 Minuten backen, ein wenig abkühlen lassen und noch warm aus den Tarteförmchen heben.

Fürs Picknick einzeln in kleine Plastikdöschen setzen und vorsichtig zum Zielgebiet transportieren!

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Dazu gab es die Reste vom Himbeer-Holler-Minz-Eis:

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Handmodel: meine beste Freundin 🙂

Nektarinen-Pie mit Honigfrischkäse

Für liebe Freunde bastelt man auch mal ein bisschen länger! Jessica (die bei der Backbuchreise diesen Rübliblechkuchen gebacken hat) war zum Nachmittagskaffee bei mir und die Sonne strahlte mit meiner Nektarinen-Pie um die Wette.

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Apropos Backbuchreise: die ist irgendwie im Sommerloch. Erst war die Küchenfee Sabrina erkrankt und obwohl Prinz Leinad richtig Gas gegeben hat und die Verspätung auf 2 Tage minimieren konnte, kam das Buch von Ninja Cookie aus erst am 10.07. bei Schnattchens Welt an, also satte 10 Tage zu spät 😦 und obwohl Anna im Backwahn sich genau wie Schnattchen gerne sehr, sehr beeilen wollen, hat die dann folgende Yvonne Urlaub geplant und kann erst Anfang August backen! Liebe zuckersüßen Lina & Tina: das Buch wird sich also ein wenig verspäten! Seid nicht böse bitte, es ist Sommer, Sonne & Nektarinen-Pie 🙂 und eben Urlaubszeit…

Backt doch in der Zwischenzeit die leckere Mürbeteig-Pie nach und lasst sie euch in Liegestuhl liegend & in die Sonne blinzelnd schmecken! Hier zum ausdrucken das pdf.

Zutaten: für eine 22-24er Pieform:

Für den Mürbeteig:

  • 300 g Weizenmehl
  • 200 g kalte Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung:

  • 750 g reife Nektarinen, gewaschen, entsteint und in Spalten geschnitten
  • abgeriebene Schale einer halben Biozitrone
  • 200 g Doppelfrischkäse
  • 3 Tl flüssiger Honig
  • ggfs. die klein gehackten Blättchen von 2-3 Stielen (Zitronen)Thymian

Und dann noch:

  • Mehl o. Frischhaltefolie zum Ausrollen
  • Butter zum Fetten der Form

Zubereitung:

Aus Mehl, Butter,  Zucker und der Prise Salz (& ggfs. 1-2 EL kaltem Wasser) mit den Knethaken oder kühlen Händen einen Mürbeteig kneten. Diesen ca. eine Stunde kühlen.

Den Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen.

Die Nektarinenspalten mit der Zitronenschale mischen. Den Frischkäse mit dem Honig glattrühren, evt. den Thymian einrühren.

Die Pieform fetten. Die Hälfte des Teigs möglichst dünn (3 mm) und rund ausrollen und die Form damit auskleiden, am Rand festdrücken. Den Boden mehrmals mit der Gabel einstechen und dann erst die Nektarinen darauf verteilen.

Für den Piedeckel den restlichen Teig ebenfalls dünn ausrollen und in 18 Rauten schneiden (à 7 cm Seitenlänge). 14 Rauten aneinander am Rand entlang leicht überlappend auf die Füllung legen. Die restlichen Rauten halbieren (ergibt dann Dreicke) und die aneinander im Kreis auf die Rauten legen, dabei in der Mitte ein Loch lassen, aus dem beim Backen der Dampf entweichen kann!

Auf der unteren Schiene für mindestens 35 Minuten backen (hier kommt es auf die verwendete Forma an, mein Kuchen hätte noch ein paar Minuten vertragen!), auskühlen lassen und mit Schlagsahne oder Creme fraiche servieren!

Ich bin ja Ziegenfrischkäse-Fan (love it or hate it) und werde bei Gelegenheit das Rezept mal damit abwandeln. Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche!

Feuchtfroehliche & supersonnige Grüße!