Weniger schlafen anstatt Kochen…

…oder essen. Oder duschen…

Liebe Alle!
Ihr fragt euch sicher, was bei feuchtfroehlich los ist und ob Frau Fröhlich nicht mehr kocht.
Die Antworten lauten: so Einiges und Nein, zur Zeit höchstens mal n Kaffee!

Ich kläre euch mal auf, warum ich seit Monaten zu nix komme, konkret: seit 37+4 Wochen & 5 Wochen und 1 Tag: Ich habe mein Motto “Die Welt ein bisschen süßer machen” etwas zu ernst genommen und bin ungeplant und überraschend schwanger geworden. Das war wohl im September letzten Jahres, seit Ende Oktober wussten wir es dann. Nachdem der erste Schock (Schock ist irgendwie sehr negativ belegt, also eher schockierendüberraschendefreudige Super-Neuigkeit) verdaut war und mir auch die ersten großen Ängste durch ein Ersttrimesterscreening mit guten Resultaten genommen wurden, hab ich angefangen mich zu freuen und jaaa: einzukaufen (schön geschlechtsneutral in weiß und creme).

Ich hatte keine Morgen- oder sonstwann Übelkeit, noch keine Kugel, die im Weg war- kurz: mir ging es rundum gut! Ich habe mir eine Nähmaschine zugelegt und genäht, das Kinderzimmer eingerichtet, tolle und nicht so tolle Schwangerschaftsratgeber und Baby-Anleitungen gelesen. Natürlich gab es ein Bauch-Shooting und einen Gipsabdruck von der Kugel. Das Kochen und Backen kam dabei zu kurz, da ich voll im Babymodus war.

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Anfang März wurde dann alles ziemlich blöd: ich kam mit Blutungen ins Krankenhaus und musste einige Tage bleiben, das ganze Spektakel hat sich dann eine Woche später wiederholt und niemand fand die Ursache. Also wurde ich ans Bett gefesselt: Mir wurde (Bett)Ruhe, viel liegen und Schonung verordnet. Das war exakt zwei Tage angenehm, danach war es anstrengend und langweilig und blöd! Und außerdem auch gar nicht machbar, da sich der Haushalt, der Einkauf, Arztbesuche und vieles mehr einfach sehr schlecht vom Bett aus machen lassen. Der Schongang wurde also wieder ein bisschen öfter rausgenommen. Resultat: vorzeitige Wehen und ein verkürzter Gebärmutterhals verbunden mit dem Hinweis, dass ab jetzt jeder Tag im Bauch ein Gewinn ist und ich mich viel schonen und viel liegen muss! Ja und liegend kocht und bäckt und blogt es sich halt schlecht ;)
Zu allem Überfluss hat sich unsere kleine Dramaqueen dann auch noch quer gestellt bzw gelegt. Mehr als Quer- und Beckenendlage war mit ihr nicht zu machen, weswegen meine natürliche Geburt, für die ich wöchentlich in einen Hechelkurs gewatschelt war, in weite Ferne rückte. Stattdessen vereinbarte ich einen Kaiserschnitttermin und einen -mein letzter Rettungsanker- Termin am 22. Mai zur sog. äußeren Wendung. Wer an Informationen zu diesem Prozedere interessiert ist, darf mir eine Mail schreiben; kurz und knapp: unser Baby ließ sich nicht wenden.

Allerdings scheint ihr das Geschubse beim Wendungsversuch nicht gefallen zu haben, denn ab diesem Zeitpunkt ging es mir nur noch übel (im Wortsinne) und die Wehen wurden auch immer mehr; leider aber nicht regelmäßig genug, als das ich mich damit ins Krankenhaus getraut hätte. Samstags nacht war es dann so mies, dass wir um 6 Uhr morgens dann doch ins Krankenhaus gefahren sind. Wir entschlossen uns, den für 10 Tage später geplanten Kaiserschnitt am selbigen Mittag durchzuführen aber auch das ging meiner Kleinen nicht schnell genug. Also verschwand sie vom CTG! Manmanman war da plötzlich Schwung in der Sache! Die Ärztin, die ich vorher sehr ruhig und gelassen erlebt hatte, wurde ein klein bisschen panisch, ich wurde über den Gang in den Not-OP geschoben, bin sogar selbst auf den OP-Tisch gekrabbelt, da das Team noch nicht vollzählig war und wurde dann mit einer Vollnarkose vom Feinsten weggeschossen. Mein wunderbares Baby war 27 Minuten nach dem verherrenden CTG auf der Welt und lag bei ihrem Papa im Arm, ich lag leider noch auf dem Tisch und wurde zugenäht.
So ist mir das “Wunder der Geburt” entgangen und leider auch die ersten 5 Stunden mit meinem Baby. Ja daran knabbere ich! Aber Hauptsache, mein Schatz ist gesund; das war nämlich tatsächlich mehr als knapp für sie.

Nun bin ich seit 5 Wochen und einem Tag Mama…und frage mich: bin ich schlecht organisiert oder ist es normal, dass Neu-Mamas nur ganz huschhusch duschen, eher nicht frühstücken, selten zur Toilette kommen, definitiv nicht zu Mittag essen, erschöpft mit dem Baby ein Mittagsschläfchen halten, davon aber im Gegensatz zum immer hungrigen Säugling nicht erholt erwachen und bis zum Feierabend des Kindsvaters quasi auf dem Zahnfleisch gehen um dann eventuell etwas zu Abend zu essen und den Haushalt mehr schlecht als recht zu erledigen oder ihn eben liegen zu lassen?

Anfangs dachte ich, wenn wir die -durch den Kaiserschnitt mitverursachten- Stillprobleme überwunden haben, dann wird alles prima: mein wunderbares Baby wird engelsgleich schlafend den Tag verbringen nur unterbrochen von ein paar kurzen, harmonischen Stillpausen.
Bis wir dann tatsächlich die Stillthematik einigermaßen in den Griff bekommen haben -das war übrigens Mitte letzter Woche- war aus dem dauerschlafenden Mini-Baby ein stets neugieriges Baby geworden, dass eine riesige Angst , etwas zu verpassen  und keine Lust zu schlafen hat, bei den circa alle zweieinhalb Stunden anstehenden, einstündigen (!) Stillphasen meistens wild rumzappelt und selbst dann in den seltensten Fällen die tiefblauen Augen zu macht.
Ich komme zu fast nichts, es ist ein bisschen besser, seit ich mir ein Tragetuch angeschafft und das Kind nun regelmäßig an mich drangebunden habe. Kulinarisch ist das höchste der Gefühle zur Zeit, dass ich frisches Obst in Quark schnibble (jaja ich versuche mich gesund zu ernähren, an manchen Tagen gibt es aber dann doch nur n Doppelkeks) und weder über das Eine (Quark) noch das andere (Keks, gekauft) lohnt sich das bloggen.

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Übrigens: das klingt vielleicht alles ganz dramatisch, schlimm und schrecklich aber wenn mich mein Baby anstrahlt und ihre riesigen blauen Augen mich anguggen, dann ist alles egal: Müdigkeit, Hunger, der vernachlässigte Haushalt und die zu kurz kommende Körperpflege Bloggerei ;)

Aber im Ernst: Wie zur Hölle machen andere Mamas das? Bin ich echt so mies organisiert? Erzählt mir, wie ihr euer Leben (und teilweise eure Blogs) trotz Kind auf die Reihe bekommt…ich bin gespannt! Verratet mir bitte euer Geheimrezept, auf dass ich auch hier mal wieder was gebacken und gebloggt bekomme!

Feuchtfroehliche Grüße :)

Feuchtfroehlich macht Pause…

Liebe Alle!

Aus gesundheitlichen Gründen muss mein Blog leider pausieren :( Die Backbuchreise werde ich zumindest im Moment auch nicht weiterbetreiben können.

Ich hoffe, ihr bleibt mir trotzdem treu, lest euch durch meine älteren Beiträge :) und ich verspreche euch, Feuchtfroehlich kommt wieder! Der erste Kuchen 2014 wird nicht der letzte Kuchen 2014 gewesen sein, versprochen!

Bis bald,

feuchtfroehliche Grüße :)

Der erste Kuchen in 2014: Apfel-Blaubeer-Knusperkuchen

Ja, ich habe noch keinen Kuchen gebacken dieses Jahr. Nur einmal Zimtschneggen und ein paar Mal Brot.

Ich hatte einfach noch keine Lust dazu, vielleicht sind das noch die Nachwehen von zu viel Weihnachtssüß?! Aber jetzt! Also eigentlich ist es auch schon wieder einen kleinen Moment her, dass ich gebacken habe aber jetzt, ja jetzt gibt es das Rezept auch für Euch! Es ist aus der Lecker Bakery No 1/2014 (die mich übrigens nicht so sehr begeistern  konnte, wie ihre Vorgänger) und ist wirklich knusperlecker:

Apfel-Blaubeer-Knusperkuchen

Apfel-Blaubeer-Knusper

Zutaten für 1 Springform (26er):

Für den Boden und den Knusper:

125g weiche  + 100g geschmolzene Butter

50g Zucker

1 Ei

60g gemahlene Mandeln ohne Haut

200g + 50g Mehl

60g kernige Haferflocken

50 g brauner Zucker

40g Mandelplättchen

Für die Füllung:

150g Blaubeeren (in meinem Fall die vom letzten Sommer aus der TK)

1 kg Äpfel, gewaschen und in kleine (~1cm)  Stücke geschnitten

2 EL Zitronensaft

75g Zucker

Zubereitung:

125g Butter mit dem Zucker und dem Ei hell und cremig rühren. Die gemahlenen Mandeln und das Mehl hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Den in Frischhaltefolie für eine Stunde im Kühlschrank parken.

Die Äpfel mit dem Zitronensaft und dem Zucker in einem Topf mischen und bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel 3 Minuten, im Anschluss mit geöffnetem Deckel und bei großer Hitze unter rühren 2 Minuten köcheln lassen.  Auskühlen lassen und dann erst die Blaubeeren untermischen.

Den Backofen vorheizen: 200°C Ober/Unterhitze oder 175°C Umluft.

Eine gefettete Springform mit dem Teig auskleiden und dabei einen etwa 3 cm hohen Rand formen. Das kann man sicher hübsch ausrollen usw. oder aber wie ich mit den Händen in die Form drücken. Nicht so hübsch aber in Anbetracht der Füllung, die da drauf kommt egal.

Den Boden zunächst blind backen, also zuerst ein Backpapier auf den Boden, darauf dann Hülsenfrüchte und den Boden ca. 15 Minuten backen. Laut Rezept dann noch weitere 10 Minuten ohne Hülsenfrüchte und Backpapier; ich plädiere für lediglich 5 Minuten, da der Boden sonst zu trocken und fest wird.

Für den Knusperdeckel aus den 100g Butter, den 50 g Mehl, den Haferflocken und dem braunen Zucker einen Teig rühren, zum Schluss die Mandelplättchen unterheben.

Auf den vorgebackenen Boden erst die Füllung geben und einigermaßen gleichmäßig verteilen, dann die Knuspertoppingmasse.

Nochmal für 35 Minuten in den Ofen schieben. Dann befreien, auskühlen, in Stücke schneiden und mit Sahne genießen!

Die Kuchenpremiere 2014 ist gelungen, also ruhig nachbacken, sich ne Freundin einladen und bei ein, zwei Stückchen Knusperkuchen einen schönen Mädelsnachmittag verbringen (so hab ich das zumindest gemacht).

Ich würde mich übrigens freuen, wenn ihr hier mal vorbeisurft… Habt einen guten Start in die nächste Woche :)

Feuchtfroehliche Grüße

Die Backbuchreise soll…

…weitergehen? …ein Ende haben?

Sagt ihr es mir, v.a. die lieben Bäckerinnen, die noch ausstehen. Das Backbuch liegt z.Z. bei mir und könnte wieder auf Reise gehen, wenn ihr denn trotz der enormen Verspätung von fast einem halben Jahr noch wollt.

Hier könnt ihr jetzt einen Monat lang abstimmen!

Folgende Bäckerinnen stehen noch aus, ich schreibe die Teilnehmerinnen im Laufe der kommenden Woche an:

18.09.2013 28.09.2013 Sandra K.
28.09.2013 08.10.2013 Michaela N.
08.10.2013 18.10.2013 Angela M.
18.10.2013 28.10.2013 Carmen Z.
28.10.2013 07.11.2013 Sabrina W.
07.11.2013 17.11.2013 Nadine B.
17.11.2013 27.11.2013 Angelina von PrinCi
27.11.2013 07.12.2013 Janine von Schnins’ kitchen
07.12.2013 17.12.2013 Sue von cookingsue
17.12.2013 27.12.2013 Lisa O. von the-cakebook
27.12.2013 06.01.2014 Gabriele B. von Bohnis Hexenküche
06.01.2014 16.01.2014 Nicole von Nicki’s Leckereien
16.01.2014 26.01.2014 Maja die muffin-princess
26.01.2014 05.02.2014 Kerstin von mycookingloveaffaire
05.02.2014 15.02.2014 Stefanies Süße Bisschen

Happy New Year! :)

Ich hoffe, ihr habt 2014 gebührend eingeläutet und gut begonnen! Ich wünsche Euch, dass all Eure Wünsche in Erfüllung gehen!

Hier bei feuchtfroehlich wird sich im Jahr 2014 einiges ändern. Leider habe ich mich ein bisschen “übernommen” :( In der Bloggerszene gibt es ja ständig irgendwelche Blogevents und hier und da Gastbeiträge und Aktionen; auch hier gibt es ja die Backbuchreise und das CBoS. Beides hat leider in letzter Zeit gar nicht gut geklappt :(

Die Backbuchreise kam im Sommer ins Stocken wohl wegen der Urlaubszeit und zuletzt waren zwei Teilnehmerinnen mehrere Wochen und trotz zig Aufforderungen nicht in der Lage, das Backbuch weiter zu schicken. Mittlerweile liegt es wieder hier bei mir. Es stehen noch einige Rezepte/Backbuchreiseteilnehmerinnen aus. Aber ich möchte diejenigen zunächst fragen, ob sie noch Interesse haben und wie es zeitlich mit dieser enormen Verspätung passt.

Ich werde also die Bäckerinnen anschreiben und dann sehen wir, ob ich das Buch nochmals auf Reisen schicke. Ich finde es total traurig, dass zwei Teilnehmerinnen dieses Projekt quasi kaputt gemacht haben. Statt mich immerzu zu verströsten und am Ende sogar anzulügen hätten beide das Buch einfach an die Nächste weitersenden können…so schade!

Beim Cakebook of Seasons gab es zuletzt leider keine Beiträge mehr und auch keinerlei Abstimmungen :( Ich möchte das Projekt noch nicht einstampfen, werde aber auch keine monatliche Zusammenfassung mehr schreiben! Vielmehr bitte ich, für die “verbleibenden” Monate (Dezember-April) zu backen und eure Beiträge unter dem Artikel -hier- zu posten. Am Ende wird dann über alle Beiträge monatsweise abgestimmt und vielleicht werden wir es ja dann doch geschafft haben…

Die Zutaten sind:

Dezember

  • Hagebutten
  • Nelken
  • Zimt

Januar:

  • Kiwi (wenn ihr jetzt denkt: moooment, das ist doch nicht einheimisch und nix und das gleich als erste Zutat…hier in der Pfalz -namentlich in Mamas Garten- wachsen Kiwis, Erntezeit ist November/Dezember und ab Januar sind die dann sehr weich und reif und lecker!)
  • Walnüsse
  • Vanille (okay: die ist wirklich nicht regional, aber zumindest ist November bis Januar Erntezeit; wenn auch nicht hier- aber die Wintermonate waren echt hart)

Februar

  • Alkohol (wegen Fasching und weil wir hier bei Feuchtfroehlich sind; am liebsten also Rum oder Vodka :) )
  • Trockenfrüchte
  • Zitronen (ich bin bereit, diese Südfrüchte gegen was Regionales auszutauschen, wenn ich entsprechende sachdienliche Hinweise auf ein regionales Obst bekomme)
  • Safran (hier kommen langsam die Krokusse und Safran ist eine Krokus-Art, die -ok: im Herbst- violett blüht. Aus den Stempeln ihrer Blüten wird das ebenfalls Safran genannte Gewürz gewonnen. Und auch in Österreich und der Schweiz wird Safran angebaut, also fast vor der Haustür! ;) )

März

  • Orangen, Blutorangen oder Mandarinen (ich bin auch hier bereit, diese Südfrüchte gegen was Regionales auszutauschen, wenn ich entsprechende sachdienliche Hinweise auf ein regionales Obst bekomme)
  • Möhren
  • Gänseblümchen

April

  • Rhabarber
  • Veilchen
  • Zitronenmelisse

 

Ich würde mich wirklich sehr, sehr, sehr freuen, wenn es doch noch klappt! Ich freue mich wirklich über eure Beiträge :)

Ansonsten gilt, dass ich wieder kochen und backen will, weil ich Spaß daran habe und nicht, weil ich meinen Blog hier füttern “muss” oder ein Event mitmachen “mag”… So war es leider zuletzt und wurde dadurch einfach anstrengend und mein Blog hat mir immer weniger Freude gemacht hat :( Am Ende wollte ich gar nicht mehr kochen und backen. Das ist doof, denn ich mache das hier ja aus “Spaß”. Das Hier ist kein Business, kein Geschäftsmodell, ich will keine Backbücher schreiben & verkaufen, keine Fernsehsendungen bestreiten…ich wollte nur meine Freude am Kochen & Backen mit Gleichgesinnten teilen.

Ich hoffe, meine Leser & Leserinnen lesen auch dann noch mit, wenn nicht mehr so häufig Beiträge erscheinen, vielleicht einfach, weil ihr wisst, dass ich an den wenigen Beiträgen wieder mehr Spaß habe!

Oh Du Fröhliche #5 Engelsaugen

Ein Weihnachtsklassiker, wie ich meine, der durch die Cranberrys ein wenig aufgepeppt wird. Der leicht säuerliche Geschmack ist auch nicht das Schlimmste in dieser Zeit, in der man schnell mal einem Zuckerschock erliegt :)

Zutaten für 50 Engelsaugen:

  • ½ Zitrone (Bio)
  • 150 Gramm Mehl
  • 100 Gramm Butter (kalte)
  • 50 Gramm Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 1 Beutel Pistazien (gehackt, 25 g)
  • 30 Gramm Cranberries (getrocknet, gesüßt)
  • 100 Gramm Himbeergelee (oder Johannisbeergelee)
  • Puderzucker (zum Bestäuben)

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad, Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3 vorheizen.

Die Zitrone heiß abspülen, mit einem Tuch trocken tupfen und die Schale rundherum fein abreiben.

Zitronenschale, Mehl, Butterflöckchen, Puderzucker, Salz, Eigelb und Pistazien zunächst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig mit den Händen zu etwa kirschgroßen Kugeln rollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit dem Finger in jede Teigkugel ein tiefes Loch drücken und in die Mulde je eine getrocknete Cranberry hineinlegen.

Das Fruchtgelee mit einem Schneebesen glatt rühren und in einen kleinen Gefrierbeutel geben. Den Beutel gut verschließen und eine kleine Ecke vom Beutel abschneiden.

So viel Gelee auf jede Cranberry spritzen, dass das Loch knapp gefüllt ist. Im Ofen etwa 10-15 Minuten goldgelb backen.

Falls viel Gelee aus den Mulden beim Backen verdampft ist, noch etwas Gelee nachfüllen und die Plätzchen im ausgeschalteten Ofen und bei geöffneter Tür nachtrocknen lassen. Zum Servieren die Plätzchen eventuell dünn mit Puderzucker bestäuben.

Oh Du Fröhliche #4 – Schwarz-Weiß-Gebäck

Ein Klassiker, den ich als Kind gerne mochte aber seither nicht mehr gebacken habe- unerklärlich, ist das Schwarz-Weiß-Gebäck doch immernoch sooo lecker!
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Zutaten:

  • 300 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 1 Ei oder 2 Eigelb
  • 200 g kalte Butter
  • 2 EL Kakao
  • 2 EL Sahne

Zubereitung:

Aus allen Zutaten außer Kakao und Sahne mit den Knethaken des Rührgerätes einen glatten Teig kneten. Die Hälfte des Teiges schonmal wegpacken und kühl stellen. Den restlichen Teig mit Kakao und Sahne verkneten und ebenfalls kühl stellen bis zur weiteren Verarbeitung. Der Teig lässt sich am besten verarbeiten, wenn er ca. 30 Minuten im Kühlschrank zugebracht hat.

Ofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen.

Spiral-Schwarz-Weiß-Gebäck: dazu zwei Teigplatten möglichst dünn und gleichgroß ausrollen, übereinander legen und von der breiten Seite her aufrollen. Die Rolle in ca. 5 mm breite Scheiben schneiden.

Pyramiden-Schwarz-Weiß-Gebäck: dazu zwei Teigplatten möglichst dünn (3-4 mm) ausrollen. Quadrate/Kreise/Sterne/Herzen… unterschiedlicher Größe ausstechen und farblich abwechselnd zu kleinen Pyramiden aufeinandersetzen.

Schwarz-Weiß-Taler: Eine Teigplatte möglichst dünn (3-4 mm) ausrollen, darauf eine Rolle andersfarbigen Teig legen und aufrollen. Die Rolle in ca. 5 mm breite Scheiben schneiden.

Die Plätzchen 12 bzw 15 (Pyramiden) Minuten backen.

Oh Du Fröhliche #3 – Himbeer-Amarettini

Aus der aktuellen “Lecker Christmas” kommt das Reept für diese bitterbösen, weil superleckeren Himbeer-Amarettini, die auch super zur Eiweißverwertung dienen!

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Zutaten für 55 Stück:

  • 3 Eiweiß
  • 300  g gemahlene Mandeln mit (ohne) Haut
  • 300 g Zucker
  • 1 EL flüssiger Honig
  • 4 Tropfen Bittermandelaroma
  • Himbeerkonfitüre ohne Kerne oder Mamas Himbeergelee & Puderzucker

Zubereitung:

Eiweiß, Mandeln, Zucker, Honig und Bittermandelaroma mit den Knethaken des Rührers verrühren, dann ca. 30 Minuten kalt stellen.

Ofen auf 175 °C Ober/Unterhitze oder 150 °C Umluft vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier belegen. Aus dem sehr, sehr klebrigen Teig kirschgroße Kugeln rollen und auf die Bleche setzen. Ich habe Einweghandschuhe angezogen, sonst würde ich jetzt wohl noch irgendwo in der Küche festkleben :)

Mit dem Stil eines Holzkochlöffels Mulden in die Teigkugeln drücken und diese mit Himbeergelee füllen.

Für 15 Minuten backen, auskühlen lassen und dann mit Puderzucker bestäuben! Soooo lecker :)
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Oh Du Fröhliche #2 – Marzipan-Kokos-Schoko-Makronen

Uiuiui werden manche denken “Marzipan-Kokos-Schoko-Makronen” gewagt, gewagt. Sind doch Marzipan und Kokos “schwierige Zutaten”, die nicht jeder mag.

Auf der Suche nach weihnachtlicher Eiweißverwertung habe ich dieses Rezept gefunden…naja eigentlich war es ein bisschen anders, nämlich mit Schoko-Kuvertüre aber ich hatte zuwenig Kokos und dafür dann aber noch Bitterschoki…und es ist sooo lecker geworden!

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Zutaten für ca. 40 Marzipan-Kokos-Schoko-Makronen:
2 Eiweiß
200 g Marzipanrohmasse
100 g Puderzucker
160 g Kokosraspeln
40 g Bitterschokolade, geraspelt
Abgeriebene Schale & Saft 1/2 Zitrone

Zubereitung:
Den Backofen auf 175°C (Umluft 150°C) vorheizen.

Marzipan zerkleinern und mit dem ungeschlagenen Eiweiß verrühren. Ja, das ist kein Tippfehler :-) mit dem ungeschlagenen Eiweiß!
Kokosraspel, Schokolade, Puderzucker, Zitronensaft und -schale unterrühren. Die Masse ist bröselig, das soll so!

Mit zwei Teelöffeln aus der Makronenmasse ca. 40 Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder Backoblaten setzen und diese ca. 15 min backen.
Die letzten Minuten ruhig öfter nachschauen. Wenn die Marzipan-Kokos-Schoko-Makronen leicht gebräunt sind, sind sie grad richtig.

Unglaublich: ungeschlagenes Eiweiß! Funktioniert aber super! Wer es nicht glaubt, muss es ausprobieren!

Oh Du Fröhliche #1 Zimtbällchen

Schatz liebt Mürbeteig, deswegen gibt es dieses Jahr wohl nur Mürbeteigplätzchen. Es gibt -wie jedes Jahr- Vanillekipferl; ich glaube, die als 10-Kilogramm-Lieferung würden ihm reichen. Aber mir -und euch wohl auch- wäre das zu eintönig!

Das Rezept für Vanillekipferl (und einiges mehr) findet ihr hier (am Ende des Beitrags gibt es den ganzen Adventskalender 2012 als pdf).
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Heute gibt es Zimtbällchen!
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Zutaten für ca. 45 Zimtbällchen:

Für den Teig:

  • 100 Gramm kalte Butter
  • 150 Gramm Mehl
  • 75 Gramm Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz

Zum Wälzen:

  • 30 Gramm feiner brauner Zucker (oder weißer)
  • 1 TL gemahlener Zimt

Zubereitung:

Die Butter in kleine Stücke schneiden. Butter, Mehl, Zucker, Eigelb und Salz zunächst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einem flachen Fladen formen und für etwa 30 Minuten kalt stellen.

Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen. Den Teig in 45 Stücke teilen und jede Teigportion mit den Händen zu einer Kugel rollen. Die Kugeln mit etwas Abstand nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und im vorgeheizten Ofen etwa 8 bis 10 Minuten backen. Ich gebe zu: die Kugeln sind nach dem backen nicht mehr ganz kugelrund, eher etwas flach.

(Braunen) Zucker und Zimt mischen und die Kugeln darin wälzen.
Die Plätzchen vorsichtig auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. In einer gut schließenden Blechdose aufbewahren.

Drückt mir die Daumen für das kommende Wochenende, da verkaufe ich hoffentlich viele Adventskränze! :-)