World Baking Day 2013: Ki-Ba-Cheesecake zum Geburtstag meiner besten Freundin

Der Worldbakingday wurde von Unilever ins Leben gerufen und von lokalen Margarinemarken (bspw. Sanella) in 20 Ländern auf 6 Kontinenten unterstützt. Naja…wenn Margarine so die Leute zum Backen bringt :) soll es mir recht sein! Auf der Homepage kann man sein “Back-Level” angeben und bekommt dann ein Rezept präsentiert. Hätte ich gestern ein wenig mehr Zeit gehabt, wäre es Level 84 geworden. So wurde es Level 29- ein KiBa-Kuchen für eine passionierte KiBa-Trinkerin :) Jedenfalls lohnt sich ein Blick auf die Seite: 100 tolle Rezepte für jede Gelegenheit und jedes Back-Niveau.

Das Originalrezept von Jeanny ist für eine kleine 20er Springform, da der Kuchen aber für einen Geburtstagskaffeklatsch vom Feinsten gedacht war, habe ich die Zutaten hochgerechnet für eine große 28er Springform (Das sind die Angaben in Klammern). Hier findet ihr eine sehr gute Umrechnungstabelle in alle Richtungen und für alle erdenklichen Springform-Größen! Bei mir hat es jedenfalls gepasst (das war nicht bei jeder Umrechnungstabelle so, die ich bislang ausprobiert habe!).

Zutaten für eine 20er (28er) Springform:

Für den Boden:

  • 200 (450) g Vollkorn-Butterkekse, fein zerbröselt (bei mir gab es schwedische Haferkekse)
  • 100 (225) g Margarine (bei mir gab es Butter! Nur weil Margarinehersteller den worldbakingday erfunden haben, kaufe ich keine Margarine)
  • 2 (4,5) EL Zucker (darauf habe ich verzichtet)

Für die Bananen-Käsekuchenmasse:

  • 450 (1000) g Frischkäse, zimmertemperiert
  • 150 (eigentlich 337, also 340) g Zucker
  • 1,5 (~4) EL Mehl
  • 2 (4,5 also 4 größere oder 5 kleine) Eier
  • 100 (225) g Crème Frâiche
  • 1 (2) große, sehr reife Banane, fein zerdrückt (ich hab sie mit dem Zauberstab püriert)

Für das Kirsch-Topping:

  •  1 (2) große(s) Glas/Gläser Kirschen oder Schattenmorellen, sehr gut abgetropft (den Saft dabei auffangen)
  • 100 (225) g Zucker
  • 4 (9) EL Kirschsaft
  • 1,5 (~4) EL Maisstärke

Zubereitung des Kirsch-Bananen-Cheesecake:

Den Boden einer Springform von 20 (28) cm Durchmesser mit Backpapier versehen. Den Ofen auf 175 °C Ober/Unterhitze vorheizen.

Margarine (Butter) in einem Topf bei mittlerer Temperatur schmelzen lassen. Die fein gebröselten Kekse mit der geschmolzenen Butter (und dem Zucker) gut mischen und auf den Boden der Springform geben. Mit der Rückseite eines Esslöffels fest andrücken und die Form in den Kühlschrank stellen, während die Käsekuchenfüllung vorbereitet wird.

Den Frischkäse mit einem Handrührgerät kurz cremig mixen. Zucker und Mehl mischen, dann zum Frischkäse geben und alles verrühren. Die Eier nach und nach dazu geben, dann erst Schmand und die pürierte Banane.

Die Käsemasse auf den vorbereiteten Boden geben und glatt streichen. Das äußere der Springform gut mit Alufolie umhüllen und diese in einer tiefen, großen Auflaufform im Ofen platzieren. Ich habe drei Lagen Alufolie versetzt zueinander benutzt und die Form dann in die Fettpfanne gestellt. Die Auflaufform bis zur Hälfte der Springformhöhe mit heißem Wasser auffüllen. Das Wasserbad hilft beim gleichmäßigen Backen und verhindert spätere Risse des Käsekuchens. (Stimmt!)

Den Kuchen ca. 45 (70) Minuten lang backen. Er ist dann in der Mitte noch etwas weich, aber die Masse festigt sich mit der Abkühlung des Kuchens. Den Kuchen noch nicht aus dem Ofen holen, sondern bei ausgeschalteter Ofenfunktion eine Stunde lang im Ofen stehen und abkühlen lassen. Dann aus dem Ofen holen und über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen. (Geht auch prima: morgens backen und nachmittags essen)

Vor dem Servieren nun die Kirschsauce zubereiten. Hierfür alle Zutaten in einem Topf mischen und zum Köcheln bringen. Nach 2 Minuten sollte die Sauce dicklicher sein und darf nach kurzem Abkühlen über den Kuchen gegossen werden.

Fotos gibt es nicht, dazu hatten wir zu viel mit schwätzen und Sektchen trinken zu tun ;) der Kuchen ist aber wirklich ganz easypeasy zu backen, gelingt garantiert und sieht aus, wie von Jeanny vorgebacken! Und lecker war er auch…also ruhig mal nachmachen!

Happy Birthday Schnegge!

Gastbeitrag # 1: Sabines Rhabarber-Baiser-Kuchen

Das Backbuch reist durch Deutschland und war bei Sabine in Straubing und da wurde ein ganz wunderbarer Rhabarber-Baiser-Kuchen gebacken, nach einem ganz neuen (naja jedenfalls für mich) Rezept, das zum Nachbacken einlädt! Und weil Sabine ne ganz Liebe ist, hat sie mir das Rezept in einen Text verpackt und zusammen mit Bildern zugeschickt; hier ihr Gastbeitrag:

Backbuchreise…

…Und ja ich darf einen Gastbeitrag schreiben ;)

Als leidenschaftliche Kuchenbäckerin und Facebook-Nutzerin, verfolge ich ganz fleißig eure tollen Blogs, was sich zu einer wahren Sucht entwickelt hat (sagt zumindest mein Göttergatte ;-)

Als ich bei der lieben Rebecca von der Backbuchreise gelesen habe, war ich sofort begeistert und siehe da ich durfte mitmachen, obwohl ich keinen eigenen Blog habe…superfreu!

Ich verfolgte natürlich gleich ganz gespannt die Reise und am 01.Mai hat es Niederbayern erreicht. Ich schwankte zwischen der Beeren Cheesecake und dem Rhabarber-Baiser-Kuchen und mein Mann durfte entscheiden.

So und nun freue ich mich euch den Kuchen vorstellen zu dürfen :)

11

Rhabarber-Baiser-Kuchen

Das Rezept:

  • 4 zimmerwarme Eier (Größe M)
  • 200 g weiche Butter
  • 300 g Zucker (ich nahm etwas weniger 250g)
  • 175 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Msp. gemahlene Vanille
  • 2 TL abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 75 g Mandelblättchen
  • Backpapier für das Backblech
  • 600 g Rhabarber
  • 1 Pck. Vanille-Puddingpulver zum Kochen
  • 300 ml Apfelsaft
  • 80 g Zucker
  • 250 g Sahne
  • 1 Pck. Sahnefestiger

Zubereitung:

Ich hab als erstes den Rhabarber geschnitten und die Butter und die Eier aus dem Kühlschrank genommen, da diese ja zimmerwarm sein sollten.

Schritt 1:

Backofen auf 160° vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Für den Teig die Eier trennen. Butter und 150 g Zucker mit den Quirlen des Handrührgeräts in ca. 5 Min. cremig rühren. Die Eigelbe unterrühren. Mehl, Backpulver, Vanille und Zitronenschale mischen und kurz unterrühren. Den Teig auf das Blech geben und mit dem Teigschaber gleichmäßig verstreichen.

Schritt 2:

Für das Baiser die Eiweiße steif schlagen, dabei übrigen Zucker unter Rühren einrieseln, bis das Baiser dick und glänzend ist. Das Baiser auf den Teig streichen und mit Mandelblättchen bestreuen. Im Backofen (unten, Umluft 140°) ca. 30 Min. backen. Den Kuchen herausnehmen und in ca. 30 Min. auskühlen lassen.

Sahne mit übrigem Zucker und Sahnefestiger steif schlagen. Die Sahne behutsam unter das kalte Rhabarberkompott heben. Die Teigplatte quer halbieren (hat bei mir leider nicht funktioniert, vielleicht war`s die falsche FormL ) . Die Rhabarbercreme auf die untere Hälfte streichen. Die obere Hälfte darauflegen und den Kuchen 2-3 Std. ziehen lassen.

Schritt 3:

Inzwischen für den Belag den Rhabarber putzen, waschen, schälen und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden (hab ich schon am Anfang erl edigt). Puddingpulver und 5 EL Apfelsaft verrühren. Übrigen Apfelsaft, 50 g Zucker und Rhabarber aufkochen und ca. 2 Min. kochen lassen. Angerührtes Puddingpulver einrühren und aufkochen lassen, den Topf vom Herd nehmen und das Kompott abkühlen lassen.

Schritt 4:

Sahne mit übrigem Zucker und Sahnefestiger steif schlagen. Die Sahne behutsam unter das kalte Rhabarberkompott heben. Die Teigplatte quer halbieren (hat bei mir leider nicht funktioniert, vielleicht war`s die falsche FormL ) . Die Rhabarbercreme auf die untere Hälfte streichen. Die obere Hälfte darauflegen und den Kuchen 2-3 Std. ziehen lassen.

Fazit: Ein wirklich super leckerer Kuchen, schön süß der Teig, säuerlich-fruchtig die Füllung.

7

Nun hab ich das Buch weiter auf die Reise geschickt und ich hoffe es ist gut angekommen J

Für die tolle Aktion möchte ich mich noch ganz herzlich bei Rebecca und auch bei den anderen Teilnehmerinnen bedanken. Ich wünsche euch eine schöne Zeit und viel Spaß beim Backen.

Eure Sabine

Das sieht schon sehr, sehr lecker aus! Ich glaube, dass dieser Kuchen noch unbedingt in dieser Rhabarber-Saison gebacken werden muss! :) Ich bin schon ganz gespannt auf den nächsten Beitrag der Backbuchreise, der bereits für Freitag angekündigt ist!

Ich muss euch alle noch mal loben: super wie das alles klappt! Vielen Dank an alle Mitbäcker und Reiseteilnehmer!

Aufräumsonntag…

Die zurückliegende Woche war recht turbulent…aber heute nutze ich ganz schnell die Zeit und räume mal ein bisschen auf!

Die Übersicht, wo das Backbuch schon war und wer was gebacken hat, ist aktualisiert: KLICK! Vielen Dank cookingsue, für den kleinen Reminder ;) Sabine F. hat zwar (noch) keinen Blog, will aber ihren Backbuchreiseabschnitt selbst schreiben und mir als Gastbeitrag schicken- das wird der erste Gastbeitrag auf feuchtfroehlich und ich bin gespannt! Ich hoffe, ihr auch! Aus sicherer Quelle weiß ich aber, dass das Buch schon zur nächsten Reiseteilnehmerin weitergeschickt wurde: wir sind also absolut im Reiseplan! Vielen Dank allen bisherigen Teilnehmern, dass alles so toll geklappt hat- ihr seid superfantastischatemberaubendtoll!

Und dann ist da auch schon der erste Beitrag zum Cake Book of Seasons: Ronja von My World hat Scones gebacken- yummie! Falls sich hier unter meinen Lesern und Leserinnen übrigens tolle Buchcover-Designer befinden, die zu viel Zeit haben und mir ein Buchcover für lau basteln wollen, bin ich für Vorschläge offen! Ich werde zwar gerne selbst kreativ- sieht dann aber halt nicht wie vom Profi aus ;)

Gar nicht im Zeitplan ist die Versendung der gewonnen Lecker Bakery an die liebe Luna :( die Post und ich werden keine Freunde! Auf’m Dorf gibt es “Brückentags-Öffnungszeiten”- kein Witz! Dein Paket liegt daher noch hier bei mir und wartet auf Versand- sorry! Aber nach und nach komme ich ja hier wieder auf Spur- daher bin ich zuversichtlich, dass das am Montag klappt!

Feuchtfroehliche Grüße und einen sonnigen Muttertag

Zum Vatertag: Erdbeer-Schnittchen mit Waldmeister-Rahm

Mama hat ne Waldmeisterplantage im Garten:

DSC_0031

Weil Papa Waldmeister so geliebt hat! Laut meiner Mama hat er sich im Mai häufig Waldmeisterbowle gemacht. Ich habe das mit Entsetzen gehört, denn mit mir hat er die nicht geteilt. Dabei haben wir uns ab und an gerne gemeinsam mit ner Flasche Sekt “betrunken”. Oder mit Litschi-Bowle. Würde ich jetzt fast auf meine 2-Do-Liste setzen, aber ob die dann so wird, wie Papa die gemacht hat?!?

Dieses Jahr ist schon der dritte Vatertag ohne Papa- dieses Jahr widme ich ihm hier ein Rezept! Ich denke, er hätte das gemocht.

DSC_0056

 

Für 6-8 dreistöckige Erdbeer-Schnittchen mit Waldmeister-Rahm:

  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 500 g Erdbeeren, gewaschen und geputzt
  • 250 g Mascarpone
  • etwas Puderzucker zum Karamellisieren des Blätterteiges, etwas zum Nachsüßen der Erdbeercreme
  • 200 g Creme Fraiche/Schmand
  • 1 El Zucker
  • 1 Bund Walmeister, gewaschen, trocken geschüttelt und fein gehackt, ein paar Blüten zur Deko sind immer gut (ok Papa hätte gesagt: unnötiger SchnickSchnack ;) )
  • 2 El Orangenlikör

Zubereitung:

Ofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen. Den Blätterteig auf ein Backblech geben, noch ein wenig ausrollen und überall mit der Gabel einstechen, damit der nicht so extrem aufgeht. Das ursprüngliche Rezept schlägt vor, den Blätterteig nach dem Backen in Schnittchen zu schneiden. Ich schlage vor, das schon vor dem Backen zu tun. Ich habe 24 Stücke geschnitten.

30 Minuten auf der untersten Schiene backen. Aus dem Ofen nehmen und den (Backofen!)Grill anwerfen. Den Blätterteig mit Puderzucker bestäuben und nochmal kurz unter den Grill packen, bis der Zucker schön hellgelb karamellisiert ist. Wie immer liegt die Betonung auf hell.  Rausholen und gründlich abkühlen lassen.

Waldmeister mit Orangenlikör mischen und ein wenig ziehen lassen. Creme Fraiche/Schmand mit dem Zucker gut verrühren, Waldmeister und Orangenlikör unterrühren. Das kann man auch am Vortag machen, je länger das Ganze zieht, umso waldmeisterlicher schmeckt es dann!

Die Erdbeeren einteilen in schön und groß (beiseite legen) und den Rest: den Rest mit der Mascarpone pürieren, ggfs. it etwas Puderzucker nachsüßen. Sollte die Creme zu dünnflüsig sein (weil zuviele Erdbeeren in “der Rest” mitspielen), hilft Sahnesteif! Die Masse sollte cremig und standhaft sein.

Die schönen, großen Erdbeeren in dünne Scheiben schneiden und jetzt hochstapeln:

Auf ein Blätterteigschnittchen zuerst einige Scheiben Erdbeeren (nicht übertreiben, das ist alles eher instabil) und dann Erdbeercreme. Wieder ein Blätterteigschnittchen und -falls noch vorhanden- Erdbeerscheibchen und Erdbeercreme, Deckel drauf.

Mit Waldmeisterrahm und (SchnickSchnack) Deko servieren!

DSC_0060

 

Ihr Lieben, die ihr euren Papa noch habt: seit heute besonders und die restlichen Tage im Jahr sowieso nett zu ihm. Falls ihr was zu klären habt: sprecht euch aus! Regelt was zu regeln ist frühzeitig, es ist manchmal echt schnell vorbei! Gilt übrigens auch für Mütter, Geschwister, Freunde und Freundinnen!

DSC_0043

Vergiss-mein-nicht mit Leon

Ich trink’ n Glas Sekt auf meinen Papa und wünsche euch nen schönen Feiertag mit euren Lieblingsmenschen!

Ich bin roter Rhabarbersirup und bade gern in Sekt…

oder in Prosecco, in Weißwein mit einem Spritzer Sprudel und ein-zwei Würfelchen Eis…okay: Mineralwasser geht auch, dann bin ich eben Rhabarberschorle!

DSC_0038

Zutaten für ca. 1 Liter:

  • 1 kg Rhabarber, gewaschen und in kleine Stücke geschnitten
  • 600 g Zucker
  • 500 ml Wasser
  • Saft von 1 großen oder 2 kleinen Zitronen

DSC_0041

Zubereitung:

Rhabarber mit Zucker und Wasser in einem Topf aufkochen und 20 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Danach den Zitronensaft zufügen.

Den Rhabarber in ein engmschiges Sieb oder ein Tuch geben, auspressen und den Saft auffangen. Nochmals aufkochen und sofort in Flaschen abfüllen.

DSC_0042

Mein zweites Rezept für das Blogevent von Küchenplausch ist wie ihr seht ein Quick & Yummie- Rezept, das sehr vielseitig ist.

Rhabarber RezepteDSC_0044 feuchtfroehliche Grüße und einen schönen Restsonntag

Ihr habt es so gewollt: Cake Book of Seasons

Ich hoffe, ihr hattet einen schönen 1. Mai? Habt ihr ein bisschen frische Luft abbekommen oder gar Sonne und ein bisschen die Natur bewundert? Hier war leider noch April-Wetter: mies, grau, regnerisch, nasskalt, bäh! Hoffentlich kriegt die olle Wetterfee das bald mal mit, das wir mit Riesenschritten auf den Sommer zustapfen und das lieber in Flip-Flops als in Gummistiefeln tun wollen!

DSC_0030

Oder wart ihr sooo gespannt, wie die Verlosung und v.a. die Abstimmung über die neue Backbuchidee ausgehen? Ich war ja ganz (vor)freudig! Vielen lieben Dank für eure vielen Kommentare, eure Anregungen und Ideen, das ist wirklich furchtbar lieb und macht mich schon sehr, sehr glücklich!

Und hier *trommelwirbel* ist das Ergebnis: es wird das “Cake Book of Seasons” und mittlerweile mag ich sogar den (Arbeits)titel :) Wenn allerdings unter meinen Lesern und Leserinnen ein ganz kreativer Kopf ist, darf er oder sie mir gerne klammheimlich einen Buchtitelvorschlag zustecken!

Ich hab mich auch gleich daran gemacht, die Zutatenliste zu erstellen, was insbesondere in den Monaten Dezember, Januar, Februar und auch März nicht ganz einfach war! Aber ich hatte auch ein klein wenig Hilfe von einer Fachanwaltslehrgangskollegin, die zwar laut eigenen Angaben erst zwei Kuchen in ihrem Leben gebacken hat, sich aber für meine Idee sehr erwärmen konnte!

Hier also die Backzutaten:

Januar:

  • Kiwi (wenn ihr jetzt denkt: moooment, das ist doch nicht einheimisch und nix und das gleich als erste Zutat…hier in der Pfalz -namentlich in Mamas Garten- wachsen Kiwis, Erntezeit ist November/Dezember und ab Januar sind die dann sehr weich und reif und lecker!)
  • Walnüsse
  • Vanille (okay: die ist wirklich nicht regional, aber zumindest ist November bis Januar Erntezeit; wenn auch nicht hier- aber die Wintermonate waren echt hart)

Februar

  • Alkohol (wegen Fasching und weil wir hier bei Feuchtfroehlich sind; am liebsten also Rum oder Vodka :) )
  • Trockenfrüchte
  • Zitronen (ich bin bereit, diese Südfrüchte gegen was Regionales auszutauschen, wenn ich entsprechende sachdienliche Hinweise auf ein regionales Obst bekomme)
  • Safran (hier kommen langsam die Krokusse und Safran ist eine Krokus-Art, die -ok: im Herbst- violett blüht. Aus den Stempeln ihrer Blüten wird das ebenfalls Safran genannte Gewürz gewonnen. Und auch in Österreich und der Schweiz wird Safran angebaut, also fast vor der Haustür! ;) )

März

  • Orangen, Blutorangen oder Mandarinen (ich bin auch hier bereit, diese Südfrüchte gegen was Regionales auszutauschen, wenn ich entsprechende sachdienliche Hinweise auf ein regionales Obst bekomme)
  • Möhren
  • Gänseblümchen

April

  • Rhabarber
  • Veilchen
  • Zitronenmelisse

Mai

  • Erdbeeren
  • Holunderblüte
  • Waldmeister

Juni

  • Blau/Heidelbeeren
  • Johannisbeeren
  • Minze
  • Rosen

Juli

  • Himbeeren
  • Aprikosen
  • Sauerkirschen

August

  • Brombeeren
  • Mirabellen/Renekloden
  • Stachelbeeren
  • Basilikum

September

  • Pfirsische
  • Holunderbeeren
  • Feigen (auch hier gilt: in der Pfalz wachsen die, z.B. in meinem Garten)
  • Mandeln (und auch für die Mandel gilt: in der Pfalz wachsen die, ebenfalls in meinem Garten)
  • Lavendel

Oktober

  • Birnen
  • Zwetschgen/Pflaumen
  • Preiselbeeren
  • Sanddorn

November

  • Quitten
  • Haselnüsse
  • Ringelblume
  • Anis

Dezember

  • Hagebutten
  • Nelken
  • Zimt

Backbuch-Regeln:

Mitmachen darf jede/r, ob mit oder ohne Blog! Hauptsache Spaß am Backen und ne halbwegs ordentliche Kamera :)

Backt bitte einen “Kuchen” (im weitesten Sinn, also auch Kekse, Tartes, Muffins, Gugl, Brownies, Cupcakes undundund) mit mindestens einer Zutat der Saison (also des Monats) und “schickt mir das Rezept“, d.h. für die Menschen mit Blog schickt mir den Link (und verlinkt mich bitte auch in eurem Beitrag) und für Menschen ohne Blog schickt mir eine Email an feuchtfroehlich@email.de.

Ein Foto vom Werk als Ganzem und ein “Detailfoto” also z.B. von dem ganzen und dann von einem Stück Kuchen wären super, um ein bisschen “Vergleichbarkeit” der Beiträge zu realisieren. Einsendeschluss ist immer der 5. des Folgemonats (also der 5. Juni für die Mai-Bäckerei).

Dann fasse ich eure eingesendeten Beiträge zusammen und es wird abgestimmt und zwar immer bis zum Ende des Folgemonats (also Ende Juni für die Mai-Bäckerei) via Kommentar. Ich würde mir wünschen, dass zu jeder Monats-Zutat mindestens ein Rezept ins Cakebook of Seasons kommt, bei Stimmengleichheit eben zwei :) In einem Jahr haben wir uns dann ein Backbuch erschaffen mit vielen saisonalen Rezepten! Ich freu mich drauf und hoffe auf viele tolle Mitbäcker/innen und neue Backideen!

Und jetzt kann es dann auch schon losgehen mit dem Wonnemonat Mai! Gelegenheiten zum Backen gibt es ja genug: Muttertag, World Baking Day, Sonnenschein…und bestimmt noch viele mehr! Bis 5. Juni habt ihr Zeit- also ab an den Ofen :)

Hier noch schnell das Cakebook of Seasons- Banner zum Einbinden auf euren tollen Blogs, damit ganz viele andere Blogger von der Aktion erfahren:

Cake Book of Seasons

Bannercode:

<a href="http://feuchtfroehlich.wordpress.com/2013/05/01/ihr-habt-es-so-gewollt-cake-book-of-seasons/"><img src="http://feuchtfroehlich.files.wordpress.com/2013/04/cake-book-of-seasons.jpg"/></a>

Und hier auf ausdrücklichen Wunsch der lieben Luna in Hochkant für die Sidebar:

CBoS

<a href="http://feuchtfroehlich.wordpress.com/2013/05/01/ihr-habt-es-so-gewollt-cake-book-of-seasons/"><img src="http://feuchtfroehlich.files.wordpress.com/2013/05/cbos.jpg"/></a>

Ich bin echt nicht so arg begabt mit diesem Internet-Zeug, ich hoffe also, das Einbinden funktioniert auf diesem Weg. Ansonsten geht es auch (umständlicher:), indem ihr das Bild herunterladet, bei euch einfügt und mit meinem Blog verlinkt. Anspruchsvollere technische Hilfe ist von meiner Seite leider gar nicht zu erwarten. Aber wir kriegen das ganz sicher gebacken!

Ach so- da war ja noch was: Geschenke!

DSC_0111

Die Gewinnerin der drei Lecker Bakery Hefte ist Luna von Luna’s Philosophy Bitte melde dich bei mir, ich brauche ja deine Adresse! :)

Eine feuchtfroehliche Restwoche und ein supersonniges Wochenende! :)

Einen schönen 1. Mai mit Blueberry Vanilla Muffins nach Cynthia Barcomi

Bevor wir alle in den wohlverdienten Feierabend vorm Feiertag starten, bekommt ihr noch ein Rezept mit auf den Weg. Was schnelles, kleines, feines! Damit wir nicht viel Zeit in der Küche verbringen müssen, sondern -hoffentlich- ein bisschen Sonne und Frühlingsluft abbekommen.

DSC_0026

Schatz und ich waren 2012 zwischen den Jahren ja noch kurz in Berlin und dort u.a. in Frau Barcomis Café. Ich <3 liebe <3 ja ihre Cheesecakes, Schatz mag Cheesecakes aber nur so mittelgarnichtsogern… Also dachte ich, ich mache mal nen Klassiker:

Blaubeer-Muffins! Die gehen eigentlich immer!

Zutaten für 12 11 Stück:

wpid-20130428_150236.jpg

Der Teig reichte beim besten Willen nicht für 12 Stück :-) vielleicht habt ihr ja mehr Glück:

  • 350 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • ¼ TL Salz
  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • ½ TL Vanille-Extrakt (Rezept folgt)
  • 2 Eier
  • 125 ml Milch
  • 250 g Blaubeeren (gefrorene Beeren gehen auch, aber nicht auf/antauen lassen und dann die Muffins ein bisschen länger backen)

Zubereitung:

Den Ofen vorheizen: 190 °C Ober/Unterhitze.

Butter mit Zucker in einem Topf schmelzen, dann den Vanille-Extrakt dazugeben. Vom Herd nehmen und zuerst die Milch unterrühren, dann die Eier.

Trockene Zutaten in einer Rührschüssel vermischen. Die Butter-Milch-Ei-Mischung leicht unterrühren; der Teig sollte wird dabei noch klumpig sein; das ist nicht so schlimm- das soll so. Zum Schluss die Blaubeeren vorsichtig unterheben; insbesondere gefrorene Beeren laufen aus und machen den Teig grün-blau- und das ist wirklich nicht so schick.

Den Teig gleichmäßig auf das Muffinblech verteilen ;-) und im vorgeheizten Ofen ca. 18-20 Minuten backen.

Taaada: 11 riesige, leckere, fluffige, blaubeerig-vanillige Supermuffins. Diese Cynthia aus Berlin hat’s halt drauf. :-)

wpid-20130428_152541.jpg

Und jetzt: raus an die frische Luft, nehmt eure/n Liebste/n an die Hand und genießt den Frühling und tanzt ordentlich in den Mai!

DSC_0027

Feuchtfroehlichen Feiertag :)

PS: heute ist der letzte Tag, an dem ihr über die neue Backbuchidee abstimmen könnt! Morgen werte ich eure Kommentare aus und verate euch, was wir als nächstes in Angriff nehmen!

Risotto mit grünem Spargel, Minze und Zitrone

Minze und Zitrone im Risotto- das hat sich wer ausgedacht? Genau: Jamie Oliver! Ich habe gestern aus seinem 15- Minuten Kochbuch gekocht (nein, nein: nichts davon lässt sich in 15 Minuten kochen) und dann gedacht, dass ich ihn mal befrage, was mit den grünen Spargeln passieren soll, die gestern in meinen Einkaufswagen gehüpft sind.

DSC_0015

Schatz mag keinen Reis, schon gar kein Risotto (Zitat: “die Konsistenz ist das Schlimmste, nicht mal der Reis”) und Spargel isst er glaub ich auch nur mir zuliebe. Und als ich mit kochen & fotografieren fertig war, ihm seinen Teller reichte und meinen anrichtete vernahm ich plötzlich “oh, lecker- echt gut!”… :D

DSC_0017

Nachdem ich schon ein ziemlich gutes Brot gebacken habe (Italian Style mit Kräutern, getrockneten Tomaten und Sonnenblumenkernen) und echt superleckere Muffins (Rezept dann am Dienstag) war das der krönende Abschluss meines Küchen-Sonntags!

Risotto mit grünem Spargel gab es hier ja schon, dieses Rezept ist ein ganz klein bisschen anders, aber durch diese minimale Änderung maximal lecker. Die Zitrone und die Minze machen das Ganze einfach sehr frisch und leicht und lecker und fast vergisst man das miese Wetter. Daher eignet es sich prima als Beitrag Nummer 1 für das Spargel-Event von Küchenplausch:

Ursprünglich ist das Rezept aus dem Buch “Besser kochen mit Jamie”. Ich habe es auf JOs Internetseite gefunden. Vorsicht ist allerdings bei der deutschen Übersetzung geboten! Die macht keinen Sinn, also besser nach dem englischen Rezept vorgehen. Und nach wie vor gilt: entweder schmecken englische Zitronen und Minze weniger intensiv als Deutsche oder der englische Gaumen braucht diese Aromen mit dem Vorschlaghammer vermittelt…To make a long story short: nehmt evt. weniger Minze und Zitrone! Ich hatte den Abrieb von 1 1/2 Zitronen, nur etwas mehr als einen EL Zitronensaft und gerade mal 10 Blätter Minze- mehr als genug; Schatz meinte gegen Ende, es sei “sauer” geworden.

DSC_0014

Zutaten für 8 Personen (hier gab es das halbe Rezept, anscheinend waren wir zwei sehr hungrig, denn es blieb nix übrig):

  • 1 kleine Zwiebel o. Schalotten, 1-2 Knoblauchzehen fein gewürfelt
  • 2 Bund grüner Spargel, von den holzigen Enden befreit und dann in Scheibchen geschnitten, die Köpfe extra
  • 250 ml trockener Weißwein
  • 600 g Risottoreis (~250 g für uns 2)
  • 1000 ml heiße Gemüsebrühe
  • 100 g Butter
  • 1-2 Handvoll geriebener Parmesan, plus Parmesan am Stück zum Servieren
  • 1 Bund Minze, die Blätter abgezupft und fein gehackt (s.o.)
  • Saft und abgeriebene Schale von 2 unbehandelten Zitronen (s.o.)
  • Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, Olivenöl

DSC_0013

Zubereitung:

Eine große Pfanne (ja dank JO in der Pfanne und nicht im Topf) mit ein wenig Olivenöl erhitzen. Darin die Zwiebelchen und Knoblauchwürfel bei mittlerer Hitze anschwitzen, ohne dass das Ganze Farbe nimmt für etwa 15 Minuten. Dann den Reis hinzugeben und die Temperatur erhöhen. Mit Wein ablöschen. Jetzt nach und nach die Brühe hinzugeben und rühren, rühren, rühren. Die Temperatur ist jetzt übrigens wieder niedrig, weil

turn the heat down to low so the rice doesn’t cook too quickly, otherwise the outside of each grain will be stodgy and the inside hard and nutty (you don’t want to cook it too slowly either, or it will turn into rice pudding!):-)

Jetzt Achtung: die Hälfte der verbliebenen Brühe in einem Topf zum kochen bringen und die “Risottobasis”, die Spargelstückchen und die Köpfe zufügen. Man man man: warum sieht die Küche nach nem JO Rezept immer aus wie ein Kriegsgebiet?!
Weiter im Rezept: zum kochen bringen, dann die Hitze runter drehen und warten, bis die Brühe vom Reis aufgesogen wurde. Dabei natürlich rühren, rühren, rühren. Nach und nach die restliche Brühe hinzugeben, bis der Spargel gar und der Reis al diente ist.

Hitze ausschalten, Butter und Parmesan einrühren. Ebenso Minze, Zitronensaft und -schale (bissi Minze und Schale zu Dekozwecken aufheben schadet nie). Vorm Servieren das Risotto ein Minütchen ausruhen lassen, währenddessen den Wein einschenken :-)

DSC_0021

Fazit: geschmacklich ist die Minze-Zitronen-Nummer sehr spannend. Aber die Zubereitung zuerst in der Pfanne, dann im Topf…das schenke ich mir beim nächsten Mal und mache es wieder auf die althergebrachte, feuchtfroehliche Art. Lecker war es trotzdem; fanden wir beide:

DSC_0022

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche, feuchtfroehliche Grüße :)

Was diese Woche geschah…

Seit meinem Bloggeburtstag ist viel passiert, so viel, dass es nur für einen Schnelldurchgang…äh…Wochenrückblick reicht: Joghurt-Rhabarber-Eis, Rhabarber-Muffins mit Anis-Streuseln, Blaubeer-Zitronen-Mascarpone-Tarte fürs Fernsehen, Tomaten-Gorgonzola-Tarte und Schoko-Schoko-After-Eight-Cupcakes. Außerdem noch ne Foto-Story aus meinem Garten!

Samstag: Joghurt-Rhabarber-Eis aus meinem neuen Sommer-Lieblings-Eisbuch von Jeni Britton Bauer. Die liebe Jeni nutzt eine Eismaschine mit passiver Kühlung, ich eine mit Kompressor- dadurch ändern sich ein, zwei Steps in den Rezepten. Hätte ich ihr Buch schon früher gehabt, vielleicht hätte ich gar keine Eismaschine mit Kompressor gekauft. Ehrlich: das Buch ist eine echte Empfehlung für diejenigen, die “nur so eine kleine Eismaschine” haben, deren Kühleinheit im TK vorgekühlt werden muss!

Zutaten:

  • 1 kg fettarmer Naturjoghurt, über Nacht abgetropft*
  • 350 ml Vollmilch
  • 2 EL Speisestärke
  • 60 g Frischkäse, Raumtemperatur
  • 120 g Sahne
  • 150 g Zucker
  • 60 ml Glukosesirup (ich wollte keinen kochen, hab keinen kaufen können und dann Ahornsirup genommen)
  • 250 g frischer Rhabarber, in 2cm lange Stücke geschnitten**
  • 70 g Zucker

*) letztlich braucht man davon nur 400g, weswegen ich beim nächsten Mal -und es wird sicher ein nächstes Mal geben- wohl einfach griechischen Joghurt nehme…

**) Davon braucht man dann nur 150g; aus einem Kilo Rhabarber und 250 g Zucker Kompott machen lohnt viel mehr und das was übrig ist, kann man toll in Muffins einbacken und zsätzlich ins Eis schichten :)

By the way: Rhabarbermuffins mit Anis-Streuseln- alles außer 0815

0815-Muffins mit ein bisschen Rhabarberkompott und dann: die Förmchen nur zur Hälfte füllen, dann ein Löffelchen Rhabarber-Kompott, dann den restlichen Teig und obenauf die 0815-Streusel aus Butter, Zucker, Mehl und frisch geröstetem und gemörsertem Anis:

DSC_0114

Aber zurück zum Eis

Schon am Freitag:
Ein Sieb über eine Schüssel stellen und mit einem Musselintuch (oder einem weißen Küchenhandtuch) auslegen. Den Joghurt hineingeben und abgedeckt 6-8 Std. im Kühlschrank abtropfen lassen. Die Flüssigkeit wegschütten, 400 g des Joghurts abmessen und beiseitestellen.

Am Samstag dann:

Den Ofen auf 150 °C Ober/Unterhitze vorheizen. Rhabarber und Zucker in einer  Auflaufform mischen und ca 45 Minuten lang backen, dabei alle 10 Minuten umrühren, bis der Rhabarber zerfällt, aber noch rosa ist. Ja- das geht auch in einem Topf.Von dem Kompott 150 g abwiegen und abkühlen lassen.

Für die Eiscremebasis etwa 2 EL der Milch mit der Stärke zu einer glatten Paste verrühren. Frischkäse in einer mittleren Schüssel glatt rühren.

Die restliche Milch mit Sahne, Zucker und GlukoseAhornsirup in einem kleinen Topf bei mittlerer eher starker Hitze, sonst ist das wie Warten auf Godot- aufkochen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Vom Herd nehmen und langsam die Stärkemischung einrühren. Die Mischung wieder zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze etwa 1 Minute kochen, bis sie leicht andickt, dann vom Herd nehmen.

Die heiße Mischung nach und nach mit dem Frischkäse glatt rühren. Abgetropften Joghurt und Rhabarberkompott unterrühren.

Laut Rezept: Die Eiscremebasis in einen großen, wiederverschließbaren Gefrierbeutel füllen und in das Eisbad legen. Etwa 30 Minuten kühlen, dabei wenn nötig Eis nachfüllen. Ich so: in das Eismaschinengefäß und los geht’s! :)

Die Eiscreme in eine Aufbewahrungsbox füllen (ggfs. bzw. eigentlich unbedingt den restlichen Kompott einschichten), ein Stück Pergamentpapier auf die Oberfläche drücken (das sollte ich mal ausprobieren) und mit einem luftdichten Deckel verschließen. Im Eisfach mindestens 4 Stunden fest werden lassen.

Sehr, sehr lecker- das sagt auch Herr Schatz, der weder Joghurteis wollte, noch Rhabarber mag!

image

Übrigens ist dieses leckere Eis Beitrag Nummer 1 für dieses nette Event, für das ich mir ganz arg die Daumen drücke:

Sonntag: Kaffeeklatsch mit einer lieben Freundin, deren und meinem Schatz! Da hatte das Wetter noch keine Ahnung, dass jetzt Sommer wird! Nur ich hab es schon gewusst und deswegen den Sommerhit vom letzten Jahr gebacken: Blaubeer-Zitrone-Mascarpone-Tarte, zusätzlich mit ein paar Himbeeren! Schmeckt auch 2013 :)

DSC_0121

Das war aber eigentlich nur zu Übungszwecken für den Dienstag. Da war VOX da und hat mich und meine Blaubeer-Zitrone-Mascarpone-Tarte gecastet. Da wird es nämlich bald eine neue Backsendung geben und vielleicht macht Frau Fröhlich da dann mit. Das war ganz schön anstrengend, zwei Stunden lang über Kuchen reden und Fragen übers backen beantworten und den Kuchen ins rechte Licht rücken:

DSC_0127

Im Hintergrund übrigens der Kameramann. Sehr nett, aber auch sehr enttäuschend: ich dachte so an riesige Monsterkamera…und der kam mit so nem High-End-Mini-Hand-Kamera-Ding… Und er hat die hübschere Seite des Kuchens gedreht ;)

Danach gab es dann eine Stärkung in Form einer Tomatentarte mit Gorgonzolacreme, für das Team, Schatz und mich:

DSC_0125

Zutaten für eine 26/28er Tarteform:

  • 200 g Dinkelmehl Mehl
  • Salz
  • 100 g Butter, in Würfeln
  • 1 Ei (Größe M)
  • 200 g Gorgonzola-Käse
  • 200 g Doppelrahm-Frischkäse- oder 125 g Mascarpone & ca 75 g Frischkäse
  • schwarzer Pfeffer
  • 750 g, also so 5-6 Tomaten in Scheiben
  • Basilikumpesto, Sonnenblumenkerne…

Zubereitung:

Den Ofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen (meiner war am Dienstag im Dauerbetrieb: Tarte-Brot-Tarte :) )

Aus Mehl, Salz, Butter und dem Ei einen Mürbeteig kneten. Wenn es sich nicht ordentlich verrühren lässt, einfach 1-2-3 EL eiskaltes Wasser hinzugeben! Den Mürbeteig entweder kühlen und dann ausrollen und die Form auskleiden oder gleich ausrollen und in die Form fummeln.

Aus Gorgonzola, Mascarpone und Frischkäse eine Creme rühren, mit Pfeffer würzen. Ich mag Gorgonzola, Schatz auch. Für alle, die es nicht so heftig mögen, sei der milde Gorgonzola (dolce) wärmstens empfohlen. Die Creme auf dem Boden verstreichen.

Die Tomatenscheiben dekorativ auf dem Tarte-Cremebett verteilen und die Tarte dann auf der untersten Schiene 35-40 Minuten backen. Aus dem Ofen holen und nochmal pfeffern, ggfs. mit Basilikumpesto und gerösteten Sonnenblumenkernen garnieren.

Mittwoch kam dann meine erste -und ganz sicher letzte- Brandnooz Box. Ich habe Schatz nen ziemlich coolen Grill gekauft zu unserem Jahrestag und dachte irgendwie, dass die BBQ-Box ne witzige und sinnige Idee wäre. Vielleicht ist sie das für andere Menschen. Schatz hat es auf den Punkt gebracht: lauter Dinge, die du (also ich) nie im Leben kaufen würdest. Genau:

image

Auch am Mittwoch und immernoch am Donnerstag und auch am Freitag habe ich mich um die Gartenbegrünung gekümmert und mir nen Bomben-Sonnenbrand geholt. Ich sehe aus wie ein Lobster-Streifenhörnchen, aber das ist irgendwie jedes Jahr so, wenn das erste Mal die Sonne rauskommt… Zurück zu meinem Gartenprojekt: Ich mach das jetzt so richtig mit spießigen Geranien ;) aber auch mit einer Kräuterspirale, damit ich künftig alle möglichen und unmöglichen Kräuter zur Hand habe:

DSC_0008

Der Schwerpunkt liegt z.Z. irgendwie auf Minze: Pfefferminze, Marokkanische Minze, Englische Minze, Russische Minze, Orangenminze, Erdbeerminze, Schokoladenminze. Im Anbau: Mexikanische Minze. Und auf dem Wunschzettel: Ananasminze. Die hatte ich letztes Jahr u.a. in Ananaseis eingerührt- yummie!

DSC_0007

Aber auch Salbei, Rosmarin (stehend und hängend), 0815-Thymian, Feld-, Orangen- und Zitronenthymian, Oregano, Zitronenmelisse und Zitronenverbene. Im Anbau: Basilikum, Dill, Petersilie (glatt und mit Locken), Schnittlauch, Bohnenkraut, Majoran, Kamille und Ysop, einige essbare Blüten und Monatserdbeeren. Mama wurde (ob des wesentlich grüneren Daumens und des größeren Gartens) schon mit dem Gemüseanbau beauftragt und zieht Tomaten, Zucchini und Kürbis & Co vor. Auf dem Saatgut- Wunschzettel: trotzdem noch so vieles!

DSC_0001

Und dann -die logische Konsequenz aus meinem Artikel hier- unsere kleine Erdbeerplantage:

DSC_0003

DSC_0005

Hätte ich gewusst, dass der Sommer pünktlich zum Wochenende Pause macht, hätte ich natürlich gestern im strahlenden Sonnenschein Fotos gemacht!

Am heutigen  Freitag gab es dann für meine beste Freundin eine verregnete Gartenführung vom Haus aus und diese Schoko-Schoko-After-Eight-Cupcakes (ich schreib jetzt nicht Schoko-Minz-Täfelchen); da hatte dann die (natürlisch: englische) Minze ihren ersten Einsatz! Ok- Schokominze wäre auch ne Option gewesen!

DSC_0011

Zutaten für die Cupcakes:

  • 2 große oder 3 kleine Eier
  • 150g Zucker oder Puderzucker (dann aber ca. 50 g weniger nehmen)
  • 175g Butter, weich-flüssig (alternativ: 200 ml neutrales Öl)
  • 225g Mehl
  • 2 El Backpulver
  • 1 Tl Natron
  • 2 EL Kakao
  • 1/2 Pck. Schokotröpfchen

Für das Frosting:

  • 250 g Mascarpone
  • 75 g Puderzucker
  • 1-2-3 EL Minzsirup z.B. von Monin (da muss jeder seine eigene Minz-Verträglichkeit austesten)
  • grüne Lebensmittelfarbe (kann, muss nicht)

Alles gründlich verrühren und bis zum Einsatz ebenso gründlich kühlen!

Für die Deko:

  • After Eight Tafeln
  • Minzblättchen, in english please ;)

Zubereitung:

Ofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen und das Muffinblech mit Papier- oder Silikonförmchen bestücken.

Die Eier mit dem Zucker verrühren, so lange, bis es ganz hell und cremig ist. Dann die Butter zugeben und weiterrühren. Mehl, Backpulver & Natron und Kakao miteinander vermischen und dann löffelweise in die Butter-Zucker-Eimasse einrühren. Wenn man denkt, man ist fertig: noch n Minütchen witerrühren. Dann noch flink die Schokotröpchen unterrühren.

Den Teig in die Förmchen füllen und dann in der Backofenmitte 20-25 Minuten backen. Auskühlen lassen und zwar gründlich.

Eigentlich sticht man aus Cupcakes jetzt ein Stück von oben aus (mit speziellem Cup-Cake-Werkzeug oder so einem Kugelausstecherding), um ein wenig von dem Frosting auch in den Cupcake zu quetschen. Mir persönlich ist das too much: too much Arbeit in the Morning und too much Frosting in the Cupcake! Ich froste also meine Cupcakes nur von oben, nicht auch von innen, aber das ist ja jedem selbst überlassen. Letztlich muss da dann noch Deko drauf und fertig & yummie!

So- das war dann der feuchtfroehliche Wochenrückblick :) Ihr könnt noch bis Ende des Monats über meine neue Backbuchidee abstimmen, ich würde mich freuen, wenn ihr da mitmacht! Ein schönes Wochenende euch allen!

Feuchtfroehliche Grüße :)

Jessis Rübli-Kuchen- Backbuchreise Ole!

Das Backbuch hat seine Reise durch die Republik fortgesetzt und ist auf seiner Reise in Monnem bei meiner Lieblings-Jessi gelandet. Backofen vorhanden, Blog nicht – daher kommt der Reisebericht von mir:

1 Blech voll Rübli-Schoko-Kuchen:

Zutaten:

300 g weiße Kuvertüre
500 g Möhren
8 zimmerwarme Eier (M)
300 g Zucker***
200 g weiche Butter
2 TL Zimt
300 g gemahlene Haselnüsse
50 g Semmelbrösel
150 g Mehl
2 TL Backpulver
Semmelbrösel und Butter fürs Blech

***) Jessi empfiehlt weniger Zucker und hat auf die weiße Kuvertüre noch ein wenig Schokoraspel geworfen :-)

Zubereitung:

Backofen vorheizen (180 °C), Blech fetten und bröseln, Möhren schälen und fein raspeln und 150 g der Kuvertüre auf dem heißen Wasserbad schmelzen.

Die Eier trennen. Eiweiße mit 100 g Zucker steif schlagen. Butter mit dem restlichen Zucker mit den Quirlen des Handrührgerätes in 5 Minuten hell und cremig rühren, dann nach und nach die Eigelbe zufügen und verrühren.
Geschmolzene Kuvertüre, Zimt und Möhren ebenfalls unterrühren.
Mehl, Haselnüsse und Semmelbrösl sowie Backpulver mischen und kurz unterheben. Eischnee vorsichtig unterheben.

Masse mit einem Teigschaber gleichmäßig auf dem Blech verteilen und auf der mittleren Einschubleiste 35 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Die restliche Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit bestreichen.

Zitat von der Bäckerin: war immer skeptisch gegenüber Mohrrübenkuchen aber der ist suuuuperlecker!

Das Buch ist schon weiter gereist und wir können uns auf den nächsten Reisebericht freuen! Da musste ich ja schnell noch den Jessi-Kuchen verbloggen, nicht dass die bislang so reibungslos laufende Backbuchreise wegen mir ins Stocken gerät. Die Bäckerin kommt übrigens morgen zu Kaffee & Kuchen zu mir :-) das wird nett!

Euch allen einen schönen Restsamstag und einen tollen Sonntag mit lieben Menschen und Kuchen :-)

Feuchtfroehliche Grüße

PS: nicht vergessen für die neue Backbuchaktion abzustimmen!