Das Ostersonntagshuhn und der Ostersonntagkuchen

Die Deutsche Bahn ist Schuld! Ich wollte euch ja schon am Donnerstag das Kokos-Käsekuchenrezept verraten- aber dann fielen Züge aus, die, die fuhren, fuhren langsam und blieben unvermittelt stehen, Anschlüsse wurden verpasst…und als ich es dann endlich nach Hause geschafft hatte, hatte ich wirklich zu nichts mehr Lust. Aber heute!

Und wenn ich schon mal dabei bin, packe ich noch das „Ostersonntagshuhn“ drauf. Dabei handelt es sich um ein abgewandeltes Rezept, dass zunächst mal ein Freund für mich gekocht und mich damit sehr begeistert hat! Die Abwandlung war „okay“, das Original ist besser 🙂 Hier also beide Rezepte:

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Zutaten für 2 Hungrige oder 4 nur-so-mittelhungrige Personen:

  • 12-16 fest kochende Kartoffeln
  • 4 Hähnchenkeulen
  • 2 Bio-Zitrone mit essbarer Schale
  • 1 Bund Thymian
  • Knoblauch
  • Dijon- Senf
  • Öl, Salz, Pfeffer
  • Für die Variante: 250 g Ricotta, ein wenig Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Thymian

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen. Eine Fettpfanne entweder mit Alufolie/Backpapier auskleiden oder kräftiges Schrubben nach dem Essen in Kauf nehmen.

Die Kartoffeln gut abschrubben, waschen und trockenreiben, dann in Achtelscheiben schneiden. Den Thymian ebenfalls waschen und trockenschütteln, die Blättchen abzupfen und beiseite stellen. Die Schale einer Zitrone abreiben und den Saft auspressen die andere Zitrone in Scheiben schneiden. 2-3 Knoblauchzehen schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Hähnchenkeulen abwaschen und trockentupfen. Die Haut vorsichtig mit den Fingern vom Fleisch lösen. Unter die Haut eine Scheibe Zitrone und einige Scheiben Knoblauch schieben.

Aus 8 EL Öl, 2 Tl Senf, Zitronensaft und -schale, ggfs. noch 1-2 durchgepressten Knoblauch, Salz und Pfeffer eine Marinade rühren. Zuerst die Kartoffeln darin schwenken. Das geht am besten, wenn man die Marinade in einer großen, verschließbaren Schüssel rührt und die Kartoffeln dann in der Schüssel schwenkt. Danach die Hähnchenkeulen mit der Marinade einreiben.

Alles auf dem Backblech verteilen, auch die übrigen Zitronenscheiben. Die Thymianblättchen darüber streuen und alles für 45 Minuten im Ofen backen bis die Hähnchenkeulen schön goldbraun-knusprig sind.

In der Variante 250 g Ricotta, ein wenig Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Thymian vermengen und statt der Zitronen- und Knoblauchscheiben unter die Haut bringen. Das geht am besten mit der Hand: ein wenig Masse unter die Haut geben und dann in die hintersten Ecken der Keule massieren. Den Rest der Ricottamasse habe ich in Muffinförmchen zu kleinen Törtchen ausgebacken.

Das Original ist aromareicher, der Ricotta geht geschmacklich einfach ein bisschen unter. Dazu schmeckt so oder so Salat sehr gut! Und hier das pdf. zum Huhn!

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Danach gab es einen Kokos-Käsekuchen aus der kleinen Springform, der v.a. der Eigelbverwertung diente (da ich am Karfreitag Baiser gemacht hatte, musste das Eigelb am Samstag weg!).

Kokos-Käsekuchen mit Him-Bär

Zutaten für eine kleine Springform:

  • 4 Eigelbe
  • 500 g Magerquark
  • 150 g Zucker
  • 1 EL Speisestärke
  • 2-3 EL Kokosraspeln
  • Fett für die Form
  • 2-3 Hand voll Himbeeren

Zubereitung:

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Form fetten und dann mit den Kokosraspeln ausstreuen. Die Kokosstreuselraspel, die nicht an der Form haften, einfach in die Rührschüssel geben.

Die restlichen Zutaten verrühren und in die Form füllen. Die Himbeeren obenauf verteilen und alles etwa 50 Minuten backen. Fertig! Fantastisch schneller Käsekuchen ohne Boden mit Frühlings-Sommer-Aroma nach Kokos und Himbeeren! Hier das pdf.

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…und ab und zu koche ich auch mal was!

Leider seltener als mir lieb ist. Aber diese Kombi aus Fachanwaltslehrgang und Pendeln, letzte Woche noch in Kombi mit einer Erkältung des Todes und einem kranken Mann zuhaus… Aber hier ein kurzer Überblick über das, was ich an Ostern in meiner Küche so gemacht habe:

Karfreitag: Spargelmousse mit Forellenkaviar an Salat, gekräuterter Lachs mit jungem Gemüse und Kartoffeln und Pavlova mit Erdbeeren (die gerne etwas erdbeeriger hätten schmecken dürfen)!

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Ostersamstag: Ostereier nach diesem Rezept.

Ostersonntag: ein schnelles Huhn mit Ricotta-Kräuter-Creme unter der Haut (im Original nur mit Knoblauch und Zitrone und irgendwie simpler und leckerer), Kartoffeln & Salat und danach ein Kokos-Käsekuchen mit Himbeeren.

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Kokos-Käsekuchen mit Him-Bär

Ostermontag war Mama für die Verköstigung der Kompanie zuständig. Und da habe ich nichts gemacht außer Essen und viel, viel trinken. Nicht mal Fotos. Und wenn ihr euch jetzt fragt, wo die Rezepte zum Osterwochenende sind- ja die kommen im Laufe der Woche!

Der feuchtfroehliche Adventskalender: Türchen Nummer 23

Hiervon am besten gleich mehr herstellen, es geht schnell, es ist einfach und es ist so lecker! Den Glühweinsirup kann man hervorragend mit Champagner oder trockenem Sekt aufgießen (ca. 1 Tl Sirup pro Glas) oder über Vanillepudding oder andere (Vanille)Desserts geben. Hübsch verpackt ist der Glühweinsirup ein schönes Geschenk.

Kir Royal in der Weihnachtsedition: Glühweinsirup

Zutaten für 250 ml

  • 1/2 Vanilleschote
  • 750 ml guter (!) gewürzter Glühwein (nie am Alkohol sparen!)
  • 100 ml frisch gepresster Orangensaft
  • 250 g Zucker

Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark mit dem Messerrücken herauskratzen. Schote, Vanillemark, Glühwein, Orangensaft und Zucker in einem Topf verrühren, aufkochen und bei starker Hitze unter gelegentlichem Rühren auf 250 ml einkochen lassen. Sirup abkühlen lassen.

Die Vanilleschote entfernen und den Sirup in ein sauberes Glas oder eine Flasche füllen und verschließen.

Wer mag und am Tag vor Heiligabend Zeit hat, kann den Glühwein natürlich auch selbst herstellen.

Glühwein:

Zutaten für 750 ml Glühwein:

  • 750 ml trockener, nicht zu schwerer Rotwein
  • Schale von 1/2 Bio-Zitrone
  • 80 g Zucker
  • 2 Zimtstangen
  • 10 Gewürznelken
  • Saft von 2 Orangen
  • 125 ml Orangenlikör (z.B. Cointreau)

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf den Orangenlikör in einen Topf geben und gut verrühren. Zugedeckt bei kleiner Hitze ganz langsam heiß werden lassen, bis der Wein leicht Schaum an der Oberfläche bildet. Auf diese Weise 10-15 Minuten zugedeckt köcheln lassen.

Den Orangenlikör zugießen, unterrühren und nochmals zugedeckt bei ausgeschalteter Herdplatte 3-5 Minuten mit der Restwärme nachziehen lassen. Dann heiß durch ein Sieb in Tassen oder große hitzebeständige Gläser gießen und den Glühwein ganz heiß trinken. Oder eben zu Glühweinsirup weiterverarbeiten 🙂

4 Gänge Herbst

Gestern hatte ich zwei liebe Gäste & Schatz zum Essen und es gab eine erste Kostprobe vom Herbst:

~ Karamellisierte Ziegenkäse-Feigen zum Sekt ~
~ Rieslingsuppe zum Weißwein ~
~ Ossobuco & Pasta zum Rotwein ~
~ Espresso-Cremé-Caramel & Tonkabohneneis zum Dessertwein ~

Nicht nur, dass meine zwei lieben Gäste mir dieses tolle Kochbuch geschnekt haben, GU ist sowieso und nicht ohne Grund der in meinem Regal am häufigsten vertretene Kochbuchverlag. Die GU Bücher sind toll: es gibt die kleinen Themenbücher, die günstig sind und immer eine gute Auswahl an Rezepten bieten, es gibt die Basic-Bücher, mit denen ich kochen gelernt habe (!!!) und dann eben die großen goldenen Sammelwerke mit einem ziemlich cleveren Rezepte-Quickfinder.

Daher stammen auch bis auf das Tonkabohneneisrezept die ursprünglichen Rezepte aus GU-Büchern. Da ich das aber alles schon ein bisschen mehr als einmal gekocht habe, gab es hier und da eine kleine Änderung und da und dort eine kleine Ergänzung.

Von den (finalen) karamellisierten Feigen mit Ziegenkäse gibt es leider keine Fotos, da waren wir mit dem Essen wieder schneller 😉 aber das sollte niemanden davon abhalten, das mal auszuprobieren. Ich freu mich immer wahnsinnig auf die ersten Feigen um dieses schnelle Gericht zu zaubern. Das funktioniert übrigens sowohl als Vor- als auch als Nachspeise!

Zutaten für 4:

  • 4 frische Feigen
  • ca 150 ml trockener Sherry
  • 3-4 EL Zucker
  • 2 TL frische Thymianblätter (Zitronenthymian, wer hat)
  • 80 g milder Ziegenfrischkäse (die VivaVital-Rolle zum Beispiel, der meckert nicht)
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Den Backofen auf 220°C (Ober/Unterhitze) vorheizen. Die Feigen waschen, Stielansatz entfernen und die Früchte kreuzweise so tief einschneiden, dass sie blütenartig auseinanderklappen. Die Feigen in eine flache Auflaufform setzen, mit Sherry beträufeln und 15 Min. im heißen Ofen backen. Nach der H’lfte der Yeit ruhig noch einmal mit etwas Sherry beträufeln. Die Schnapsdroseln unter uns können die Feigen auch schon mehrere Stunden vor ihrem Einsatz im Ofen aufschneiden und mit Sherry beträufeln, das schadet nicht!

Nach circa 10 Min. Backzeit den Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen und hell karamellisieren lassen. Mit ca. 100 ml Sherry ablöschen (Achtung, das kann spritzen) und den Thymian einrühren. Die Sherrymischung offen 3-5 Min. kochen lassen, bis sie eingedickt ist.

Inzwischen die Feigen aus dem Ofen befreien, etwas Pfeffer darüber mahlen, je 20 g Ziegenfrischkäse in jede Feige setzen und mit dem Karamell übergießen.

Soooo lecker! Nur falls ich es noch nicht deutlich genug gesagt habe…

De Kürbissuppe ist ganz, ganz einfach und schnell gemacht und durch den Riesling nicht ganz so dickflüssig sondern ein bisschen spritziger als die „normale“ Kürbissuppe. Da das einer von 4 Gängen ist, habe ich mich also für leicht und spritzig entschieden!

Riesling- Kürbissuppe:

  • 750 g Kürbis (geputzt gewogen, ich hatte noch einen Butternusskürbis)
  • 100 g Sahne
  • 100 g Schmand
  •  100 ml Riesling (ersatzweise anderer trockener Weißwein)
  •  Salz und Pfeffer
  • ggfs. etwas Milch & Cayennepfeffer

Den Kürbis schälen (entfällt bei Hokkaido), Kerne entfernen (aufheben und bei Mama in den Garten werfen ;)) und mittelklein und halbordentlich würfeln. In einen Topf geben und knapp mit Wasser bedecken. Aufkochen lassen und in ca. 30 Min. weich kochen, dann im Topf mit dem Stabmixer fein pürieren.

Sahne, Schmand und Wein unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Nach Belieben mit einer Sahnehaube und etwas gehackter Petersilie bestreut servieren. Ich habe Milch mit Cayennepfeffer gewürzt und schaumig geschlagen. Das sah ganz nett aus:

Das Ossobuco ist ein Klassiker! Unheimlich lecker und v.a. ein Schmorgericht, das heißt: ganz wenig Arbeit und riesig viele Komplimente für’s superzarte Fleisch!

Ossobuco mit Gremolata: 

  • 4 Kalbsbeinscheiben (jede ungefähr 200 g schwer)
  • 3 Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 Stangen Sellerie
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 EL Butter & 1 EL Olivenöl
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1 kleine Dose geschälte und gehackte Tomaten (400 g) und eine halbe Tüte passierte Tomaten (200 g)
  • etwa ¼ l Brühe oder Kalbsfond
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 1 großes Bund Petersilie, gewaschen
  • 2 Knoblauchzehen

 Zubereitung:

Die Fleischscheiben unter kaltes Wasser halten, damit alle Knochensplitter weggespült werden. Mit Küchenpapier gut abtupfen.

Die Möhren, die Zwiebeln und den Knoblauch schälen. Den Sellerie waschen und alles ganz fein schneiden. Das macht bei mir bei der Menge dann schon die Küchenmaschine! Die Petersilie waschen, trockenschütteln, die Blättchen abzupfen und auch hacken.

Einen großen Schmortopf heiß werden lassen, Butter und Öl rein und ordentlich erhitzen. Die Fleischscheiben reinlegen und kräftig anbraten, bis sie sich leicht ablösen lassen, dann ist die Kruste braun genug und die Poren haben sich geschlossen. Scheiben umdrehen und ebenfalls  anbraten. Rausnehmen, salzen und pfeffern.

Das kleingeschnittene Gemüse mit der Petersilie in den Schmortopf rühren und kurz andünsten. Die Tomaten mit der Brühe/dem Fond in den Topf schütten. Da ich ein Nudeln & Saucen-Freak bin, nehme ich immer die doppelte Menge Brühe, damit auch genug Sauce da ist. Alles mit Salz und Pfeffer würzen, die Hitze auf mittlere Stufe zurückschalten und die Flüssigkeit 20-30 Minuten leicht einkochen lassen.

Jetzt kommt das Fleisch zurück in den Topf. Über jede Scheibe etwas von der Sauce löffeln. Deckel drauf, Hitze auf schwache Stufe stellen (von 9 nehme ich 2) und das Fleisch ungefähr 1½ Stunden schmoren. Macht aber gar nix, wenn man es 2 Stunden schmoren lässt. Es fällt später einfach vom Knochen und ist superzart!

Zwischenzeitlich schnibbeln wir uns die Gremolata. Die Zitrone unter heißem Wasser gut abbürsten, abtrocknen und die Schale ganz dünn abschneiden oder abhobeln. Den Knoblauch schälen. Das alles zusammen mit der Petersilie auf dem Schneidebrett schön fein zerkleinern und zum Servieren auf’s Fleisch packen! Superfrisch und lecker.

Dazu gab es Pasta. Ganz kurz hatte ich überlegt, Gnocchi zu machen aber da hätte die Geselligkeit schon ein wenig gelitten und da habe ich mich gestern für meine Gäste entschieden. Wir sind ja nicht beim perfekten Dinner 😉

Dessert ist ja das Wichtigste an so einem Menu 😉 daher gab es Espresso-Cremé-Caramel & Tonkabohneneis.

Für das Tonkabohneneis habe ich extrem viele Rezepte im Internet gefunden, die mich aber alle nicht wirklich überzeugt haben. Ich habe daher mein Ben & Jerrys Vanilleeisrezept abgewandelt.

Die Sahne-Milch habe ich mit 3 kleingemahlenen Tonkabohnen aufgekocht und über Nacht ziehen lassen bevor ich sie zu der cremigen Ei-Zucker-Mischung geschüttet habe (durch ein Haarsieb). Dann kam das Ganze in die Eismaschine:

Das Ergebnis hat uns alle überzeugt! Dazu & daneben gab es Espresso-Creme-Caramel

Zutaten:

  • ¼ l Espresso
  • 1 Vanilleschote
  • ¼ l Milch
  • 170 g Zucker
  • 100 ml Wasser
  • 2 Eier
  • 4 Eigelbe
  • Sechs hitzefeste Förmchen (für ca. 150 ml Flüssigkeit)

Zubereitung:

Den Backofen auf 150°C vorheizen (Ober/Unterhitze).

Als Erstes den Espresso kochen. Die Vanilleschote aufschlitzen, die beiden Hälften leicht aufklappen und das Mark rausschaben. Das Vanillemark und die Schote, den Espresso und die Milch in einen Topf schütten und zum Kochen bringen. Dann auf der ausgeschalteten Herdplatte kurz ziehen lassen.

Vom Zucker 80 g abmessen und in einen kleinen Topf schütten. Bei mittlerer Hitze so lange im Topf rühren, bis der Zucker flüssig wird und dann goldbraun. Mit 100 ml Wasser ablöschen, kräftig kochen lassen, bis das Ganze dickflüssig wird. Diesen Karamell in die Förmchen verteilen.

Die Eier mit den Eigelben und dem übrigen Zucker in eine Schüssel füllen. Mit dem Handrührgerät so lang durchrühren, bis das Ganze schön schaumig geworden ist. Die Vanilleschote aus der Milch retten (und zum Vanillezucker stecken), die Milchmischung langsam zur Eiercreme fließen lassen und immer schön weiterrühren. Die Mischung kommt jetzt in die Förmchen, langsam reingießen, damit der Karamell am Boden der Förmchen bleibt.

Die Förmchen in eine große feuerfeste Form oder auch ins tiefe Blech vom Backofen stellen. So viel warmes Wasser angießen, dass die Förmchen ungefähr bis zur Hälfte im Wasser stehen. Unten in den Ofen schieben und die Creme etwa 1 Stunde garen – kann auch 10 Minuten länger dauern, die Masse in den Förmchen muss gestockt, also fest sein.

Die Cremes aus dem Wasser heben und in den Förmchen abkühlen lassen. Meine standen über Nacht im Kühlschrank. Mit einem Messer vom Rand ablösen und stürzen.

Spätsommermenu: Gnocchi mit Pfifferlingen und Salbei & Zwetschgentörtchen mit Zimteis

Nach einigen wunderbar sonnigen Sommertagen auf der schönen Insel Malta bin ich wieder in Deutschland gelandet; nach einer Woche All-Inclusive mit richtig Lust zu kochen! Daher habe ich mir diese Woche einige liebe Menschen eingeladen, die ich bekochen darf! Den Anfang macht meine Beinahe-Katzensitterin und Lieblingsjessi und wie ich weiß, mag sie Pasta etc., die in oder mit Salbei rumgeschwurbelt wurde- soll sie haben!

Der Herbst ist im Anmarsch, das lässt sich nach diesem fulminanten Gewiiter heute Nachmittag leider nicht mehr leugnen und da passt dieses Spätsommermenu ganz gut:

Gnocchi mit Pfifferlingen und Salbei & Zwetschgentörtchen mit Zimteis

Das Menu ist gut vorzubereiten und dann schnell gemacht, man kann damit ziemlich einfach Eindruck schinden 😉

Gnocchi für 4:

  • 800 g Gnocchi (diesmal aus dem Kühlregal, die kann man aber auch frisch machen)
  • 400 g Pfifferlinge geputzt
  • Öl, Salz & Pfeffer
  • 1 Zwiebel fein gewürfelt
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 200 g Crème fraîche/Schmand
  • 10-15 Blättchen Salbei, in feine Streifen geschnitten und ein paar kleine Blättchen für die Deko
  • 50 g Parmesan oder Peccorino, gehobelt

Zubereitung:

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, salzen und die Gnocchi nach Packungsanweisung garen, abgießen, abtropfen lassen und warm halten.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die gewürfelte Zwiebel darin anbraten, die Pfifferlinge zugeben und 2 Minuten kräftig braten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und alles 2-3 Minuten einkochen lassen. Die Crème fraîche bzw den Schmand dazuzugeben, cremig einkochen lassen und salzen und pfeffern.

Gnocchi und Salbeistreifen in die Sauce geben und gut durchmischen. Ggfs. nochmals würzen. Zum Servieren mit dem Parmesan/Peccorino bestreuen und mit den Minisalbeiblättchen dekorieren.

Gerade mit Fertig-Gnocchi ist dieses Gericht rasant gemacht und landet daher in der Kategorie quick and yummie! Hier das Rezept als pdf.

Für 4-6 kleine Zwetschgentörtchen (je nach Größe der Förmchen):

  • Blätterteig (auch aus dem Kühlregal, den macht kein Mensch frisch ;))
  • 8-12 Zwetschgen, gewaschen und in Spalten geschnitten
  • 4-6 El brauner Zucker & 2-3 Tl Zimt, vermischt
  • 3 Eiweiß (keine Sorge, die Eigelbe werden für’s Eis gebraucht!)
  • 3 El Zucker und eine Prise Salz

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 °C (Ober/Unterhitze) vorheizen.

Kleine Tarteförmchen (oder eine große Tarteform) mit dem Blätterteig auslegen und am Boden einige Male mit einer Gabel einstechen.

Mit den Zwetschgenspalten belegen und diese mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.

Die Eiweiße mit dem Zucker und der Prise Salz steif schlagen und auf den Törtchen verteilen. Diese auf der mittleren Stufe ca. 25 Minuten backen. Sollte der Baiser zu dunkel werden, die Törtchen vorsichtig mit Backpapier abdecken.

Hier das pdf zum Rezept.

Zimteis:

Das Rezept ist super, weil man nicht zwingend eine Eismaschine braucht. Ich habe es vor langer Zeit gefunden, als ich noch keine Eismaschine hatte. Die Eismasse kann „einfach so“ eingefroren werden und muss auch nicht zig mal umgerührt werden und schmeckt trotzdem cremig und lecker. Ich habe das Eis diesmal am Vorabend vorbereitet und trotz meiner Eismaschine „einfach so“ tiefgekühlt.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 3 Eigelb (die vom Baiser für die Törtchen!)
  • 80 g Zucker
  • 2-3 Tl Zimt
  • 1 Becher Sahne
  • ggfs. 2 cl Rum
  • etwas Zimtbasilikum, fein geschnitten und ein paar Blättchen für die Deko (das muss nicht sein aber auf meiner Fensterbank steht noch so viel davon)

Zubereitung:

Die Sahne steif schlagen und kühl stellen.

Die Eigelbe und den Zucker mit dem Handrührer etwa 10 Min. schlagen bis die Masse ganz hell und cremig ist. Den Zimt und wenn gewünscht, den Rum und/oder die Basilikumstreifen unterrühren.

Die Sahne unterheben und die Eismasse in Förmchen füllen, tiefgefrieren.

Mit Zimtbasilikum dekorieren und zusammen mit dem lauwarmen Törtchen servieren!

Dekotipp 😉

Man kann zum Einfrieren eine Kastenform verwenden (mit Folie auskleiden!) und dann zum Servieren Scheiben vom Eis abschneiden. Hier sieht es ganz hübsch aus, wenn man nach einigen Stunden im Gefrierfach dem Eis einen „Boden“ verpasst, z.B. aus dunkler Kuvertüre, die man über dem Wasserbad geschmolzen und ggfs. mit Zimt gewürzt hat. Die Kuvertüre abkühlen lassen und dabei immer mal wieder umrühren, dann auf das Zimteis gießen. Das geht sicher auch mit weißer Kuvertüre oder Vollmilch, ich mag Bitter aber am liebsten.

Man kann auch eine kleine Springform (mit Folie auskleiden!) nehmen und zum Servieren dann Eis-Tortenstücke schneiden. Auch hier bietet es sich an, einen „Boden“ aus Schokolade zu gießen. Außerdem kann man das Tortenstück mit Sahnetupfern und Schokosauce verzieren ect..

Ich habe dieses Mal einfach nur Silikonformen benutzt und den Rest der Eismasse in Eiswürfelformen gegossen um ein für Donnerstag geplantes Dessert zu verzieren! Hier das pdf zum Eis 🙂

Lasst es euch schmecken 🙂

Quick & Yummie & Low Carb: Gemüsepfanne mit Ei und Minz-Joghurt

Zum Geburtstag wurde ich reich beschenkt mit ganz vielen Kochutensilien, Gewürzen, Kochbüchern und anderen nützlichen Utensilien für Frau Fröhlich im Backwahn 😉

Von Schatz gab es Malta- also er hat nicht die Insel gekauft aber uns eine Unterkunft für 6 Tage besorgt; morgen geht’s los. Daher bin ich ein wenig in Eile mit so ziemlich Allem. Wem es ähnlich geht, dem liefere ich hier ein superschnelles Sommergericht, bevor ich mich in den Urlaub verabschiede:

Inklusive Gemüse schnibbeln in 25 Minuten fertig, davon aber nur ca. 10 Minuten aktiv! Super, wenn’s heiß und zeitlich knapp ist!

Zutaten für 2:

  • Öl, Salz, Pfeffer, Zucker, Chilli
  • 1 kleine Aubergine in Würfel geschnitten
  • je 1 rote, gelbe & grüne Paprika in Würfel geschnitten
  • 1 kleine Zucchini in dünne Scheiben geschnitten
  • ggfs. 5 getrocknete Aprikosen oder Feigen in kleine Würfel geschnitten (das gibt dem Ganzen einen „orientalischen“ Touch, muss aber nicht sein)
  • 1 El Tomatenmark
  • 1 große oder 2 kleine Dosen Tomaten in Stücken
  • pro Person 1-2 Eier (nach Gusto)
  • 300 g Joghurt
  • 10 -15 Blätter frische Minze in feine Streifen geschnitten & 1-2 Knoblauchzehe(n), durchgedrückt

Zubereitung:

Eine Pfanne mit dem Öl erhitzen und das Gemüse (Aubergine, Paprika, Zucchini und ggfs. das Trockenobst) anbraten. Nach 5 Minuten das Tomatenmark zugeben, verrühren und dann mit den Tomaten „ablöschen“. Weitere 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Währenddessen den Joghurt mit Minze und Knoblauch verrühren.

Das Gemüse mit Zucker (wegen der Tomaten), Salz, Pfeffer, ggfs. Chili oder Cayenne abschmecken. In das Gemüse mit einer Schöpfkelle pro Ei eine Mulde drücken, die Eier aufschlagen und in die Mulden gleiten lassen. Deckel auflegen und die Eier bei immer noch mittlerer Hitze stocken lassen. Das dauert je nach Größe der Eier und Hitze ca. 5-8 Minuten. Mit dem Joghurt servieren.

Sehr frisches, schnell gemachtes Sommeressen (mit fast keinen Kohlehydraten)! Das Gemüse schmeckt -ob mit oder ohne Ei- auch sehr lecker zu (gegrilltem) Fleisch oder Fisch!

Hier das pdf zum Rezept.

30 Minuten – Menu: Tagliatelle mit Zitronen-Basilikumsoße und Salat & ein Fast-Fertigtörtchen

Ok- ich geb’s ja zu: ich bin Jamie Oliver Fan geworden. Und da das Wetter heute schon wieder schwächelt, wird eben gekocht statt cocktailschlürfend an der Beachbar rumgehangen. Diesmal zu zweit, mit meiner besten Freundin als Küchenhelferin!

Vergangene Woche gab es auf sixx ein 30 Minuten Menu zu bewundern, bestehend aus Salat mit knusprigem Pancetta, Tagliatelle in einer Zitronen-Basilikumsoße und danach Obsttörtchen mit Baiserhaube.

Salat gab es gestern auch allerdings ohne Pancetta und in der 0815-Vinaigrette-Variante aber das Rezept für die Zitronen-Basilikumsoße will ich euch nicht vorenthalten:

Zutaten für 2-3 Personen:

  • 150 g Parmesan, fein gerieben
  • 2 Eigelb (daher ist es sinnvoll, die Obsttörtchen mit Baiserhaube zu backen)
  • 6 EL Olivenöl
  • Abrieb von einer, Saft von 1-2 Zitronen
  • 1 Bund Basilikum (oder Zitronenbasilikum wer hat)
  • Salz & Pfeffer
  • 300 g (frische) Pasta (Tagliatelle, Spaghetti…)

Zubereitung:

Wasser für die Nudeln zum kochen bringen.

125 g des Parmesans, die 2 Eigelbe, Öl, Salz und Pfeffer sowie Zitronenabrieb und (zunächst) den Saft einer Zitrone in eine Schüssel geben und gut durchrühren. Kleine Basilikumblättchen zu Dekozwecken zur Seite legen, restliches Basilikum mit einer guten Prise Meersalz im Mörser klein und fein reiben. Zur Sauce geben und einrühren. Abschmecken und ggfs. noch mehr Zitronensaft dazugeben; der Zitronengeschmack sollte dominieren. Allerdings auch nicht zu sehr dominieren…am Ende war es uns beiden etwas zu zitronig, ich würde es also bei einer Zitrone belassen.

Man kann laut Herrn Oliver die Saucenschüssel statt des Topfdeckels auf den Nudeltopf stellen, damit die Sauce Temperatur annimmt, man kann das aber auch lassen. Wir haben das natürlich entsprechend der Anweisung gemacht! Daran soll es nicht scheitern!

Die Nudeln al dente kochen und nicht abgießen sondern mit der Nudelzange aus dem Wasser fischen und in die Saucenschüssel überführen, alles gut durchschwenken- fertig & Yummie!

Das Obsttörtchen bestand aus einem Fertigmürbeteigboden (musste in 2 Läden um die zu kaufen, beim nächsten Mal werden die wieder selbst gebacken; Rezept z.B. hier) und einem Klecks Marmelade auf dem Boden (bei mir die Himbeer-Minz-Konfitüre) plus in Scheiben geschnittene Dosenbirnen, getopt von einem Baiserhäubchen aus den oben übrig gebliebenen 2 Eiweiß, die ich mit ein wenig Salz steif- und dann mit ca. 100 g Zucker weitergeschlagen habe. Das ganze dann bei 200 °C Ober/Unterhitze nur so lange backen, bis sich der Baiser bräunt.

Und da wir in unserem jugendlichen Leichtsinn beschlossen haben, jetzt öfter gemeinsam zu kochen wird die 30 Minuten – Menu Reihe vielleicht hier fortgesetzt, zu zweit haben wir’s in 20 Minuten geschafft, nachdem ich schon so ca 20 Minuten Vorbereitungen getroffen hatte.

Hier gibt’s das Rezept für die Pasta als pdf, für das Törtchen braucht es wohl kein Rezept 😉

Jamie hat mich…Sommersalat & gegrilltes Pilzrisotto

Ich fand Jamie Oliver lange Zeit ein bisschen „überschätzt“ und mochte ihn irgendwie nicht. Das ist wie mit Tim Mälzer; der kann bestimmt auch gut kochen- ich mag ihn halt einfach nicht. Naja und da gab es vor kurzem einen blöden, verregneten Julisamstag, den ich auf der Couch verbrachte und einen Fernsehsender kuckte, von dem ich nicht mal wusste, dass es ihn gibt: sixx.

Ja und da kocht Jamie Oliver so vor sich hin, den lieben langen Vormittag. Mittlerweile weiß ich, dass er da jeden Nachmittag kocht und die von sixx das Samstags dann am Stück noch mal wiederholen. Jamie kocht da also seine 30 Minuten Menus. Und ich bin angefixt. Nicht nur, das ich natürlich denke, dass ich das total lässig auch alles in 30 Minuten könnte 😉 nein: ich fand die Rezepte auch alle ganz interessant. Jedenfalls steht das Buch auf der virtuellen Einkaufsliste.

Und da heute auch wieder ein blöder Regenjulitag ist und ich mit einer lieben Freundin nicht an die Beachbar kann wie geplant, habe ich nach Rezepten vom guten Jamie geschaut  um den Regentag zumindest kulinarisch zu erhellen. Das ist, was ich gefunden habe:

„Gemischter Salat mit Mozarella, Schinken und Pfirsisch Melone“

Zutaten für 2 als Beilage

  • gemischter Blattsalat, gewaschen und trocken geschleudert
  • 2 Weinbergpfirsiche (oder Nektarinen oder normale Pfirsiche oder 1/2 Galiamelone, wenn sämtliche Pfirsische im Supermarkt blöd aussehen), geschält und in Scheiben geschnitten (die Melone habe ich in Bällchen gestochen)
  • 1 Büffelmozzarella (oder Mozzarella-Bällchen)
  • 4 Scheiben Parmaschinken oder Rinder- oder Geflügelschinken
  • 2 EL Zitronensaft, 5 EL Olivenöl, 1 TL Honig
  • 1/2 TL Chiliflocken, Salz/Fleur de Sel & schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Salat, Mozarella und das Obst der Wahl mischen.

Zitronensaft mit dem Olivenöl und Honig aufschlagen und mit Chili, Salz & Pfeffer würzen. Über den Salat geben.

Schinken zerrupfen und so dekorativ wie möglich auf dem Salat verteilen.

Und da ich die Zubereitung dieses Risottos gesehen habe und sowohl die besagte Freundin als auch ich Risotto sehr mögen:

„Gegrilltes Pilzrisotto“

Die Mengenangaben sind für 4-6 Personen, ich habe sie dementsprechend halbiert und Zutaten, die es hier auf die Schnelle nicht gab oder die es in meinem Haushalt nicht gibt oder die ich vergessen habe, einzukaufen, ersetzt. Das steht dann in Klammern.

  • 1,5 l heiße Hühnerbrühe (Gemüsebrühe)
  • 1 Hand voll getrocknete Porcini-Pilze (Steinpilze)
  • Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel, geschält und fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und fein gewürfelt
  • 2 Stangensellerie, geschnitten und fein gewürfelt (ersatzlos gestrichen)
  • 400 g Risotto Reis (Arborio)
  • 150 ml Weißwein
  • Meersalz und frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  • 4 große Hände voll Pilze (am Besten eignen sich Shitake-, Girolle-, Kastanien- oder Austernpilze), gesäubert und geschnitten (Pfifferlinge & braune Champions)
  • ein Paar Zweige frischer Kerbel, Estragon oder Petersilie, Blätter gepflückt und fein geschnitten (Thymian & Petersilie, Salbei wär sicher auch gut)
  • Saft einer Zitrone
  • 25 g Butter
  • 2 Hände voll frisch geriebener Parmesan, zusätzlich etwas zum Servieren
  • mildes Olivenöl

Zubereitung:

Brühe kochen. Die getrocknete Pilze in eine Tasse geben und mit heißem Wasser auffüllen. Nach einigen Minuten herausnehmen und kleinschneiden. Das Einweichwasser aufheben.

Ungefähr 4 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen und Knoblauch & Zwiebel (und Sellerie) darin glasig anbraten. Reis hinzufügen und auch kurz anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen und den Alkohol verkochen lassen. Nun die eingeweichten, gehackten Pilze dazugeben und  das Einweichwasser mit ins Risotto gießen (nicht komplett & mit Schwung, sondern eher langsam und zurückhaltend, denn oft ist etwas Sand in den Pilzen, das setzt sich dann unten in der Tasse ab und da darf es ja auch bleiben).

Nun langsam auf mittlerer Temperatur schöpfkellenweise die heisse Gemüsebrühe zugeben und ständig umrühren, bis der Reis gar und keine Brühe mehr vorhanden ist. Das ist auch hier nicht mit genauen Zeit- oder Mengenangaben (hinsichtlich der Brühe) verbunden; gut ist es, wenn’s gut ist.

Jetzt kommt der fein geriebene Käse und das Stück Butter dazu: umrühren, vom Herd nehmen und Deckel drauf.

Während das Risotto ruht die Pilze ohne Fett in einer Grillpfanne anbraten. Der Jamie hat die Pilze auseinandergeriessen, dass könne ruhig ganz grob aussehen. Ich habe sie total wild und verrückt kleingeschnitten.

In der Zeit in der die Pilze vor sich hin braten die Kräuter hacken  mit 2 EL Olivenöl und dem Zitronensaft in einer kleinen Schüssel mischen. Wenn die Pilze fertig gebraten sind kommen die zu diesem Dressing, das wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Jetzt zuerst das Risotto auf den Teller, dann die noch warmen Pilze darauf und zum Schluss noch ein bisschen grob geriebenen Käse.

Lecker war’s Jamie!

Dessert- die wichtigste Mahlzeit des Tages: Mango-Minz-Eis

Zum bzw. nach dem Sushi gab es übrigens ein Mango-Minz-Eis, dass ich niemandem vorenthalten will, auch wenn es keine Fotos davon gibt (es war zu schnell weggefuttert).

  • 1 Dose Mangos inkl. dem Saft (weil die Mangos, die man hier kaufen kann meistens doch nach nix schmecken)
  • 50 g Zucker/entsprechend viel Flüssigsüßstoff
  • 50 ml Mangosirup
  • 100-150 ml trockener Sekt/Weißwein oder Sprudel
  • 10-15 Blätter Minze- abgespült, trockengetupft und in Streifen geschnitten

Alles bis auf die Minze in ein Gefäß geben und fein pürieren. Minze dazugeben und kurz verrühren. Das Ganze in die Eismaschine geben und gefrieren lassen.

Sehr fruchtig, sehr minzig-frisch, sehr lecker! Ganz frisch aus der Maschine war es cremiger als dann später nach seinem Zwischenstopp im 4* Fach…

寿司 Keep on Rollin‘ Baby: Sushi für liebe Freunde 寿司

Ich freu mich! Ich liebe Sushi und seit ich weiß, wie es geht, liebe ich es, Sushi selbst zu machen.

Schatz liebt Sushi nicht ganz so sehr und für einen (also mich) allein, ist es doch ein klitzekleines bisschen viel zu viel Arbeit. Also muss ich mir ab und zu Freunde einladen, die Sushi lieben. Dann macht auch stundenlanges Rollen nix.

Morgen gibt es also Sushi für 6. Da ich immerzu fürchte, meine Gäste würden verhungern und schon aus langer Familientradition heraus -so hab ich das zuhause nämlich gelernt- meine Gäste eher in eine Nahrungsmittelnarkose versetze als sie hungrig vom Tisch aufstehen zu lassen, würde ich vermuten, dass die Mengenangaben tendenziell auch für 8 – 10 Personen taugen…

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