Spätsommermenu: Gnocchi mit Pfifferlingen und Salbei & Zwetschgentörtchen mit Zimteis

Nach einigen wunderbar sonnigen Sommertagen auf der schönen Insel Malta bin ich wieder in Deutschland gelandet; nach einer Woche All-Inclusive mit richtig Lust zu kochen! Daher habe ich mir diese Woche einige liebe Menschen eingeladen, die ich bekochen darf! Den Anfang macht meine Beinahe-Katzensitterin und Lieblingsjessi und wie ich weiß, mag sie Pasta etc., die in oder mit Salbei rumgeschwurbelt wurde- soll sie haben!

Der Herbst ist im Anmarsch, das lässt sich nach diesem fulminanten Gewiiter heute Nachmittag leider nicht mehr leugnen und da passt dieses Spätsommermenu ganz gut:

Gnocchi mit Pfifferlingen und Salbei & Zwetschgentörtchen mit Zimteis

Das Menu ist gut vorzubereiten und dann schnell gemacht, man kann damit ziemlich einfach Eindruck schinden 😉

Gnocchi für 4:

  • 800 g Gnocchi (diesmal aus dem Kühlregal, die kann man aber auch frisch machen)
  • 400 g Pfifferlinge geputzt
  • Öl, Salz & Pfeffer
  • 1 Zwiebel fein gewürfelt
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 200 g Crème fraîche/Schmand
  • 10-15 Blättchen Salbei, in feine Streifen geschnitten und ein paar kleine Blättchen für die Deko
  • 50 g Parmesan oder Peccorino, gehobelt

Zubereitung:

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, salzen und die Gnocchi nach Packungsanweisung garen, abgießen, abtropfen lassen und warm halten.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die gewürfelte Zwiebel darin anbraten, die Pfifferlinge zugeben und 2 Minuten kräftig braten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und alles 2-3 Minuten einkochen lassen. Die Crème fraîche bzw den Schmand dazuzugeben, cremig einkochen lassen und salzen und pfeffern.

Gnocchi und Salbeistreifen in die Sauce geben und gut durchmischen. Ggfs. nochmals würzen. Zum Servieren mit dem Parmesan/Peccorino bestreuen und mit den Minisalbeiblättchen dekorieren.

Gerade mit Fertig-Gnocchi ist dieses Gericht rasant gemacht und landet daher in der Kategorie quick and yummie! Hier das Rezept als pdf.

Für 4-6 kleine Zwetschgentörtchen (je nach Größe der Förmchen):

  • Blätterteig (auch aus dem Kühlregal, den macht kein Mensch frisch ;))
  • 8-12 Zwetschgen, gewaschen und in Spalten geschnitten
  • 4-6 El brauner Zucker & 2-3 Tl Zimt, vermischt
  • 3 Eiweiß (keine Sorge, die Eigelbe werden für’s Eis gebraucht!)
  • 3 El Zucker und eine Prise Salz

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 °C (Ober/Unterhitze) vorheizen.

Kleine Tarteförmchen (oder eine große Tarteform) mit dem Blätterteig auslegen und am Boden einige Male mit einer Gabel einstechen.

Mit den Zwetschgenspalten belegen und diese mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.

Die Eiweiße mit dem Zucker und der Prise Salz steif schlagen und auf den Törtchen verteilen. Diese auf der mittleren Stufe ca. 25 Minuten backen. Sollte der Baiser zu dunkel werden, die Törtchen vorsichtig mit Backpapier abdecken.

Hier das pdf zum Rezept.

Zimteis:

Das Rezept ist super, weil man nicht zwingend eine Eismaschine braucht. Ich habe es vor langer Zeit gefunden, als ich noch keine Eismaschine hatte. Die Eismasse kann „einfach so“ eingefroren werden und muss auch nicht zig mal umgerührt werden und schmeckt trotzdem cremig und lecker. Ich habe das Eis diesmal am Vorabend vorbereitet und trotz meiner Eismaschine „einfach so“ tiefgekühlt.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 3 Eigelb (die vom Baiser für die Törtchen!)
  • 80 g Zucker
  • 2-3 Tl Zimt
  • 1 Becher Sahne
  • ggfs. 2 cl Rum
  • etwas Zimtbasilikum, fein geschnitten und ein paar Blättchen für die Deko (das muss nicht sein aber auf meiner Fensterbank steht noch so viel davon)

Zubereitung:

Die Sahne steif schlagen und kühl stellen.

Die Eigelbe und den Zucker mit dem Handrührer etwa 10 Min. schlagen bis die Masse ganz hell und cremig ist. Den Zimt und wenn gewünscht, den Rum und/oder die Basilikumstreifen unterrühren.

Die Sahne unterheben und die Eismasse in Förmchen füllen, tiefgefrieren.

Mit Zimtbasilikum dekorieren und zusammen mit dem lauwarmen Törtchen servieren!

Dekotipp 😉

Man kann zum Einfrieren eine Kastenform verwenden (mit Folie auskleiden!) und dann zum Servieren Scheiben vom Eis abschneiden. Hier sieht es ganz hübsch aus, wenn man nach einigen Stunden im Gefrierfach dem Eis einen „Boden“ verpasst, z.B. aus dunkler Kuvertüre, die man über dem Wasserbad geschmolzen und ggfs. mit Zimt gewürzt hat. Die Kuvertüre abkühlen lassen und dabei immer mal wieder umrühren, dann auf das Zimteis gießen. Das geht sicher auch mit weißer Kuvertüre oder Vollmilch, ich mag Bitter aber am liebsten.

Man kann auch eine kleine Springform (mit Folie auskleiden!) nehmen und zum Servieren dann Eis-Tortenstücke schneiden. Auch hier bietet es sich an, einen „Boden“ aus Schokolade zu gießen. Außerdem kann man das Tortenstück mit Sahnetupfern und Schokosauce verzieren ect..

Ich habe dieses Mal einfach nur Silikonformen benutzt und den Rest der Eismasse in Eiswürfelformen gegossen um ein für Donnerstag geplantes Dessert zu verzieren! Hier das pdf zum Eis 🙂

Lasst es euch schmecken 🙂

Jamie hat mich…Sommersalat & gegrilltes Pilzrisotto

Ich fand Jamie Oliver lange Zeit ein bisschen „überschätzt“ und mochte ihn irgendwie nicht. Das ist wie mit Tim Mälzer; der kann bestimmt auch gut kochen- ich mag ihn halt einfach nicht. Naja und da gab es vor kurzem einen blöden, verregneten Julisamstag, den ich auf der Couch verbrachte und einen Fernsehsender kuckte, von dem ich nicht mal wusste, dass es ihn gibt: sixx.

Ja und da kocht Jamie Oliver so vor sich hin, den lieben langen Vormittag. Mittlerweile weiß ich, dass er da jeden Nachmittag kocht und die von sixx das Samstags dann am Stück noch mal wiederholen. Jamie kocht da also seine 30 Minuten Menus. Und ich bin angefixt. Nicht nur, das ich natürlich denke, dass ich das total lässig auch alles in 30 Minuten könnte 😉 nein: ich fand die Rezepte auch alle ganz interessant. Jedenfalls steht das Buch auf der virtuellen Einkaufsliste.

Und da heute auch wieder ein blöder Regenjulitag ist und ich mit einer lieben Freundin nicht an die Beachbar kann wie geplant, habe ich nach Rezepten vom guten Jamie geschaut  um den Regentag zumindest kulinarisch zu erhellen. Das ist, was ich gefunden habe:

„Gemischter Salat mit Mozarella, Schinken und Pfirsisch Melone“

Zutaten für 2 als Beilage

  • gemischter Blattsalat, gewaschen und trocken geschleudert
  • 2 Weinbergpfirsiche (oder Nektarinen oder normale Pfirsiche oder 1/2 Galiamelone, wenn sämtliche Pfirsische im Supermarkt blöd aussehen), geschält und in Scheiben geschnitten (die Melone habe ich in Bällchen gestochen)
  • 1 Büffelmozzarella (oder Mozzarella-Bällchen)
  • 4 Scheiben Parmaschinken oder Rinder- oder Geflügelschinken
  • 2 EL Zitronensaft, 5 EL Olivenöl, 1 TL Honig
  • 1/2 TL Chiliflocken, Salz/Fleur de Sel & schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Salat, Mozarella und das Obst der Wahl mischen.

Zitronensaft mit dem Olivenöl und Honig aufschlagen und mit Chili, Salz & Pfeffer würzen. Über den Salat geben.

Schinken zerrupfen und so dekorativ wie möglich auf dem Salat verteilen.

Und da ich die Zubereitung dieses Risottos gesehen habe und sowohl die besagte Freundin als auch ich Risotto sehr mögen:

„Gegrilltes Pilzrisotto“

Die Mengenangaben sind für 4-6 Personen, ich habe sie dementsprechend halbiert und Zutaten, die es hier auf die Schnelle nicht gab oder die es in meinem Haushalt nicht gibt oder die ich vergessen habe, einzukaufen, ersetzt. Das steht dann in Klammern.

  • 1,5 l heiße Hühnerbrühe (Gemüsebrühe)
  • 1 Hand voll getrocknete Porcini-Pilze (Steinpilze)
  • Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel, geschält und fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und fein gewürfelt
  • 2 Stangensellerie, geschnitten und fein gewürfelt (ersatzlos gestrichen)
  • 400 g Risotto Reis (Arborio)
  • 150 ml Weißwein
  • Meersalz und frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  • 4 große Hände voll Pilze (am Besten eignen sich Shitake-, Girolle-, Kastanien- oder Austernpilze), gesäubert und geschnitten (Pfifferlinge & braune Champions)
  • ein Paar Zweige frischer Kerbel, Estragon oder Petersilie, Blätter gepflückt und fein geschnitten (Thymian & Petersilie, Salbei wär sicher auch gut)
  • Saft einer Zitrone
  • 25 g Butter
  • 2 Hände voll frisch geriebener Parmesan, zusätzlich etwas zum Servieren
  • mildes Olivenöl

Zubereitung:

Brühe kochen. Die getrocknete Pilze in eine Tasse geben und mit heißem Wasser auffüllen. Nach einigen Minuten herausnehmen und kleinschneiden. Das Einweichwasser aufheben.

Ungefähr 4 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen und Knoblauch & Zwiebel (und Sellerie) darin glasig anbraten. Reis hinzufügen und auch kurz anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen und den Alkohol verkochen lassen. Nun die eingeweichten, gehackten Pilze dazugeben und  das Einweichwasser mit ins Risotto gießen (nicht komplett & mit Schwung, sondern eher langsam und zurückhaltend, denn oft ist etwas Sand in den Pilzen, das setzt sich dann unten in der Tasse ab und da darf es ja auch bleiben).

Nun langsam auf mittlerer Temperatur schöpfkellenweise die heisse Gemüsebrühe zugeben und ständig umrühren, bis der Reis gar und keine Brühe mehr vorhanden ist. Das ist auch hier nicht mit genauen Zeit- oder Mengenangaben (hinsichtlich der Brühe) verbunden; gut ist es, wenn’s gut ist.

Jetzt kommt der fein geriebene Käse und das Stück Butter dazu: umrühren, vom Herd nehmen und Deckel drauf.

Während das Risotto ruht die Pilze ohne Fett in einer Grillpfanne anbraten. Der Jamie hat die Pilze auseinandergeriessen, dass könne ruhig ganz grob aussehen. Ich habe sie total wild und verrückt kleingeschnitten.

In der Zeit in der die Pilze vor sich hin braten die Kräuter hacken  mit 2 EL Olivenöl und dem Zitronensaft in einer kleinen Schüssel mischen. Wenn die Pilze fertig gebraten sind kommen die zu diesem Dressing, das wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Jetzt zuerst das Risotto auf den Teller, dann die noch warmen Pilze darauf und zum Schluss noch ein bisschen grob geriebenen Käse.

Lecker war’s Jamie!

Zitronen-Auberginen-Risotto

So- ich hab es auch getan. Das quasi schon berühmte Zitronen-Auberginen-Risotto von Herrn Ottolenghi gekocht. Arthurs Tochter kocht es. Frau Neudecker kocht es auch. Und jetzt ich! Für die beste Freundin 🙂 Ist auch quasi die Feuerprobe für meinen Ellbogen gewesen und ging gut! Juhu, ich bin wieder einsatzfähig, zumindest am Herd!

Zutaten (Die Mengenangaben reichen für 4 Personen behauptet der Autor, ich sage: 2-3 Personen):

  • 2 mittelgroße Auberginen
  • 130 ml Olivenöl
  • Grobes Meersalz
  • 1 mittelgroße Zwiebel, fein gehackt (bei mir war es eine rote Zwiebel)
  • 2 Koblauchzehen, zerdrückt
  • 200 g Risottoreis
  • 120 ml Weisswein
  • 750-1000 ml Gemüsefond, erhitzt
  • Abgeriebene Schale von einer Zitrone
  • 2 EL Zitronensaft
  • 20 g Butter
  • 50 g Parmesan oder anderer geriebener Hartkäse
  • Schwarzer Pfeffer
  • 10 Basilikumblätter, streifig geschnitten (ich habe Zitronenbasilikum genommen und weil’s farblich so schön passt mit Bordeaux-Basilikum dekoriert)

Zubereitung:

Eine der beiden Aubergine der Länge nach halbieren und mehrfach mit einem scharfen Messer einstechen, dann auf ein mit Alufolie ausgelegtes Backblech legen und für eine Stunde unter dem Backofengrill grillen (ich habe die höchste Temperatur gewählt, 275 °C). Die Haut sollte verbrannt und die Auberginenhälfte leicht eingesunken sein. Das Fruchtfleisch dann herausschaben und laut Autor grob hacken; bei mir gab’s da nix mehr zu hacken, das war alles ein Brei.

Die Hälfte des Olivenöl in einen Topf geben und erhitzen. Zwiebel zugeben und kurz anschwitzen, bis sie glasig ist. Knoblauch zugeben und weitere 1-2 Minuten braten. Temperatur erhöhen und den Reis zugeben, unter Rühren 1-2-3 Minuten braten. Mit Weisswein ablöschen und diesen verdampfen lassen.

Nun langsam auf mittlerer Temperatur schöpfkellenweise die heisse Gemüsebrühe zugeben und ständig umrühren, bis der Reis gar und keine Brühe mehr vorhanden ist. Das ist auch hier nicht mit genauen Zeit- oder Mengenangaben (hinsichtlich der Brühe) verbunden, gut ist es, wenn’s gut ist.

Die Hälfte der Zitronenschale, den Zitronensaft, das geröstete Auberginenfruchtfleisch, die Butter, einen Grossteil des Parmesans und einen halben Teelöffel Salz zugeben, gründlich unterrühren und zugedeckt für 5 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die andere Hälfte der Aubergine in 1,5 cm grosse Würfel schneiden. Die andere Hälfte des Olivenöls in einer Pfanne erhitzen, die Auberginenwürfel darin goldgelb und knusprig braten. In ein Sieb füllen und mit Salz bestreuen.

Den Risotto mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Zum Servieren mit den Auberginenwürfeln, dem restlichen Parmesan, der Zitronenschale und dem streifigen Basilikum bestreuen.

Fazit: Die haben allesamt Recht! Alle, alle, die dieses Rezept loben! Das Risotto wird mit jedem Löffel besser und runder. Die beste Freundin hatte zunächst den Eindruck, das ganze sei zu zitronig geraten, hat das dann aber ab Löffel Nummer 3 revidiert. Ich lobe mich selten selbst: aber es war schon extremst lecker! Vielleicht sollte ich das Buch vom guten Herrn Ottolenghi doch kaufen. Oder mir schenken lassen…

„bald mal“ war heute: Ravioli mit Artischocken-Mascarpone Füllung

Wie das mit den Ravioli grundsätzlich funktioniert, kann man hier nachlesen. Heute gab es die dann statt mit Ricotta Spinat mit Artischocken-Mascarpone Füllung. Für die gleiche Menge Teig sind die Angaben im folgenden Rezept.

Zutaten für die Füllung für 4 Hungrige oder 6 nicht ganz so Hungrige:

  • 200 g eingelegte Artischocken, abgeschüttet
  • 100 g Mascarpone (alternativ Frischkäse)
  • 50 g fein geriebener Parmesan
  • 1 Ei
  • 1 Bund Petersilie, fein gehackt
  • Salz & Pfeffer

Die Artischocken fein pürieren. Die anderen Zutaten dazugeben und alles gründlich verrühren.

Dann weitermachen wie hier unter „Ravioli basteln“ beschrieben.

Und natürlich gibt es auch noch das versprochene Foto:

Übrigens habe ich mittlerweile eine „richtige“ Kamera, dass heißt im besten Falle werden die Fotos hier nach und nach besser!

Ricotta-Spinat Ravioli in Salbeibutter- Liebesdienst für gute Freunde

Ein bisschen zu viel Zeit und einen Anlass, liebe Freunde zu bekochen?

Dann ist das hier euer Rezept.

Für circa 6 Personen (oder 4 Hungrige)

Für den Teig:

  • 400 g Mehl
  • 4 Eier
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz

Für die Füllung:

  • 1 Paket aufgetauten TK Spinat (Achtung: das dauert schon so 3-4 Stunden)
  • 250 g Ricotta
  • 1 großes Ei
  • 100 g fein geriebener Parmesan oder Pecorino
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer

Für die Arbeitsplatte:

  • Mehl

Für’s Servieren:

  • 5 EL Butter
  • 5 EL Olivenöl
  • 5 Zweige frischer Salbei, Blättchen abgezupft
  • Parmesan

Für den Teig:

Aus den Zutaten einen glatten, glänzenden, nicht klebenden Teig kneten.

Bei mir macht das die Nudelmaschine oder bei größeren Portionen die Küchenmaschine. Menschen, die weniger als zwei Mal wöchentlich Anabolika zu sich nehmen, empfehle ich auch nicht, das mit purer Muskelkraft zu versuchen, das ist nämlich so anstrengend, dass man für die folgenden Arbeitsschritte eventuell zu schwach ist.

Fertigen Teig in ein Küchentuch wickeln und bei Zimmertemperatur 30 Minuten ruhen lassen.

Für die Füllung:

Spinat sehr gut ausdrücken, entweder mit den Händen oder in ein Tuch wickeln und ausdrücken; sich hierbei aber keine Illusionen machen, die Flecken da je wieder rauszubekommen. Jedenfalls muss der Spinat am Ende sehr trocken sein, sonst wird die Füllung zu flüssig.

Ricotta, Spinat, Ei & Käse in eine Schüssel füllen und den Knoblauch mittels Knoblauchpresse dazu pressen. Salzen, pfeffern und ordentlich verrühren.

Ravioli basteln:

Teig vierteln. Drei Viertel wieder einpacken, ein Viertel nochmal kneten, plattdrücken und auf der bemehlten Arbeitsplatte ausrollen- je dünner, desto besser. Aufmerksame Leser wissen es: ich bin Ausrolllegastheniker, das übernimmt für mich ebenfalls die Nudelmaschine.

Ausgerollten Teig in Quadrate von circa 6×6 cm schneiden, auf eine Quadrathälfte etwa 1 TL Füllung kleksen, Quadrat zuklappen und Ränder andrücken. Mit einer in Mehl getauchten Gabel die Ränder zusammendrücken.

Ich habe hier ein wirklich hilfreiches Küchenutensil, den „Raviolamp“- eine Form, auf die man einen Streifen Teig gibt, die vorgeformten Mulden mit Füllung bestückt, noch einen Teigstreifen darauf legt und dann über das Konstrukt mit dem mitgelieferten Nudelhölzchen rüberrollt. Ich finde das Ding sehr praktisch, v.a. weil die Ravioli gleich groß und ungefähr gleich voll werden, was sich beim kochen später auszahlt. Es geht aber auch auf die traditonelle Art.

Wie auch immer: wir verarbeiten den ganzen Teig und bestenfalls die ganze Füllung zu Ravioli. Die Teigtaschen auf Küchentüchern ausbreiten. Wenn es nicht gerade 30°C Raumtemperatur hat (würde dem Ricotta nicht so gut bekommen), können die Nudeln hier ein paar Stunden auf ihren Einsatz im Topf warten.

Wenn ihr jetzt feststellt, dass das ja viiiiel zu viel ist, kann man einen Teil der Ravioli auch (ungekocht!) eingefrieren, ich nutze dazu luftdicht verschließbare Kunststoffschüsseln und schichte die Ravioli immer abwechselnd mit Backpapier dort hinein. Die TK-Ravioli müssen 1-2 Minuten länger kochen, in Summe also 5-6 Minuten.

Kochen & Servieren:

In einem großen Topf mind. 5 Liter Wasser mit ordentlich Salz aufkochen, Ravioli vorsichtig reinlegen und 3-4 Minuten kochen. Mutige schütten die Nudeln rabiat ab, weniger Mutige fischen sie vorsichtig mit der Schaumkelle raus.

In einer Pfanne Öl & Butter erwärmen, so dass die Butter schmilzt aber nix blubbert. Salbei darin anrösten.

Die Ravioli auf Teller verteilen, Salbeibutter darüberlöffeln und Parmesan darüber hobeln. Vom fertigen Gericht gibt es leider kein Bild; wir haben das im Rahmen eines fünfgängigen Menues gegessen und da kamen die Fotos leider etwas zu kurz (ich musste kochen, Herr Freund war der Getränkebauftragte…da blieb keiner für die Fotos übrig). Da ich aber bald mal Artischokenfüllung ausprobieren will (Artischoken & Mascarpone, Pecorino & Petersilie) wird das dann natürlich fotografisch ordentlich dokumentiert. Für heute wünsche ich euch einen schönen Feiertag!

Duett von Chèvre und Himbeeren ohne Pancetta auf Feldsalat

Ich bin grob unmusikalisch aber dieses Duett hab ich gut hinbekommen:

Das Originalrezept ist von hier, da ich aber kein Schwein esse, hab ich auf der/die/das Pancetta verzichtet.

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 mittelgroße, runde Ziegenkäse (Ziegencamenbert)
  • 150 g frische Himbeeren
  • 5 EL Oliven- oder Traubenkernöl
  • 1 TL Himbeeressig
  • 1 TL Honig
  • 2 Bund Ruccola oder Feldsalat, gewaschen und trocken geschleudert
  • 1 EL dunkler Balsamico- oder nochmal Himbeeressig
  • 1EL trockener Rotwein (oder einfach nochmal Himbeeressig)
  • Salz, Pfeffer Weiterlesen

Chilihuhn in 2 Varianten

Bei diesem Gericht kann man sich ein bisschen Mühe machen oder die Blitzvariante wählen, dann hat man einen Arbeitsaufwand von maximal 10 Minuten! (Exklusive der Zeit, in der man nichts tun, aber das Huhn garen muss)

Die erste „ein klein bisschen Mühe“ Variante hat was mit kochen zu tun, die zweite Variante kaum; lecker wird es so oder so. Also los: Weiterlesen

Yes we can – 15 minutes to Fame

Wie bereits angekündigt hatte ich gestern eine liebe und absolut brauchbare Küchenhilfe und wir haben Gnocchi gemacht! Ja haben wir! Ich hab mich gefreut wie ein kleines Kind an Weihnachten: sie sind gelungen und waren zu allem Überfluß auch noch lecker! Und tatsächlich ging es total fix.

Hier die Bilderdoku von Gnocchi selbst machen oder 15 Minutes to Fame (Rezept von hier)

no – low carb #3: Überbackene Auberginen

Auch an Tag 3 der no – low carb Woche bin ich noch satt und glücklich! Es gibt ein Tapasrezept „rote Aubergine“, für das ich töten würde, das ein bisschen ähnlich aber viel, viel, also wirklich viel fettiger ist. Heute also die low carb und low fat Variante. Das Tapasrezept landet aber sicher auch noch hier, es ist zu gut und passt toll zu allem Gegrillten oder auch einfach nur so!

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Das erste Mal: Quick and Yummie!

Der erste Quick & Yummie Post ist natürlich dem Ideengeber zu dieser Kategorie gewidmet und startet mit einem Rezept von ihm!

Da ich gestern mit den Cake Pops ein bisschen beschäftigt war, war das genau das richtige Rezept und der Ofen war ja auch schon vorgeheizt!

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