2×2 halbe Kuchen = ???

na klar: doppelte Kuchenfreude!!!

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Und damit die auch bei Euch aufkommt, gibt es heute 2 Rezepte in einem Blogpost (ok- das ist v.a. dem Umstand geschuldet, dass das kleine Wunder gerade vom Kindsvater durch Feld und Flur geschoben wird, sicherlich aber in weniger als zwei Stunden schon wieder Hunger anmeldet.)

Also es begab sich, dass der Vater des kleinen Wunders Freunde zum Baby gucken eingeladen hatte und ich ne Freundin zum Kaffeeklatschen. Und da war klar, das sowieso zwei Kuchen zu backen sind. Dass man die dann auch halbieren und aufteilen kann, kam mir erst später. Ist aber ne super Idee wie ich finde, bietet sie doch mehr Kuchenauswahl für alle. Und was ist schon besser als mehr Kuchenauswahl für alle? Genau: ganz wenig!

In diesem Sinne: Aprikosenkuchen und Beeren-Schmand-Kuchen!

Zutaten:

Beide Kuchen haben einen Mürbeteigboden, daher folgende Zutaten mal zwei nehmen und zwei Mürbeteige produzieren, danach erstmal kalt stellen und später planmäßig weiterverabreiten.

  • 250g Mehl
  • 200g kalte Butter
  • 75g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Alles erst mit den Knethaken, dann mit den Händen verkneten, bis ein glatter Teig entsteht.

Für den süßen und fruchtigen Aprikosenkuchen braucht ihr außerdem:

  • 600g frische Aprikosen, gewaschen, entsteint und halbiert
  • 1 Ei
  • 100ml Sahne
  • 50g Zucker
  • 50g ungeschälte, grob gehackte Mandeln (oder Stifte oder Plättchen oder was ihr sonst so findet, wenn ihr die Mandeln beim einkaufen vergessen habt ;))

Außerdem: Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Und für den Beeren-Schmand-Kuchen noch:

  • 500g gemischte Beeren, z.B. Brom-, Him-, Blau- oder Johannisbeeren
  • 150g Schmand

Inzwischen ruhig mal den Ofen vorheizen: 175°C Umluft (!) Achtung- wenn hr wie ich beide Kuchen auf einmal backen wollt, müsst ihr natürlich Umluft wählen. Ansonsten 200°C Ober/Unterhitze und nacheinander backen.

Wenn der Mürbeteig relaxt und abgekühlt ist, geht es wie folgt weiter:

Für den Aprikosenkuchen rollt ihr den Teig 3 mm dünn aus und kleidet eine Pie/Tarteform von 30 cm Durchmesser damit aus. Wie Frau Fröhlich das macht, dürfte bekannt sein 😉 also nix ausrollen sondern schön mit den Händen in die Form frickeln, drücken, schieben… Backpapier und Hülsenfrüchte drauf und im nunmehr vorgeheizten Ofen 15 Minuten blindbacken.

In der Zwischenzeit Ei, Zucker und Sahne verrühren und die Aprikosen bereit stellen.

Wenn der vorgebackene Teig aus dem Ofen darf, die Aprikosen mit der Schnittfläche nach unten auf den Boden setzen, schön dicht an dicht zum Kuscheln. Wenn der Boden bedeckt und/oder die Aprikosen alle aufgebraucht sind, den Guss aus Ei-Sahne-Zucker darüber gießen.

Für den Beeren-Schmand-Kuchen eine 26er Tarte/Pieform mit der anderen Hälfte des Teiges auskleiden, wie auch immer ihr das lieber macht: ausrollen oder reinfuscheln! Hauptsache Boden und Rand sind mit Teig bedeckt.

Auf den Teig nun den Schmand verteilen und darauf dann die Beeren.

Beide Kuchen in den Ofen schieben.

Der Beeren-Schmand-Kuchen bleibt für 45 Minuten dort und rührt sich nicht. Anders der Aprikosenkuchen. Den befreit ihr nach 20 Minuten und bewerft ihn mit den Mandelstückchen/stiften/plättchen und verstaut ihn dann nochmal für 10 Minuten im Ofen.

Beide Kuchen zeitgerecht aus dem Ofen retten und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Der Beeren-Schmand-Kuchen geht gerne eine Liaison mit Puderzucker und Sahne ein, der Aprikosenkuchen bleibt am liebsten Single. Und zusammen geben sie eine fruchtige Superkombi ab, die ihr schnell, schnell bevor es richtig Herbst wird nachbacken solltet!

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Feuchtfroehliche Grüße und ein schönes Wochenende

Happy Birthday to me!

Trotz wunderbarem Baby und immensen Windelbergen, tiefen Augenringen und noch tieferen Lachfalten hatte Frau Fröhlich auch in diesem Jahr Geburtstag und wie schon die letzten neun Jahre wurde auch dieses Jahr der 25. Geburtstag gefeiert.

Jaja, das hat schon seine Richtigkeit, steht ja so auch auf dem Geburtstagskuchen:

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Das Rezept zu diesem Schoko-Inferno habe ich bereits hier veröffentlicht, statt Schoko- war es dieses Mal Vanillecreme, statt Kinderriegel Yoghurette. Kalorisch dürfte sich beides nicht viel geben… 🙂

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Wie ihr seht, gab es auch noch Pavlowa, diesmal mit Erdbeeren und Minze, Schneggenudeln von meiner Mutter (ein mir nicht im Detail bekanntes geheimes Geheimrezept), Muffins (Schoko-Schoko-Schoko & Birne-Zimt, im Grunde immer nach diesem Rezept) und Kirschstreuselkuchen vom Blech. Aber es gab auch noch zwei neue, noch nie gebackene, ultra-empfehlenswerte Kuchen und hier und heute, noch in guter Geburtstagslaune (auch wenn es schon wieder über 14 Tage her ist) verrate ich euch die Rezepte!

Es handelt sich dabei nicht um die Biskuitrolle mit Weinbergpfirsischen, denn mit meinem Biskuit kann man Leute verletzen und gerollt fiele der sicher unters Kriegswaffengesetz (die Biskuitrolle kam also auch von Mama, die hat das einfach drauf). Nein- es geht um den Heidelbeer-Käsekuchen links und die Key-Lime-Pie vorne rechts im Bild.

Beide Rezepte sind aus dem Buch Leon Backen herzhaft & süß und beide Rezepte wurden sehr, sehr gelobt von meinen Gästen (ich kann mich ja schlecht selbst loben, ginge das, würde ich es aber tun).

Nun aber los, bevor es wirklich keine Heidelbeeren mehr gibt…

Key Lime Pie

  • Zutaten für eine 28er Tarteform:
  • 200g Vollkornbutterkekse
  • 85g zerlassene Butter
  • 400ml Kondensmilch
  • 4 Eigelb von großen Eiern (aus den Eiweißen wurden dann 15 Mini-Pavlowas)
  • 1 EL abgeriebene Limettenschale von Bio-Limetten & noch mehr Limettenschale als Deko
  • 120 ml frisch gepresster Limettensaft
  • 350g Creme Double (alternativ tuts auch Mascarpone oder eben Sahne)

Zubereitung (1. Hälfte):

Den Ofen vorheizen auf 180°C Ober/Unterhitze.

Kekskrümmel und Butter vermengen und in eine 26er Springform als Boden drücken, imvorgeheizten Ofen 12-15 Minuten backen, bis er leicht braun ist. Aus dem Ofen holen und vollständig abkühlen lassen. Ich habe jetzt mit dem Heidelbeer-Käsekuchen weitergemacht, der hat diese Wartezeit prima überbrückt: …

 

Heidelbeer-Käsekuchen

Zutaten für eine 26er Springform:

  • 125g Vollkorn-Butter und 125g Ingwerkekse oder eben 250g Vollkornbutterkekse, wenn man Ingwer nicht verträgt, schön kleingeklopft
  • 90g zerlassene Butter
  • 550 g Frischkäse (ich hab rebellisch wie ich bin 3 Packungen also 600g genommen)
  • 125g Zucker
  • 2 Tl Zitronensaft (ich hatte noch Limettensaft da…)
  • Mark 1 Vanilleschote (im Leon konsequent mit Vanillestande übersetzt)
  • 200g Creme Fraiche oder Schmand
  • 100g griechischer Yoghurt
  • 3 große Eier
  • 250 g Heidelbeeren
  • 2 Tl Speisestärke (Leon schlägt Maisstärke vor, aber was soll ich mit nem Sack davon?)
  • 3 Tl Wasser

Zubereitung:

Ofen vorheizen: 160°C Ober/Unterhitze

Kekskrümmel und Butter vermengen und in eine 26er Springform als Boden drücken, im Kühlschrank auf ihren Einsatz warten lassen.

Frischkäse, Zucker, Vanille und Eier glatt rühren, dann Creme Fraiche/Schmand und Yoghurt zufügen und weiterrühren. Auf den Keksboden geben und ggfs. glatt streichen. Dann für 45 Minuten im Ofen verschwinden lassen.

Bei mir ging der Kuchen extrem auf, so dass ich zwischenzeitlich mal Bedenken hatte, ob er nicht gleich meinen Ofen vom allerfeinsten einsaut (und wie ich das um Himmels Willen mit Kind im Tragetuch geputzt bekomme). Und nach dem Backen, obwohl er im ausgeschalteten Ofen noch vor sich hindümpelte und ganz sanft auskühlte…ist er relativ flach geworden. Aber das nur am Rande- schmecken tut der Bombe!

Jedenfalls die Zeit, die der Kuchen im Ofen zubringt nutzen und die Heidelbeeren in der Stärke wälzen und mit dem Wasser aufkochen bis die Beeren aufplatzen. Abkühlen lassen und dann auf dem Kuchen verteilen.

Zubereitung Key Lime Pie (2. Hälfte):

Ofentemperatur auf 160°C reduzieren.

Kondensmilch mit Eigelben, Limettenschale und -saft verrühren und auf den ausgekühlten Boden gießen. 15-20 Minuten backen, bis die Füllung gefestigt ist, aber noch wackelt, wenn man an der Form rüttelt. Pie in der Form auskühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen.

Kurz vorm Servieren die Creme/Mascarpone/Sahne schlagen, bis sie weiche Spitzen hat und die Pie damit bestreichen. Mit der Deko-Limettenschale bestreuen.

Ok und jetzt eben doch: Eiegenlob! Ich bin ein großer Käsekuchenfan und war selbst ganz begeistert, von dem Rezept und wer, wie ich, den frischen Geschmack von Limetten mag, wird um die Key Lime Pie nicht drumrum kommen. Alternativ kann man aber auch mal wieder das hier backen…quasi eine Kombi 🙂

Ihr seht: das wunderbare Baby wird älter und noch toller und die gestresste Chaos-Mutter etwas entspannter. Schon wieder hat die Zeit für einen Blogpost gereicht und zwei der hier angekündigten  Sommerrezepte habe ich euch schon verraten. Während ich das hier tippe (Sonntag Nachmittag- das wunderbare Baby ist mit dem Papa beschäftigt oder umgekehrt) haben wir sogar sommerliches Wetter, Sonnenschein und blauen Himmel! Ich hoffe, das bleibt noch ein Weilchen so und wünsche Euch eine schöne und sonnenreiche Spätsommer-Woche!

Feuchtfroehliche Grüße 🙂

 

Hallo Herbst: Apfelkuchen mit Karamell-Walnüssen

Alles wird gut: Frau Fröhlich bäckt wieder! Heute wurde sogar gekocht 🙂 richtiges Essen, nicht nur Kaffee. Das tolle kleine Wesen und ich schwingen uns mehr und mehr ein und wenn der Papa ein bisschen mithilft (indem er sich um das kleine Wunder kümmert zum Beispiel), ja dann kann sogar mal ein Kuchen gebacken werden. Und in diesem Fall ein leckerer!

Für unser alljährliches Straßenfest hier uffem Dorf, das nicht nur mein Freund und ich mit unserem Nachwuchs unterstützen, sondern auch noch ein Zwillingspärchen, gerade mal vier Wochen alt und die ganzen anderen Nachbarn habe ich den Apfelkuchen mit Karamell-Walnüssen gebacken. Das sind die guten Neuigkeiten.

Die schlechten Neuigkeiten: Ich hab ja „Schwangerschafts- und Stilldemenz“ für einen Mythos gehalten- bis es mich dann erwischt hat. Keine Ahnung, was meine Hormone mit meinem Hirn gemacht haben- es funktioniert jedenfalls nicht mehr uneingeschränkt.

Das beweist dieser Post: eigentlich hätte ich noch vier (!!!!) andere Rezepte, die chronologisch eher gebacken und verputzt wurden und die ich daher auch gedachte eher zu verbloggen. zum Beispiel zwei Kuchen anlässlich einer Baby-Bestaune-Runde gebacken und zwei Kuchen, die ich für meinen Geburtstag gebacken hatte. Aber wo sind die bereits vom Handy kopierten Bilder hin? Ja das wissen die Götter. (Mit der High-End-Superduper-Kamera mach ich nur noch Babyfotos ;)) Deswegen also der zuletzt gebackene Kuchen zuerst. Schon eine kleine Herbsteinstimmung quasi, bevor auch nur ein Sommerrezept veröffentlicht ist. Na da habt ihr zumindest was, worauf ihr euch freuen könnt. Und eventuell schaffe ich es ja noch vor dem Sommer 2015 😉

Aber keine ordentliche Stilldemenz, wenn nicht auch dieser Blogbeitrag so ein ganz klein wenig beeinträchtigt wäre: Ich war echt ganz ganz arg davon überzeugt, ein Foto von einem Kuchenstückchen auf einem Tellerchen gemacht zu haben. Mit Puderzuckerstäubchen & Sahnehäubchen. Nö. Hab ich wohl nicht.

Ich hab ein recht hübsches Foto vom glänzenden Karamell-Nuss-Häubchen gemacht, als der Kuchen noch heiß aus dem Ofen geschlüpft ist. Danach habe ich mich wohl auf anderes konzentriert. Zum Beispiel Kuchen essen 🙂 Das hat sich angeboten, den der Apfelkuchen mit Karamell-Walnüssen ist echt saulecker und nachbackenswert!

Apfelkuchen mit Karamell-Walnüssen

Zutaten für eine 26er Springform:

  • 250g Mehl
  • 250g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 6 Eier
  • 175g Butter
  • 1 kg Äpfel
  • Saft einer Zitrone (Limette geht auch)
  • 2 Pck Vanillezucker
  • 300g Schmand
  • 4 EL Calvados
  • 20g Speisestärke
  • 2-3 EL Paniermehl
  • 150g Walnüsse, grob gehackt
  • 50g Schlagsahne

Zubereitung:

Das Mehl, 75g Zucker, Salz, 1 Ei, 1 EL Wasser und 125g Butter zu einem Mürbeteig verkneten und 30 Minuten kalt stellen. Springform fetten und mehlen. Den Teig ausrolleund die Form total schön damit auskleiden. Oder wie Frau Fröhlich es macht: Teig erst platt drücken und dann mit den Händen in die Form quetschen, schieben, drücken bis Boden und Rand beteigt sind. Nochmal 20 Minuten kalt stellen.

Schon mal den Ofen vorheizen: 200°C Ober/Unterhitze oder 175°C Umluft.

Währenddessen die Äpfel waschen (und eigentlich schälen, das mach ich aber nie) und in Stücke schneiden. Mit dem Vanillezucker und dem Zitronensaft vermischen. Limette geht auch, wenn grad keine Zitrone da ist, es hat sich zumindest niemand beschwert.

Den Schmand mit den verbliebenen 5 Eiern, 125 g Zucker, dem Calvados und der Speisestärke verrühren.

Den Teigboden mit dem Paniermehl bestreuen (hab ich übrigens auch vergessen- macht gar nix). Dann die Hälfte der Äpfel darauf verteilen und mit der Hälfte des Schmandgusses begießen, restliche Äpfel drauf, restlicher Guss drauf und ab in den Ofen für 35 Minuten.

Jetzt Sahne, restliche Butter und restlichen Zucker aufkochen und mit den Walnüssen vermengen. Abkühlen lassen und nach 35 Minuten auf dem Kuchen verteilen.

Weitere 20-25 Minuten backen aber nur noch bei 175°C bzw 150°C. In der Form auskühlen lassen und erst zum Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Viel Freude beim herbstlichen Apfelkuchen mit Karamell-Walnüssen, lasst es euch schmecken!

Feuchtfroehliche Grüße 🙂

Der erste Kuchen in 2014: Apfel-Blaubeer-Knusperkuchen

Ja, ich habe noch keinen Kuchen gebacken dieses Jahr. Nur einmal Zimtschneggen und ein paar Mal Brot.

Ich hatte einfach noch keine Lust dazu, vielleicht sind das noch die Nachwehen von zu viel Weihnachtssüß?! Aber jetzt! Also eigentlich ist es auch schon wieder einen kleinen Moment her, dass ich gebacken habe aber jetzt, ja jetzt gibt es das Rezept auch für Euch! Es ist aus der Lecker Bakery No 1/2014 (die mich übrigens nicht so sehr begeistern  konnte, wie ihre Vorgänger) und ist wirklich knusperlecker:

Apfel-Blaubeer-Knusperkuchen

Apfel-Blaubeer-Knusper

Zutaten für 1 Springform (26er):

Für den Boden und den Knusper:

125g weiche  + 100g geschmolzene Butter

50g Zucker

1 Ei

60g gemahlene Mandeln ohne Haut

200g + 50g Mehl

60g kernige Haferflocken

50 g brauner Zucker

40g Mandelplättchen

Für die Füllung:

150g Blaubeeren (in meinem Fall die vom letzten Sommer aus der TK)

1 kg Äpfel, gewaschen und in kleine (~1cm)  Stücke geschnitten

2 EL Zitronensaft

75g Zucker

Zubereitung:

125g Butter mit dem Zucker und dem Ei hell und cremig rühren. Die gemahlenen Mandeln und das Mehl hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Den in Frischhaltefolie für eine Stunde im Kühlschrank parken.

Die Äpfel mit dem Zitronensaft und dem Zucker in einem Topf mischen und bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel 3 Minuten, im Anschluss mit geöffnetem Deckel und bei großer Hitze unter rühren 2 Minuten köcheln lassen.  Auskühlen lassen und dann erst die Blaubeeren untermischen.

Den Backofen vorheizen: 200°C Ober/Unterhitze oder 175°C Umluft.

Eine gefettete Springform mit dem Teig auskleiden und dabei einen etwa 3 cm hohen Rand formen. Das kann man sicher hübsch ausrollen usw. oder aber wie ich mit den Händen in die Form drücken. Nicht so hübsch aber in Anbetracht der Füllung, die da drauf kommt egal.

Den Boden zunächst blind backen, also zuerst ein Backpapier auf den Boden, darauf dann Hülsenfrüchte und den Boden ca. 15 Minuten backen. Laut Rezept dann noch weitere 10 Minuten ohne Hülsenfrüchte und Backpapier; ich plädiere für lediglich 5 Minuten, da der Boden sonst zu trocken und fest wird.

Für den Knusperdeckel aus den 100g Butter, den 50 g Mehl, den Haferflocken und dem braunen Zucker einen Teig rühren, zum Schluss die Mandelplättchen unterheben.

Auf den vorgebackenen Boden erst die Füllung geben und einigermaßen gleichmäßig verteilen, dann die Knuspertoppingmasse.

Nochmal für 35 Minuten in den Ofen schieben. Dann befreien, auskühlen, in Stücke schneiden und mit Sahne genießen!

Die Kuchenpremiere 2014 ist gelungen, also ruhig nachbacken, sich ne Freundin einladen und bei ein, zwei Stückchen Knusperkuchen einen schönen Mädelsnachmittag verbringen (so hab ich das zumindest gemacht).

Ich würde mich übrigens freuen, wenn ihr hier mal vorbeisurft… Habt einen guten Start in die nächste Woche 🙂

Feuchtfroehliche Grüße

Soulfood: Grießbrei mit Apfelmus aus dem Ofen

Vor kurzem habe ich mit dem Vorurteil, ich möge keinen Grießbrei aufgeräumt. Ich habe nämlich einfach mal welchen gegessen. Tja und jetzt merke ich, dass ich da echt was verpasst habe!

Was ich sowieso und schon immer mag ist Apfelbrei. Diesmal kommt der Grießbrei-Begleiter aus dem Ofen: karamellbraun und stark reduziert (aus ca. 4 kg Äpfel wurden ca. 600 ml Apfelmus) und wahnsinnig lecker.

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Hier das easypeasy Soulfood-Rezept für regnerische Herbsttage:

Grießbrei für 4:

  • 500 ml Milch
  • 50 g Grieß (Weichweizengrieß)
  • ggfs. 1 EL brauner Zucker
  • ggfs. Zimt

Zubereitung:

Die Milch zum kochen bringen, vom Herd ziehen und den Grieß (und den Zucker & Zimt) einrühren. Zurück auf den Herd und 5 Minuten und Rühren sprudelnd kochen lassen. Schmeckt warm und kalt 🙂

Das Apfelmus braucht Zeit aber eigentlich nicht viel Aufwand:

  • ca. 4 kg Äpfel, gewaschen, entkernt, in 4 geschnitten
  • 1 EL brauner Zucker
  • Mark von einer Vanilleschote und die Schote selbst
  • 1 Zimtstange

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander in einem Bräter vermengen und im auf 150°C vorgeheizten Ofen 6-7 (ja ernsthaft) Stunden schmoren lassen. Ich wette, ihr habt noch nie so leckeren Apfelbrei gegessen!

 

Happy Halloween: schneller Kürbiskuchen

Weil wir jetzt auf’m Land leben und ne Treppe haben, will Schatz nen Halloween-Kürbis. Ach so. Na dann…

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Ein Problem, das jede(r) hat, wenn er einen Kürbis aushöhlt: was machen mit dem Kürbisfleisch? Ein Problem, das ich habe: was machen mit dem Kürbisfleisch- weil Schatz (ja, der, der den Kürbis will) mag gar keinen Kürbis! Nicht in der Suppe, nicht im Risotto, nicht als Gnocchi…vielleicht klappt es ja mit diesem Kuchen.

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Zutaten für eine Fettpfanne:

Für den Teig:

  • 420 g Mehl
  • 1/2 Teel. Salz
  • 2 Teel. Natron
  • 1 Teel. Backpulver
  • 350 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1/2 Ltr. püriertes Kürbisfleisch (zuerst gebacken oder gedünstet, dann püriert)
  • 148 Ltr. Pflanzenöl
  • Je 1/4 TL Zimt, Muskat
  • 100 g Nüsse (gehackt), z.B. Walnüsse oder Haselnüsse

Für das Frosting

  • 200 g Frischkäse
  • 150 g Puderzucker
  • einige gehackte, geröstete Nüsse

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Das Backblech fetten und beiseite stellen.

Die trockenen Zutaten von Mehl bis Backpulver in einer Schüssel mischen. Eier und Zucker cremig schlagen, die Gewürze, das Kürbispüree und das Öl unterrühren. Dann das Mehl und die gehackten Nüsse untermischen, bis sich eine halbwegs glatte Masse ergibt. Nicht zu lange schlagen!

Etwa 30 bis 40 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Für das Frosting zimmerwarmen Frischkäse mit Puderzucker glatt rühren, auf den erkalteten Kuchen streichen und mit Nüssen verzieren. Ich hatte spontan mehr Lust auf einen Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft mit orangener Lebensmittelfarbe. In kleine Quadrate schneiden und mit guten Freunden genießen!

Schönes Gruseln,

feuchtfroehliche Grüße 🙂

Tadaaaa: Tarte Tatin

Herbstzeit = Apfelzeit, v.a. da meine Mutter 2 Apfelbäume im Garten hat. Daher gibt es häufiger Apfelkuchen: Hefekuchen mit Äpfeln und Streuseln, gedeckter Apfelkuchen (da sollte sie mir das Rezept eigentlich auch mal schicken, oder?) und Tarte Tatin mit Haselnüssen Mandeln.

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Zutaten:

  • 225 g Mehl
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 g kalte Butter
  • 1 Ei Größe M
  • ca. 600 g Äpfel
  • Saft von einer halben Zitrone
  • 75 g gehackte Haselnüsse ( in diesem Fall waren es gehackte Mandeln)
  • 50 g Sultaninen
  • 100 g Zucker
  • 3 EL Wasser

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Zubereitung:

Mehl, Puderzucker, Salz,125g Butter und Ei zuerst mit dem Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen glatt verkneten. Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kaltstellen.

Die Äpfel schälen, Kerngehäuse herausschneiden, Apfelviertel längs vierteln und mit Zitronensaft beträufeln. Nüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten, herausnehmen und abkühlen lassen. 1 EL zum Verzieren beiseite stellen. Sultaninen abspülen und abtropfen lassen.

Eine Tarteform (ca. 24-26 cm   Durchmesser) fetten. Zucker in einer Pfanne goldbraun karamellisieren lassen mit Wasser ablöschen, 25 g Butter dazugeben und schmelzen. Karamell auf den Boden der Tarteform gießen. Apfelspalten fächerförmig darauf verteilen. Mit Nüssen und Sultaninen bestreuen.

Teig auf einer bemehlten Fläche, oder zwischen 2 Folien etwas größer als die Form ausrollen. Teig auf die Äpfel legen, überstehenden Teig vorsichtig nach unten in die Form drücken. Im vorgeheiztenBackofen (E-Herd: 200 ° C/Umluft: 175° C/Gas:Stufe 3) ca.25-30 Minuten backen. Noch heiß aus der Form stürzen und etws abkühlen lassen. Mit  dem Rest der Nüsse bestreuen. Dazu schmeckt Schlagsahne. Und Sekt 😉

Das Rezept hat meine Mutter freundlicherweise nicht nur getippt sondern auch gebacken (ich will mich ja nicht mit fremden Kuchenwerken schmücken)! In diesem Sinne nehmen „wir“ damit am Blogevent vom Keks für Unterwegs teil:

Keks unterwegs

Eine Backbuchreise nach Bensheim oder Rotwein-Schoko-Kuchen von Betty

Bei der Backbuchreise geht es rund! Nicht nur das Backbuch ist auf Reise durch die Republik, auch die Bäcker und Bäckerinnen reisen! Betty, eine Schulfreundin von mir z.B. auf der AIDA! Aber noch vorm Koffer backen packen, hat sie es geschafft für mich, uns und ihre Kollegen einen Rotwein-Schoko-Kuchen zu backen! Der Blogbeitrag kommt dank toller Vorarbeit ganz fix von mir. 🙂

Viel Spaß Betty auf’m Schiff und Euch trotz Regensonntag viel Spaß mit dem Rezept für

1 ganzes Blech voll Rotwein-Schoko-Kuchen

Zutaten:

  • 250 gr. Weiche Butter
  • 250 gr. Brauner Zucker
  • 5 Eier (Größe M)
  • 300 gr. Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 2 gehäufte EL Kakaopulver
  • 1 TL Zimt
  • 200 ml Rotwein (in Bettinas Fall war es mexikanischer Rotwein)
  • 200 gr. Zartbitterschokolade
  • 1 Schnapsglas Schokosirup
  • Backpapier fürs Backblech

Die Schokolade fein hacken. Die Eier trennen und das Eiweiß mit 50 gr. Zucker steif schlagen. Danach kühl stellen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Butter und 200 gr. Zucker cremig schlagen. Die Eigelbe unter die Butterzuckermasse rühren. Mehl, Backpulver, Kakao u. Zimt mischen. Diese Mischung dazufügen und unterrühren. Den Rotwein portionsweise unterrühren. Die Schokolade hinzufügen und unterrühren. Zum Abschluß noch 1 Schnapsglas Schokosirup hinzufügen.

Das Eiweiß? Ja…das hat Betty nicht verraten 😉 ich würde es -wenn wir es schon steif geschlagen haben- jetzt unterheben! 🙂
Das Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig hineinfüllen. In der Backofenmitte, bei Umluft 160° ca 35 – 40 Min backen. Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestäuben.

Rotwein-Schoko-Kuchen

Guten Kuchenhunger und trotz Regen einen schönen Sonntag,

Feuchtfroehliche Grüße 🙂

 

Junigewinner & Julikandidaten

Und schon wieder ist ein Monat bei unserem Cake Book of Seasons vorbei! Tusch für die Die Juni-Gewinner:

Da sowohl für Johannisbeeren als auch für Minze nur jeweils ein Beitrag eingegangen war, standen die Gewinner schnell fest:

Ribiselschnitten von Geschmeidige Köstlichkeiten und

Griechischer-Joghurt-Tarte mit Minze und Rhabarber von Dotti (kocht)

Bei den Blaubeeren gab es ein paar Rezepte mehr und gewonnen hat haben (wegen Stimmengleichheit):

Blaubeer-Vergnügen von lilaplaetzchenSchoko-Beeren-Cupcakes von meine Küchenschlacht

Und hier kommen die Beiträge für Juli, für die noch bis Ende August abgestimmt werden kann. Ich schiebe es mal auf das „Sommerloch“ und die Urlaubszeit…aber es gab tatsächlich nur 4 (in Worten VIER *schnief*) Julibeiträge:

Himbeerkuchen mit Frischkäsetopping

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Kirsch-Pudding-Schnitten von Eine Prise LIebe:

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Und immerhin zwei Aprikosen-Rezepte:

Aprikosenkuchen mit Pudding und Kokosstreuseln von Dotti (kocht):

Aprikosenkuchen und

Aprikosentörtchen von Eine Prise Liebe:

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Und jetzt bin ich gespannt, was ihr aus den Augustzutaten zaubert:

  • Brombeeren
  • Mirabellen/Renekloden
  • Stachelbeeren
  • Basilikum

Ich hoffe auf ein paar mehr Rezepte! Es gibt ja auch Kuchen ohne Backen, Kühlschranktorten, Eistorten undundund- Ofenhitze ist also keine Ausrede! Ich freue mich auf jeden einzelnen Beitrag und natürlich über Abstimmungen für die beiden Aprikosenrezepte!
Feuchtfroehliche Grüße 🙂

Very-Berry-Butterkuchen

Am vergangenen Samstag gab es Very-Berry-Butterkuchen aus der aktuellen Lecker Bakery für die beste beste Freundin 🙂 Da es an diesem WE soooo warm war -immerhin 27°C schon morgens um 10 Uhr- war backen da ein echter Liebesbeweis 🙂 zum tippen war es mir dann aber zu warm, daher kommt der Blogbeitrag erst heute.

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Außerdem muss ja auch die Juli-Zusammenfassung für das CBoS fertig werden, hach das wäre fast stressig, wenn die Beiträge nicht so köstlich aussehen würden! Also ruhig mal reinkucken und abstimmen! Und Werbung machen! Und für August backen! 🙂

Zutaten für ein Blech:

Für den Hefeteig:

  • 200 ml Milch
  • 1 Würfel Hefe (42 g)
  • 500 g Mehl
  • 75 g Butter (weich)
  • 2 Eier
  • 75 g Zucker + 10 g Vanillezucker (oder eben 85 g Zucker)
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 125 g Butter (und sicher funktioniert die Hälfte der Butter auch!)
  • 200-250 g gemischte Beeren: Himbeeren, Johannis- oder Erdbeeren, Brombeeren etc.
  • 100 ml Kirschsaft
  • 1 EL Speisestärke
  • 2 EL Zucker
  • 75 g Mandelblättchen
  • 75 g Zucker

Zubereitung:

Die Milch lauwarm werden lassen und die Hefe darin auflösen. Mehl, 75 g weiche Butter, die Eier, 75 g Zucker + Vanillezucker und das Salz in eine Schüssel geben. Hefemilch zugießen und alles mit den Knethaken des Handrührers verrühren. Zudecken und an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.

Die Beeren wenn es sich um frische handelt verlesen, waschen und trocknen. Saft mit Speisestärke und 2 EL Zucker aufkochen, die Beeren vorsichtig unterheben und alles nochmals kurz aufkochen lassen.

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Den Teig ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes tiefes Blech/die Fettpfanne legen. Mit den Fingern viele kleine Mulden in den Teig drücken und die 125 g Butter in Flöckchen darin verteilen. Die rote Beerengrütze als Kleckse auf den Teig geben. Mandelplättchen auf dem Kuchen verteilen und alles mit 75 g Zucker bestreuen. Nochmals 20 Minuten gehen lassen.

Rechtzeitig den Ofen vorheizen: 175 °C Umluft, das Blech mit Backpapier ausstatten und den Kuchen dann darin 25 Minuten backen, herausnehmen und abkühlen lassen. Dazu schmeckt Sekt…und frisch geschlagene Sahne! Je nach Beeren gesüßt (Johannisbeeren) oder ungesüßt (Him- oder Erdbeeren)!

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Backt ihr auch mit Beeren? Für meinen Cake Book of Seasons? Das wäre so very-berry-nice! Dafür bekommt ihr dann hier das pdf zum Berry-Butterkuchen!