Der erste Kuchen in 2014: Apfel-Blaubeer-Knusperkuchen

Ja, ich habe noch keinen Kuchen gebacken dieses Jahr. Nur einmal Zimtschneggen und ein paar Mal Brot.

Ich hatte einfach noch keine Lust dazu, vielleicht sind das noch die Nachwehen von zu viel Weihnachtssüß?! Aber jetzt! Also eigentlich ist es auch schon wieder einen kleinen Moment her, dass ich gebacken habe aber jetzt, ja jetzt gibt es das Rezept auch für Euch! Es ist aus der Lecker Bakery No 1/2014 (die mich übrigens nicht so sehr begeistern  konnte, wie ihre Vorgänger) und ist wirklich knusperlecker:

Apfel-Blaubeer-Knusperkuchen

Apfel-Blaubeer-Knusper

Zutaten für 1 Springform (26er):

Für den Boden und den Knusper:

125g weiche  + 100g geschmolzene Butter

50g Zucker

1 Ei

60g gemahlene Mandeln ohne Haut

200g + 50g Mehl

60g kernige Haferflocken

50 g brauner Zucker

40g Mandelplättchen

Für die Füllung:

150g Blaubeeren (in meinem Fall die vom letzten Sommer aus der TK)

1 kg Äpfel, gewaschen und in kleine (~1cm)  Stücke geschnitten

2 EL Zitronensaft

75g Zucker

Zubereitung:

125g Butter mit dem Zucker und dem Ei hell und cremig rühren. Die gemahlenen Mandeln und das Mehl hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Den in Frischhaltefolie für eine Stunde im Kühlschrank parken.

Die Äpfel mit dem Zitronensaft und dem Zucker in einem Topf mischen und bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel 3 Minuten, im Anschluss mit geöffnetem Deckel und bei großer Hitze unter rühren 2 Minuten köcheln lassen.  Auskühlen lassen und dann erst die Blaubeeren untermischen.

Den Backofen vorheizen: 200°C Ober/Unterhitze oder 175°C Umluft.

Eine gefettete Springform mit dem Teig auskleiden und dabei einen etwa 3 cm hohen Rand formen. Das kann man sicher hübsch ausrollen usw. oder aber wie ich mit den Händen in die Form drücken. Nicht so hübsch aber in Anbetracht der Füllung, die da drauf kommt egal.

Den Boden zunächst blind backen, also zuerst ein Backpapier auf den Boden, darauf dann Hülsenfrüchte und den Boden ca. 15 Minuten backen. Laut Rezept dann noch weitere 10 Minuten ohne Hülsenfrüchte und Backpapier; ich plädiere für lediglich 5 Minuten, da der Boden sonst zu trocken und fest wird.

Für den Knusperdeckel aus den 100g Butter, den 50 g Mehl, den Haferflocken und dem braunen Zucker einen Teig rühren, zum Schluss die Mandelplättchen unterheben.

Auf den vorgebackenen Boden erst die Füllung geben und einigermaßen gleichmäßig verteilen, dann die Knuspertoppingmasse.

Nochmal für 35 Minuten in den Ofen schieben. Dann befreien, auskühlen, in Stücke schneiden und mit Sahne genießen!

Die Kuchenpremiere 2014 ist gelungen, also ruhig nachbacken, sich ne Freundin einladen und bei ein, zwei Stückchen Knusperkuchen einen schönen Mädelsnachmittag verbringen (so hab ich das zumindest gemacht).

Ich würde mich übrigens freuen, wenn ihr hier mal vorbeisurft… Habt einen guten Start in die nächste Woche 🙂

Feuchtfroehliche Grüße

Oh Du Fröhliche #5 Engelsaugen

Ein Weihnachtsklassiker, wie ich meine, der durch die Cranberrys ein wenig aufgepeppt wird. Der leicht säuerliche Geschmack ist auch nicht das Schlimmste in dieser Zeit, in der man schnell mal einem Zuckerschock erliegt 🙂

Zutaten für 50 Engelsaugen:

  • ½ Zitrone (Bio)
  • 150 Gramm Mehl
  • 100 Gramm Butter (kalte)
  • 50 Gramm Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 1 Beutel Pistazien (gehackt, 25 g)
  • 30 Gramm Cranberries (getrocknet, gesüßt)
  • 100 Gramm Himbeergelee (oder Johannisbeergelee)
  • Puderzucker (zum Bestäuben)

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad, Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3 vorheizen.

Die Zitrone heiß abspülen, mit einem Tuch trocken tupfen und die Schale rundherum fein abreiben.

Zitronenschale, Mehl, Butterflöckchen, Puderzucker, Salz, Eigelb und Pistazien zunächst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig mit den Händen zu etwa kirschgroßen Kugeln rollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit dem Finger in jede Teigkugel ein tiefes Loch drücken und in die Mulde je eine getrocknete Cranberry hineinlegen.

Das Fruchtgelee mit einem Schneebesen glatt rühren und in einen kleinen Gefrierbeutel geben. Den Beutel gut verschließen und eine kleine Ecke vom Beutel abschneiden.

So viel Gelee auf jede Cranberry spritzen, dass das Loch knapp gefüllt ist. Im Ofen etwa 10-15 Minuten goldgelb backen.

Falls viel Gelee aus den Mulden beim Backen verdampft ist, noch etwas Gelee nachfüllen und die Plätzchen im ausgeschalteten Ofen und bei geöffneter Tür nachtrocknen lassen. Zum Servieren die Plätzchen eventuell dünn mit Puderzucker bestäuben.

Oh Du Fröhliche #4 – Schwarz-Weiß-Gebäck

Ein Klassiker, den ich als Kind gerne mochte aber seither nicht mehr gebacken habe- unerklärlich, ist das Schwarz-Weiß-Gebäck doch immernoch sooo lecker!
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Zutaten:

  • 300 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 1 Ei oder 2 Eigelb
  • 200 g kalte Butter
  • 2 EL Kakao
  • 2 EL Sahne

Zubereitung:

Aus allen Zutaten außer Kakao und Sahne mit den Knethaken des Rührgerätes einen glatten Teig kneten. Die Hälfte des Teiges schonmal wegpacken und kühl stellen. Den restlichen Teig mit Kakao und Sahne verkneten und ebenfalls kühl stellen bis zur weiteren Verarbeitung. Der Teig lässt sich am besten verarbeiten, wenn er ca. 30 Minuten im Kühlschrank zugebracht hat.

Ofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen.

Spiral-Schwarz-Weiß-Gebäck: dazu zwei Teigplatten möglichst dünn und gleichgroß ausrollen, übereinander legen und von der breiten Seite her aufrollen. Die Rolle in ca. 5 mm breite Scheiben schneiden.

Pyramiden-Schwarz-Weiß-Gebäck: dazu zwei Teigplatten möglichst dünn (3-4 mm) ausrollen. Quadrate/Kreise/Sterne/Herzen… unterschiedlicher Größe ausstechen und farblich abwechselnd zu kleinen Pyramiden aufeinandersetzen.

Schwarz-Weiß-Taler: Eine Teigplatte möglichst dünn (3-4 mm) ausrollen, darauf eine Rolle andersfarbigen Teig legen und aufrollen. Die Rolle in ca. 5 mm breite Scheiben schneiden.

Die Plätzchen 12 bzw 15 (Pyramiden) Minuten backen.

Oh Du Fröhliche #3 – Himbeer-Amarettini

Aus der aktuellen „Lecker Christmas“ kommt das Reept für diese bitterbösen, weil superleckeren Himbeer-Amarettini, die auch super zur Eiweißverwertung dienen!

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Zutaten für 55 Stück:

  • 3 Eiweiß
  • 300  g gemahlene Mandeln mit (ohne) Haut
  • 300 g Zucker
  • 1 EL flüssiger Honig
  • 4 Tropfen Bittermandelaroma
  • Himbeerkonfitüre ohne Kerne oder Mamas Himbeergelee & Puderzucker

Zubereitung:

Eiweiß, Mandeln, Zucker, Honig und Bittermandelaroma mit den Knethaken des Rührers verrühren, dann ca. 30 Minuten kalt stellen.

Ofen auf 175 °C Ober/Unterhitze oder 150 °C Umluft vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier belegen. Aus dem sehr, sehr klebrigen Teig kirschgroße Kugeln rollen und auf die Bleche setzen. Ich habe Einweghandschuhe angezogen, sonst würde ich jetzt wohl noch irgendwo in der Küche festkleben 🙂

Mit dem Stil eines Holzkochlöffels Mulden in die Teigkugeln drücken und diese mit Himbeergelee füllen.

Für 15 Minuten backen, auskühlen lassen und dann mit Puderzucker bestäuben! Soooo lecker 🙂
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Oh Du Fröhliche #2 – Marzipan-Kokos-Schoko-Makronen

Uiuiui werden manche denken „Marzipan-Kokos-Schoko-Makronen“ gewagt, gewagt. Sind doch Marzipan und Kokos „schwierige Zutaten“, die nicht jeder mag.

Auf der Suche nach weihnachtlicher Eiweißverwertung habe ich dieses Rezept gefunden…naja eigentlich war es ein bisschen anders, nämlich mit Schoko-Kuvertüre aber ich hatte zuwenig Kokos und dafür dann aber noch Bitterschoki…und es ist sooo lecker geworden!

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Zutaten für ca. 40 Marzipan-Kokos-Schoko-Makronen:
2 Eiweiß
200 g Marzipanrohmasse
100 g Puderzucker
160 g Kokosraspeln
40 g Bitterschokolade, geraspelt
Abgeriebene Schale & Saft 1/2 Zitrone

Zubereitung:
Den Backofen auf 175°C (Umluft 150°C) vorheizen.

Marzipan zerkleinern und mit dem ungeschlagenen Eiweiß verrühren. Ja, das ist kein Tippfehler 🙂 mit dem ungeschlagenen Eiweiß!
Kokosraspel, Schokolade, Puderzucker, Zitronensaft und -schale unterrühren. Die Masse ist bröselig, das soll so!

Mit zwei Teelöffeln aus der Makronenmasse ca. 40 Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder Backoblaten setzen und diese ca. 15 min backen.
Die letzten Minuten ruhig öfter nachschauen. Wenn die Marzipan-Kokos-Schoko-Makronen leicht gebräunt sind, sind sie grad richtig.

Unglaublich: ungeschlagenes Eiweiß! Funktioniert aber super! Wer es nicht glaubt, muss es ausprobieren!

Oh Du Fröhliche #1 Zimtbällchen

Schatz liebt Mürbeteig, deswegen gibt es dieses Jahr wohl nur Mürbeteigplätzchen. Es gibt -wie jedes Jahr- Vanillekipferl; ich glaube, die als 10-Kilogramm-Lieferung würden ihm reichen. Aber mir -und euch wohl auch- wäre das zu eintönig!

Das Rezept für Vanillekipferl (und einiges mehr) findet ihr hier (am Ende des Beitrags gibt es den ganzen Adventskalender 2012 als pdf).
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Heute gibt es Zimtbällchen!
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Zutaten für ca. 45 Zimtbällchen:

Für den Teig:

  • 100 Gramm kalte Butter
  • 150 Gramm Mehl
  • 75 Gramm Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz

Zum Wälzen:

  • 30 Gramm feiner brauner Zucker (oder weißer)
  • 1 TL gemahlener Zimt

Zubereitung:

Die Butter in kleine Stücke schneiden. Butter, Mehl, Zucker, Eigelb und Salz zunächst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einem flachen Fladen formen und für etwa 30 Minuten kalt stellen.

Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen. Den Teig in 45 Stücke teilen und jede Teigportion mit den Händen zu einer Kugel rollen. Die Kugeln mit etwas Abstand nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und im vorgeheizten Ofen etwa 8 bis 10 Minuten backen. Ich gebe zu: die Kugeln sind nach dem backen nicht mehr ganz kugelrund, eher etwas flach.

(Braunen) Zucker und Zimt mischen und die Kugeln darin wälzen.
Die Plätzchen vorsichtig auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. In einer gut schließenden Blechdose aufbewahren.

Drückt mir die Daumen für das kommende Wochenende, da verkaufe ich hoffentlich viele Adventskränze! 🙂

Septembergewinner & Oktoberkandidaten

Taaadaa: die Septembergewinner des CBoS!

Pfirsich Crumble Muffins von Sweetpie

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Frühstückskuchen mit frischen Feigen von Moment in a Jelly Jar

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Mandel-Kirsch-Cookies von Guilia

Mandel-Kirsch-Cookies

Aprikosen-Mandel-Tarte mit Amarettinistreusel von Experimente aus meiner Küche

Aprikosen-Mandel-Tarte mit Amarettinistreusel

Und hier die (bereits bekannten) Oktoberkandidaten, für die ihr bitte noch bis 05.12.13 abstimmt:

Lila Plätzchen backt Pflaumenträume:

Pflaumentraum

und My little bakery bäckt Apfel-Birnen Muffin mit Zimt Streuseln:

Apfelmuffins

Und auch Push Up Cake Pops mit Schoko Brownies und Preiselbeer Mascarpone Creme
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Im November (also auch bis 05.12.) gilt es mit folgenden Zutaten zu backen:

  • Quitten
  • Haselnüsse
  • Ringelblume
  • Anis

Das Backbuch ist (hoffentlich) noch auf Reisen. Derzeit hängt es (wahrscheinlich) bei Angela Marx. Trotz heftiger Verspätung gebe ich hier die Hoffnung noch nicht auf!

Freut euch morgen auf den ersten weihnachtlichen Beitrag hier auf feuchtfroehlich 🙂 und genießt euer WE! Stimmt ab für die Oktoberkandidaten und backt mir für November was leckeres!

Soulfood: Grießbrei mit Apfelmus aus dem Ofen

Vor kurzem habe ich mit dem Vorurteil, ich möge keinen Grießbrei aufgeräumt. Ich habe nämlich einfach mal welchen gegessen. Tja und jetzt merke ich, dass ich da echt was verpasst habe!

Was ich sowieso und schon immer mag ist Apfelbrei. Diesmal kommt der Grießbrei-Begleiter aus dem Ofen: karamellbraun und stark reduziert (aus ca. 4 kg Äpfel wurden ca. 600 ml Apfelmus) und wahnsinnig lecker.

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Hier das easypeasy Soulfood-Rezept für regnerische Herbsttage:

Grießbrei für 4:

  • 500 ml Milch
  • 50 g Grieß (Weichweizengrieß)
  • ggfs. 1 EL brauner Zucker
  • ggfs. Zimt

Zubereitung:

Die Milch zum kochen bringen, vom Herd ziehen und den Grieß (und den Zucker & Zimt) einrühren. Zurück auf den Herd und 5 Minuten und Rühren sprudelnd kochen lassen. Schmeckt warm und kalt 🙂

Das Apfelmus braucht Zeit aber eigentlich nicht viel Aufwand:

  • ca. 4 kg Äpfel, gewaschen, entkernt, in 4 geschnitten
  • 1 EL brauner Zucker
  • Mark von einer Vanilleschote und die Schote selbst
  • 1 Zimtstange

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander in einem Bräter vermengen und im auf 150°C vorgeheizten Ofen 6-7 (ja ernsthaft) Stunden schmoren lassen. Ich wette, ihr habt noch nie so leckeren Apfelbrei gegessen!

 

Happy Halloween: schneller Kürbiskuchen

Weil wir jetzt auf’m Land leben und ne Treppe haben, will Schatz nen Halloween-Kürbis. Ach so. Na dann…

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Ein Problem, das jede(r) hat, wenn er einen Kürbis aushöhlt: was machen mit dem Kürbisfleisch? Ein Problem, das ich habe: was machen mit dem Kürbisfleisch- weil Schatz (ja, der, der den Kürbis will) mag gar keinen Kürbis! Nicht in der Suppe, nicht im Risotto, nicht als Gnocchi…vielleicht klappt es ja mit diesem Kuchen.

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Zutaten für eine Fettpfanne:

Für den Teig:

  • 420 g Mehl
  • 1/2 Teel. Salz
  • 2 Teel. Natron
  • 1 Teel. Backpulver
  • 350 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1/2 Ltr. püriertes Kürbisfleisch (zuerst gebacken oder gedünstet, dann püriert)
  • 148 Ltr. Pflanzenöl
  • Je 1/4 TL Zimt, Muskat
  • 100 g Nüsse (gehackt), z.B. Walnüsse oder Haselnüsse

Für das Frosting

  • 200 g Frischkäse
  • 150 g Puderzucker
  • einige gehackte, geröstete Nüsse

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Das Backblech fetten und beiseite stellen.

Die trockenen Zutaten von Mehl bis Backpulver in einer Schüssel mischen. Eier und Zucker cremig schlagen, die Gewürze, das Kürbispüree und das Öl unterrühren. Dann das Mehl und die gehackten Nüsse untermischen, bis sich eine halbwegs glatte Masse ergibt. Nicht zu lange schlagen!

Etwa 30 bis 40 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Für das Frosting zimmerwarmen Frischkäse mit Puderzucker glatt rühren, auf den erkalteten Kuchen streichen und mit Nüssen verzieren. Ich hatte spontan mehr Lust auf einen Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft mit orangener Lebensmittelfarbe. In kleine Quadrate schneiden und mit guten Freunden genießen!

Schönes Gruseln,

feuchtfroehliche Grüße 🙂

Tadaaaa: Tarte Tatin

Herbstzeit = Apfelzeit, v.a. da meine Mutter 2 Apfelbäume im Garten hat. Daher gibt es häufiger Apfelkuchen: Hefekuchen mit Äpfeln und Streuseln, gedeckter Apfelkuchen (da sollte sie mir das Rezept eigentlich auch mal schicken, oder?) und Tarte Tatin mit Haselnüssen Mandeln.

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Zutaten:

  • 225 g Mehl
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 g kalte Butter
  • 1 Ei Größe M
  • ca. 600 g Äpfel
  • Saft von einer halben Zitrone
  • 75 g gehackte Haselnüsse ( in diesem Fall waren es gehackte Mandeln)
  • 50 g Sultaninen
  • 100 g Zucker
  • 3 EL Wasser

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Zubereitung:

Mehl, Puderzucker, Salz,125g Butter und Ei zuerst mit dem Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen glatt verkneten. Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kaltstellen.

Die Äpfel schälen, Kerngehäuse herausschneiden, Apfelviertel längs vierteln und mit Zitronensaft beträufeln. Nüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten, herausnehmen und abkühlen lassen. 1 EL zum Verzieren beiseite stellen. Sultaninen abspülen und abtropfen lassen.

Eine Tarteform (ca. 24-26 cm   Durchmesser) fetten. Zucker in einer Pfanne goldbraun karamellisieren lassen mit Wasser ablöschen, 25 g Butter dazugeben und schmelzen. Karamell auf den Boden der Tarteform gießen. Apfelspalten fächerförmig darauf verteilen. Mit Nüssen und Sultaninen bestreuen.

Teig auf einer bemehlten Fläche, oder zwischen 2 Folien etwas größer als die Form ausrollen. Teig auf die Äpfel legen, überstehenden Teig vorsichtig nach unten in die Form drücken. Im vorgeheiztenBackofen (E-Herd: 200 ° C/Umluft: 175° C/Gas:Stufe 3) ca.25-30 Minuten backen. Noch heiß aus der Form stürzen und etws abkühlen lassen. Mit  dem Rest der Nüsse bestreuen. Dazu schmeckt Schlagsahne. Und Sekt 😉

Das Rezept hat meine Mutter freundlicherweise nicht nur getippt sondern auch gebacken (ich will mich ja nicht mit fremden Kuchenwerken schmücken)! In diesem Sinne nehmen „wir“ damit am Blogevent vom Keks für Unterwegs teil:

Keks unterwegs