Der feuchtfroehliche Adventskalender: Türchen Nummer 4

Die Original-Mozartkugel wurde 1890 von dem Salzburger Konditor Paul Fürst kreiert und nach dem fast 100 Jahre zuvor verstorbenen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart benannt. Ich habe ja für PAMK schon „richtige“ Mozartkugeln gemacht, die ja doch ein wenig aufwändig sind.

Wir machen heute mal alles anders aber trotzdem lecker! Dieses Rezept probiere ich mit euch gemeinsam aus:

Mozartkugeln mal anders:

Zutaten für 30 Stück:

  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Kakaopulver
  • 120 g Puderzucker
  • 2 Eiweiße (Größe M)
  • 50 g feinster Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 100 g Nussnougat

Zubereitung:

Den Backofen auf 150° (Ober/Unterhitze; Umluft 130°) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Mandeln mit Kakaopulver und 100 g Puderzucker mischen.

Eiweiße mit Zucker und Salz im heißen Wasserbad zur warmen, steifen Baisermasse schlagen, dann im kalten Wasserbad kalt schlagen. Die Mandel-Kakao-Puderzucker-Mischung unterheben.

Die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (5 mm Ø) füllen und 60 kleine Häufchen aufspritzen (nicht größer als 2 cm Ø). Mit feuchten Fingern eventuelle Spitzen flach verstreichen. Im Ofen etwa 20 Min. backen. Auskühlen lassen.

Den Marzipan auf dem übrigen Puderzucker 3 mm dick ausrollen –das geht erfahrungsgemäß (von den „richitigen“ Mozartkugeln nur zwischen Folie gut- und 30 Kreise in Größe der Schokomakronen ausstechen.

Den Nougat bei milder Hitze in einem kleinen Topf schmelzen. Nach und nach die Böden von zwei Makronen mit Nougat bestreichen, einen Marzipankreis dazwischen legen und zusammensetzen.

Die Mozartkugeln in Pralinenförmchen setzen, damit die Hälften nicht verrutschen.

Viel Erfolg! 🙂

Der feuchtfroehliche Adventskalender: Türchen Nummer 3

Draußen ist es kalt, im besten Fall schneit es und wir mummeln uns mit einer heißen Schokolade auf die Couch. Die machen wir dieses Jahr selbst und zwar so viel davon, das wir sogar ein oder zwei Exemplare verschenken können…vielleicht 😉

Heiße (Weihnachts)Schokolade am Stiel:

Für ca. 20 Portionen:

  • 20 Holzstäbchen
  • 2 Kardamonkapseln
  • 1 Zimtstange
  • 1 Vanilleschote
  • 60 g Zucker
  • 200 ml Schlagsahne
  • 300 g Zartbitter Kuvertüre 60/40
  • 100 g Puderzucker

Zubereitung:

Kardamomkapseln im Mörser (oder mit dem Messergriff auf der Arbeitsplatte) zerdrücken. Zimtstange durchbrechen. Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Zucker in einem Topf hellbraun karamellisieren. Kardamom, Zimt, Vanilleschote und -mark zugeben. Sahne zugießen und bei milder Hitze leise kochen, bis sich der Karamell gelöst hat. Topf zugedeckt beiseite stellen und die Gewürze in der Sahne 1 Stunde ziehen lassen.

Die Kuvertüre fein hacken und im warmen Wasserbad schmelzen. Gewürzte Sahne durch ein Sieb in die Kuvertüre gießen. Die Masse mit einem Schneebesen verrühren, abdecken und ca. 40 Minuten kalt stellen, dabei mehrmals umrühren.

Die Schokoladenmasse mit einem Esslöffel so lange rühren, bis sie etwas fester und heller wird. Masse in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen.

Den Puderzucker auf ein mit Backpapier belegtes Blech sieben und ca. 20 dicke Tupfen darauf spritzen. Tupfen mit sehr kalten Händen –und wer die nicht hat- mit einer Gabel auf dem Puderzucker rund rollen und ein Holzstäbchen hineinstecken. Schoko-Kugeln ca. 30 Minuten kalt stellen.

Die Kugeln halten sich im Kühlschrank in einer geschlossenen Dose ca. 2 Wochen. Zum Trinken 1 oder 2 Kugeln in einem Becher heißer Milch schmelzen lassen.

Bis morgen bei Türchen Nummer 4 🙂

Weihnachtspost aus meiner Küche <3

Mein zweiter PAMK Tausch ist angekommen 🙂 und daher darf ich euch jetzt zeigen, was ich gezaubert habe:

Es gab Lebkuchen…

…und Weihnachtscantuccini…

….und Mozartkugeln, die laut einem richtigen Österreicher besser schmecken als das Original 🙂

Und hier sind die Rezepte für euch als pdf.

Leider, leider hatte ich diesmal kein so großes PAMK Glück bzw war der DPD leider weder in der Lage zügig zuzustellen (4 Tage) noch, das Päkchen heil anzuliefern 😦 1/3 ging zu Bruch…

Lebkuchenmousse- alles wird gut!

Langsam -und pünktlich zu PAMK Weihnachtstauscherei- werde ich wieder fit(ter) 🙂 die Grippe des Todes scleicht sich langsam!
Habe gestern mal eine Lebkuchenmousse gerührt und mir eine 2bake Liste für die Vorweihnachtszeit zusammengestellt, mich endlich mal für einen Dessertkurs bei Mannheims Dessertwerkstatt angemeldet und natürlich überlegt was bei mir PAMKmäßig weihnachtsverschickt wird und ganz wichtig: eine Adventsüberraschung für hier & euch geplant… Alles wird gut!

Von der Lebkuchenmousse gibt es ganz klassisch kein Foto (zu schnelle Esser), spricht ja aber für das Rezept, deswegen will ich es euch auch nicht vorenthalten! Es geht superschnell, ist eifrei und total lecker:

Zutaten für 4-6 Personen oder 8 Persönchen:

  • 1 Tafel Vollmilchschokolade
  • 1 Tafel Bitterschokolade
  • 600 ml Sahne
  • 2 EL Vanillezucker
  • 1 EL Lebkuchengewürz

Zubereitung:

Die Schokoladen über dem heißen Wasserbad schmelzen, währenddessen die Sahe mit Zucker und Lebkuchengewürz steif schlagen.

Die geschmolzene Schokolade unter Rühren ein wenig abkühlen lassen und circa 1/3 der geschlagenen Sahne einrühren. Die restliche Sahne vorsichtig unterheben und die Mousse noch mindestens 3 Stunden kühl stellen. Das war’s schon!

Und da es von der Mousse keine Fotos gibt hier ein paar andere Fotos:

Ich habe ja schon nicht mehr daran geglaubt aber die italienische Post hat endlich die Silikomart-Förmchen zugestellt und jetzt kann ich die testen! Freut euch, ich werde berichten- sobald sich eine Gelegenheit für eine dreistöckige Torte ergibt!

Birne Helene flachgelegt

Birne Helene (französisch: Poire belle Hélène) ist ein klassisches Dessert. Im Originalrezept werden frische, geschälte Birnen in Läuterzucker pochiert, nach dem Auskühlen auf Vanilleeis angerichtet und mit kandierten Veilchen bestreut. Dazu wird eine heiße Schokoladensauce gesondert gereicht. Das Dessert wurde um 1870 von Auguste Escoffier kreiert, als Jacques Offenbachs Operette Die schöne Helena in Paris aufgeführt wurde.

Ich habe die Birne Helene flachgelegt und eine Blechtarte gebacken. Das war Schatzens Geburtstagskuchen Nummer 3. Ist ein bisschen anders als das Original aber auch wirklich lecker!

Zutaten: für ein Backblech

  • 300 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 20 g Kakao
  • 150 g Zucker
  • 2 geh. EL Vanillezucker
  • 200 g weiche Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 8 pochierte Birnen oder 2 großen Dosen Birnenhälften, in Spalten geschnitten
  • 2 Packungen backfeste Puddingcreme
  • 500 ml Milch
  • 50 g Mandelplättchen
  • 50 g Zartbitterschokolade, geraspelt

Zubereitung:
Wer keine Dosenbirnen mag, muss zunächst 8 Birnen schälen, entkernen und halbieren und dann pochieren, entweder einfach in Wasser oder in Birnensaft oder in Weißwein, etwa 20 Minuten, je nachdem, wie reif die Birnen sind.

Den Ofen auf 180°C (Ober/Unterhitze, Umluft 160°C) vorheizen und die Form vorbereiten: entweder fetten & mehlen oder mit Backpapier auskleiden.

Mehl mit Backpulver und Kakao in einer Rührschüssel mischen. Zucker, Vanillezucker, Butter und Ei hinzufügen und alles mit den Knethaken zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig auf dem Backblech ausrollen.

Beide Päckchen Puddingcreme mit Milch nach Packungsanleitung zubereiten. Puddingcreme gleichmäßig auf den Boden streichen. Birnenspalten dachziegelartig darauf verteilen und alles mit Mandeln bestreuen.

Backblech im unteren Drittel in den Backofen schieben und etwa 35 Minuten backen. Abkühlen lassen und dann mit der geraspelten Schokolade bestreuen.

Hier das pdf zum Nachbacken 🙂 Ich wünsche euch allen ein schönes WE, vielleicht ja mit Kuchen 😉

feuchtfroehliche Grüße

Schokoholic Geburtstagskuchen

Schatz hatte Geburtstag und ich habe mich in den Backwahn gestürzt. Natürlich gab es Kuchen für’s Büro aber v.a. gab es natürlich einen Kuchen für’s Geburtstagskind 🙂

Zutaten: für die kleine Springform (Ø 18-22 cm) ½ Rezept spanischer Vanillekuchen:

  • 50 g Zartbitterschokolade, fein gehackt
  • Mark einer Vanilleschote
  • 2 große oder 3 kleine Eier (als ganzes Rezept sind es 5 Eier)
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Marzipanrohmasse, in kleine Würfelchen geschnitten/geraspelt
  • 75 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 75 g Mehl
  • 25 g gehackte Mandeln

Zubereitung:
Den Ofen auf 175°C (Ober/Unterhitze, Umluft 160°C) vorheizen und die Form vorbereiten: entweder fetten & mehlen oder mit Backpapier auskleiden.

Die Eier trennen. Die Eiweiße mit Salz steif schlagen.

Marzipan mit Butter und Zucker glatt rühren. Vanillemark und Eigelbe dazugeben und zu einer cremigen Masse verrühren. Mehl mit Schokolade und den gehackten Mandeln mischen. Unter die Eigelbcreme ziehen. Den Eischnee darauf gleiten lassen und unterheben.

Den Teig in die Form füllen und 45 Minuten backen. Komplett (!) abkühlen lassen.

Die Paradiescreme mit 250 ml (statt 300 ml) Milch anrühren, ggfs. 2-3 EL Nutella einrühren und den Kuchen damit rund rum bestreichen. Den Rand mit den Schokoriegeln verzieren und mit dem Geschenkband fixieren (das fiel der Katze zum Opfer). Auf den Kuchen die Smarties o.ä. schütten und den Kuchen mit Kerzen
dekorieren.

Wenn gerade kein Geburtstag ansteht, kann man das Rezept verdoppeln und in der großen Springform backen wie angegeben. Statt dem ganzen Schoko-Schnickschnack genügen dann eine Zartbitterkuchenglasur und einige gehackte Pistazien als Topping.

Hier das Rezept als pdf. Viel Spaß beim nachmachen 🙂

Herbst in meiner Küche: Bratbirne in leckerer Begleitung

An Sarahs Krisenherd gibt es zur Feier des 100sten Posts ein Blogevent, bei dem ich sehr gerne mitmache: Herbst in der Küche

Herbst in der Küche

Wenn es in meiner Küche Herbst wird, dann gibt es Bratbirnen, diesmal mit Zimteis & Mousse au Chocolat:

Zutaten für 4 Personen:

• 4 reife Birnen, gewaschen
• 4 Tl Zitronensaft
• 50 g Zartbitter-Schokolade, grob gehackt
• 50 Nougat, in Würfel(chen) geschnitten oder geraspelt
• 50 g Marzipanrohmasse, in Würfel(chen) geschnitten oder geraspelt
• 50 g Mandelstifte, ohne Fett goldbraun geröstet
• 1 Tl weiche Butter
• Süßer Cidre/Birnensaft
• 1 Zimtstange

Zubereitung:
Ofen vorheizen: 190°C Ober/Unterhitze.

Das obere Drittel der Birnen als Deckel abschneiden. Das Kerngehäuse von oben mit einem Kugelausstecher ausstechen und die Birnen vorsichtig aushöhlen. Mit dem Zitronensaft ausschwenken. Ggfs. Den Birnenboden begradigen, damit die Birnen in der Auflaufform nicht umfallen.

Schokolade, Nougat, Marzipanrohmasse und Mandelstifte in einer Schüssel mischen. Füllung in die Birnen geben und die Früchte in eine ofenfeste Form stellen.

Die Deckel auf die Birnen setzen und mit der Butter bepinseln. Den süßen Cidre/den Birnensaft sowie die zerbrochene Zimtstange um die Früchte verteilen. Die Birnen auf der untersten Schiene 40 Minuten backen.

Dazu passt (außerdem): Vanilleeis, Vanillesauce, Schokoeis, Schokosauce und wahrscheinlich noch vieles mehr 🙂

Ich würde mich übrigens über weiterhin rege Teilnahme bei meinem Blogevent freuen!

Ein letzter Sommergruß zum feuchtfroehlichen Jubiläum:Himbeer-Kokos-Schokoladen-Traum

Der Sommer geht zu Ende und nach exakt 5 Monaten tippe ich hier meinen hundertsten Artikel. Zu diesem kleinen, feuchtfroehlichen Jubiläum habe ich heute früh einen Sonntagskuchen gebacken, einen letzten Sommergruß mit frischen Himbeeren, weißer Schokolade & Kokos. Ja- ich mag ja gar kein Kokos 😉 na ja mittlerweile „gewöhne“ ich mich an Kokos, manchmal und in kleinen Dosen ist Kokos ja doch lecker. Hier auf jeden Fall:

Blechkuchen mit Himbeeren und weißer Schokolade

Zutaten für eine kleine Fettpfanne/Auflaufform:

  • 125 g Butter plus ein Bisschen Butter zum Einfetten
  • 150 g weiße Schokolade, gehackt
  • 150 g Zucker
  • 125 g Mehl
  • 1 gestrichenen TL Backpulver
  • 90 g Kokosraspel
  • 2 Eier, verquirlt
  • 150 g frische Himbeeren
  • Puderzucker zum Bestäuben

Den Backofen auf 180 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen und eine rechteckige Backform/Fettpfanne (16 × 26 cm) einfetten. Wer -wie ich- kein Einfett-Fan ist, der kann auch Backpapier nehmen; ich habe mir von Jamie Oliver da einen Trick abgeguggt: das Backpapier unter fließendem Wasser nass machen und zusammenknautschen, ausdrücken. Jetzt ist es sehr geschmeidig und kleidet jede erdenkliche Form problemlos aus!

Die Butter mit der weißen Schokolade im Wasserbad bei schwacher Hitze zum Schmelzen bringen. Den Zucker unterrühren. Die Mischung in eine große Schüssel gießen, das Mehl, das Backpulver und die Kokosraspeln untermischen. Die Eier hinzufügen und nur leicht unterrühren. Das Gemisch sieht ganz schlimm krümelig aus, keine Sorge, das soll so und wird im Ofen trotzdem homogen und auf dem Teller lecker! Zuletzt die Himbeeren unterziehen.

Den Teig in die vorbereitete Form füllen und im heißen Ofen 40 Minuten backen, bis der Kuchen fest ist. In der Form auskühlen lassen. In Rechtecke schneiden und mit Puderzucker bestäuben.

Ich hoffe, ihr freut euch genau wie ich auf die nächsten 100 Artikel! 🙂

 

 

 

aus Malta mitgebracht: eine Sesam-Eis-Vision

In Malta sind wir eher zufällig in einen Eis-Shop gestolpert, der neben Schoko, Vanille, Erdbeer noch ein, zwei ausgefallenere Sachen im Angebot hatte. Kurz: ich war im Eiscreme-Paradis!
Schatz aber auch, der ein Sesameis mit Schoko-Sesam-Stückchen gegessen hat. Probieren durfte ich auch- natürlich v.a. um es zuhause nachzubauen! Heute ist es soweit und ich bin gespannt, ob das alles so klappt, wie ich mir das denke. Naja: zur Not ist noch ein bisschen Zimteis von gestern da 😉

Im großen, weiten Internet habe ich diverse Sesameis-Rezepte gefunden und in meinem neuen, tollen Dessertbuch 2 Nusseisvariationen und aus allem zusammen habe ich mir jetzt ein Sesameisrezept gebastelt; mal kucken, ob’s schmeckt:

Für etwas mehr als 1 Liter Sesam-Schoko-Sesam-Eis:

  • 2 El Sesam
  • 50 g Zartbitterschokolade
  • 4 El Sesam
  • 750 ml Milch
  • 200 ml Sahne
  • 100 g Zucker
  • 4 Eigelbe
  • 50 g Zucker

Zubereitung:

Die Schokolade auf dem Wasserbad schmelzen. Die erste Portion Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten bis er ein wenig Farbe angenommen hat und lecker duftet. Sesam in die Schokolade rühren und die Masse auf einem mit Backpapier belegten Blech/Teller o.ä. glattstreichen, abkühlen lassen und später in kleine Stücke brechen. Das ist der Schoko-Sesam, der später ins Eis soll.

Den restlichen Sesam ebenfalls rösten, abkühlen lassen und fein mörsern oder mit der Nussmühle mahlen.

Milch, Sahne, Sesam und 100 g Zucker in einem Topf zum Kochen bringen. Solange rühren bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Nach dem Aufkochen vom Herd nehmen.

Die Eigelbe mit dem restlichen Zucker cremig rühren und in die noch warme Sesam-Milch-Masse einrühren, bis diese leicht eindickt. Ist die (Sesam-)Milch zu heiß, gerinnt der Spaß und man hat (Sesam-)Rührei.

Das Ganze jetzt abkühlen lassen und dann in der Eismaschine gefrieren. Die Schoko-Sesam-Stücke kurz bevor das Eis richtig fest werden will, dazugeben.

Wer diesen Versuch nachmachen will, kann hier das Rezept als pdf downloaden. Falls das Eis-Experiment essbar ist, gibt’s heut Abend Fotos nachgereicht!

Das Eis war total lecker! Könnt ihr glauben, auch wenn das Bild nicht so super ist!

Weißes Schokoladeneis ohne Ei (und ohne Foto)

Heute Abend sitze ich im Flieger und da galt es gestern, den Kühlschrank leer zu machen. Zum Reste- Essen hab ich mir meine beste Freundin & Katzensitterin eingeladen und es gab Gemüselasagne in der Quick & Yummie Version (wird sicher noch irgendwann gepostet), Jamie Olivers schnelle Brownies (sind Teil eines 30 Minuten Menus, haben dank ungenügender Küchenausstattung aber alleine über 30 Minuten gebraucht und werden im Rahmen des Menus, das es noch zu kochen gilt, gepostet) und ein Weißes Schokoladeneis ohne Ei (alle Eier waren in den Brownies)!

Zutaten für etwas mehr als einen Liter:

  • 200 g weiße Schokolade
  • 200 g Milch
  • 400 g Sahne (kalt)

Zubereitung:

Die Schokolade in Stücke brechen und in der Milch bei leichter Hitze schmelzen, dabei immer wieder rühren. Abkühlen lassen und in den Kühlschrank stellen.

Nach einer Stunde 200 g Sahne unterrühren, nach einer weiteren Stunde die nächsten 200 g Sahne unterrühren. Jetzt könnte man das Eis noch süßen, z.B. mit Zucker oder flüssigem Süßstoff; uns war die Masse aber süß genug. Bei Eis gilt: es muss in flüssigem Zustand etwas zu süß sein, dann ist es gefroren genau richtig!

Die Masse cremig aufschlagen und in die Eismaschine füllen, dort nach Anweisung gefrieren. Zu warmen Brownies echt sehr lecker, uns beiden „pur“ zu süß. Ich denke, zu einem leicht säuerlichen Obst, z.B. Beeren ginge es auch recht gut!

Habt eine gute Zeit & noch ein paar sonnige Tage, bis ganz bald! Hier das pdf zum Rezept!

Feuchtfroehliche Grüße 🙂