Eine gelungene Premiere: das erste (aber sicher nicht letzte) feuchtfroehliche Huhn

Wie gestern angekündigt, habe ich heute ein total glückliches Huhn zubereitet. Ich habe mehrere Rezepte quasi „zusammengewürfelt“ und will Euch mein Resultat nicht vorenthalten (denn es ist wirklich gut geworden):

Zutaten für 3 Personen (wobei 4 auch satt geworden wären):

  • 1 Huhn (ein glückliches, 1,3 Kilo schweres Freilandhuhn)
  • 8-10 Stängel Rosmarin
  • 8-10 Blätter Salbei
  • 5 Lorbeerblätter
  • und den Rest von einem Petersilietöpfchen (das hätte die nächste Woche sowieso nicht überlebt)
  • 5 Zehen Knoblauch
  • 1 Biozitrone: die Schale abreiben und dann in dünne Scheiben schneiden
  • Öl, Salz & Pfeffer
  • 1 Kg Kartoffeln

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Zubereitung:

Den Ofen mitsamt der Fettpfanne vorheizen (Ober/Unterhitze 225 °C).

Die Kartoffeln gründlich waschen. Die Kräuter waschen und trockenschütteln. 2 Stängel Rosmarin, 5 Blätter Salbei und die Lorbeerblätter zur Seite legen und den Rest der Kräuter fein und klein schneiden.

Die Kräuter mit der abgeriebenen Schale der Zitrone und dem durchgepressten Knoblauch mischen.

Das glückliche Huhn innen und außen mit kaltem Wasser abwaschen und gründlich trockentupfen. Innen mit Salz einreiben. Ich habe hier ein Fleur de Sel aus Mallorca verwendet, das mit Rosmarin aromatisiert ist; das passt ganz gut zum Rest dachte ich.

Die Hühnchenhaut vorsichtig von der Hühnchenbrust lösen: In den Rezepten steht da gerne was von Kochlöffelstil- aber ich hab das mit den Fingern gemacht. Das war ja mein erstes Huhn und ich hatte Angst, dass da was ab- oder einreißt. Dann die Kräuter-Zitronen-Knoblauch-Mischung zwischen Hühnchenhaut und Hühnchenbrust schieben/stopfen.

Die Zitronenscheiben sowie die verbliebenen Salbei- und die Lorbeerblätter in das Huhn füllen und das offene Ende vom Huhn (z.B. mit einem Zahnstocher) zusammenstecken.

Das glückliche Tier salzen und pfeffern und mit Öl einreiben.

Die Fettpfanne aus dem Ofen holen. Die Kartoffeln und das Huhn auf’s Blech setzen.
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Die erste Runde mit der Brust nach oben. Nach 5 Minuten das Huhn auf den Rücken legen, um es nach 5 Minuten wieder zu drehen und für weitere 45 Minuten mit der Brust nach oben zu backen.

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Dazu gab es Feldsalat und danach gab es den restlichen Kuchen. Und auch heute gab es leider keine Fotos mit der Kamera; irgendwie hat mich das Huhn „ziemlich gefordert“. Wer sich auch mal ein Hühnchen braten will, kann hier das Rezept zum Huhn als pdf. ausdrucken.

Der feuchtfroehliche Adventskalender: Türchen Nummer 11

Das Leben ist nicht schwarz-weiß! Diese Plätzchen auch nicht. Das ist eine Abwandlung des bekannten schwarz-weiß-Gebäcks.

Schwarz-grün-Gebäck

Zutaten für richtig viele Plätzchen:

  • 500 g Mehl
  • 50 g Kakaopulver
  • 200 g Puderzucker
  • 400 g kalte Butter
  • 2 Eier
  • 70 g sehr fein gemahlene Pistazien
  • 50 g gehackte Pistazien
  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • Salz

Zubereitung:

Teig 1: 250 g Mehl, das Kakaopulver, 100 g Puderzucker, 1 Prise Salz, 200 g kalte Butter in Stücken und 1 Ei erst mit den Knethacken des Handrührgeräts, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig vierteln, flach drücken und in Klarsichtfolie gewickelt mind. 1 Std. kalt stellen.

Teig 2: 250 g Mehl, die fein gemahlenen Pistazien, 100 g Puderzucker, 1 Prise Salz mischen, 200 g kalte Butter in Stücken und 1 Ei ebenfalls zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig ebenfalls vierteln, zu 4 Rollen à 20 cm formen und in Klarsichtfolie gewickelt mind. 1 Std. kalt stellen.

Den dunklen Teig jeweils 5 mm dick, möglichst rechteckig ausrollen. Mit etwas Wasser bestreichen, die grünen Teigrollen darauflegen, dabei den überstehenden Teig abschneiden. Schokoteig eng über den Pistazienteig wickeln, gut verschließen und dabei überschüssigen Schokoteig abschneiden.

Aus den Resten bestmöglich auch hübsche Plätzchen basteln, am einfachsten ist es, die Teige jeweils 4-5 mm dünn ausrollen, übereinander legen und dann aufrollen, mit dieser Resterolle genauso verfahren, wie mit den anderen:

Die Rollen erneut in Klarsichtfolie gewickelt 2 Std. kalt stellen. Dann in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und auf mit Backpapier ausgelegte Bleche legen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Ober/Unterhitze; 160 Grad Umluft) auf der mittleren Schiene 10 Min. backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

Die Kuvertüre auf dem Wasserbad schmelzen. Die Taler zur Hälfte eintauchen, auf Backpapier legen und mit 3 El gehackten Pistazien bestreuen und trocknen lassen.

Tussikekse…äh Butterplätzchen

Mit diesem Post läute ich jetzt offiziell die Vorweihnachtszeit ein:

Kekse ausstechen macht jeder gern, oder? Meine beste Freundin und ich haben uns gestern an einem Klassiker versucht: Butterplätzchen! Aber wir wären nicht wir…ok: es muss heißen ich wäre nicht ich, wenn die Kekse nicht zumindest so ein bisschen rosa und mit blingbling dekoriert wären!

Zutaten für die Butterplätzchen- so in etwa 80 Stück (bei kleinen Ausstechern):

  • 250 g Mehl, gesiebt
  • 125 g Puderzucker, gesiebt
  • 1 Ei
  • 150 g kalte Butter in Stücken
  • abgeriebene Schale einer halben Biozitrone

Für die Deko:

  • 1 Eigelb & ein EL Milch, verrührt
  • (125 g) Puderzucker, gesiebt & (2-3 EL) Himbeersirup
  • Zuckerperlen etc.

Zubereitung:

Aus den Teigzutaten mit kühlen Händen, den Knethaken des Rührgerätes oder der Küchenmaschine einen festen Teig kneten. Diesem eine einstündige Ruhezeit im Kühlschrank gönnen.

Währenddessen schon mal Puderzucker mit Himbeersirup glatt rühren (es geht auch: Zitronensaft, dann wird der Guß weißlich; oder Rum, dann wird der Guß weißlich mit Rumaroma; oder Glühwein, dann wird der Guß auch schön rosa mit Glühweinaroma oder andere Fruchtsirups).

Das Eigelb mit der Milch verquirlen.

Den Ofen auf 180°C (Ober/Unterhitze) vorheizen und Backbleche mit Backpapier bestücken. Den ausgeruhten Teig etwa 3-4 mm dünn ausrollen und Formen ausstechen: Herzen und Engel und Elche und Tannenbäume undundund…und dann für 10 Minuten backen, auskühlen lassen und mit dem Zuckerguß (den ihr jetzt nochmal durchrühren müsst) bepinseln und mit wunderhübschen Zuckerperlen dekorieren!

Alternativ: die Plätzchen noch vor dem Backen mit dem Eigelb-Milch-Mix bestreichen und mit Zuckerperlen bestreuen (das ist die klassische aber weniger rosafarbene Variante).

Eine frohe Vorweihnachtszeit euch allen!

Übrigens: morgen seht ihr, dass das Leben manchmal doch ein Wunschkonzert ist und außerdem verrate ich euch, was es hier demnächst zu entdecken gibt!

Ein ganzes Blech Glück: Kirschstreusel

Sehr oldschool, sehr lecker! Hier das bereits angekündigte Kirschstreuselrezept zum Sonn- äh Feiertag

Für ein ganzes Blech Glück/20 Stück Kuchen:

Für die Streusel:

  • 150 g kalte Butter in kleine Würfel geschnitten
  • 200 g Mehl
  • 120 g Zucker
  • 1 Tl Zimt
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 1 kg (Sauer)Kirschen, entsteint oder nicht oder 2 große Gläser Sauerkirschen

Für den Teig:

  • 150 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 3 Große Eier
  • 1 Zitrone bzw. deren abgeriebene Schale
  • 375 g Mehl vermischt mit
  • 3 Tl Backpulver und
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Milch (oder 50 ml Milch & 50 ml Kirschwasser

Backofen vorheizen: 180°C Ober/Unterhitze oder nicht vorheizen (Umluft 160°C)

Aus allen Streuselzutaten mit kalten Händen und ziemlich flott Streusel kneten: mit den Fingerspitzen zerreiben, wieder ein bisschen zusammendrücken, wieder zerbröseln und das alles halt zügig! Beiseite stellen, kommt ja erst zum Schluß dran.

Butter & Zucker zusammen hell und cremig rühren. Nach und nach die Eier dazugeben und nur solange rühren, bis von denen keine Spuren mehr zu sehen sind. Die Zitronenschale ebenfalls einrühren. Nun abwechselnd die Mehl-Backpulvermischung und Milch zugeben und alles verrühren. Der Teig sollte schwer sein und beim hochheben der Quirle langsam von diesen abfallen.

Den Teig in ein Backblech füllen und mit einem Teigschaber einigermaßen glattstreichen. Kirschen darauf verteilen und Streusel darüber streuseln. Kuchenblech für 35 Minuten backen.

 

Sonntags gibt’s Kuchen – Приятного аппетита!

War zumindest in meiner Kindheit noch so. Da gab es am Sonntag Kuchen. Obstkuchen, Käsekuchen, Schneggenudeln, Biskuitrollen, Dunk-Kuchen (zum in den Kaffee tunken), Tartelettes mit dem, was der Garten hergab undundund. Jeden Sonntag. Ok- vielleicht ist dieses „jeden Sonntag“ jetzt auch eine geschönte Variante meiner Kindheit.

Na jedenfalls habe ich mir gedacht, dass es hier sonntags auch Kuchen geben sollte. Fangen wir mit was Einfachem an…

Russischer Zupfkuchen nach einem alten Familienrezept:

Für die Springform (Ø 28 cm): etwas Fett

Knetteig:

  • 375 g Weizenmehl
  • 40 g Kakao
  • 3 TL Backpulver
  • 200 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 200 g weiche Butter

Füllung:

  • 250 g Butter zerlassen und abgekühlt
  • 500 g Magerquark
  • 200 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 1 Pck. Puddingpulver Vanille-Geschmack

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Aus gegebenem Anlass- Rueblichueche

Heute Nachmittag war ich bei einer lieben Bekannten, die ich viel zu lange nicht gesehen hatte und sie hat einen Karottenkuchen für mich gebacken!

Hier das Rezept zu dem einzigen Rueblichueche den ich je gebacken habe…weil eigentlich mag ich Karotten nicht so gerne und auch keinen Karottenkuchen. Eigentlich. Meiner hier war fast so gut wie der heute Mittag!

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