Joghurt-Nektarinen-Eiscreme:

Abgewandelt von Jeni Briton Bauers Joghurt-Rharbaber-Eis-Rezept habe ich eine Joghurt-Nektarinen-Eiscreme gebastelt. Der griechische Joghurt ist schön sahnig-cremig und funktioniert prima als Eisbasis (statt 1 kg Joghurt abtropfen lassen, wie von Frau Briton Bauer vorgeschlagen) und die Nektarinen schmecken supersommerlich!

Das ist das vierte Rezept von meiner Themenwoche „Jeden zweiten Tag ein Eis“, hier das pdf. für alle vier Eissorten dieser Woche.

Joghurt-Nektarinen-Eiscreme:

Zutaten:

  • 400 g griechischer Joghurt
  • 350 ml Vollmilch
  • 2 EL Speisestärke
  • 60 g Frischkäse, Raumtemperatur
  • 120 g Sahne
  • 150 g Zucker
  • 60 ml Ahornsirup
  • 2-3 Nektarinen, in Würfel geschnitten
  • 70 g Zucker

Zubereitung:

Nektarinen und 70g Zucker in einem Topf köcheln lassen, bis die Nektarinen weich sind. Kompott pürieren und abkühlen lassen.

Für die Eiscremebasis etwa 2 EL der Milch mit der Stärke zu einer glatten Paste verrühren. Frischkäse in einer mittleren Schüssel glatt rühren.

Die restliche Milch mit Sahne, Zucker und Ahornsirup in einem kleinen Topf aufkochen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Vom Herd nehmen und langsam die Stärkemischung einrühren. Die Mischung wieder zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze etwa 1 Minute kochen, bis sie leicht andickt, dann vom Herd nehmen.

Die heiße Mischung nach und nach mit dem Frischkäse glatt rühren. Joghurt und Nektarinensauce unterrühren. Etwas abkühlen lassen und dann in der Eismaschine gefrieren.

Männer-Mango-Mandarinen-Sorbet

Bei „Jeden zweiten Tag ein Eis“ gibt es heute ein Männerrezept: keine großes Küchenkino, kein aufkochen, abkühlen lassen, umrühren und keine Schicki-Micki-Zutaten- richtig quick & yummie eben und damit das ideale Freitagabend-Feierabend-Rezept:

Zutaten für Mango-Mandarinen-Sorbet:

  • 1 Dose Mango
  • 1 Dose Mandarinen
  • Ca. 250 ml Sprudel

Zubereitung:

Das Obst pürieren und das Wasser zugeben. Masse in der Eismaschine gefrieren. Ja das war’s. Männerrezept halt!Und wirklich lecker.

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Jeden zweiten Tag ein Eis

Ich habe bei Astrids toller Themenwoche „Jeden Tag ein Buch“ ja mit einem Eisbuch mitgemacht und daher gibt es diese Woche jeden zweiten Tag ein Eisrezept! Die Rezepte sind zwar nur teilweise aus diesem Buch, ich denke, bei den derzeitigen Temperaturen ist Eis aber genau das Richtige!

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Handmodel diesmal: Schatz

Heute gibt es ein Riesling- Birnen-Sorbet aus „Das beste Eis der Welt“ und eine Quick&Yummie-Version, am Mittwoch dann Sorbetto mit Wassermelone und Wodka aus „The Icecreamist“, am Freitag Schatzens Männer-Mango-Mandarinen-Sorbet 😉 nach seinem ganz eigenen Rezept und am Sonntag dann Joghurt-Nektarinen-Eiscreme ein abgewandeltes Rezept aus dem Buch „Das beste Eis der Welt“.

Auch am Sonntag: das pdf. mit allen vier Rezepten!

Zutaten für Riesling-Birnen-Sorbet:

  • 6 mittelgroße Birnen (800 g), geschält, entkernt, gewürfelt
  • 120 ml Riesling, am besten mit einer Birnennote
  • 60 ml Wasser
  • 120 g Zucker
  • 60 ml Glukosesirup

 Zubereitung:

Alle Zutaten zusammen aufkochen und für ca. 5-6 Minuten köcheln lassen. Die Masse pürieren, ggfs. durch ein Sieb streichen und abkühlen lassen. Die Eismasse in die Eismaschine. Ggfs. nochmal nachfrieren lassen.

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Die Quick & Yummie-Version:

  • 1 Dose Williams Christ Birnen, am besten bereits gekühlt
  • 250 ml Riesling

 Zubereitung: Birnen pürieren, ggfs. durch ein Sieb streichen und den Riesling zugeben. Masse in der Eismaschine gefrieren.

Tuning: Nach dem Gefrieren einige Johannisbeeren untermischen.

Ich habe mich in Ermangelung brauchbarer Birnen für die Quick&Yummie-Variante mit Dosenbirnen entschieden. Durch den Zuckersirup, in dem die Birnen in der Dose liegen, spart man sich (definitiv) jeden weiteren Zucker. Es entstand zuviel Masse für meine Eismaschine aber dank den Eisförmchen von Tchibo, konnte ich zwei Eis am Stil abzweigen, in diese habe ich dann die Johannisbeeren „geworfen“. Beim Essen sind die Johannisbeeren dann eiskalt und platzen im Mund- sehr frostig-lustig!

Himbeer-Holler-Minz-Eis

Quick & Yummie & Easypeasy: ein huschhusch improvisiertes Himbeer-Holler-Minz-Eis

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  • 200 g frische Beeren (überwiegend Him- und ein paar Johannisbeeren)
  •  500 TK Himbeeren (vom letzten Jahr aus Mamas Garten)
  • 125 ml Holunderblütensirup
  •  1-2 TL getrocknete Minze

Alles mit dem Stabmixer pürieren, ggfs. noch nachfrieren oder ganz gleich & schnell essen!

Nektarinen-Pie mit Honigfrischkäse

Für liebe Freunde bastelt man auch mal ein bisschen länger! Jessica (die bei der Backbuchreise diesen Rübliblechkuchen gebacken hat) war zum Nachmittagskaffee bei mir und die Sonne strahlte mit meiner Nektarinen-Pie um die Wette.

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Apropos Backbuchreise: die ist irgendwie im Sommerloch. Erst war die Küchenfee Sabrina erkrankt und obwohl Prinz Leinad richtig Gas gegeben hat und die Verspätung auf 2 Tage minimieren konnte, kam das Buch von Ninja Cookie aus erst am 10.07. bei Schnattchens Welt an, also satte 10 Tage zu spät 😦 und obwohl Anna im Backwahn sich genau wie Schnattchen gerne sehr, sehr beeilen wollen, hat die dann folgende Yvonne Urlaub geplant und kann erst Anfang August backen! Liebe zuckersüßen Lina & Tina: das Buch wird sich also ein wenig verspäten! Seid nicht böse bitte, es ist Sommer, Sonne & Nektarinen-Pie 🙂 und eben Urlaubszeit…

Backt doch in der Zwischenzeit die leckere Mürbeteig-Pie nach und lasst sie euch in Liegestuhl liegend & in die Sonne blinzelnd schmecken! Hier zum ausdrucken das pdf.

Zutaten: für eine 22-24er Pieform:

Für den Mürbeteig:

  • 300 g Weizenmehl
  • 200 g kalte Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung:

  • 750 g reife Nektarinen, gewaschen, entsteint und in Spalten geschnitten
  • abgeriebene Schale einer halben Biozitrone
  • 200 g Doppelfrischkäse
  • 3 Tl flüssiger Honig
  • ggfs. die klein gehackten Blättchen von 2-3 Stielen (Zitronen)Thymian

Und dann noch:

  • Mehl o. Frischhaltefolie zum Ausrollen
  • Butter zum Fetten der Form

Zubereitung:

Aus Mehl, Butter,  Zucker und der Prise Salz (& ggfs. 1-2 EL kaltem Wasser) mit den Knethaken oder kühlen Händen einen Mürbeteig kneten. Diesen ca. eine Stunde kühlen.

Den Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen.

Die Nektarinenspalten mit der Zitronenschale mischen. Den Frischkäse mit dem Honig glattrühren, evt. den Thymian einrühren.

Die Pieform fetten. Die Hälfte des Teigs möglichst dünn (3 mm) und rund ausrollen und die Form damit auskleiden, am Rand festdrücken. Den Boden mehrmals mit der Gabel einstechen und dann erst die Nektarinen darauf verteilen.

Für den Piedeckel den restlichen Teig ebenfalls dünn ausrollen und in 18 Rauten schneiden (à 7 cm Seitenlänge). 14 Rauten aneinander am Rand entlang leicht überlappend auf die Füllung legen. Die restlichen Rauten halbieren (ergibt dann Dreicke) und die aneinander im Kreis auf die Rauten legen, dabei in der Mitte ein Loch lassen, aus dem beim Backen der Dampf entweichen kann!

Auf der unteren Schiene für mindestens 35 Minuten backen (hier kommt es auf die verwendete Forma an, mein Kuchen hätte noch ein paar Minuten vertragen!), auskühlen lassen und mit Schlagsahne oder Creme fraiche servieren!

Ich bin ja Ziegenfrischkäse-Fan (love it or hate it) und werde bei Gelegenheit das Rezept mal damit abwandeln. Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche!

Feuchtfroehliche & supersonnige Grüße!

Summertime: Nektarinen-Beeren-Tarte

Nach 10-15 jähriger Abstinenz und Großstadtluft schnuppern, studieren, feiern (ganz ohne Weinfeste) und arbeiten, bin ich „back in town…äh….Dorf!“

Das Landei Frau Fröhlich ist quasi zurück zu seinen Wurzeln gekullert und lebt jetzt mit Schatz und Katz im Häuschen im Grünen. Ja und hier auf ‚m Dorf gibt es seit nunmehr 14 Jahren ein privates Straßenfest, zu dem alle Straßen-Anwohner für alle anderen Anwohner Salate und Brote, Kuchen und Desserts zubereiten und zur Verfügung stellen. Jeder bringt noch sein eigenes Geschirr, sein Grillfleisch und seine Getränke mit und alle essen und trinken zusammen. Schon schön, oder? 🙂

Für dieses Straßenfest hier in meiner Straße habe ich Tabouleh gemacht (ja: dieses Jahr verrate ich euch dann auch mal das Rezept :)) und eine Nektarinen-Beeren-Tarte gebacken. Die Tarte ist schön süß, sehr lecker und sommerlich-fruchtig & zwei Nachbarinnen wollten auch gleich das Rezept!

Zutaten: für eine 28er Tarteform:

Am besten sind Tarteformen mit Hebeböden, d.h. man kann den Boden nach dem Backen unproblematisch von Unten aus dem Rand herausheben. Ich bevorzuge Hebe-Formen und Springformen mit Glasböden, auf denen kann man dann auch gleich servieren und den Kuchen schneiden.

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Für den süßen Mürbeteig:

  • 250 g Weizenmehl
  • 125 g kalte Butter
  • 75 g brauner Zucker/Rohrohrzucker
  • 1 Ei

Für die Füllmasse: (ich nehme die doppelte Menge)

  • 50 g weiche Butter
  • 90 g brauner Zucker/Rohrohrzucker
  • 1 Ei
  • 1 ½ Tl Backpulver
  • 90 g Weizenmehl

Und dann noch:

  • 200 g Nektarinen, gewaschen, entsteint und in Spalten
  • Je 1 Handvoll Blau-, Him- und Erdbeeren, gewaschen und ggfs. halbiert, gestern gab es Himbeeren, rote und schwarze Johannisbeeren frisch aus Mamas Garten
  • ggfs. 3 EL Aprikosenkonfitüre zum Glasieren

Zubereitung:

Den Backofen auf 160°C Ober/Unterhitze vorheizen.

Aus Mehl, Butter, Zucker und Ei (ggfs. 1-2 EL kaltem Wasser) mit den Knethaken oder kühlen Händen einen Mürbeteig kneten. Je nach dessen Weichheit entweder erst kühlen oder gleich 5 mm dünn ausrollen und die Tarteform damit auskleiden.

Für die Füllung die Butter mit Zucker, Ei und Mehl, cremig rühren und in der Form verstreichen. Dann zuerst die Nektarinen, dann die Beeren darauf verteilen und für 40 Minuten backen bis die Früchte eingesunken sind und die Füllung goldgelb ist. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.

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Wenn man die Tarte glasieren möchte: die Aprikosenkonfitüre in einem kleinen Topf unter Rühren erhitzen, bis sie dickflüssig ist. Den noch warmen Kuchen sofort mit einem Backpinsel mit der Aprikosenglasur bestreichen und vollständig auskühlen lassen. Ich mag das persönlich nicht, ist mir zu süß und nicht erforderlich.

Das Rezept ist aus dem bei der Themenwoche „Jeden Tag ein Buch“ vorgestellten Backbuch „Backen mit Leidenschaft“ und auch bei diesem Törtchen gilt: ich verdopple die Menge der Füllung, weil ich das gerne mag, das ist aber kein MUSS! So oder so: zum Nachbacken gibt es hier das pdf zum Ausdrucken! Ich hatte trotz 28er Form und wegen der doppelten Füllmenge noch die Chance auf ein kleines Minitörtchen nur für mich 🙂 Life is good 🙂

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Genießt das (Land)Leben,

feuchtfroehliche Grüße fürs supersonnige Wochenende 🙂

Noch eine feuchtfroehliche Kochbuchrezension: Backen mit Leidenschaft

Teil 2 der von Astrid ausgerufenen Themenwoche! Dieses Blogevent ist super: selten habe ich soviele lesenswerte Bücher entdeckt; stundenlanges im Buchladen rumlungern bringt nicht halb so viele Anregungen wie das hier:

Jeden Tag ein Buch – Die Blogger-Themenwoche vom 8. – 14. Juli 2013

Zitat: “Ferienzeit ist Bücherzeit! Nicht nur am Strand, sondern auch in den Blogs. Daher werden sich im genannten Zeitraum viele Blogger täglich mit Genussbüchern beschäftigen. Genussbuch bedeutet, dass es sich nicht zwingend um ein Kochbuch oder Ähnliches handeln muss.

Wie bereits erwähnt eingestanden, lese ich in meiner Freizeit leider nur blutigen Schund oder unblutigen aber langweiligen Jura-Kram. Daher musste ich euch zwei Kochbücher vorstellen! Kochbücher sind ja auch super: kochen und essen- beides ist für mich Genuss!

PopinaAm Montag habe ich passend zum Sommer „The Icecreamist“ vorgestellt, heute gibt es ein Backbuch für Euch! Eigentlich „DAS“ Backbuch. Isidora Popovic, die Gründerin von Popina, einer kleinen Backwarenmanufaktur in London, verrät in diesem Buch ihre besten Rezepte für Kekse, Tartes, Brownies, Muffins undundund… Dem Buch merkt man an, dass hier wirklich mit Leidenschaft gebacken wird: die liebevollen Fotos verraten das genauso, wie die schlüssigen Rezepte!

Ich habe folgende Rezepte ausprobiert:

Die sommerliche Nektarinen-Beeren-Tarte (das Titelfoto also) und

die Mandeltorteletts mit Feige und Traube sowie

die Spinat-Muffins & Tomaten-Feta Muffins und

die Kürbis-Parmesan-Tarte.

Ihr seht, ich habe dieses Buch schon ein bisschen länger im Regal stehen und daher auch schon ein wenig „durchgebacken“. Daher kann ich zunächst mal sagen: keine Fehler gefunden! Ich hasse Kochbücher, die huschhusch produziert werden mit toll food-designten Superhochglanzfotos und dann leider Rezepte enthalten, die hinten und vorne nicht stimmen(können), einfach weil sie nie ausprobiert wurden. Hier erkennt man, dass Frau Popovic ein Buch verfasst hat, dass ihr wirklich am Heren liegt! Nix huschhusch sondern mit viel Liebe fürs Detail.

Das Buch „Backen mit Leidenschaft“ ist im Bassermann Inspiration Verlag erschienen und wurde mir von diesem auch zur Verfügung gestellt. Die 144 Seiten gliedern sich in Vorwort & Einleitung, gefolgt von Plätzchen, Cookies und Biscotti, süße Tartes, Kuchen, Muffins & Brownies und Pikant & würzig: Knabbergebäck sowie herzhafte Tartes.

In den beiden Tarte-Kapiteln werden Grundrezepte vorangestellt, auf die dann immer wieder rekuriert wird. Die Rezepte sind leicht verständlich und schlüssig geschrieben und verlangen auch keine Küchen-Zaubereien, alles ist sehr bodenständig und auch für weniger versierte Bäcker/innen realisierbar. Denn was nützt das tollste Backbuch, dass von seinem Leser unfassbare Küchentricks abverlangt oder wilde Küchenutensilien oder krude Zutaten? Genau! Hier bekommt man nicht nur dank der leckeren Fotos Lust zu backen, und darum geht es ja!

Hier für die Nachbackwilligen das Rezept der Mandeltorteletts mit Feige und Traube für den nächsten Herbst!

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Zutaten: für 6 Torteletts (~10cm):

Für den süßen Mürbeteig:

  • 250 g Weizenmehl
  • 125 g kalte Butter
  • 75 g brauner Zucker/Rohrohrzucker
  • 1 Ei

Für die Füllmasse:

  • 50 g weiche Butter
  • 90 g brauner Zucker/Rohrohrzucker
  • 1 Ei
  • 1 ½ Tl Backpulver
  • 50 g Weizenmehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 4 Tropfen Bittermandelaroma

 Und dann noch:

  • 6 Feigen, gewaschen und halbiert
  • 24 rote oder schwarze (Muskateller)Trauben, gewaschen

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Zubereitung:

Den Backofen auf 160°C Ober/Unterhitze vorheizen.

Aus Mehl, Butter, Zucker und Ei (ggfs. 1-2 EL kaltem Wasser) mit den Knethaken oder kühlen Händen einen Mürbeteig kneten. Je nach dessen Weichheit entweder erst kühlen oder gleich 5 mm dünn ausrollen und die Tortelett-Förmchen damit auskleiden.

Für die Füllung die Butter mit Zucker, Ei, Mehl, Mandeln und Mandelaroma cremig rühren und auf die Förmchen verteilen.

Je zwei Feigenhälften und 4 Trauben in die Füllung drücken und in 20-25 Minuten backen, bis die Mandelcreme goldgelb ist. Abkühlen lassen und mit einem Kleks Sahne (vielleicht mit einem Hauch Zimt) servieren.

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Ich persönlich nehme mittlerweile die doppelte Menge an Füllung- einfach weil ich sie sehr lecker finde und es so lieber mag. Aber auch das Original schmeckt sehr, sehr gut! Hier das pdf. Heute backe ich die sommerliche Nektarinen-Beeren-Tarte für ein Straßenfest und morgen einen very-berry-Butterkuchen, die Rezepte folgen ganz bald!

Habt ein schönes Wochenende,

feuchtfroehliche Grüße 🙂

Irgendwie Eton Mess

Wikipedia sagt: Eton mess is a traditional English Dessert consisting of a mixture of Strawberries, pieces of Meringue and Cream, which is traditionally served at Eton College’s annual Cricket game against Harrow School.

Ja…und „Mess“ bedeutet Unordnung- also isses nicht so schlimm, wenn man sich nicht ans Rezept hält 😉 Daher gab es statt Erdbeeren Himbeeren aber dafür waren die Baiser selbstgemacht. Das ist dann auch schon das Aufwändigste an dem ganzen Dessert (ergo: mit gekauftem Baiser ist das gar kein Aufwand!).

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Zutaten für der/die/das Baiser:

  • 4 Eiweiß
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • evtl. Himbeersirup (1 EL) und rote Lebensmittelfarbe

und dann noch:

  • ca. 500 g TK-Himbeeren (vom letzten Jahr aus Mamas Garten), an- aber nicht aufgetaut
  • 600 ml Sahne
  • ggfs. Sahnesteif

Zubereitung der/die/das Baiser:

Backofen auf 80°C Umluft vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.

Die Eiweiße (die übrigens vom Eis-machen übrig waren) steifschlagen, Salz und Zucker sowie Zitronensaft einrieseln/tröpfeln lassen. Die Masse ist weiß, cremig und zieht Spitzen.

Die Baisermasse mit 2 Tl auf Blech Nummer 1 setzen (da die Baiser im Eton Mess verschwinden und dazu teilweise zerbröselt werden, isses nicht so wichtig, dass die hübsch werden- für hübsches Baiser empfiehlt sich eine Spritztüte mit Sterntülle), nach der Hälfte der Masse in den verbliebenen Rest den Himbeersirup und die Lebensmittelfarbe einrühren- zumindest wenn man wie ich nicht nur weiße sondern auch rosa Baisers möchte. Mit der rosa Masse ebenfalls Teelöffelhäufchen auf Blech Nummer 2 setzen bis alles weggelöffelt ist.

Beide Bleche ca. 2 Stunden im Ofen trocknen. Luftdicht verpackt hält sich so ein Baiser ca. 2 Wochen, allerdings werden sie mit der Zeit feucht und knatschelig und gummiartig.

Zubereitung der Eton Mess:

Die Sahne (nicht süßen) steif schlagen, ggfs. mit Sahnesteif nachhelfen. Die angetauten Himbeeren und die grob zerbröselten Baisers unterheben und das Ganze in (eine) hübsche Glasschale(n) verteilen. Dadurch, dass das Obst noch nicht ganz aufgetaut war, bildete sich noch Fruchtsaft und das Dessert hielt sich quasi selbst kalt- man darf faul sein, aber eben nicht blöd (von Papa gelernt!).

Wer es ganz clever machen will, kann hier ein pdf. ausdrucken!

Aprikosenkuchen mit Honig und Thymian

Dieser Kuchen ist aus dem Basic Baking Buch von GU (die GU- Basic Bücher lobe ich gerne und oft und auch das Basic Baking ist super und zu empfehlen für alle Kuchenbäcker- vom Nixkönner bis zum Meisterhobby-Kuchenbäcker ;)) und steht schon einige Sommer auf meiner to-bake-list; in meinen Ofen hat er es aber erst jetzt geschafft! Er gab am Samstag das Dessert nach einem feuchtfroehlichen Grillgelage mit lieben Freunden! Die Kombi Aprikosen mit Honig und Thymian ist superlecker. Da ich im Frühjahr eine Kräuterspirale angelegt habe, hatte ich die Wahl zwischen Thymian, Zitronenthymian und Orangenthymian. Ich habe ein wenig von Zitronenthymian und Orangenthymian verwandt.

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Aprikosenkuchen mit Honig und Thymian

Zutaten für eine 28er/30er Tarte- oder Springform:

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Zucker
  • 1 TL abgerieben Schale von einer Biozitrone
  • 100 g kalte Butter
  • 1 Ei
  • 1 EL Joghurt

Für den Belag:

  • 700 g Aprikosen, gewaschen, halbiert und entsteint
  • 6 Zweige frischer Thymian, evtl. mit Blüten, gewaschen und trocken geschüttelt
  • 2 EL Honig
  • 50 g Butter
  • 1 Ei
  • 2 EL Sahne
  • 4 EL gemahlene Mandeln
  • 200 g Creme fraiche
  • 1 EL Zucker

Außerdem:

  • Backpapier und Hülsenfrüchte (oder Centmünzen) zum Blindbacken

Zubereitung:

Das Mehl mit Salz, Zucker, Zitronenschale, Butterstückchen, Ei und Joghurt schnell zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Die Thymianblättchen (gegen die Wuchsrichtung) abstreifen. Den Honig mit Butter und Thymian in einer Pfanne zerlaufen lassen. Die Aprikosen mit der runden Seite nach unten in die Pfanne legen und bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten garen. Wenden und nochmals 3-4 Minuten durchziehen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Teig zwischen Klarsichtfolie so rund wie möglich ausrollen. In eine nicht gefettete Form legen und einen 2 cm hohen Rand formen. Den Teig mit Backpapier und einer Lage Hülsenfrüchte beschweren, auf der mittleren Schiene etwa 15 Minuten blindbacken.

(Ok, ich schreibe es dazu: die Hülsenfrüchte entfernen) Dann das Ei mit Sahne und den Mandeln verrühren und auf dem Teig verstreichen. Den Kuchen erneut 20 Minuten backen, bis der Belag goldgelb ist. Abkühlen lassen.

Die Creme fraiche mit dem Zucker verrühren und auf dem Boden verstreichen. Die Aprikosen mit der runden Seite nach oben darauf verteilen.

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Frisch am besten, im Sommer auch gerne ein bisschen gekühlt! Hier das pdf zum Rezept, vielleicht habe ich euch ja inspiriert, für den Juli im Cake Book of Seasons zu backen- z.B. mit Aprikosen 🙂

Schwäbischer Kirschenplotzer

Erinnert ihr euch, dass ich angekündigt habe, meine Mutter würde den Gastbeitrag zum schwäbischen Kirschenplotzer schreiben? Hat sie! Naja…sie hat mir zumindest eine Email mit dem Rezept geschickt und einen halben Kirschenplotzer abgegeben, damit ich auch ein Foto machen kann ;)und weil sie weiß, dass es manche Sachen gibt, die bei/von ihr einfach besser schmecken!

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Schwäbischer Kirschenplotzer (hier heißt das übrigens Kerschebloddzer ), für eine 28er Springform:

Zutaten:

  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 300g Biskuits
  • ca. 150 ml trockener Weißwein
  • 6 cl Kirschwasser
  • 1 kg dunkle Süsskirschen
  • 180 g Butter
  • 180 g Zucker
  • 8 Eier, also 8 Eigelb & 8 Eiweiß
  • 3 Essl. Kakao
  • 1 Teel. Zimt
  • 1 Prise Salz
  • Butter zum Einstreichen & Semmelbrösel zum Ausstreuen

Zubereitung:

Backofen auf 200 °C vorheizen, mittlere Einschubleiste.

Biskuit grob zerkleinern und mit den Mandeln mischen. Weißwein und Kirschwasser untermischen und alles zugedeckt quellen lassen.

Die  Kirschen waschen, abtrocknen und nach Wunsch entkernen (Nein! Das ist nämlich der halbe Spaß, später beim Essen!). Den austretenden Saft zur Biskuit-Mandelmischung geben.

Butter mit Zucker und Eigelb so lange schaumig schlagen bis der Zucker gelöst und die Masse weißcremig ist. Nun nach und nach die Biskuit-Mandel-Mischung zufügen, zusammen mit Kakao und Zimt sorgfältig untermischen.

Eiweiß mit Salz zu schnittfestem Schnee schlagen, auf den Teig gleiten lassen und locker, aber gründlich unterheben. Erst ganz zum Schluß die Kirschen unterziehen.

Eine Springform (Durchmesser 28 cm) gründlich mit Butter einfetten und mit Semmelbrösel ausstreuen. Den Teig einfüllen, an der Oberfläche glattstreichen und die Form auf die mittlere Schiene in den auf 200° vorgeheizten Backofen schieben. Nach ca. 60 Minuten mit einem Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stechen, wenn der Teig noch zu flüssig ist, weitere 10 – 20 Minuten weiterbacken dabei mit Alufolie abdecken. Den Kuchen in der Form kurz ausdampfen lassen und zum endgültigen Auskühlen auf einen Kuchendraht gleiten lassen.

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So und damit ihrs wisst: Das Rezept stammt aus dem Backbuch „Köstlich Backen für alle Gelegenheiten von Burda, Backbuch K 507von 1986“ 🙂 und hier gibt es ein pdf.