Eine Backbuchreise nach Bensheim oder Rotwein-Schoko-Kuchen von Betty

Bei der Backbuchreise geht es rund! Nicht nur das Backbuch ist auf Reise durch die Republik, auch die Bäcker und Bäckerinnen reisen! Betty, eine Schulfreundin von mir z.B. auf der AIDA! Aber noch vorm Koffer backen packen, hat sie es geschafft für mich, uns und ihre Kollegen einen Rotwein-Schoko-Kuchen zu backen! Der Blogbeitrag kommt dank toller Vorarbeit ganz fix von mir. 🙂

Viel Spaß Betty auf’m Schiff und Euch trotz Regensonntag viel Spaß mit dem Rezept für

1 ganzes Blech voll Rotwein-Schoko-Kuchen

Zutaten:

  • 250 gr. Weiche Butter
  • 250 gr. Brauner Zucker
  • 5 Eier (Größe M)
  • 300 gr. Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 2 gehäufte EL Kakaopulver
  • 1 TL Zimt
  • 200 ml Rotwein (in Bettinas Fall war es mexikanischer Rotwein)
  • 200 gr. Zartbitterschokolade
  • 1 Schnapsglas Schokosirup
  • Backpapier fürs Backblech

Die Schokolade fein hacken. Die Eier trennen und das Eiweiß mit 50 gr. Zucker steif schlagen. Danach kühl stellen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Butter und 200 gr. Zucker cremig schlagen. Die Eigelbe unter die Butterzuckermasse rühren. Mehl, Backpulver, Kakao u. Zimt mischen. Diese Mischung dazufügen und unterrühren. Den Rotwein portionsweise unterrühren. Die Schokolade hinzufügen und unterrühren. Zum Abschluß noch 1 Schnapsglas Schokosirup hinzufügen.

Das Eiweiß? Ja…das hat Betty nicht verraten 😉 ich würde es -wenn wir es schon steif geschlagen haben- jetzt unterheben! 🙂
Das Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig hineinfüllen. In der Backofenmitte, bei Umluft 160° ca 35 – 40 Min backen. Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestäuben.

Rotwein-Schoko-Kuchen

Guten Kuchenhunger und trotz Regen einen schönen Sonntag,

Feuchtfroehliche Grüße 🙂

 

Junigewinner & Julikandidaten

Und schon wieder ist ein Monat bei unserem Cake Book of Seasons vorbei! Tusch für die Die Juni-Gewinner:

Da sowohl für Johannisbeeren als auch für Minze nur jeweils ein Beitrag eingegangen war, standen die Gewinner schnell fest:

Ribiselschnitten von Geschmeidige Köstlichkeiten und

Griechischer-Joghurt-Tarte mit Minze und Rhabarber von Dotti (kocht)

Bei den Blaubeeren gab es ein paar Rezepte mehr und gewonnen hat haben (wegen Stimmengleichheit):

Blaubeer-Vergnügen von lilaplaetzchenSchoko-Beeren-Cupcakes von meine Küchenschlacht

Und hier kommen die Beiträge für Juli, für die noch bis Ende August abgestimmt werden kann. Ich schiebe es mal auf das „Sommerloch“ und die Urlaubszeit…aber es gab tatsächlich nur 4 (in Worten VIER *schnief*) Julibeiträge:

Himbeerkuchen mit Frischkäsetopping

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Kirsch-Pudding-Schnitten von Eine Prise LIebe:

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Und immerhin zwei Aprikosen-Rezepte:

Aprikosenkuchen mit Pudding und Kokosstreuseln von Dotti (kocht):

Aprikosenkuchen und

Aprikosentörtchen von Eine Prise Liebe:

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Und jetzt bin ich gespannt, was ihr aus den Augustzutaten zaubert:

  • Brombeeren
  • Mirabellen/Renekloden
  • Stachelbeeren
  • Basilikum

Ich hoffe auf ein paar mehr Rezepte! Es gibt ja auch Kuchen ohne Backen, Kühlschranktorten, Eistorten undundund- Ofenhitze ist also keine Ausrede! Ich freue mich auf jeden einzelnen Beitrag und natürlich über Abstimmungen für die beiden Aprikosenrezepte!
Feuchtfroehliche Grüße 🙂

Very-Berry-Butterkuchen

Am vergangenen Samstag gab es Very-Berry-Butterkuchen aus der aktuellen Lecker Bakery für die beste beste Freundin 🙂 Da es an diesem WE soooo warm war -immerhin 27°C schon morgens um 10 Uhr- war backen da ein echter Liebesbeweis 🙂 zum tippen war es mir dann aber zu warm, daher kommt der Blogbeitrag erst heute.

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Außerdem muss ja auch die Juli-Zusammenfassung für das CBoS fertig werden, hach das wäre fast stressig, wenn die Beiträge nicht so köstlich aussehen würden! Also ruhig mal reinkucken und abstimmen! Und Werbung machen! Und für August backen! 🙂

Zutaten für ein Blech:

Für den Hefeteig:

  • 200 ml Milch
  • 1 Würfel Hefe (42 g)
  • 500 g Mehl
  • 75 g Butter (weich)
  • 2 Eier
  • 75 g Zucker + 10 g Vanillezucker (oder eben 85 g Zucker)
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 125 g Butter (und sicher funktioniert die Hälfte der Butter auch!)
  • 200-250 g gemischte Beeren: Himbeeren, Johannis- oder Erdbeeren, Brombeeren etc.
  • 100 ml Kirschsaft
  • 1 EL Speisestärke
  • 2 EL Zucker
  • 75 g Mandelblättchen
  • 75 g Zucker

Zubereitung:

Die Milch lauwarm werden lassen und die Hefe darin auflösen. Mehl, 75 g weiche Butter, die Eier, 75 g Zucker + Vanillezucker und das Salz in eine Schüssel geben. Hefemilch zugießen und alles mit den Knethaken des Handrührers verrühren. Zudecken und an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.

Die Beeren wenn es sich um frische handelt verlesen, waschen und trocknen. Saft mit Speisestärke und 2 EL Zucker aufkochen, die Beeren vorsichtig unterheben und alles nochmals kurz aufkochen lassen.

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Den Teig ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes tiefes Blech/die Fettpfanne legen. Mit den Fingern viele kleine Mulden in den Teig drücken und die 125 g Butter in Flöckchen darin verteilen. Die rote Beerengrütze als Kleckse auf den Teig geben. Mandelplättchen auf dem Kuchen verteilen und alles mit 75 g Zucker bestreuen. Nochmals 20 Minuten gehen lassen.

Rechtzeitig den Ofen vorheizen: 175 °C Umluft, das Blech mit Backpapier ausstatten und den Kuchen dann darin 25 Minuten backen, herausnehmen und abkühlen lassen. Dazu schmeckt Sekt…und frisch geschlagene Sahne! Je nach Beeren gesüßt (Johannisbeeren) oder ungesüßt (Him- oder Erdbeeren)!

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Backt ihr auch mit Beeren? Für meinen Cake Book of Seasons? Das wäre so very-berry-nice! Dafür bekommt ihr dann hier das pdf zum Berry-Butterkuchen!

Picknick mit Peanuts-Jelly-Tarteletts

Endlich Sommer! Und zwar so richtig. Was macht ihr bei der Hitze? Ich habe am See bei schönstem Sonnenschein mit meiner besten Freundin ein abendliches Picknick gemacht! 🙂

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Picknicken ist toll: draußen sein, die Sonne genießen, leckeres Essen aber eben ganz unkompliziertes „Fingerfood“ (Was es gab? Das verrate ich euch am Samstag! Versprochen!) und danach gab es sogar Mini-Kuchen! So soll es sein. Wer mit seinem Lieblingsmensch oder seinen Lieblingsmenschen auch picknicken will, kann hier das Rezept zu den Peanuts-Jelly-Tarteletts aus der aktuellen Lecker Bakery einpacken:

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8 Peanuts-Jelly-Tarteletts (~10cm):

Für den Mürbeteig:

  • 300 g Weizenmehl
  • 200 g kalte Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Prise Salz

Für die Füllmasse:

  • 350 g weiche Peanutbutter (crunchy or not)
  • 1 EL Johannisbeergelee
  • 400 g Johannisbeeren, gewaschen und von den Rispen gestreift
  • 1 Tl Zucker

Und dann noch:

  • Mehl zum Ausrollen oder
  • Frischhaltefolie zum Ausrollen

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen.

Aus Mehl, Butter,  Zucker und der Prise Salz (& ggfs. 1-2 EL kaltem Wasser) mit den Knethaken oder kühlen Händen einen Mürbeteig kneten. Je nach dessen Weichheit entweder erst kühlen oder gleich 3 mm dünn ausrollen und die Tortelett-Förmchen damit auskleiden. Die Böden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Erdnussbutter (ggfs. erwärmen) und auf den Böden verstreichen; ca. 1 ½ – 2 EL pro Tarte. Das Johannisbeergelee erwärmen und mit dem Zucker und den Beeren mischen. Auf die Förmchen verteilen und 20-25 Minuten backen, ein wenig abkühlen lassen und noch warm aus den Tarteförmchen heben.

Fürs Picknick einzeln in kleine Plastikdöschen setzen und vorsichtig zum Zielgebiet transportieren!

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Dazu gab es die Reste vom Himbeer-Holler-Minz-Eis:

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Handmodel: meine beste Freundin 🙂

Nektarinen-Pie mit Honigfrischkäse

Für liebe Freunde bastelt man auch mal ein bisschen länger! Jessica (die bei der Backbuchreise diesen Rübliblechkuchen gebacken hat) war zum Nachmittagskaffee bei mir und die Sonne strahlte mit meiner Nektarinen-Pie um die Wette.

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Apropos Backbuchreise: die ist irgendwie im Sommerloch. Erst war die Küchenfee Sabrina erkrankt und obwohl Prinz Leinad richtig Gas gegeben hat und die Verspätung auf 2 Tage minimieren konnte, kam das Buch von Ninja Cookie aus erst am 10.07. bei Schnattchens Welt an, also satte 10 Tage zu spät 😦 und obwohl Anna im Backwahn sich genau wie Schnattchen gerne sehr, sehr beeilen wollen, hat die dann folgende Yvonne Urlaub geplant und kann erst Anfang August backen! Liebe zuckersüßen Lina & Tina: das Buch wird sich also ein wenig verspäten! Seid nicht böse bitte, es ist Sommer, Sonne & Nektarinen-Pie 🙂 und eben Urlaubszeit…

Backt doch in der Zwischenzeit die leckere Mürbeteig-Pie nach und lasst sie euch in Liegestuhl liegend & in die Sonne blinzelnd schmecken! Hier zum ausdrucken das pdf.

Zutaten: für eine 22-24er Pieform:

Für den Mürbeteig:

  • 300 g Weizenmehl
  • 200 g kalte Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung:

  • 750 g reife Nektarinen, gewaschen, entsteint und in Spalten geschnitten
  • abgeriebene Schale einer halben Biozitrone
  • 200 g Doppelfrischkäse
  • 3 Tl flüssiger Honig
  • ggfs. die klein gehackten Blättchen von 2-3 Stielen (Zitronen)Thymian

Und dann noch:

  • Mehl o. Frischhaltefolie zum Ausrollen
  • Butter zum Fetten der Form

Zubereitung:

Aus Mehl, Butter,  Zucker und der Prise Salz (& ggfs. 1-2 EL kaltem Wasser) mit den Knethaken oder kühlen Händen einen Mürbeteig kneten. Diesen ca. eine Stunde kühlen.

Den Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen.

Die Nektarinenspalten mit der Zitronenschale mischen. Den Frischkäse mit dem Honig glattrühren, evt. den Thymian einrühren.

Die Pieform fetten. Die Hälfte des Teigs möglichst dünn (3 mm) und rund ausrollen und die Form damit auskleiden, am Rand festdrücken. Den Boden mehrmals mit der Gabel einstechen und dann erst die Nektarinen darauf verteilen.

Für den Piedeckel den restlichen Teig ebenfalls dünn ausrollen und in 18 Rauten schneiden (à 7 cm Seitenlänge). 14 Rauten aneinander am Rand entlang leicht überlappend auf die Füllung legen. Die restlichen Rauten halbieren (ergibt dann Dreicke) und die aneinander im Kreis auf die Rauten legen, dabei in der Mitte ein Loch lassen, aus dem beim Backen der Dampf entweichen kann!

Auf der unteren Schiene für mindestens 35 Minuten backen (hier kommt es auf die verwendete Forma an, mein Kuchen hätte noch ein paar Minuten vertragen!), auskühlen lassen und mit Schlagsahne oder Creme fraiche servieren!

Ich bin ja Ziegenfrischkäse-Fan (love it or hate it) und werde bei Gelegenheit das Rezept mal damit abwandeln. Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche!

Feuchtfroehliche & supersonnige Grüße!

Summertime: Nektarinen-Beeren-Tarte

Nach 10-15 jähriger Abstinenz und Großstadtluft schnuppern, studieren, feiern (ganz ohne Weinfeste) und arbeiten, bin ich „back in town…äh….Dorf!“

Das Landei Frau Fröhlich ist quasi zurück zu seinen Wurzeln gekullert und lebt jetzt mit Schatz und Katz im Häuschen im Grünen. Ja und hier auf ‚m Dorf gibt es seit nunmehr 14 Jahren ein privates Straßenfest, zu dem alle Straßen-Anwohner für alle anderen Anwohner Salate und Brote, Kuchen und Desserts zubereiten und zur Verfügung stellen. Jeder bringt noch sein eigenes Geschirr, sein Grillfleisch und seine Getränke mit und alle essen und trinken zusammen. Schon schön, oder? 🙂

Für dieses Straßenfest hier in meiner Straße habe ich Tabouleh gemacht (ja: dieses Jahr verrate ich euch dann auch mal das Rezept :)) und eine Nektarinen-Beeren-Tarte gebacken. Die Tarte ist schön süß, sehr lecker und sommerlich-fruchtig & zwei Nachbarinnen wollten auch gleich das Rezept!

Zutaten: für eine 28er Tarteform:

Am besten sind Tarteformen mit Hebeböden, d.h. man kann den Boden nach dem Backen unproblematisch von Unten aus dem Rand herausheben. Ich bevorzuge Hebe-Formen und Springformen mit Glasböden, auf denen kann man dann auch gleich servieren und den Kuchen schneiden.

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Für den süßen Mürbeteig:

  • 250 g Weizenmehl
  • 125 g kalte Butter
  • 75 g brauner Zucker/Rohrohrzucker
  • 1 Ei

Für die Füllmasse: (ich nehme die doppelte Menge)

  • 50 g weiche Butter
  • 90 g brauner Zucker/Rohrohrzucker
  • 1 Ei
  • 1 ½ Tl Backpulver
  • 90 g Weizenmehl

Und dann noch:

  • 200 g Nektarinen, gewaschen, entsteint und in Spalten
  • Je 1 Handvoll Blau-, Him- und Erdbeeren, gewaschen und ggfs. halbiert, gestern gab es Himbeeren, rote und schwarze Johannisbeeren frisch aus Mamas Garten
  • ggfs. 3 EL Aprikosenkonfitüre zum Glasieren

Zubereitung:

Den Backofen auf 160°C Ober/Unterhitze vorheizen.

Aus Mehl, Butter, Zucker und Ei (ggfs. 1-2 EL kaltem Wasser) mit den Knethaken oder kühlen Händen einen Mürbeteig kneten. Je nach dessen Weichheit entweder erst kühlen oder gleich 5 mm dünn ausrollen und die Tarteform damit auskleiden.

Für die Füllung die Butter mit Zucker, Ei und Mehl, cremig rühren und in der Form verstreichen. Dann zuerst die Nektarinen, dann die Beeren darauf verteilen und für 40 Minuten backen bis die Früchte eingesunken sind und die Füllung goldgelb ist. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.

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Wenn man die Tarte glasieren möchte: die Aprikosenkonfitüre in einem kleinen Topf unter Rühren erhitzen, bis sie dickflüssig ist. Den noch warmen Kuchen sofort mit einem Backpinsel mit der Aprikosenglasur bestreichen und vollständig auskühlen lassen. Ich mag das persönlich nicht, ist mir zu süß und nicht erforderlich.

Das Rezept ist aus dem bei der Themenwoche „Jeden Tag ein Buch“ vorgestellten Backbuch „Backen mit Leidenschaft“ und auch bei diesem Törtchen gilt: ich verdopple die Menge der Füllung, weil ich das gerne mag, das ist aber kein MUSS! So oder so: zum Nachbacken gibt es hier das pdf zum Ausdrucken! Ich hatte trotz 28er Form und wegen der doppelten Füllmenge noch die Chance auf ein kleines Minitörtchen nur für mich 🙂 Life is good 🙂

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Genießt das (Land)Leben,

feuchtfroehliche Grüße fürs supersonnige Wochenende 🙂

Noch eine feuchtfroehliche Kochbuchrezension: Backen mit Leidenschaft

Teil 2 der von Astrid ausgerufenen Themenwoche! Dieses Blogevent ist super: selten habe ich soviele lesenswerte Bücher entdeckt; stundenlanges im Buchladen rumlungern bringt nicht halb so viele Anregungen wie das hier:

Jeden Tag ein Buch – Die Blogger-Themenwoche vom 8. – 14. Juli 2013

Zitat: “Ferienzeit ist Bücherzeit! Nicht nur am Strand, sondern auch in den Blogs. Daher werden sich im genannten Zeitraum viele Blogger täglich mit Genussbüchern beschäftigen. Genussbuch bedeutet, dass es sich nicht zwingend um ein Kochbuch oder Ähnliches handeln muss.

Wie bereits erwähnt eingestanden, lese ich in meiner Freizeit leider nur blutigen Schund oder unblutigen aber langweiligen Jura-Kram. Daher musste ich euch zwei Kochbücher vorstellen! Kochbücher sind ja auch super: kochen und essen- beides ist für mich Genuss!

PopinaAm Montag habe ich passend zum Sommer „The Icecreamist“ vorgestellt, heute gibt es ein Backbuch für Euch! Eigentlich „DAS“ Backbuch. Isidora Popovic, die Gründerin von Popina, einer kleinen Backwarenmanufaktur in London, verrät in diesem Buch ihre besten Rezepte für Kekse, Tartes, Brownies, Muffins undundund… Dem Buch merkt man an, dass hier wirklich mit Leidenschaft gebacken wird: die liebevollen Fotos verraten das genauso, wie die schlüssigen Rezepte!

Ich habe folgende Rezepte ausprobiert:

Die sommerliche Nektarinen-Beeren-Tarte (das Titelfoto also) und

die Mandeltorteletts mit Feige und Traube sowie

die Spinat-Muffins & Tomaten-Feta Muffins und

die Kürbis-Parmesan-Tarte.

Ihr seht, ich habe dieses Buch schon ein bisschen länger im Regal stehen und daher auch schon ein wenig „durchgebacken“. Daher kann ich zunächst mal sagen: keine Fehler gefunden! Ich hasse Kochbücher, die huschhusch produziert werden mit toll food-designten Superhochglanzfotos und dann leider Rezepte enthalten, die hinten und vorne nicht stimmen(können), einfach weil sie nie ausprobiert wurden. Hier erkennt man, dass Frau Popovic ein Buch verfasst hat, dass ihr wirklich am Heren liegt! Nix huschhusch sondern mit viel Liebe fürs Detail.

Das Buch „Backen mit Leidenschaft“ ist im Bassermann Inspiration Verlag erschienen und wurde mir von diesem auch zur Verfügung gestellt. Die 144 Seiten gliedern sich in Vorwort & Einleitung, gefolgt von Plätzchen, Cookies und Biscotti, süße Tartes, Kuchen, Muffins & Brownies und Pikant & würzig: Knabbergebäck sowie herzhafte Tartes.

In den beiden Tarte-Kapiteln werden Grundrezepte vorangestellt, auf die dann immer wieder rekuriert wird. Die Rezepte sind leicht verständlich und schlüssig geschrieben und verlangen auch keine Küchen-Zaubereien, alles ist sehr bodenständig und auch für weniger versierte Bäcker/innen realisierbar. Denn was nützt das tollste Backbuch, dass von seinem Leser unfassbare Küchentricks abverlangt oder wilde Küchenutensilien oder krude Zutaten? Genau! Hier bekommt man nicht nur dank der leckeren Fotos Lust zu backen, und darum geht es ja!

Hier für die Nachbackwilligen das Rezept der Mandeltorteletts mit Feige und Traube für den nächsten Herbst!

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Zutaten: für 6 Torteletts (~10cm):

Für den süßen Mürbeteig:

  • 250 g Weizenmehl
  • 125 g kalte Butter
  • 75 g brauner Zucker/Rohrohrzucker
  • 1 Ei

Für die Füllmasse:

  • 50 g weiche Butter
  • 90 g brauner Zucker/Rohrohrzucker
  • 1 Ei
  • 1 ½ Tl Backpulver
  • 50 g Weizenmehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 4 Tropfen Bittermandelaroma

 Und dann noch:

  • 6 Feigen, gewaschen und halbiert
  • 24 rote oder schwarze (Muskateller)Trauben, gewaschen

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Zubereitung:

Den Backofen auf 160°C Ober/Unterhitze vorheizen.

Aus Mehl, Butter, Zucker und Ei (ggfs. 1-2 EL kaltem Wasser) mit den Knethaken oder kühlen Händen einen Mürbeteig kneten. Je nach dessen Weichheit entweder erst kühlen oder gleich 5 mm dünn ausrollen und die Tortelett-Förmchen damit auskleiden.

Für die Füllung die Butter mit Zucker, Ei, Mehl, Mandeln und Mandelaroma cremig rühren und auf die Förmchen verteilen.

Je zwei Feigenhälften und 4 Trauben in die Füllung drücken und in 20-25 Minuten backen, bis die Mandelcreme goldgelb ist. Abkühlen lassen und mit einem Kleks Sahne (vielleicht mit einem Hauch Zimt) servieren.

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Ich persönlich nehme mittlerweile die doppelte Menge an Füllung- einfach weil ich sie sehr lecker finde und es so lieber mag. Aber auch das Original schmeckt sehr, sehr gut! Hier das pdf. Heute backe ich die sommerliche Nektarinen-Beeren-Tarte für ein Straßenfest und morgen einen very-berry-Butterkuchen, die Rezepte folgen ganz bald!

Habt ein schönes Wochenende,

feuchtfroehliche Grüße 🙂

Aprikosenkuchen mit Honig und Thymian

Dieser Kuchen ist aus dem Basic Baking Buch von GU (die GU- Basic Bücher lobe ich gerne und oft und auch das Basic Baking ist super und zu empfehlen für alle Kuchenbäcker- vom Nixkönner bis zum Meisterhobby-Kuchenbäcker ;)) und steht schon einige Sommer auf meiner to-bake-list; in meinen Ofen hat er es aber erst jetzt geschafft! Er gab am Samstag das Dessert nach einem feuchtfroehlichen Grillgelage mit lieben Freunden! Die Kombi Aprikosen mit Honig und Thymian ist superlecker. Da ich im Frühjahr eine Kräuterspirale angelegt habe, hatte ich die Wahl zwischen Thymian, Zitronenthymian und Orangenthymian. Ich habe ein wenig von Zitronenthymian und Orangenthymian verwandt.

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Aprikosenkuchen mit Honig und Thymian

Zutaten für eine 28er/30er Tarte- oder Springform:

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Zucker
  • 1 TL abgerieben Schale von einer Biozitrone
  • 100 g kalte Butter
  • 1 Ei
  • 1 EL Joghurt

Für den Belag:

  • 700 g Aprikosen, gewaschen, halbiert und entsteint
  • 6 Zweige frischer Thymian, evtl. mit Blüten, gewaschen und trocken geschüttelt
  • 2 EL Honig
  • 50 g Butter
  • 1 Ei
  • 2 EL Sahne
  • 4 EL gemahlene Mandeln
  • 200 g Creme fraiche
  • 1 EL Zucker

Außerdem:

  • Backpapier und Hülsenfrüchte (oder Centmünzen) zum Blindbacken

Zubereitung:

Das Mehl mit Salz, Zucker, Zitronenschale, Butterstückchen, Ei und Joghurt schnell zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Die Thymianblättchen (gegen die Wuchsrichtung) abstreifen. Den Honig mit Butter und Thymian in einer Pfanne zerlaufen lassen. Die Aprikosen mit der runden Seite nach unten in die Pfanne legen und bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten garen. Wenden und nochmals 3-4 Minuten durchziehen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Teig zwischen Klarsichtfolie so rund wie möglich ausrollen. In eine nicht gefettete Form legen und einen 2 cm hohen Rand formen. Den Teig mit Backpapier und einer Lage Hülsenfrüchte beschweren, auf der mittleren Schiene etwa 15 Minuten blindbacken.

(Ok, ich schreibe es dazu: die Hülsenfrüchte entfernen) Dann das Ei mit Sahne und den Mandeln verrühren und auf dem Teig verstreichen. Den Kuchen erneut 20 Minuten backen, bis der Belag goldgelb ist. Abkühlen lassen.

Die Creme fraiche mit dem Zucker verrühren und auf dem Boden verstreichen. Die Aprikosen mit der runden Seite nach oben darauf verteilen.

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Frisch am besten, im Sommer auch gerne ein bisschen gekühlt! Hier das pdf zum Rezept, vielleicht habe ich euch ja inspiriert, für den Juli im Cake Book of Seasons zu backen- z.B. mit Aprikosen 🙂

Schwäbischer Kirschenplotzer

Erinnert ihr euch, dass ich angekündigt habe, meine Mutter würde den Gastbeitrag zum schwäbischen Kirschenplotzer schreiben? Hat sie! Naja…sie hat mir zumindest eine Email mit dem Rezept geschickt und einen halben Kirschenplotzer abgegeben, damit ich auch ein Foto machen kann ;)und weil sie weiß, dass es manche Sachen gibt, die bei/von ihr einfach besser schmecken!

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Schwäbischer Kirschenplotzer (hier heißt das übrigens Kerschebloddzer ), für eine 28er Springform:

Zutaten:

  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 300g Biskuits
  • ca. 150 ml trockener Weißwein
  • 6 cl Kirschwasser
  • 1 kg dunkle Süsskirschen
  • 180 g Butter
  • 180 g Zucker
  • 8 Eier, also 8 Eigelb & 8 Eiweiß
  • 3 Essl. Kakao
  • 1 Teel. Zimt
  • 1 Prise Salz
  • Butter zum Einstreichen & Semmelbrösel zum Ausstreuen

Zubereitung:

Backofen auf 200 °C vorheizen, mittlere Einschubleiste.

Biskuit grob zerkleinern und mit den Mandeln mischen. Weißwein und Kirschwasser untermischen und alles zugedeckt quellen lassen.

Die  Kirschen waschen, abtrocknen und nach Wunsch entkernen (Nein! Das ist nämlich der halbe Spaß, später beim Essen!). Den austretenden Saft zur Biskuit-Mandelmischung geben.

Butter mit Zucker und Eigelb so lange schaumig schlagen bis der Zucker gelöst und die Masse weißcremig ist. Nun nach und nach die Biskuit-Mandel-Mischung zufügen, zusammen mit Kakao und Zimt sorgfältig untermischen.

Eiweiß mit Salz zu schnittfestem Schnee schlagen, auf den Teig gleiten lassen und locker, aber gründlich unterheben. Erst ganz zum Schluß die Kirschen unterziehen.

Eine Springform (Durchmesser 28 cm) gründlich mit Butter einfetten und mit Semmelbrösel ausstreuen. Den Teig einfüllen, an der Oberfläche glattstreichen und die Form auf die mittlere Schiene in den auf 200° vorgeheizten Backofen schieben. Nach ca. 60 Minuten mit einem Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stechen, wenn der Teig noch zu flüssig ist, weitere 10 – 20 Minuten weiterbacken dabei mit Alufolie abdecken. Den Kuchen in der Form kurz ausdampfen lassen und zum endgültigen Auskühlen auf einen Kuchendraht gleiten lassen.

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So und damit ihrs wisst: Das Rezept stammt aus dem Backbuch „Köstlich Backen für alle Gelegenheiten von Burda, Backbuch K 507von 1986“ 🙂 und hier gibt es ein pdf.

Alles wie Schatz es will: Mohnstreuselkuchen

Fragt mich nicht, wie es dazu kam, aber urplötzlich stand am Sonntag auf dem…also meinem…Programm, einen Mohnkuchen zu backen. Mit Streuseln. Natürlich!

Schatz hat von irgendwelchen Bäckerei-Leckereien mit Mohn fantasiert und sie mir en detail beschrieben. Und ich sage lässigst, dass ich ja eine Packung Mohn (so Mohnback-Zeug) nur für ihn im Vorratsschrank habe, weil ich doch weiß, dass er Mohn mag. Da war dann irgendwie nur noch die eine Frage offen: warum ich nicht längst mal was mit Mohn gebacken hätte? Immer würde nur für den Blog gebacken und er nur so nebenher abgefüttert…jaja: der arme Herr Schatz! 🙂 Jedenfalls wurde mir aufgegeben, ihm einen Mohnstreusel zu backen. Dann haben wir zusammen Backbücher und Rezepthefte durchgesehen; Schatz entscheidet sowas ja nur nach Bild. Zutatenlisten sind nicht so relevant. Ich habe dann ein wenig improvisiert und aus dem was eben da war einen Mohnstreuselkuchen gebacken.

Und das ging dann so: Wie beim Double-Crumble habe ich Boden und Streusel aus einem Teigmaterial gemacht, die Füllung ist zumindest teilweise aus einem „Oma-Backbuch“ für Mohn-Käsekuchen. Das Ganze geht super-fix und ist superlecker!

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Zutaten für eine 28er Springform:

Für Boden & Streusel:

  • 250 g Butter, geschmolzen
  • 375 g Mehl
  • 125 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zimt

Für die Mohnfüllung:

  • 400 ml Milch
  • 30 g Speisestärke
  • 40 g Zucker
  • 250 g Mohnmasse (Mohnback)
  • 1 Ei

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Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze vorheizen. Eine Springform fetten.

Von der Milch 3 El abnehmen und damit die Speisestärke glattrühren. Die restliche Milch mit dem Zucker aufkochen und das Mohnback einrühren. Mit der Speisestärke abbinden. Unter Rühren etwas abkühlen lassen. Das Ei mit der Küchenmaschine auf höchster Stufe schaumig schlagen und dann in die Mohnmasse einrühren. Masse bis zur Weiterverarbeitung abdecken.

Für den Boden und die Streusel Mehl, Zucker, Salz und Zimt vermischen und mit der geschmolzenen Butter mit den Knethaken zu Streuselteig vermengen. Aus der Hälfte des Teiges einen Boden formen, evt einen kleinen Rand hochziehen. Die Mohnmasse auf den Boden geben und mit dem restlichen Streuselteig bestreuseln. 45 Minuten backen.

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Lasst es euch schmecken! Hier gibt es das Rezept als pdf. Habt einen guten Start in die Woche und vergesst nicht, für den CBoS-Mai abzustimmen!