30 Minuten – Menu: Tagliatelle mit Zitronen-Basilikumsoße und Salat & ein Fast-Fertigtörtchen

Ok- ich geb’s ja zu: ich bin Jamie Oliver Fan geworden. Und da das Wetter heute schon wieder schwächelt, wird eben gekocht statt cocktailschlürfend an der Beachbar rumgehangen. Diesmal zu zweit, mit meiner besten Freundin als Küchenhelferin!

Vergangene Woche gab es auf sixx ein 30 Minuten Menu zu bewundern, bestehend aus Salat mit knusprigem Pancetta, Tagliatelle in einer Zitronen-Basilikumsoße und danach Obsttörtchen mit Baiserhaube.

Salat gab es gestern auch allerdings ohne Pancetta und in der 0815-Vinaigrette-Variante aber das Rezept für die Zitronen-Basilikumsoße will ich euch nicht vorenthalten:

Zutaten für 2-3 Personen:

  • 150 g Parmesan, fein gerieben
  • 2 Eigelb (daher ist es sinnvoll, die Obsttörtchen mit Baiserhaube zu backen)
  • 6 EL Olivenöl
  • Abrieb von einer, Saft von 1-2 Zitronen
  • 1 Bund Basilikum (oder Zitronenbasilikum wer hat)
  • Salz & Pfeffer
  • 300 g (frische) Pasta (Tagliatelle, Spaghetti…)

Zubereitung:

Wasser für die Nudeln zum kochen bringen.

125 g des Parmesans, die 2 Eigelbe, Öl, Salz und Pfeffer sowie Zitronenabrieb und (zunächst) den Saft einer Zitrone in eine Schüssel geben und gut durchrühren. Kleine Basilikumblättchen zu Dekozwecken zur Seite legen, restliches Basilikum mit einer guten Prise Meersalz im Mörser klein und fein reiben. Zur Sauce geben und einrühren. Abschmecken und ggfs. noch mehr Zitronensaft dazugeben; der Zitronengeschmack sollte dominieren. Allerdings auch nicht zu sehr dominieren…am Ende war es uns beiden etwas zu zitronig, ich würde es also bei einer Zitrone belassen.

Man kann laut Herrn Oliver die Saucenschüssel statt des Topfdeckels auf den Nudeltopf stellen, damit die Sauce Temperatur annimmt, man kann das aber auch lassen. Wir haben das natürlich entsprechend der Anweisung gemacht! Daran soll es nicht scheitern!

Die Nudeln al dente kochen und nicht abgießen sondern mit der Nudelzange aus dem Wasser fischen und in die Saucenschüssel überführen, alles gut durchschwenken- fertig & Yummie!

Das Obsttörtchen bestand aus einem Fertigmürbeteigboden (musste in 2 Läden um die zu kaufen, beim nächsten Mal werden die wieder selbst gebacken; Rezept z.B. hier) und einem Klecks Marmelade auf dem Boden (bei mir die Himbeer-Minz-Konfitüre) plus in Scheiben geschnittene Dosenbirnen, getopt von einem Baiserhäubchen aus den oben übrig gebliebenen 2 Eiweiß, die ich mit ein wenig Salz steif- und dann mit ca. 100 g Zucker weitergeschlagen habe. Das ganze dann bei 200 °C Ober/Unterhitze nur so lange backen, bis sich der Baiser bräunt.

Und da wir in unserem jugendlichen Leichtsinn beschlossen haben, jetzt öfter gemeinsam zu kochen wird die 30 Minuten – Menu Reihe vielleicht hier fortgesetzt, zu zweit haben wir’s in 20 Minuten geschafft, nachdem ich schon so ca 20 Minuten Vorbereitungen getroffen hatte.

Hier gibt’s das Rezept für die Pasta als pdf, für das Törtchen braucht es wohl kein Rezept 😉

Very Berry Part IV: Himbeer-Thymian-Konfitüre

Für die experimentierfreudigen Konfitürenkocher unter uns 🙂 und dann is auch wieder gut bis November…

Für 4-5 Gläser:

  • 1000 g Himbeeren (vorbereitet gewogen)
  • 5 g Zitronensäure
  • 450 g Zucker
  • 50 g Honig
  • 1 Packung Gelfix Super (3:1)
  • etwa 3 EL Thymianblättchen
  • 2 EL Himbeergeist und Himbeergeist zum Ausschwenken der Gläser

Zubereitung:

Himbeeren, Zucker, Honig und Gelfix Super in einem hohen Topf mischen und 1 Std. Saft ziehen lassen. Thymianblättchen fein hacken und zu den Himbeeren geben.

Unter Rühren mit einem Kochlöffel bei starker Hitze aufkochen. Ab dem Zeitpunkt des sprudelnden Kochens 3 Min. bei starker Hitze unter Rühren kochen lassen. Himbeergeist unterrühren.

Gläser mit Himbeergeist ausschwenken und sofort die heiße Konfitüre randvoll einfüllen. Gläser mit Twist-off-Deckeln fest verschließen und 10 Min. auf den Kopf stellen.

Hinweis: Die Haltbarkeit der Konfitüre verkürzt sich durch den Thymian!

Very Berry Part III: Holunderbeergelee mit Vanille

Normalerweise koche ich einmal im Jahr, nämlich im November, Marmelade, genauer gesagt ein Glühweingelee für eine bestimmte Sorte Weihnachtsplätzchen. Für Post aus meiner Küche habe ich mit dieser Tradition gebrochen und mitten im Sommer Marmelade gemacht. Und wenn sich das erst mal rumspricht, bekommt man plötzlich Arbeitsanweisungen und Zutaten in die Küche gestellt frei nach dem Motto „du bist ja eh schon dabei“. So hat mir meine Mama ihren Holunderblütensaft vorbeigebracht mit dem Hinweis, dass sie gerne Gelee hätte. Aha…na dann los:

Zutaten für 3-4 Gläser:

  • 900 ml Holundersaft (ungesüßt)
  • 350 g Zucker (weißer, brauner, Rohr- oder Fruchtzucker)
  • 1 Btl. Gelfix Extra 3:1
  • 5 g Zitronensäure
  • 1 Vanilleschote, aufgeschnitten

Zubereitung:

Holunderbeersaft und Vanilleschote in einen Kochtopf geben. Zucker mit Gelfix und der Zitronensäure mischen, dann mit dem Fruchtsaft verrühren.

Alles unter Rühren bei starker Hitze zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren mind. 3 Min. sprudelnd kochen. Vanilleschote rausfischen.

Kochgut evtl. abschäumen, sofort randvoll in vorbereitete Gläser füllen. Mit Schraubdeckeln verschließen, umdrehen und etwa 10 Min. auf dem Deckel stehen lassen. Wieder umdrehen und abkühlen lassen.

Rezept als pdf

Post aus meiner Küche! Very Berry Part I: Erdbeer-Lavendel-Konfitüre

Meine Tauschpartnerin hat ihr Paket erhalten; hier also mein Beitrag zu Post aus meiner Küche:

Zutaten für 4-5 Gläser:

  • 1,5 kg Erdbeeren gewaschen, geputzt und in kleine Würfel geschnitten
  • 500 g Gelierzucker (3:1)
  • 1 Pk. Zitronensäure (5 g)
  • 8 Tl getrocknete Lavendelblüten
  • 4 El Orangensaft oder Rum

Zubereitung:

Die Erdbeeren in einem Topf mit dem Gelierzucker und der Zitronensäure mischen und 2 Stunden zugedeckt ziehen lassen.

Lavendelblüten in ein Mullsäckchen geben, fest zubinden (oder in ein Gewürz- oder Tee-Ei) und zu der Erdbeermasse in den Topf geben. Masse bei milder Hitze unter Rühren aufkochen, 3 Minuten unter Rühren sprudelnd kochen lassen.

Lavendelsäckchen entfernen, Orangensaft unterrühren. In sterile Twist-off-Gläser füllen, verschließen und nach 1 Minute auf den Deckel stellen. Nach 10 Minuten wieder umdrehen und abkühlen lassen.

Das Lavendelaroma entwickelt sich nach und nach, am Anfang schmeckt es nur nach Erdbeermarmelade- da is nix schief gegangen. Nach 1-2 Wochen kommt der Lavendel dann durch!

Rezept als pdf folgt noch!

Gefülte Paprikaschoten mit Seelachs

Nachdem das Post-Urlaub-Chaos beseitigt ist (naja so einigermaßen) kamm ich gestern auch mal wieder zum kochen! Inspiriert von der letzten Woche werde ich jetzt mal ein paar Sachen aus dem Ägyptenurlaub nachkochen. Los ging es gestern mit mit Seelachs gefüllten Paprikaschoten:

Paprika für 4:

  • Olivenöl, Salz, Pfeffer, Thymian (frisch, etwa 5 Stängel)
  • 4-6 Paprika, gewaschen, entkernt und halbiert
  • 2 Scheiben Toastbrot ohne Rinde
  • 1/2 Tasse lauwarme Milch
  • 75 g Manchego, fein gerieben
  • 2 Eier
  • 2 Lauchzwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 500 g Seelachs, in Würfel geschnitten

Den Ofen auf 180°C vorheizen (Umluft 160°C).

Die Toastscheiben in der Milch einweichen, ausdrücken und mit dem Manchego, den Eiern, den Lauchzwiebeln vermischen. Die Fischwürfel ebenfalls untermischen. Mit Salz, Pfeffer und den Thymianblättchen würzen.

Die Fischfarce in die halben Paprikaschoten füllen und diese in eine ofenfeste Form legen. Mit Olivenöl beträufeln und für 35-40 Minuten backen.

Dazu schmeckt Baguette oder Couscous, gestern gab es aber überbackene Auberginen dazu. Das All- Inclusive- Kilo soll sich nämlich nicht auf meiner Hüfte festbeißen 😉

„bald mal“ war heute: Ravioli mit Artischocken-Mascarpone Füllung

Wie das mit den Ravioli grundsätzlich funktioniert, kann man hier nachlesen. Heute gab es die dann statt mit Ricotta Spinat mit Artischocken-Mascarpone Füllung. Für die gleiche Menge Teig sind die Angaben im folgenden Rezept.

Zutaten für die Füllung für 4 Hungrige oder 6 nicht ganz so Hungrige:

  • 200 g eingelegte Artischocken, abgeschüttet
  • 100 g Mascarpone (alternativ Frischkäse)
  • 50 g fein geriebener Parmesan
  • 1 Ei
  • 1 Bund Petersilie, fein gehackt
  • Salz & Pfeffer

Die Artischocken fein pürieren. Die anderen Zutaten dazugeben und alles gründlich verrühren.

Dann weitermachen wie hier unter „Ravioli basteln“ beschrieben.

Und natürlich gibt es auch noch das versprochene Foto:

Übrigens habe ich mittlerweile eine „richtige“ Kamera, dass heißt im besten Falle werden die Fotos hier nach und nach besser!

Ricotta-Spinat Ravioli in Salbeibutter- Liebesdienst für gute Freunde

Ein bisschen zu viel Zeit und einen Anlass, liebe Freunde zu bekochen?

Dann ist das hier euer Rezept.

Für circa 6 Personen (oder 4 Hungrige)

Für den Teig:

  • 400 g Mehl
  • 4 Eier
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz

Für die Füllung:

  • 1 Paket aufgetauten TK Spinat (Achtung: das dauert schon so 3-4 Stunden)
  • 250 g Ricotta
  • 1 großes Ei
  • 100 g fein geriebener Parmesan oder Pecorino
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer

Für die Arbeitsplatte:

  • Mehl

Für’s Servieren:

  • 5 EL Butter
  • 5 EL Olivenöl
  • 5 Zweige frischer Salbei, Blättchen abgezupft
  • Parmesan

Für den Teig:

Aus den Zutaten einen glatten, glänzenden, nicht klebenden Teig kneten.

Bei mir macht das die Nudelmaschine oder bei größeren Portionen die Küchenmaschine. Menschen, die weniger als zwei Mal wöchentlich Anabolika zu sich nehmen, empfehle ich auch nicht, das mit purer Muskelkraft zu versuchen, das ist nämlich so anstrengend, dass man für die folgenden Arbeitsschritte eventuell zu schwach ist.

Fertigen Teig in ein Küchentuch wickeln und bei Zimmertemperatur 30 Minuten ruhen lassen.

Für die Füllung:

Spinat sehr gut ausdrücken, entweder mit den Händen oder in ein Tuch wickeln und ausdrücken; sich hierbei aber keine Illusionen machen, die Flecken da je wieder rauszubekommen. Jedenfalls muss der Spinat am Ende sehr trocken sein, sonst wird die Füllung zu flüssig.

Ricotta, Spinat, Ei & Käse in eine Schüssel füllen und den Knoblauch mittels Knoblauchpresse dazu pressen. Salzen, pfeffern und ordentlich verrühren.

Ravioli basteln:

Teig vierteln. Drei Viertel wieder einpacken, ein Viertel nochmal kneten, plattdrücken und auf der bemehlten Arbeitsplatte ausrollen- je dünner, desto besser. Aufmerksame Leser wissen es: ich bin Ausrolllegastheniker, das übernimmt für mich ebenfalls die Nudelmaschine.

Ausgerollten Teig in Quadrate von circa 6×6 cm schneiden, auf eine Quadrathälfte etwa 1 TL Füllung kleksen, Quadrat zuklappen und Ränder andrücken. Mit einer in Mehl getauchten Gabel die Ränder zusammendrücken.

Ich habe hier ein wirklich hilfreiches Küchenutensil, den „Raviolamp“- eine Form, auf die man einen Streifen Teig gibt, die vorgeformten Mulden mit Füllung bestückt, noch einen Teigstreifen darauf legt und dann über das Konstrukt mit dem mitgelieferten Nudelhölzchen rüberrollt. Ich finde das Ding sehr praktisch, v.a. weil die Ravioli gleich groß und ungefähr gleich voll werden, was sich beim kochen später auszahlt. Es geht aber auch auf die traditonelle Art.

Wie auch immer: wir verarbeiten den ganzen Teig und bestenfalls die ganze Füllung zu Ravioli. Die Teigtaschen auf Küchentüchern ausbreiten. Wenn es nicht gerade 30°C Raumtemperatur hat (würde dem Ricotta nicht so gut bekommen), können die Nudeln hier ein paar Stunden auf ihren Einsatz im Topf warten.

Wenn ihr jetzt feststellt, dass das ja viiiiel zu viel ist, kann man einen Teil der Ravioli auch (ungekocht!) eingefrieren, ich nutze dazu luftdicht verschließbare Kunststoffschüsseln und schichte die Ravioli immer abwechselnd mit Backpapier dort hinein. Die TK-Ravioli müssen 1-2 Minuten länger kochen, in Summe also 5-6 Minuten.

Kochen & Servieren:

In einem großen Topf mind. 5 Liter Wasser mit ordentlich Salz aufkochen, Ravioli vorsichtig reinlegen und 3-4 Minuten kochen. Mutige schütten die Nudeln rabiat ab, weniger Mutige fischen sie vorsichtig mit der Schaumkelle raus.

In einer Pfanne Öl & Butter erwärmen, so dass die Butter schmilzt aber nix blubbert. Salbei darin anrösten.

Die Ravioli auf Teller verteilen, Salbeibutter darüberlöffeln und Parmesan darüber hobeln. Vom fertigen Gericht gibt es leider kein Bild; wir haben das im Rahmen eines fünfgängigen Menues gegessen und da kamen die Fotos leider etwas zu kurz (ich musste kochen, Herr Freund war der Getränkebauftragte…da blieb keiner für die Fotos übrig). Da ich aber bald mal Artischokenfüllung ausprobieren will (Artischoken & Mascarpone, Pecorino & Petersilie) wird das dann natürlich fotografisch ordentlich dokumentiert. Für heute wünsche ich euch einen schönen Feiertag!

Chilihuhn in 2 Varianten

Bei diesem Gericht kann man sich ein bisschen Mühe machen oder die Blitzvariante wählen, dann hat man einen Arbeitsaufwand von maximal 10 Minuten! (Exklusive der Zeit, in der man nichts tun, aber das Huhn garen muss)

Die erste „ein klein bisschen Mühe“ Variante hat was mit kochen zu tun, die zweite Variante kaum; lecker wird es so oder so. Also los: Weiterlesen

Yes we can – 15 minutes to Fame

Wie bereits angekündigt hatte ich gestern eine liebe und absolut brauchbare Küchenhilfe und wir haben Gnocchi gemacht! Ja haben wir! Ich hab mich gefreut wie ein kleines Kind an Weihnachten: sie sind gelungen und waren zu allem Überfluß auch noch lecker! Und tatsächlich ging es total fix.

Hier die Bilderdoku von Gnocchi selbst machen oder 15 Minutes to Fame (Rezept von hier)