Irgendwie Eton Mess

Wikipedia sagt: Eton mess is a traditional English Dessert consisting of a mixture of Strawberries, pieces of Meringue and Cream, which is traditionally served at Eton College’s annual Cricket game against Harrow School.

Ja…und „Mess“ bedeutet Unordnung- also isses nicht so schlimm, wenn man sich nicht ans Rezept hält 😉 Daher gab es statt Erdbeeren Himbeeren aber dafür waren die Baiser selbstgemacht. Das ist dann auch schon das Aufwändigste an dem ganzen Dessert (ergo: mit gekauftem Baiser ist das gar kein Aufwand!).

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Zutaten für der/die/das Baiser:

  • 4 Eiweiß
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • evtl. Himbeersirup (1 EL) und rote Lebensmittelfarbe

und dann noch:

  • ca. 500 g TK-Himbeeren (vom letzten Jahr aus Mamas Garten), an- aber nicht aufgetaut
  • 600 ml Sahne
  • ggfs. Sahnesteif

Zubereitung der/die/das Baiser:

Backofen auf 80°C Umluft vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.

Die Eiweiße (die übrigens vom Eis-machen übrig waren) steifschlagen, Salz und Zucker sowie Zitronensaft einrieseln/tröpfeln lassen. Die Masse ist weiß, cremig und zieht Spitzen.

Die Baisermasse mit 2 Tl auf Blech Nummer 1 setzen (da die Baiser im Eton Mess verschwinden und dazu teilweise zerbröselt werden, isses nicht so wichtig, dass die hübsch werden- für hübsches Baiser empfiehlt sich eine Spritztüte mit Sterntülle), nach der Hälfte der Masse in den verbliebenen Rest den Himbeersirup und die Lebensmittelfarbe einrühren- zumindest wenn man wie ich nicht nur weiße sondern auch rosa Baisers möchte. Mit der rosa Masse ebenfalls Teelöffelhäufchen auf Blech Nummer 2 setzen bis alles weggelöffelt ist.

Beide Bleche ca. 2 Stunden im Ofen trocknen. Luftdicht verpackt hält sich so ein Baiser ca. 2 Wochen, allerdings werden sie mit der Zeit feucht und knatschelig und gummiartig.

Zubereitung der Eton Mess:

Die Sahne (nicht süßen) steif schlagen, ggfs. mit Sahnesteif nachhelfen. Die angetauten Himbeeren und die grob zerbröselten Baisers unterheben und das Ganze in (eine) hübsche Glasschale(n) verteilen. Dadurch, dass das Obst noch nicht ganz aufgetaut war, bildete sich noch Fruchtsaft und das Dessert hielt sich quasi selbst kalt- man darf faul sein, aber eben nicht blöd (von Papa gelernt!).

Wer es ganz clever machen will, kann hier ein pdf. ausdrucken!

Erdbeer-Buttermilch-Eiscreme

Yeah- endlich Sommer! So richtig mit tagsüber Jalousien runter, damit es im Haus kühl bleibt und 30°C und mehr, strahlend blauem Himmel und natürlich auch den ersten Nörglern, dass es jetzt ja zu warm ist… 🙂

Bevor es sich der Sommer wieder anders überlegt, habe ich die Eismaschine angeworfen! Es gab aber immer noch kein Sesam-Eis für Schatz und das obwohl die Sesam-Knappheit überwunden werden konnte (Mama hat ein Päckchen Sesam bei sich gefunden).

Sondern ein sommerliches, frisches, cremiges Erdbeer-Buttermilch-Eis. Ich mag eigentlich kein Erdbeereis, aber es waren so viele davon im feuchtfroehlichen Haushalt und die „mussten weg“! Und da bislang jedes Rezept aus meinem neuen Lieblings-Eisbuch wunderbar gelungen ist, war Erdbeereis sehr naheliegend.

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Die Alternative wäre eine Bowle gewesen, aber bei so sommerlichen Temperaturen trinke sogar ich lieber Saftschorle und Eistee! Apropos Eistee: da suche ich noch nach dem ultimativen Rezept- was ich zusammengerührt habe, hat immer eigenartig geschmeckt…

Gar nicht eigenartig sondern sehr, sehr lecker schmeckt die Erdbeer-Buttermilch-Eiscreme. Serviert habe ich sie mit dem restlichen Erdbeer-Püree und ein paar frischen Erdbeeren. Ich habe mich sogar fast an das Rezept aus dem viel gelobten Buch „Das beste Eis der Welt“ von Jeni Britton Bauer gehalten (in Klammer seht ihr, was ich anstatt oder in anderer Menge genommen habe).

Zutaten für ca. 1 Liter Erdbeer-Buttermilch-Eiscreme:

  • 350 (450) ml Milch
  • 2 EL Speisestärke
  • 60g Frischkkäse
  • ½ Tl feines Meersalz
  • 300 (200) ml Sahne
  • 150 (100) g Zucker (Vanillezucker)
  • 2 EL Glukosesirup (immer noch: Ahornsirup)
  • 60 (100) ml Buttermilch
  • 300 (350) g Erdbeeren, in ca. 1 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 80 g Zucker (Vanillezucker)
  • 3 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Den Ofen auf 190°C Ober/Unterhitze vorheizen und die Erdbeeren mit den 80 g Zucker in einer ofenfesten Form vermischen, dann etwa 8 Minuten rösten, bis sie gerade weich sind. Mit dem Zitronensaft pürieren und abkühlen lassen.

Den Frischkäse in einer großen Schüssel mit dem Salz glattrühren. Die Speisestärke mit 2 EL Milch in einer kleinen Schüssel glattrühren.

Milch, Sahne, 150 (100) g Zucker und den Glukosesirup (Ahornsirup) in einem größeren Topf verrühren und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Vier Minuten sprudelnd kochen lassen, dann die Speisestärke einrühren und nochmals unter Rühren aufkochen, bis die Masse andickt.

Die heiße Mischung zum Frischkäse rühren. Buttermilch dazugeben sowie 125 ml vom Erdbeerpüree. Ich habe dann noch einige Löffel mehr von dem Erdbeerpüree dazugegeben, bis mir die Eisbasis geschmeckt hat. Die noch nicht gefrorene Masse soll „zu süß“ sein, da sich etwas Süße beim Gefrieren verliert. Derzeit sind Herr Schatz und ich da etwas uneins: ihm ist im Moment vieles zu süß, was für mich genau richtig ist…und umgekehrt!

Je nach Eismaschine die Masse abkühlen lassen und dann gefrieren oder gleich loslegen. Ich habe ein wenig von dem Erdbeerpüree als Swirls in die fertige Erdbeer-Buttermilch-Eiscreme eingearbeitet, bevor ich sie bis zum Abendessen im Tiefkühler versteckt habe!

Nicht versteckt: das Rezept als pdf.

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Als nächstes plane ich ein Kokoseis. Jaja: ich habe bereits mehrfach erwähnt, dass ich eigentlich auch kein Kokos mag. Aber irgendwie bin ich von der Kokoseis-Idee besessen und habe auch schon ein, zwei Kokosausnahmen gemacht (klick und klick). Ich werde euch berichten, ob und wie das Kokoseis geworden ist und ob ich meine Meinung zum Thema Kokos doch noch ändere!

Feuchtfroehliche Grüße, genießt die Sonne!

Zum Vatertag: Erdbeer-Schnittchen mit Waldmeister-Rahm

Mama hat ne Waldmeisterplantage im Garten:

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Weil Papa Waldmeister so geliebt hat! Laut meiner Mama hat er sich im Mai häufig Waldmeisterbowle gemacht. Ich habe das mit Entsetzen gehört, denn mit mir hat er die nicht geteilt. Dabei haben wir uns ab und an gerne gemeinsam mit ner Flasche Sekt „betrunken“. Oder mit Litschi-Bowle. Würde ich jetzt fast auf meine 2-Do-Liste setzen, aber ob die dann so wird, wie Papa die gemacht hat?!?

Dieses Jahr ist schon der dritte Vatertag ohne Papa- dieses Jahr widme ich ihm hier ein Rezept! Ich denke, er hätte das gemocht.

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Für 6-8 dreistöckige Erdbeer-Schnittchen mit Waldmeister-Rahm:

  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 500 g Erdbeeren, gewaschen und geputzt
  • 250 g Mascarpone
  • etwas Puderzucker zum Karamellisieren des Blätterteiges, etwas zum Nachsüßen der Erdbeercreme
  • 200 g Creme Fraiche/Schmand
  • 1 El Zucker
  • 1 Bund Walmeister, gewaschen, trocken geschüttelt und fein gehackt, ein paar Blüten zur Deko sind immer gut (ok Papa hätte gesagt: unnötiger SchnickSchnack ;))
  • 2 El Orangenlikör

Zubereitung:

Ofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen. Den Blätterteig auf ein Backblech geben, noch ein wenig ausrollen und überall mit der Gabel einstechen, damit der nicht so extrem aufgeht. Das ursprüngliche Rezept schlägt vor, den Blätterteig nach dem Backen in Schnittchen zu schneiden. Ich schlage vor, das schon vor dem Backen zu tun. Ich habe 24 Stücke geschnitten.

30 Minuten auf der untersten Schiene backen. Aus dem Ofen nehmen und den (Backofen!)Grill anwerfen. Den Blätterteig mit Puderzucker bestäuben und nochmal kurz unter den Grill packen, bis der Zucker schön hellgelb karamellisiert ist. Wie immer liegt die Betonung auf hell.  Rausholen und gründlich abkühlen lassen.

Waldmeister mit Orangenlikör mischen und ein wenig ziehen lassen. Creme Fraiche/Schmand mit dem Zucker gut verrühren, Waldmeister und Orangenlikör unterrühren. Das kann man auch am Vortag machen, je länger das Ganze zieht, umso waldmeisterlicher schmeckt es dann!

Die Erdbeeren einteilen in schön und groß (beiseite legen) und den Rest: den Rest mit der Mascarpone pürieren, ggfs. it etwas Puderzucker nachsüßen. Sollte die Creme zu dünnflüsig sein (weil zuviele Erdbeeren in „der Rest“ mitspielen), hilft Sahnesteif! Die Masse sollte cremig und standhaft sein.

Die schönen, großen Erdbeeren in dünne Scheiben schneiden und jetzt hochstapeln:

Auf ein Blätterteigschnittchen zuerst einige Scheiben Erdbeeren (nicht übertreiben, das ist alles eher instabil) und dann Erdbeercreme. Wieder ein Blätterteigschnittchen und -falls noch vorhanden- Erdbeerscheibchen und Erdbeercreme, Deckel drauf.

Mit Waldmeisterrahm und (SchnickSchnack) Deko servieren! Das Rezept als pdf. (klick)!

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Ihr Lieben, die ihr euren Papa noch habt: seit heute besonders und die restlichen Tage im Jahr sowieso nett zu ihm. Falls ihr was zu klären habt: sprecht euch aus! Regelt was zu regeln ist frühzeitig, es ist manchmal echt schnell vorbei! Gilt übrigens auch für Mütter, Geschwister, Freunde und Freundinnen!

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Vergiss-mein-nicht mit Leon

Ich trink‘ n Glas Sekt auf meinen Papa und wünsche euch nen schönen Feiertag mit euren Lieblingsmenschen!

Einen schönen 1. Mai mit Blueberry Vanilla Muffins nach Cynthia Barcomi

Bevor wir alle in den wohlverdienten Feierabend vorm Feiertag starten, bekommt ihr noch ein Rezept mit auf den Weg. Was schnelles, kleines, feines! Damit wir nicht viel Zeit in der Küche verbringen müssen, sondern -hoffentlich- ein bisschen Sonne und Frühlingsluft abbekommen.

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Schatz und ich waren 2012 zwischen den Jahren ja noch kurz in Berlin und dort u.a. in Frau Barcomis Café. Ich ❤ liebe ❤ ja ihre Cheesecakes, Schatz mag Cheesecakes aber nur so mittelgarnichtsogern… Also dachte ich, ich mache mal nen Klassiker:

Blaubeer-Muffins! Die gehen eigentlich immer!

Zutaten für 12 11 Stück:

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Der Teig reichte beim besten Willen nicht für 12 Stück 🙂 vielleicht habt ihr ja mehr Glück:

  • 350 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • ¼ TL Salz
  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • ½ TL Vanille-Extrakt (Rezept folgt)
  • 2 Eier
  • 125 ml Milch
  • 250 g Blaubeeren (gefrorene Beeren gehen auch, aber nicht auf/antauen lassen und dann die Muffins ein bisschen länger backen)

Zubereitung:

Den Ofen vorheizen: 190 °C Ober/Unterhitze.

Butter mit Zucker in einem Topf schmelzen, dann den Vanille-Extrakt dazugeben. Vom Herd nehmen und zuerst die Milch unterrühren, dann die Eier.

Trockene Zutaten in einer Rührschüssel vermischen. Die Butter-Milch-Ei-Mischung leicht unterrühren; der Teig sollte wird dabei noch klumpig sein; das ist nicht so schlimm- das soll so. Zum Schluss die Blaubeeren vorsichtig unterheben; insbesondere gefrorene Beeren laufen aus und machen den Teig grün-blau- und das ist wirklich nicht so schick.

Den Teig gleichmäßig auf das Muffinblech verteilen 😉 und im vorgeheizten Ofen ca. 18-20 Minuten backen.

Taaada: 11 riesige, leckere, fluffige, blaubeerig-vanillige Supermuffins. Diese Cynthia aus Berlin hat’s halt drauf. 🙂 Hier das Rezept als pdf., damit ihr diese leckeren Muffins nachbacken könnt.

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Und jetzt: raus an die frische Luft, nehmt eure/n Liebste/n an die Hand und genießt den Frühling und tanzt ordentlich in den Mai!

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Feuchtfroehlichen Feiertag 🙂

PS: heute ist der letzte Tag, an dem ihr über die neue Backbuchidee abstimmen könnt! Morgen werte ich eure Kommentare aus und verate euch, was wir als nächstes in Angriff nehmen!

Was diese Woche geschah…

Seit meinem Bloggeburtstag ist viel passiert, so viel, dass es nur für einen Schnelldurchgang…äh…Wochenrückblick reicht: Joghurt-Rhabarber-Eis, Rhabarber-Muffins mit Anis-Streuseln, Blaubeer-Zitronen-Mascarpone-Tarte fürs Fernsehen, Tomaten-Gorgonzola-Tarte und Schoko-Schoko-After-Eight-Cupcakes. Außerdem noch ne Foto-Story aus meinem Garten!

Samstag: Joghurt-Rhabarber-Eis aus meinem neuen Sommer-Lieblings-Eisbuch von Jeni Britton Bauer. Die liebe Jeni nutzt eine Eismaschine mit passiver Kühlung, ich eine mit Kompressor- dadurch ändern sich ein, zwei Steps in den Rezepten. Hätte ich ihr Buch schon früher gehabt, vielleicht hätte ich gar keine Eismaschine mit Kompressor gekauft. Ehrlich: das Buch ist eine echte Empfehlung für diejenigen, die „nur so eine kleine Eismaschine“ haben, deren Kühleinheit im TK vorgekühlt werden muss!

Zutaten:

  • 1 kg fettarmer Naturjoghurt, über Nacht abgetropft*
  • 350 ml Vollmilch
  • 2 EL Speisestärke
  • 60 g Frischkäse, Raumtemperatur
  • 120 g Sahne
  • 150 g Zucker
  • 60 ml Glukosesirup (ich wollte keinen kochen, hab keinen kaufen können und dann Ahornsirup genommen)
  • 250 g frischer Rhabarber, in 2cm lange Stücke geschnitten**
  • 70 g Zucker

*) letztlich braucht man davon nur 400g, weswegen ich beim nächsten Mal -und es wird sicher ein nächstes Mal geben- wohl einfach griechischen Joghurt nehme…

**) Davon braucht man dann nur 150g; aus einem Kilo Rhabarber und 250 g Zucker Kompott machen lohnt viel mehr und das was übrig ist, kann man toll in Muffins einbacken und zsätzlich ins Eis schichten 🙂

By the way: Rhabarbermuffins mit Anis-Streuseln– alles außer 0815

0815-Muffins mit ein bisschen Rhabarberkompott und dann: die Förmchen nur zur Hälfte füllen, dann ein Löffelchen Rhabarber-Kompott, dann den restlichen Teig und obenauf die 0815-Streusel aus Butter, Zucker, Mehl und frisch geröstetem und gemörsertem Anis:

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Aber zurück zum Eis

Schon am Freitag:
Ein Sieb über eine Schüssel stellen und mit einem Musselintuch (oder einem weißen Küchenhandtuch) auslegen. Den Joghurt hineingeben und abgedeckt 6-8 Std. im Kühlschrank abtropfen lassen. Die Flüssigkeit wegschütten, 400 g des Joghurts abmessen und beiseitestellen.

Am Samstag dann:

Den Ofen auf 150 °C Ober/Unterhitze vorheizen. Rhabarber und Zucker in einer  Auflaufform mischen und ca 45 Minuten lang backen, dabei alle 10 Minuten umrühren, bis der Rhabarber zerfällt, aber noch rosa ist. Ja- das geht auch in einem Topf.Von dem Kompott 150 g abwiegen und abkühlen lassen.

Für die Eiscremebasis etwa 2 EL der Milch mit der Stärke zu einer glatten Paste verrühren. Frischkäse in einer mittleren Schüssel glatt rühren.

Die restliche Milch mit Sahne, Zucker und GlukoseAhornsirup in einem kleinen Topf bei mittlerer eher starker Hitze, sonst ist das wie Warten auf Godot- aufkochen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Vom Herd nehmen und langsam die Stärkemischung einrühren. Die Mischung wieder zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze etwa 1 Minute kochen, bis sie leicht andickt, dann vom Herd nehmen.

Die heiße Mischung nach und nach mit dem Frischkäse glatt rühren. Abgetropften Joghurt und Rhabarberkompott unterrühren.

Laut Rezept: Die Eiscremebasis in einen großen, wiederverschließbaren Gefrierbeutel füllen und in das Eisbad legen. Etwa 30 Minuten kühlen, dabei wenn nötig Eis nachfüllen. Ich so: in das Eismaschinengefäß und los geht’s! 🙂

Die Eiscreme in eine Aufbewahrungsbox füllen (ggfs. bzw. eigentlich unbedingt den restlichen Kompott einschichten), ein Stück Pergamentpapier auf die Oberfläche drücken (das sollte ich mal ausprobieren) und mit einem luftdichten Deckel verschließen. Im Eisfach mindestens 4 Stunden fest werden lassen.

Sehr, sehr lecker- das sagt auch Herr Schatz, der weder Joghurteis wollte, noch Rhabarber mag! Hier das Rezept als pdf.

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Übrigens ist dieses leckere Eis Beitrag Nummer 1 für dieses nette Event, für das ich mir ganz arg die Daumen drücke:

Sonntag: Kaffeeklatsch mit einer lieben Freundin, deren und meinem Schatz! Da hatte das Wetter noch keine Ahnung, dass jetzt Sommer wird! Nur ich hab es schon gewusst und deswegen den Sommerhit vom letzten Jahr gebacken: Blaubeer-Zitrone-Mascarpone-Tarte, zusätzlich mit ein paar Himbeeren! Schmeckt auch 2013 🙂 und dieses Jahr gibt es das Rezept sogar als pdf!

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Das war aber eigentlich nur zu Übungszwecken für den Dienstag. Da war VOX da und hat mich und meine Blaubeer-Zitrone-Mascarpone-Tarte gecastet. Da wird es nämlich bald eine neue Backsendung geben und vielleicht macht Frau Fröhlich da dann mit. Das war ganz schön anstrengend, zwei Stunden lang über Kuchen reden und Fragen übers backen beantworten und den Kuchen ins rechte Licht rücken:

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Im Hintergrund übrigens der Kameramann. Sehr nett, aber auch sehr enttäuschend: ich dachte so an riesige Monsterkamera…und der kam mit so nem High-End-Mini-Hand-Kamera-Ding… Und er hat die hübschere Seite des Kuchens gedreht 😉

Danach gab es dann eine Stärkung in Form einer Tomatentarte mit Gorgonzolacreme, für das Team, Schatz und mich:

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Zutaten für eine 26/28er Tarteform:

  • 200 g Dinkelmehl Mehl
  • Salz
  • 100 g Butter, in Würfeln
  • 1 Ei (Größe M)
  • 200 g Gorgonzola-Käse
  • 200 g Doppelrahm-Frischkäse- oder 125 g Mascarpone & ca 75 g Frischkäse
  • schwarzer Pfeffer
  • 750 g, also so 5-6 Tomaten in Scheiben
  • Basilikumpesto, Sonnenblumenkerne…

Zubereitung:

Den Ofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen (meiner war am Dienstag im Dauerbetrieb: Tarte-Brot-Tarte :))

Aus Mehl, Salz, Butter und dem Ei einen Mürbeteig kneten. Wenn es sich nicht ordentlich verrühren lässt, einfach 1-2-3 EL eiskaltes Wasser hinzugeben! Den Mürbeteig entweder kühlen und dann ausrollen und die Form auskleiden oder gleich ausrollen und in die Form fummeln.

Aus Gorgonzola, Mascarpone und Frischkäse eine Creme rühren, mit Pfeffer würzen. Ich mag Gorgonzola, Schatz auch. Für alle, die es nicht so heftig mögen, sei der milde Gorgonzola (dolce) wärmstens empfohlen. Die Creme auf dem Boden verstreichen.

Die Tomatenscheiben dekorativ auf dem Tarte-Cremebett verteilen und die Tarte dann auf der untersten Schiene 35-40 Minuten backen. Aus dem Ofen holen und nochmal pfeffern, ggfs. mit Basilikumpesto und gerösteten Sonnenblumenkernen garnieren.

Wer es nachmachen mag, kann hier das Rezept als pdf. runterladen.

Mittwoch kam dann meine erste -und ganz sicher letzte- Brandnooz Box. Ich habe Schatz nen ziemlich coolen Grill gekauft zu unserem Jahrestag und dachte irgendwie, dass die BBQ-Box ne witzige und sinnige Idee wäre. Vielleicht ist sie das für andere Menschen. Schatz hat es auf den Punkt gebracht: lauter Dinge, die du (also ich) nie im Leben kaufen würdest. Genau:

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Auch am Mittwoch und immernoch am Donnerstag und auch am Freitag habe ich mich um die Gartenbegrünung gekümmert und mir nen Bomben-Sonnenbrand geholt. Ich sehe aus wie ein Lobster-Streifenhörnchen, aber das ist irgendwie jedes Jahr so, wenn das erste Mal die Sonne rauskommt… Zurück zu meinem Gartenprojekt: Ich mach das jetzt so richtig mit spießigen Geranien 😉 aber auch mit einer Kräuterspirale, damit ich künftig alle möglichen und unmöglichen Kräuter zur Hand habe:

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Der Schwerpunkt liegt z.Z. irgendwie auf Minze: Pfefferminze, Marokkanische Minze, Englische Minze, Russische Minze, Orangenminze, Erdbeerminze, Schokoladenminze. Im Anbau: Mexikanische Minze. Und auf dem Wunschzettel: Ananasminze. Die hatte ich letztes Jahr u.a. in Ananaseis eingerührt- yummie!

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Aber auch Salbei, Rosmarin (stehend und hängend), 0815-Thymian, Feld-, Orangen- und Zitronenthymian, Oregano, Zitronenmelisse und Zitronenverbene. Im Anbau: Basilikum, Dill, Petersilie (glatt und mit Locken), Schnittlauch, Bohnenkraut, Majoran, Kamille und Ysop, einige essbare Blüten und Monatserdbeeren. Mama wurde (ob des wesentlich grüneren Daumens und des größeren Gartens) schon mit dem Gemüseanbau beauftragt und zieht Tomaten, Zucchini und Kürbis & Co vor. Auf dem Saatgut- Wunschzettel: trotzdem noch so vieles!

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Und dann -die logische Konsequenz aus meinem Artikel hier– unsere kleine Erdbeerplantage:

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Hätte ich gewusst, dass der Sommer pünktlich zum Wochenende Pause macht, hätte ich natürlich gestern im strahlenden Sonnenschein Fotos gemacht!

Am heutigen  Freitag gab es dann für meine beste Freundin eine verregnete Gartenführung vom Haus aus und diese Schoko-Schoko-After-Eight-Cupcakes (ich schreib jetzt nicht Schoko-Minz-Täfelchen); da hatte dann die (natürlisch: englische) Minze ihren ersten Einsatz! Ok- Schokominze wäre auch ne Option gewesen!

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Zutaten für die Cupcakes:

  • 2 große oder 3 kleine Eier
  • 150g Zucker oder Puderzucker (dann aber ca. 50 g weniger nehmen)
  • 175g Butter, weich-flüssig (alternativ: 200 ml neutrales Öl)
  • 225g Mehl
  • 2 El Backpulver
  • 1 Tl Natron
  • 2 EL Kakao
  • 1/2 Pck. Schokotröpfchen

Für das Frosting:

  • 250 g Mascarpone
  • 75 g Puderzucker
  • 1-2-3 EL Minzsirup z.B. von Monin (da muss jeder seine eigene Minz-Verträglichkeit austesten)
  • grüne Lebensmittelfarbe (kann, muss nicht)

Alles gründlich verrühren und bis zum Einsatz ebenso gründlich kühlen!

Für die Deko:

  • After Eight Tafeln
  • Minzblättchen, in english please 😉

Zubereitung:

Ofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen und das Muffinblech mit Papier- oder Silikonförmchen bestücken.

Die Eier mit dem Zucker verrühren, so lange, bis es ganz hell und cremig ist. Dann die Butter zugeben und weiterrühren. Mehl, Backpulver & Natron und Kakao miteinander vermischen und dann löffelweise in die Butter-Zucker-Eimasse einrühren. Wenn man denkt, man ist fertig: noch n Minütchen witerrühren. Dann noch flink die Schokotröpchen unterrühren.

Den Teig in die Förmchen füllen und dann in der Backofenmitte 20-25 Minuten backen. Auskühlen lassen und zwar gründlich.

Eigentlich sticht man aus Cupcakes jetzt ein Stück von oben aus (mit speziellem Cup-Cake-Werkzeug oder so einem Kugelausstecherding), um ein wenig von dem Frosting auch in den Cupcake zu quetschen. Mir persönlich ist das too much: too much Arbeit in the Morning und too much Frosting in the Cupcake! Ich froste also meine Cupcakes nur von oben, nicht auch von innen, aber das ist ja jedem selbst überlassen. Letztlich muss da dann noch Deko drauf und fertig & yummie!

Wer mag, kann auch dieses Rezept als pdf. haben.

So- das war dann der feuchtfroehliche Wochenrückblick 🙂 Ihr könnt noch bis Ende des Monats über meine neue Backbuchidee abstimmen, ich würde mich freuen, wenn ihr da mitmacht! Ein schönes Wochenende euch allen!

Feuchtfroehliche Grüße 🙂

Das Ostersonntagshuhn und der Ostersonntagkuchen

Die Deutsche Bahn ist Schuld! Ich wollte euch ja schon am Donnerstag das Kokos-Käsekuchenrezept verraten- aber dann fielen Züge aus, die, die fuhren, fuhren langsam und blieben unvermittelt stehen, Anschlüsse wurden verpasst…und als ich es dann endlich nach Hause geschafft hatte, hatte ich wirklich zu nichts mehr Lust. Aber heute!

Und wenn ich schon mal dabei bin, packe ich noch das „Ostersonntagshuhn“ drauf. Dabei handelt es sich um ein abgewandeltes Rezept, dass zunächst mal ein Freund für mich gekocht und mich damit sehr begeistert hat! Die Abwandlung war „okay“, das Original ist besser 🙂 Hier also beide Rezepte:

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Zutaten für 2 Hungrige oder 4 nur-so-mittelhungrige Personen:

  • 12-16 fest kochende Kartoffeln
  • 4 Hähnchenkeulen
  • 2 Bio-Zitrone mit essbarer Schale
  • 1 Bund Thymian
  • Knoblauch
  • Dijon- Senf
  • Öl, Salz, Pfeffer
  • Für die Variante: 250 g Ricotta, ein wenig Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Thymian

Zubereitung:

Den Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen. Eine Fettpfanne entweder mit Alufolie/Backpapier auskleiden oder kräftiges Schrubben nach dem Essen in Kauf nehmen.

Die Kartoffeln gut abschrubben, waschen und trockenreiben, dann in Achtelscheiben schneiden. Den Thymian ebenfalls waschen und trockenschütteln, die Blättchen abzupfen und beiseite stellen. Die Schale einer Zitrone abreiben und den Saft auspressen die andere Zitrone in Scheiben schneiden. 2-3 Knoblauchzehen schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Hähnchenkeulen abwaschen und trockentupfen. Die Haut vorsichtig mit den Fingern vom Fleisch lösen. Unter die Haut eine Scheibe Zitrone und einige Scheiben Knoblauch schieben.

Aus 8 EL Öl, 2 Tl Senf, Zitronensaft und -schale, ggfs. noch 1-2 durchgepressten Knoblauch, Salz und Pfeffer eine Marinade rühren. Zuerst die Kartoffeln darin schwenken. Das geht am besten, wenn man die Marinade in einer großen, verschließbaren Schüssel rührt und die Kartoffeln dann in der Schüssel schwenkt. Danach die Hähnchenkeulen mit der Marinade einreiben.

Alles auf dem Backblech verteilen, auch die übrigen Zitronenscheiben. Die Thymianblättchen darüber streuen und alles für 45 Minuten im Ofen backen bis die Hähnchenkeulen schön goldbraun-knusprig sind.

In der Variante 250 g Ricotta, ein wenig Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Thymian vermengen und statt der Zitronen- und Knoblauchscheiben unter die Haut bringen. Das geht am besten mit der Hand: ein wenig Masse unter die Haut geben und dann in die hintersten Ecken der Keule massieren. Den Rest der Ricottamasse habe ich in Muffinförmchen zu kleinen Törtchen ausgebacken.

Das Original ist aromareicher, der Ricotta geht geschmacklich einfach ein bisschen unter. Dazu schmeckt so oder so Salat sehr gut! Und hier das pdf. zum Huhn!

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Danach gab es einen Kokos-Käsekuchen aus der kleinen Springform, der v.a. der Eigelbverwertung diente (da ich am Karfreitag Baiser gemacht hatte, musste das Eigelb am Samstag weg!).

Kokos-Käsekuchen mit Him-Bär

Zutaten für eine kleine Springform:

  • 4 Eigelbe
  • 500 g Magerquark
  • 150 g Zucker
  • 1 EL Speisestärke
  • 2-3 EL Kokosraspeln
  • Fett für die Form
  • 2-3 Hand voll Himbeeren

Zubereitung:

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Form fetten und dann mit den Kokosraspeln ausstreuen. Die Kokosstreuselraspel, die nicht an der Form haften, einfach in die Rührschüssel geben.

Die restlichen Zutaten verrühren und in die Form füllen. Die Himbeeren obenauf verteilen und alles etwa 50 Minuten backen. Fertig! Fantastisch schneller Käsekuchen ohne Boden mit Frühlings-Sommer-Aroma nach Kokos und Himbeeren! Hier das pdf.

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Spargelmousse & gekräuterter Lachs & Pavlova mit Erdbeeren

Spargelmousse mit Forellenkaviar:

  • 500 g weißer Spargel
  • 300 ml   Gemüsebrühe bzw. Spargelfonds
  • 5 Blatt   Gelatine, eingeweicht bzw.1 Beutel Agaragar
  • 200 ml   Sahne, geschlagene
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Butter
  • Forellenkaviar (Deko) und Salat

 Den Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden. Mit 500 ml Wasser aufkochen und 30 Minuten kochen lassen. 300 ml von dem Spargelfonds auffangen. Alternativ geht natürlich auch Gemüsebrühe, aber aus dem Spargel kann man gerade für die Mousse geschmacklich rausholen, was geht!

 Den Spargel darin kochen und dann pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und ggfs. Butter abschmecken. Die Masse durch ein Sieb passieren.

 Die eingeweichte Gelatine in die Masse einrühren bzw. das Agaragar einrühren und nochmals aufkochen. Etwas abkühlen lassen und dann die geschlagene Sahne unterheben. Kühl stellen für mindestens 4 Stunden.

 Von der Mousse Nocken abstechen und mit dem Forellenkaviar dekorieren. Mit Salat servieren. Hier das pdf.

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Gekräuterter Lachs mit jungem Gemüse und neuen Kartoffeln:

  •  1 unbehandelte Zitrone
  • Salz, Pfeffer, 1/2 Tl Zucker
  • 3 El Olivenöl
  • 1 Bund Pimpinelle
  • 1 Bund Dill
  • 1 Bund Kerbel
  • 4 Stiele Estragon
  • 100 g weiche Butter
  • 1 El körniger Senf
  • 700 g Lachsfilet (ein schönes Mittelstück, ohne Haut und Gräten)
  • Gemüse, z.B. Brokkoli, Mairüben, Karotten und Zuckerschoten…oder Kohlrabi, Blumenkohl, Spargel
  • Kartofeln, neu und klein

 Den Lachs waschen und trockentupfen und in eine feuerfeste, gefettete Form setzen. Den Ofen vorheizen auf 200°C Ober/Unterhitze.

 Von der Zitrone die Schale fein abreiben. 3 El Saft auspressen, mit Salz, Pfeffer, Zucker und Öl verrühren. Je 2/3 von Pimpinelle, Dill, Kerbel und Estragon grob hacken. Dann mit Salz, Pfeffer und Butter mit dem Schneidstab fein pürieren. Senf und 2/3 der abgeriebenen Zitronenschale untermischen.

 Den Lachs mit 2-3-4 El Kräuterbutter bestreichen und mit dem restlichen Zitronenschalenabrieb bestreuen. Den Fisch auf der 2. Schiene von unten 12-15 Minuten garen

 Dazu gab es Kartoffeln (gekocht, in einem Topf für ca. 25 Minuten), Brokkoli, Zuckerschoten, Karotten, Mairüben (ebenfalls gekocht und in dem Rest der Kräuterbutter geschwenkt). Wie man Gemüse kocht, ist hierbei nicht die Schwierigkeit, eher das richtige „Timing“. Ich habe das Gemüse vorher gegart und dann in Kräuterbutter und ein wenig Wasser wieder erwärmt, als das Ende der Lachsgarzeit absehbar war. Hier das pdf.

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Pavlova:

  • 4 Eiweiße (Die Eigelbe sind in den Kokos-Käsekuchen gewandert, keine Sorge!)
  • 1 Tasse Puderzucker (120 g)
  • 1/4 Tasse Zucker (50 g)
  • 1 EL Maismehl (oder Speisestärke)
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Tasse Sahne (200 ml)

Den Backofen auf 120 Grad vorheizen. Eine Springform (26-28 cm Ø) oder 3-4 kleine Tarteförmchen mit Backpapier auslegen.

Für das Baiser die Eiweiß mit den Schneebesen des Handrührgeräts aufschlagen, bis sich weiche Spitzen bilden. Löffelweise den Puderzucker dazugeben und weiterschlagen, bis der sich gelöst hat. Den „normalen“ Zucker mit Maismehl/Speisestärke mischen und mit dem Zitronensaft ebenfalls unterschlagen.

Die Baisermasse in die Springform /die Tarteförmchen füllen und im Ofen (Mitte, keine Umluft!) etwa 1 1/4 Stunden backen. Den Backofen ausschalten und den/die Baiser darin abkühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen. Die Törtchen mit der Sahne bestreichen (vorsichtig, sonst bricht das Baiser ein) und mit Obst dekorieren!

Achtung: gelegentlich gibt es zwischen Baiser und Sahne noch eine Crememasse, auf die ich diesmal verzichtet habe. Aber ganz grundsätzlich geht das so:

  • 4 Eigelbe (Größe M)
  • 1/4 Tasse Zucker (50 g)
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 1 EL Maismehl (oder Speisestärke)
  • 3/4 Tasse Milch (150 ml)
  • 1/2 Tasse Sahne (100 g)

Für die Creme Eigelb mit Zucker, Vanillemark und Maismehl glatt und cremig rühren. In einen Topf geben, dann langsam Milch und Sahne einrühren. Bei mittlerer Hitze weiterrühren, bis die Mischung dicklich wird. Nun aufkochen, die Hitze sofort wieder reduzieren und die Creme etwa 2 Minuten ganz sanft köcheln lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Dann auf die Baisermasse streichen, dann erst die Sahne und das Obst.

Dieses Mal hatte ich Erdbeeren genommen, der Fantasie sind hier aber keine Grenzen gesetzt! Hier das pdf.

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Und wenn es nach mir geht, könnt ihr hier morgen das Rezept für den Käsekuchen nachlesen. Das geht ganz schnell und ist noch leckerer als schnell! 🙂

…und ab und zu koche ich auch mal was!

Leider seltener als mir lieb ist. Aber diese Kombi aus Fachanwaltslehrgang und Pendeln, letzte Woche noch in Kombi mit einer Erkältung des Todes und einem kranken Mann zuhaus… Aber hier ein kurzer Überblick über das, was ich an Ostern in meiner Küche so gemacht habe:

Karfreitag: Spargelmousse mit Forellenkaviar an Salat, gekräuterter Lachs mit jungem Gemüse und Kartoffeln und Pavlova mit Erdbeeren (die gerne etwas erdbeeriger hätten schmecken dürfen)!

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Ostersamstag: Ostereier nach diesem Rezept.

Ostersonntag: ein schnelles Huhn mit Ricotta-Kräuter-Creme unter der Haut (im Original nur mit Knoblauch und Zitrone und irgendwie simpler und leckerer), Kartoffeln & Salat und danach ein Kokos-Käsekuchen mit Himbeeren.

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Kokos-Käsekuchen mit Him-Bär

Ostermontag war Mama für die Verköstigung der Kompanie zuständig. Und da habe ich nichts gemacht außer Essen und viel, viel trinken. Nicht mal Fotos. Und wenn ihr euch jetzt fragt, wo die Rezepte zum Osterwochenende sind- ja die kommen im Laufe der Woche!

Double- Crumble

Streusel oben, Streusel unten und dazwischen süße Marmelade & Obst! Wahnsinn!

Bist du auf Diät oder hast du geplant, 2013 gesünder zu essen und weniger zu naschen? Ja? Dann musst du jetzt mit dem Lesen aufhören. Versprich es! Sonst übernehme ich keine Verantwortung für gar nichts 😉

Ein ganzes Blech voll Kuchenglück mit gaaanz viel Frucht und noch mehr Streuseln. Und es geht blitzschnell!

Double Crumble

Zutaten für ein Blech:

  • 500 g Butter (ja im Ernst), geschmolzen
  • 750 g Mehl
  • 250 g Zucker
  • 25 g Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Glas (340 g) Marmelade, in meinem Fall 4-Frucht*
  • 3 Dosen (à 425 ml) Obst, in meinem Fall Mangoscheiben*

*) Das „Originalrezept“ schlägt Aprikosenmarmelade und Aprikosen vor.

Double Crumble

Zubereitung:

Den Ofen vorheizen (200° C Ober/Unterhitze oder 175° C Umluft) und ein Backblech fetten und mehlen.

Das ist jetzt übrigens die schnellste, einfachste Version von Streuseln und ich werde sie nie wieder anders machen, denke ich:
Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz vermengen und dann mit der flüssigen Butter mit den Knethaken des Handrührers zu Streuseln verarbeiten. Ja das war’s.

2/3 der Streusel auf den Boden des Blechs verteilen und andrücken. Darauf die Marmelade und darauf das Obst verteilen. Dann die restlichen Streusel darüberstreuen und den Kuchen 35-45 Minuten backen.

Man kann den Kuchen mit Puderzucker bestreuen oder Schlagsahne dazu servieren. Ich habe ob der nicht ganz geringen Menge Butter darauf verzichtet- purer Genuss! Hier das pdf. zum Rezept.

Double Crumble

Wer will denn auf den Mai warten. Alles neu macht der…Februar.

Und deswegen backe ich ein bisschen auf Vorrat, weil ab nächster Woche werde ich dazu wahrscheinlich erstmal nicht kommen. Und warum? Dazu später mehr; das ist ja auch nur halb so spannend, wie leckere neue Rezepte 🙂

Zum einen habe ich Pizzarohlinge vorbereitet. In der „LECKER Trattoria“ – Cucina alla Mama! stand, dass man die topp einfrieren kann und dann im Bedarfsfalle auftauen, belegen und backen. Und da ich nun nicht mehr in 2ZKB mit 4*Fach sondern in 4 1/2ZKBB mit Gefrierschrank wohne 😉 kann ich ja wie eine Bekloppte Dinge einfrieren. Und ich hoffe auf ein relativ schnelle Abendmahl, das, anders als die im Handel erhältlichen TK-Pizzen, nicht mit E7832a u.ä. vollgestopft ist. Wobei ich ja sterben und/oder töten könnte für Pizza Pasta von Dr. Oe 😉 aber das (nur am Rande und) auch nur gelegentlich.

Ich habe dazu recht unspektakulär einen Hefeteig bereitet aus

  • 500 g Mehl (250 g „normales“ Mehl und 250 g Dinkelmehl) vermischt mit
  • 1 Tüte Trockenhefe („richtige“ Hefe kann sich zu einem bösen ES entwickeln, wenn man sie im Kühlschrank vergisst und da mein ES fast schon sprechen konnte damals…gibt es im feuchtfroehlichen Haushalt nur noch Trockenhefe!)
  • 250 ml Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Tl Meersalz

indem ich alle Zutaten vermengt und dann zunächst mit den Knethaken meines neuen Rührgerätes und dann mit der Hand zu einem glatten Teig verknetet habe. Der durfte dann 20 Minuten gehen, bevor ich ihn in 4 Portionen geteilt habe. Die 4 Portionen durften dann nochmals 15 Minuten gehen, bevor ich sie ausgerollt und in Gefrierbeutel geschoben habe. Ok- das ist etwas frikkeliger als es sich hier liest aber das geht schon!

Jetzt liegen sie im Gefrierschrank und warten auf ihren Einsatz, der vermutlich schon am Samstag sein wird. Man muss nur noch ein Tomatensugo rühren oder (Achtung Tipp:) eine Creme aus Ricotta und ein paar Tl Basilikumpesto und die Pizzarohlinge bestreichen, wunschgemäß belegen und dann im vorgeheizten Ofen (175 °C Ober/Unterhitze) fertig backen. Ich werde berichten, ob sie gut geworden sind!

Aber viel essentieller als eine warme Hauptmahlzeit ist ja Kuchen! Am Wochenende wird es einen Himbeer-Mango-Streusel-Blechkuchen geben, den man angeblich auch total topp einfrieren kann! 😉 Ihr seht: die Zeiten der Beschränkung mit meinem klitzekleinen 4* Sterne Fach waren hart für mich und der Gefrierschrank macht mich schon sehr glücklich!

Meine Mama „geht in die Pilze“ (so heißt das hier), deswegen lagern jetzt schon pfälzer Pfifferlinge dort und natürlich ganz viel Obst aus Mamas Garten, echt bio! Und ab diesem Jahr habe ich ja auch ein Stückchen Garten…hach, das wird toll!

Na jedenfalls kann man ja nicht nur wie wild Dinge einfrieren, man kann sie auch einwecken. Oder Kuchen im (Weck)Glas backen. Ich habe schon ewig die entsprechenden Gläser und natürlich (!) ein entsprechendes Kochbuch aber bislang noch keinen Kuchen im Glas gebacken. Hier und heute also die Premiere:

Bananen-Walnuss-Kuchen im Glas

Zutaten für 6 Gläser Bananen-Walnuss-Kuchen:

  • etwas Öl
  • 200 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 4 Eier
  • 150 g Mehl
  • 75 g Speisestärke
  • 1 Tl Backpulver
  • 1 Banane, längs halbiert und in Scheiben geschnitten
  • 30 g grob gehackte Walnüsse

Bananen-Walnuss-Kuchen im Glas

Zubereitung:

Die (ausgekochten) Gläser mit Öl einstreichen und denOfen vorheizen: 175°C Ober/Unterhitze oder 150°C Umluft.

Butter, Zucker und Zitronensaft cremig rühren und nach und nach die Eier zugeben. Mehl, Speisestärke und Backpulver ebenfalls unterrühren.

Die Bananenscheiben und die Walnüsse vorsichtig unterheben. Bananen sind nicht das stabilste Obst, daher vorsichtig mit Ausrufungszeichen! Die Gläser zu einem Drittel befüllen (nehmt das Ernst, da soll ja noch der Deckel drauf) und für 30-35 Minuten backen.

Die Deckel der Gläser und die Gummis aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen. Die Gläser aus dem Oden nehmen und noch heiß mit Gummis und Glasdeckeln verschließen, festklammern und auskühlen lassen.

Bananen-Walnuss-Kuchen im Glas

Und weil man die Gläser ja nur zu einem Drittel füllen soll, war noch ein bisschen Teig übrig:

Reste-Muffin ;)

Die Muffins gab es gleich 🙂 und sie waren ein leckeres Versprechen auf das, was da eingeweckt im Keller steht. Hier zum nachbacken das pdf. zum Rezept.

Ach ja: warum komme ich nicht mehr zum backen? Weil ich ab kommendem Montag viel Zeit in öffentlichen Verkehrsmitteln verbringen werde, um von meinem neuen Heim nach Frankfurt zu pendeln. Da mache ich einen Fachanwaltslehrgang…und irgendwie befürchte ich, dass sich das erst „einpendeln“ muss, bis alles wieder rund läuft und es auch hier wieder rund geht!

Bis dahin hat Schatz Vorratskuchen 🙂 und ihr dieses leckere Rezept.