Der feuchtfroehliche Adventskalender: Türchen Nummer 12

Ein bisschen arbeitsintensiv und ein bisschen anspruchsvoll; dafür aber mehr als nur ein bisschen lecker! Zum Verschenken oder selbst naschen!

Blätterkrokantstangen:

Für 20 Stück:

  • 200 g Nuss-Nougat, (tief)gekühlt
  • 50 g gesalzene Macadamianüsse, grob gehackt
  • 200 g Zucker
  • 50 g Honig
  • 50 g Butter, zimmerwarm
  • ~ 6 El Öl

Zubereitung:

Den Nuss-Nougat in dünne Scheiben schneiden.

Den Zucker esslöffelweise in einen Topf geben und nach und nach schmelzen lassen, bis der Zucker flüsssig aber nicht dunkel karamellisiert ist. Honig, Butter und 40 g Nougat unterarbeiten, bis eine homogene Masse entsteht. Die Masse 1-2 Minuten abkühlen lassen, bis sie zähflüssig ist.

Die Masse auf ein leicht geöltes Holzbrett geben (kein Metall oder Marmor nehmen, weil die Masse zu schnell abkühlt; kein Kunststoff oder Glas, weil sie dafür zu heiß ist!).

Die Hälfte der Nougatscheiben auf der Masse verteilen. Mit einem geölten Metallspachtel die Masse von außen nach innen immer wieder übereinanderschlagen. Die restlichen Nougatscheiben und Nüsse auf der Masse verteilen und wieder schnell die Ränder von außen nach innen schlagen, bis sich Nougat und Karamell verbunden haben.

Mit einem geölten Rollholz den warmen Blätterkrokant zu einem Rechteck (ca. 30×13 cm) ausrollen. Krokant mit einem geölten schweren Messer in 2-3 cm breite Stangen schneiden.

Der Krokant hält sich in Blechdosen zwischen Lagen von Backpapier 3-4 Wochen; das muss aber nicht eure Sorge sein 😉

Der feuchtfroehliche Adventskalender: Türchen Nummer 11

Das Leben ist nicht schwarz-weiß! Diese Plätzchen auch nicht. Das ist eine Abwandlung des bekannten schwarz-weiß-Gebäcks.

Schwarz-grün-Gebäck

Zutaten für richtig viele Plätzchen:

  • 500 g Mehl
  • 50 g Kakaopulver
  • 200 g Puderzucker
  • 400 g kalte Butter
  • 2 Eier
  • 70 g sehr fein gemahlene Pistazien
  • 50 g gehackte Pistazien
  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • Salz

Zubereitung:

Teig 1: 250 g Mehl, das Kakaopulver, 100 g Puderzucker, 1 Prise Salz, 200 g kalte Butter in Stücken und 1 Ei erst mit den Knethacken des Handrührgeräts, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig vierteln, flach drücken und in Klarsichtfolie gewickelt mind. 1 Std. kalt stellen.

Teig 2: 250 g Mehl, die fein gemahlenen Pistazien, 100 g Puderzucker, 1 Prise Salz mischen, 200 g kalte Butter in Stücken und 1 Ei ebenfalls zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig ebenfalls vierteln, zu 4 Rollen à 20 cm formen und in Klarsichtfolie gewickelt mind. 1 Std. kalt stellen.

Den dunklen Teig jeweils 5 mm dick, möglichst rechteckig ausrollen. Mit etwas Wasser bestreichen, die grünen Teigrollen darauflegen, dabei den überstehenden Teig abschneiden. Schokoteig eng über den Pistazienteig wickeln, gut verschließen und dabei überschüssigen Schokoteig abschneiden.

Aus den Resten bestmöglich auch hübsche Plätzchen basteln, am einfachsten ist es, die Teige jeweils 4-5 mm dünn ausrollen, übereinander legen und dann aufrollen, mit dieser Resterolle genauso verfahren, wie mit den anderen:

Die Rollen erneut in Klarsichtfolie gewickelt 2 Std. kalt stellen. Dann in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und auf mit Backpapier ausgelegte Bleche legen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Ober/Unterhitze; 160 Grad Umluft) auf der mittleren Schiene 10 Min. backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

Die Kuvertüre auf dem Wasserbad schmelzen. Die Taler zur Hälfte eintauchen, auf Backpapier legen und mit 3 El gehackten Pistazien bestreuen und trocknen lassen.

Der feuchtfroehliche Adventskalender: Türchen Nummer 10

Heute gibt es hier mal richtigen Männersüßkram! Ich mag Whisky nicht besonders aber diesen Fudge kann ich trotzdem nur empfehlen.

Whisky-Schokoladen-Fudge

Für 20 Portionen:

  • Zuckerthermometer
  • 100 g Zartbitter-Kuvertüre, fein gehackt
  • 280 g Zucker
  • 3 El Glukosesirup
  • 80 ml Schlagsahne
  • 20 ml Whisky
  • 30 g Butter
  • 1 Tl Fleur de sel

Zubereitung:

Zucker, Glukose, Sahne und Whisky in einem Topf verrühren und 15 Minuten stehen lassen, dann aufkochen. Die Butter zugeben und bis 115 Grad weiter köcheln lassen. Topf vom Herd nehmen und 60 g Kuvertüre unterrühren.

Die Fudgemasse mit einem Kochlöffel so lange rühren bis sie anfängt fester zu werden. Fudge rechteckig ca. 1,5 cm hoch auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und vollständig auskühlen lassen.

Restliche Kuvertüre in einem warmen Wasserbad unter Rühren schmelzen und auf dem Fudge verstreichen. Auf die noch weiche Kuvertüre das Fleur de Sel streuen.

Den Fudge am nächsten Tag in große Rechtecke schneiden. 3,2,1…weg! 😉

Der feuchtfroehliche Adventskalender: Türchen Nummer 9

Lebkuchen kann man selbst machen aber das dauert lang und ist anstrengend. Das Rezept hier ist ruckizucki und easy-peasy und yummieyummie:

Lebkuchen-Biskuits

Für 15 Stück

  • 2 Eier, getrennt
  • Salz
  • 5 El Zucker
  • 60 g Mehl
  • 3 Tl Lebkuchengewürz
  • 2 Tl Puderzucker
  • 4 El Hagebutten oder Orangenkonfitüre oder Glühweingelle 😉 oder was immer ihr mögt

Zubereitung:

Die Eiweiße und 1 Prise Salz mit dem Handrührgerät steif schlagen. Den Zucker nach und nach einrieseln lassen und 2 Minuten weiterschlagen. Die Eigelbe vorsichtig unter den Eischnee heben. Mehl mit 2 Tl Lebkuchengewürz in 3 Portionen auf die Masse sieben und mit einem Schneebesen unterheben.

Die Biskuitmasse in einem Spritzbeutel mit Lochtülle (ø 1 cm) füllen und mit ausreichend Abstand im besten Fall 30 etwa 5-6 cm lange, knochenförmig auf mit Backpapier belegte Bleche spritzen. Leicht mit Puderzucker bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad (Ober/Unterhitze, Umluft 180 Grad) auf der mittleren Schiene 9-11 Minuten hellbraun (!) backen. Auf den Blechen abkühlen lassen.

Die Konfitüre glattrühren und in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle (ca. 4 mm) geben. Die Hälfte der Löffelbiskuits auf der flachen Seite mit der Konfitüre bespritzen und die übrigen Biskuits daraufsetzen.

Restlichen Puderzucker und 1 Tl Lebkuchengewürzmischen und die Biskuits damit bestäuben.

Ich wünsche Euch allen einen schönen 2. Advent! Feuchtfroehliche Grüße

Der feuchtfroehliche Adventskalender: Türchen Nummer 8

Heute serviere ich euch einen Klassiker!

Birne Helene (französisch: Poire belle Hélène) ist ein klassisches Dessert. Im Originalrezept werden frische, geschälte Birnen in Läuterzucker pochiert, nach dem Auskühlen auf Vanilleeis angerichtet und mit kandierten Veilchen bestreut. Dazu wird eine heiße Schokoladensauce gesondert gereicht.

Das Dessert wurde um 1870 von Auguste Escoffier kreiert, als Jacques Offenbachs Operette Die schöne Helena in Paris aufgeführt wurde. Im Film „Pappa ante Portas“ sorgte die Birne Helene mehrfach für Streit zwischen Heinrich Lohse (Loriot) und anderen Protagonisten hinsichtlich des korrekten Rezepts. Wir wollen nicht streiten, machen es wie es uns beliebt und heute eben mal so:

Eine feuchtfroehliche, weihnachtliche Birne Helene

Zutaten für 4 Portionen:

  • 150 ml trockener Weißwein
  • 2 El Zucker
  • 1 Zimtstange
  • 1 Sternanis
  • 2 Nelken
  • 2 Birnen, geschält, entkernt & geviertelt
  • 100 ml Schlagsahne
  • 100 g Zartbitterschokolade, gehackt
  • 4 Kugeln Schokoladeneis

Zubereitung:

Den Weißwein, Zucker und die Gewürze in einem kleinen Topf aufkochen. Die Birnenviertel zum Wein geben und zugedeckt bei milder Hitze 20-30 Min. köcheln.

Die Sahne in einem Topf erhitzen aber nicht kochen, vom Herd nehmen und 2/3 der Schokolade darin unter Rühren schmelzen.

Die Birnen aus dem Sud nehmen. Auf 4 Desserttellern mit je 1 Kugel Schokoladeneis anrichten. Etwas Schokoladensauce darüber gießen und mit der restlichen gehackten Schokolade bestreut servieren.

Der feuchtfroehliche Adventskalender: Türchen Nummer 7

Die Verspätung bitte ich zu entschuldigen, ab morgen gehen die Türchen hoffentlich wieder pünktlich auf! Heute war da technisch irgendwie der Wurm drin. Jetzt aber los:

Honig-Toffees mit Pinienkernen

Für 30 Stück:

  • 40 g Pinienkerne
  • 2 El Olivenöl
  • 280 g Zucker
  • 2 El Honig
  • 40 g zimmerwarme Butter
  • 60 g zimmerwarme Schlagsahne
  • Öl

Zubereitung:

Pinienkerne in 1 El Olivenöl unter Rühren in einer Pfanne goldbraun rösten und auf einem Küchenkrepp entfetten und auskühlen lassen.

Eine kleine Auflaufform (20×10 cm) mit Backpapier auslegen. Dazu das Backpapier zusammenknüllen und unter fließendem Wasser schön knautschen & kneten. Ausdrücken und in die Form legen, es lässt sich jetzt bequem in alle Ecken drücken.

Etwas Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze hellbraun karamellisieren lassen, dabei mit einem Holzlöffel langsam rühren. Nach und nach den restlichen Zucker zugeben und schmelzen lassen bis alle Kristalle gelöst sind.

Topf vom Herd nehmen, Honig und Butter unterrühren, Sahne langsam zugießen und rühren bis sie sich mit dem Karamell verbunden hat. Zum Schluss die Pinienkerne unterrühren.

Den noch heißen Karamell in die Auflaufform gießen und vollständig auskühlen lassen. Aus der Form lösen und auf ein Backpapier stürzen. In 2 x 3 cm große Stücke schneiden und zum Verschenken wie Bonbons in Cellophan verpacken.

Der feuchtfroehliche Adventskalender: Türchen Nummer 6

Happy Nikolaus! Wer gestern mitgemacht hat, ist heute klar im Vorteil! Denn dieses Rezept benötigt das Glühwein-Gelee von gestern. Zur Not tut’s aber auch ein anderes beeriges Gelee. Die Spitzbuben sind schon ein Klassiker, deswegen habe ich noch ein Foto vom letzten Jahr:

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Spitzbuben mit Glühweingelee:

  • 1 Glas (Glühwein)Gelee
  • 200 g Butter
  • 100 g Zucker
  • Salz
  • 1 Eigelb
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 180 g Mehl
  • Mehl zum Ausrollen
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Für den Mürbeteig die kalte Butter in kleine Stücke schneiden. Butter, Zucker, 1 Prise Salz und das Eigelb mit den Knethaken des Handrührers verkneten. Mandeln und Mehl zugeben und mit den Händen flott zu einem glatten Teig verkneten. Mürbeteig zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und 1 Stunde kaltstellen.

Den Teig kurz durchkneten und in kleinen Portionen auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ca. 4 mm dick ausrollen. Sterne ausstechen und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen. Aus der Hälfte der Sterne mittig kleine Kreise oder Sterne ausstechen.

Restlichen Teig wieder zusammenkneten, ausrollen und erneut Sterne ausstechen, bis alles verarbeitet ist. Falls der Teig zu weich wird zwischendurch kurz kalt stellen.

Mürbeteigsterne nacheinander im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober/Unterhitze; Umluft 170°C) auf mittlerer Schiene nacheinander 8-10 Minuten goldbraun backen und auskühlen lassen.

G(lühweing)elee (ggfs. erwärmen und) mit einem Schneebesen glatt rühren, in einen Einwegspritzbeutel füllen und eine kleine Spitze abschneiden. Etwas Gelee auf die Rückseite der geschlossenen Sterne spritzen, gleichgroße Sterne mit Loch darauf setzen und leicht andrücken. Restliches Gelee in die Öffnung spritzen. Spitzbuben gleichmäßig mit Puderzucker bestäuben und über Nacht trocknen lassen.

Die Spitzbuben halten sich in Blechdosen zwischen Lagen von Pergamentpapier ca. 2 Wochen.

Statt Sternen & gelochten Sternen kann man natürlich auch andere Formen ausstechen und zum Beispiel statt Spitzbuben mit Loch Terrassen-Plätzchen basteln.

Der feuchtfroehliche Adventskalender: Türchen Nummer 5

Für das Nikolausfrühstück morgen & den Weihnachtsbrunch, zum Behalten & Verschenken und für Türchen Nummer 6!

Glühweingelee:

Für 4 Gläser à 250 ml:

  • 1 unbehandelte Orange
  • 500 ml guter Rotwein (nie am Alkohol sparen!)
  • 8 Gewürznelken
  • 4 Sternanis
  • 4 Zimtstangen
  • 450 ml heller Traubensaft
  • 300 g Gelierzucker (3:1)

Zubereitung:

Vier Einmachgläser (oder Twist-off-Gläser; à 250 ml Inhalt) samt Deckeln in sprudelndem Wasser 5 Minuten auskochen, trocknen lassen.

Die Orange waschen, abtrocknen und die Schale mit einem Zestenreißer oder einem Messer so dünn abschälen, dass nichts Weißes dran ist, das ist nämlich bitter. Die Schale zusammen mit dem Wein und den Gewürzen in einen Topf geben und aufkochen. Vom Herd nehmen und 2 Stunden ziehen lassen.

Die Gewürze und die Orangenschale aus dem Wein nehmen (und wer mag kann sie auf die Gläser verteilen). Den Traubensaft sowie den Gelierzucker unter den Wein rühren. Aufkochen und 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Abschäumen und auf die Gläser verteilen. Gläser verschließen und 10 Minuten auf den Deckel stellen. Umdrehen und abkühlen lassen.

Und jetzt ganz gespannt auf Türchen Nummer 6 warten 🙂

Der feuchtfroehliche Adventskalender: Türchen Nummer 4

Die Original-Mozartkugel wurde 1890 von dem Salzburger Konditor Paul Fürst kreiert und nach dem fast 100 Jahre zuvor verstorbenen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart benannt. Ich habe ja für PAMK schon „richtige“ Mozartkugeln gemacht, die ja doch ein wenig aufwändig sind.

Wir machen heute mal alles anders aber trotzdem lecker! Dieses Rezept probiere ich mit euch gemeinsam aus:

Mozartkugeln mal anders:

Zutaten für 30 Stück:

  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Kakaopulver
  • 120 g Puderzucker
  • 2 Eiweiße (Größe M)
  • 50 g feinster Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 100 g Nussnougat

Zubereitung:

Den Backofen auf 150° (Ober/Unterhitze; Umluft 130°) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Mandeln mit Kakaopulver und 100 g Puderzucker mischen.

Eiweiße mit Zucker und Salz im heißen Wasserbad zur warmen, steifen Baisermasse schlagen, dann im kalten Wasserbad kalt schlagen. Die Mandel-Kakao-Puderzucker-Mischung unterheben.

Die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (5 mm Ø) füllen und 60 kleine Häufchen aufspritzen (nicht größer als 2 cm Ø). Mit feuchten Fingern eventuelle Spitzen flach verstreichen. Im Ofen etwa 20 Min. backen. Auskühlen lassen.

Den Marzipan auf dem übrigen Puderzucker 3 mm dick ausrollen –das geht erfahrungsgemäß (von den „richitigen“ Mozartkugeln nur zwischen Folie gut- und 30 Kreise in Größe der Schokomakronen ausstechen.

Den Nougat bei milder Hitze in einem kleinen Topf schmelzen. Nach und nach die Böden von zwei Makronen mit Nougat bestreichen, einen Marzipankreis dazwischen legen und zusammensetzen.

Die Mozartkugeln in Pralinenförmchen setzen, damit die Hälften nicht verrutschen.

Viel Erfolg! 🙂

Der feuchtfroehliche Adventskalender: Türchen Nummer 3

Draußen ist es kalt, im besten Fall schneit es und wir mummeln uns mit einer heißen Schokolade auf die Couch. Die machen wir dieses Jahr selbst und zwar so viel davon, das wir sogar ein oder zwei Exemplare verschenken können…vielleicht 😉

Heiße (Weihnachts)Schokolade am Stiel:

Für ca. 20 Portionen:

  • 20 Holzstäbchen
  • 2 Kardamonkapseln
  • 1 Zimtstange
  • 1 Vanilleschote
  • 60 g Zucker
  • 200 ml Schlagsahne
  • 300 g Zartbitter Kuvertüre 60/40
  • 100 g Puderzucker

Zubereitung:

Kardamomkapseln im Mörser (oder mit dem Messergriff auf der Arbeitsplatte) zerdrücken. Zimtstange durchbrechen. Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Zucker in einem Topf hellbraun karamellisieren. Kardamom, Zimt, Vanilleschote und -mark zugeben. Sahne zugießen und bei milder Hitze leise kochen, bis sich der Karamell gelöst hat. Topf zugedeckt beiseite stellen und die Gewürze in der Sahne 1 Stunde ziehen lassen.

Die Kuvertüre fein hacken und im warmen Wasserbad schmelzen. Gewürzte Sahne durch ein Sieb in die Kuvertüre gießen. Die Masse mit einem Schneebesen verrühren, abdecken und ca. 40 Minuten kalt stellen, dabei mehrmals umrühren.

Die Schokoladenmasse mit einem Esslöffel so lange rühren, bis sie etwas fester und heller wird. Masse in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen.

Den Puderzucker auf ein mit Backpapier belegtes Blech sieben und ca. 20 dicke Tupfen darauf spritzen. Tupfen mit sehr kalten Händen –und wer die nicht hat- mit einer Gabel auf dem Puderzucker rund rollen und ein Holzstäbchen hineinstecken. Schoko-Kugeln ca. 30 Minuten kalt stellen.

Die Kugeln halten sich im Kühlschrank in einer geschlossenen Dose ca. 2 Wochen. Zum Trinken 1 oder 2 Kugeln in einem Becher heißer Milch schmelzen lassen.

Bis morgen bei Türchen Nummer 4 🙂