Wer will denn auf den Mai warten. Alles neu macht der…Februar.

Und deswegen backe ich ein bisschen auf Vorrat, weil ab nächster Woche werde ich dazu wahrscheinlich erstmal nicht kommen. Und warum? Dazu später mehr; das ist ja auch nur halb so spannend, wie leckere neue Rezepte 🙂

Zum einen habe ich Pizzarohlinge vorbereitet. In der „LECKER Trattoria“ – Cucina alla Mama! stand, dass man die topp einfrieren kann und dann im Bedarfsfalle auftauen, belegen und backen. Und da ich nun nicht mehr in 2ZKB mit 4*Fach sondern in 4 1/2ZKBB mit Gefrierschrank wohne 😉 kann ich ja wie eine Bekloppte Dinge einfrieren. Und ich hoffe auf ein relativ schnelle Abendmahl, das, anders als die im Handel erhältlichen TK-Pizzen, nicht mit E7832a u.ä. vollgestopft ist. Wobei ich ja sterben und/oder töten könnte für Pizza Pasta von Dr. Oe 😉 aber das (nur am Rande und) auch nur gelegentlich.

Ich habe dazu recht unspektakulär einen Hefeteig bereitet aus

  • 500 g Mehl (250 g „normales“ Mehl und 250 g Dinkelmehl) vermischt mit
  • 1 Tüte Trockenhefe („richtige“ Hefe kann sich zu einem bösen ES entwickeln, wenn man sie im Kühlschrank vergisst und da mein ES fast schon sprechen konnte damals…gibt es im feuchtfroehlichen Haushalt nur noch Trockenhefe!)
  • 250 ml Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Tl Meersalz

indem ich alle Zutaten vermengt und dann zunächst mit den Knethaken meines neuen Rührgerätes und dann mit der Hand zu einem glatten Teig verknetet habe. Der durfte dann 20 Minuten gehen, bevor ich ihn in 4 Portionen geteilt habe. Die 4 Portionen durften dann nochmals 15 Minuten gehen, bevor ich sie ausgerollt und in Gefrierbeutel geschoben habe. Ok- das ist etwas frikkeliger als es sich hier liest aber das geht schon!

Jetzt liegen sie im Gefrierschrank und warten auf ihren Einsatz, der vermutlich schon am Samstag sein wird. Man muss nur noch ein Tomatensugo rühren oder (Achtung Tipp:) eine Creme aus Ricotta und ein paar Tl Basilikumpesto und die Pizzarohlinge bestreichen, wunschgemäß belegen und dann im vorgeheizten Ofen (175 °C Ober/Unterhitze) fertig backen. Ich werde berichten, ob sie gut geworden sind!

Aber viel essentieller als eine warme Hauptmahlzeit ist ja Kuchen! Am Wochenende wird es einen Himbeer-Mango-Streusel-Blechkuchen geben, den man angeblich auch total topp einfrieren kann! 😉 Ihr seht: die Zeiten der Beschränkung mit meinem klitzekleinen 4* Sterne Fach waren hart für mich und der Gefrierschrank macht mich schon sehr glücklich!

Meine Mama „geht in die Pilze“ (so heißt das hier), deswegen lagern jetzt schon pfälzer Pfifferlinge dort und natürlich ganz viel Obst aus Mamas Garten, echt bio! Und ab diesem Jahr habe ich ja auch ein Stückchen Garten…hach, das wird toll!

Na jedenfalls kann man ja nicht nur wie wild Dinge einfrieren, man kann sie auch einwecken. Oder Kuchen im (Weck)Glas backen. Ich habe schon ewig die entsprechenden Gläser und natürlich (!) ein entsprechendes Kochbuch aber bislang noch keinen Kuchen im Glas gebacken. Hier und heute also die Premiere:

Bananen-Walnuss-Kuchen im Glas

Zutaten für 6 Gläser Bananen-Walnuss-Kuchen:

  • etwas Öl
  • 200 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 4 Eier
  • 150 g Mehl
  • 75 g Speisestärke
  • 1 Tl Backpulver
  • 1 Banane, längs halbiert und in Scheiben geschnitten
  • 30 g grob gehackte Walnüsse

Bananen-Walnuss-Kuchen im Glas

Zubereitung:

Die (ausgekochten) Gläser mit Öl einstreichen und denOfen vorheizen: 175°C Ober/Unterhitze oder 150°C Umluft.

Butter, Zucker und Zitronensaft cremig rühren und nach und nach die Eier zugeben. Mehl, Speisestärke und Backpulver ebenfalls unterrühren.

Die Bananenscheiben und die Walnüsse vorsichtig unterheben. Bananen sind nicht das stabilste Obst, daher vorsichtig mit Ausrufungszeichen! Die Gläser zu einem Drittel befüllen (nehmt das Ernst, da soll ja noch der Deckel drauf) und für 30-35 Minuten backen.

Die Deckel der Gläser und die Gummis aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen. Die Gläser aus dem Oden nehmen und noch heiß mit Gummis und Glasdeckeln verschließen, festklammern und auskühlen lassen.

Bananen-Walnuss-Kuchen im Glas

Und weil man die Gläser ja nur zu einem Drittel füllen soll, war noch ein bisschen Teig übrig:

Reste-Muffin ;)

Die Muffins gab es gleich 🙂 und sie waren ein leckeres Versprechen auf das, was da eingeweckt im Keller steht. Hier zum nachbacken das pdf. zum Rezept.

Ach ja: warum komme ich nicht mehr zum backen? Weil ich ab kommendem Montag viel Zeit in öffentlichen Verkehrsmitteln verbringen werde, um von meinem neuen Heim nach Frankfurt zu pendeln. Da mache ich einen Fachanwaltslehrgang…und irgendwie befürchte ich, dass sich das erst „einpendeln“ muss, bis alles wieder rund läuft und es auch hier wieder rund geht!

Bis dahin hat Schatz Vorratskuchen 🙂 und ihr dieses leckere Rezept.

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6 Gedanken zu “Wer will denn auf den Mai warten. Alles neu macht der…Februar.

  1. Ich glaube, ich werde das mal als normalen Kuchen zu backen versuchen. Bananen und Walnüsse hören sich echt lecker zusammen an. 🙂

  2. Hört sich alles gut an: Rohlinge, Kuchenvorräte, größeres Gefrierfach (will auch!), Lehrgang. Ich wünsche viel Freude und Erfolg (mit allem)!
    Bei uns in Bayern (wo ich eigentlich herkomme) heißt es übrigens „in’d Schwammal geh“. 🙂

    • Das ist ja dann das Gleiche (oder das Selbe?) wie „in die Pilze gehen“ nur das wir hier halt Pilze Pilze nennen 😉
      Vielen Dank für die guten Wünsche; Gefrierschrank kann ich empfehlen 😀

  3. Ui, du bist die erste von der ich höre, dass sie die Pizza Pasta auch mag. Ansonsten hat mein Umfeld immer die Nase gerümpft, denn früher war das meine TK-Pizza-Wahl Nummer 1. Jetzt gibt’s Pizza nur noch selbstgemacht oder beim Italiener. Ich bin gespannt, was du über die Rohinge berichten kannst. 🙂
    Liebe Grüße

    • Ja Pizza Pasta is so ein love it or hate it Ding; ich kenne auch nur gerümpfte Nasen. Schatz habe ich jetzt überzeugt, der fand das auch immer strange, bis er es dann mal probiert hat. Aber wie gesagt: das geht auch nur ab und zu mal, ist ja auch (abgesehen davon, dass es „mistiges Fast Food“ ist) kalorisch eigentlich viel zu viel.
      Auf die Rohlinge bin ich selbst auch gespannt…ich werde euch informieren!
      Feuchtfroehliche Grüße 🙂

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