Zitronen-Auberginen-Risotto

So- ich hab es auch getan. Das quasi schon berühmte Zitronen-Auberginen-Risotto von Herrn Ottolenghi gekocht. Arthurs Tochter kocht es. Frau Neudecker kocht es auch. Und jetzt ich! Für die beste Freundin 🙂 Ist auch quasi die Feuerprobe für meinen Ellbogen gewesen und ging gut! Juhu, ich bin wieder einsatzfähig, zumindest am Herd!

Zutaten (Die Mengenangaben reichen für 4 Personen behauptet der Autor, ich sage: 2-3 Personen):

  • 2 mittelgroße Auberginen
  • 130 ml Olivenöl
  • Grobes Meersalz
  • 1 mittelgroße Zwiebel, fein gehackt (bei mir war es eine rote Zwiebel)
  • 2 Koblauchzehen, zerdrückt
  • 200 g Risottoreis
  • 120 ml Weisswein
  • 750-1000 ml Gemüsefond, erhitzt
  • Abgeriebene Schale von einer Zitrone
  • 2 EL Zitronensaft
  • 20 g Butter
  • 50 g Parmesan oder anderer geriebener Hartkäse
  • Schwarzer Pfeffer
  • 10 Basilikumblätter, streifig geschnitten (ich habe Zitronenbasilikum genommen und weil’s farblich so schön passt mit Bordeaux-Basilikum dekoriert)

Zubereitung:

Eine der beiden Aubergine der Länge nach halbieren und mehrfach mit einem scharfen Messer einstechen, dann auf ein mit Alufolie ausgelegtes Backblech legen und für eine Stunde unter dem Backofengrill grillen (ich habe die höchste Temperatur gewählt, 275 °C). Die Haut sollte verbrannt und die Auberginenhälfte leicht eingesunken sein. Das Fruchtfleisch dann herausschaben und laut Autor grob hacken; bei mir gab’s da nix mehr zu hacken, das war alles ein Brei.

Die Hälfte des Olivenöl in einen Topf geben und erhitzen. Zwiebel zugeben und kurz anschwitzen, bis sie glasig ist. Knoblauch zugeben und weitere 1-2 Minuten braten. Temperatur erhöhen und den Reis zugeben, unter Rühren 1-2-3 Minuten braten. Mit Weisswein ablöschen und diesen verdampfen lassen.

Nun langsam auf mittlerer Temperatur schöpfkellenweise die heisse Gemüsebrühe zugeben und ständig umrühren, bis der Reis gar und keine Brühe mehr vorhanden ist. Das ist auch hier nicht mit genauen Zeit- oder Mengenangaben (hinsichtlich der Brühe) verbunden, gut ist es, wenn’s gut ist.

Die Hälfte der Zitronenschale, den Zitronensaft, das geröstete Auberginenfruchtfleisch, die Butter, einen Grossteil des Parmesans und einen halben Teelöffel Salz zugeben, gründlich unterrühren und zugedeckt für 5 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die andere Hälfte der Aubergine in 1,5 cm grosse Würfel schneiden. Die andere Hälfte des Olivenöls in einer Pfanne erhitzen, die Auberginenwürfel darin goldgelb und knusprig braten. In ein Sieb füllen und mit Salz bestreuen.

Den Risotto mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Zum Servieren mit den Auberginenwürfeln, dem restlichen Parmesan, der Zitronenschale und dem streifigen Basilikum bestreuen.

Fazit: Die haben allesamt Recht! Alle, alle, die dieses Rezept loben! Das Risotto wird mit jedem Löffel besser und runder. Die beste Freundin hatte zunächst den Eindruck, das ganze sei zu zitronig geraten, hat das dann aber ab Löffel Nummer 3 revidiert. Ich lobe mich selten selbst: aber es war schon extremst lecker! Vielleicht sollte ich das Buch vom guten Herrn Ottolenghi doch kaufen. Oder mir schenken lassen…

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