was gestern geschah: Eispralinen – Küchenchaos ganz ohne Sonnenschein

Nach wie vor gilt: nur weil die Sonne nicht scheint, ist es trotzdem Sommer. Und deswegen gibt es Eispralinen! Ja der jugendliche Leichtsinn, der mich ab und zu packt…ein weiteres Rezept aus der Kategorie „nicht schön, aber lecker“. Oder „epochale Fehlschläge – hübsch fotografiert“:

Zutaten für ca 40 20 Stück:

  • 125 g Nussnougat
  • 50 ml Sahne
  • 1 Tl Espressopulver
  • 3 Eier getrennt
  • 3 El Zucker
  • 150 ml Sahne
  • 300- 400 g weiße Kuvertüre Eisglasur
  • Dekozuckerstreusel

Nussnougat mit 50 ml Sahne und dem Espressopulver auf dem Waserbad schmelzen und verrühren, dann abkühlen lassen:

Eischnee und Sahne steif schlagen, Eigelb mit Zucker hell & cremig rühren:

Nougat-Sahne-Mischung zur Eigelb-Zuckercreme geben & verrühren:

Dann Eischnee & Sahne unterheben:

In eine flache, mit Klarsichtfolie ausgekleidete Form umfüllen und gefrieren, bis die Masse schnittfest ist:

Kuvertüre auf dem Wasserbad schmelzen:

Bis exakt hierhin verlief alles nach Plan.

Nougateis aus der Form stürzen, Folie abziehen und in 2×2 cm große Würfel schneiden (ja, auch das ging noch gut), diese zügig mit Kuvertüre überziehen. Haha. So sagt es das Rezept. War ’ne riesige Sauerei, denn überraschenderweise schmelzen Nougateiswürfel in warmer Kuvertüre recht zügig.

Also: erst fluchen, noch mal fluchen, dann einen Zwischenstopp einlegen, Eiswürfel wieder ins Tiefkühlfach und Eisglasur kaufen.

Damit dann die Nougatwürfel überziehen und diese natürlich dekorieren:

Kein Plan, wann ich die Küche zuletzt so eingesaut habe:

Fertige Eispralinen im Gefrierfach aufbewahren. Geschmolzene Nougatwürfel entsorgen (oder essen, da war mir aber nicht nach). Putzen. Auch den Boden. Duschen.

Ach ja- die Kuvertüre… Na ich könnte ja eine „Geburtstagstorte“ für meine Freundin backen, da könnte die Kuvertüre ihrer Aufgabe zugeführt werden. Also die Vollbackform auspacken, einfetten, Teig rühren, einfüllen, backen- alles wie immer, alles nach Plan. Kuchen aus der Form holen. Nee heute nicht. Die Hälfte des Kuchens bleibt kleben. Ja wenn’s schon schief läuft, klappt halt auch gar nix.

Die Küche verlassen und keine weiteren Pläne mehr fassen, die mit kochen oder backen zu tun haben, bis sich die Küchengötter beruhigt haben oder ihren Zorn gegen jemand anderen richten.

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5 Gedanken zu “was gestern geschah: Eispralinen – Küchenchaos ganz ohne Sonnenschein

  1. Auch wenn das Auge bekanntlich mitisst – solange es schmeckt, ist die Optik meiner Meinung nach Nebensache 😉 Eispralinen habe ich noch nie selbstgemacht. Klingt aber wahnsinnig lecker!

    liebe Gruesse,
    Persis

    • Ja war ne ziemliche Sauerei für ein Minimum an Ausbeute. Die sind zwar lecker aber wohl nicht transportfähig; heißt: du kriegst eins in den Mund gesteckt und musst deiner besseren Hälfte davon berichten 😉

  2. Pingback: was heute geschah: Lemon-Cake-Pops – Happy End trotz Regen « feuchtfroehlich

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